3326 Geschichten


Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 3.326 Beiträge und mindestens zwei Mal in der Woche kommen weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen


Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Montag, 9. Mai 2016

Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens!

Quelle: Jürgen Tesch

"Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens,
Dankbarkeit ist die Freude über das, was mir andere Menschen Gutes getan haben. Dankbarkeit zeugt von dem inneren Glück des Dankbaren.
 Dankbarkeit kennt kein Ende, Dankbarkeit währt ein Leben lang."
Alexander Rykow
Quelle: Helmut Mühlbacher

Ihr Lieben,
bei der folgenden Geschichte soll es sich um eine wahre Geschichte von Christoph Georges handeln:

"Das Glas Milch - Wunder geschehen immer wieder!"

"Eines Tages ging ein armer junger Mann von Tür zu Tür, um Waren zu verkaufen, damit er sein Studium finanzieren konnte. Er stellte fest, dass er nur noch ein 10-Cent-Stück besaß und er hatte Hunger. Daher beschloss er, im nächsten Haus um etwas zu bitten. 

Doch als dort eine hübsche junge Frau die Tür öffnete, verließ ihn der Mut. 
Anstatt um eine Mahlzeit bat er nur um ein Glas Wasser.
Die hübsche junge Frau sah, dass er hungrig war, und brachte ihm neben einer liebevoll mit Wurst belegten Schnitte Brot ein großes Glas Milch. Er aß und trank die Milch langsam aus und fragte dann :"Was bin ich Ihnen dafür schuldig?" "Du brauchst mir gar nichts dafür zu bezahlen", antwortete sie. 

"Unsere Mutter hat uns beigebracht, dass wir niemals akzeptieren sollen, dass man uns für eine Freundlichkeit etwas bezahlt." Er antwortete: "Dann danke ich Ihnen von Herzen." Als er das Haus verließ, fühlte sich Howard Kelly körperlich gestärkt.
Einige Jahre später wurde diese junge Frau ernsthaft krank. Die Ärzte in ihrem Ort wussten nicht mehr weiter. Sie schickten sie in die nächste Großstadt und baten die Spezialisten, die Behandlung dieser seltsamen Erkrankung zu übernehmen. Dr. Howard Kelly wurde gerufen, um sich die Patientin anzusehen. 

Als er den Namen der Stadt hörte, aus der sie stammte, blitze ein seltsames Funkeln in seinen Augen auf. Er stand sofort auf und machte sich auf den Weg zu ihrem Zimmer. In seinem weißen Kittel trat er an ihr Bett. Er erkannte sie sofort wieder. Dann ging er wieder in sein Büro zurück, fest entschlossen, sein Bestes zu geben, um ihr Leben zu retten. Von diesem Tag an kümmerte er sich mit ganz besonderer Aufmerksamkeit um ihren Fall. 


Nach einem langen Kampf war die Schlacht schließlich gewonnen. Dr. Kelly bat darum, dass die abschließende Rechnung zuerst ihm zur Prüfung vorgelegt würde. Er sah nur kurz darauf, schrieb dann eine Bemerkung an den Rand und schickte die Rechnung ins Krankenzimmer. Die Frau fürchtete sich davor, sie zu öffnen, weil sie sicher war, dass sie den Rest ihres Lebens damit verbringen müsste, sie vollständig abzubezahlen. 

Endlich öffnete sie doch den Umschlag. Etwas Handgeschriebenes auf dem Rand der Rechnung fesselte sofort ihre Aufmerksamkeit. Sie las die Worte: "Vollständig bezahlt mit einem Glas Milch, gez. Dr. Howard Kelly."
Tränen der Freude schossen ihr in die Augen, und ihr Herz betete voller Freude: "Danke, mein Gott, dass deine Liebe durch die Herzen und die Hände von Menschen ausströmt."
Quelle: Karin Heringshausen
Ihr Lieben,

vor längerer Zeit schrieb mir jemand, dass er es gut findet, dass ich meinen Glauben nicht verleugne, aber andererseits tolerant und offen gegenüber anderen Meinungen bin. 

Für mich ist das selbstverständlich. Für mich ist jeder einzelne Mensch etwas ganz Besonderes und ich möchte in Begegnung mit den einzelnen Menschen selbst etwas dazulernen, ich möchte Neues kennenlernen.
Deshalb schätze ich den Austausch mit den Lesern dieses Blogs so sehr.

Unsere heutige Geschichte zeigt in beeindruckender Weise, wie wunderbar Dankbarkeit ist. Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens, Dankbarkeit ist die Freude über das, was mir andere Menschen Gutes getan haben. Dankbarkeit zeugt von dem inneren Glück des Dankbaren.

Wie wichtig Dankbarkeit ist, das habe ich z.B. durch Helmut Mühlbacher gelernt, von dem ich sehr häufig wundervolle Fotos für meinen Blog bekommen, für die ich ihm sehr dankbar bin.


Ich habe es mir seit Längerem angewöhnt, einmal in der Woche einem Menschen aus meiner Vergangenheit, der mir Gutes getan hat, einen Brief zu schreiben oder ihn anzurufen.

Ich bin immer wieder ganz erstaunt und tief im Herzen berührt, wie voller Freude diese Menschen auf meine Briefe oder Anrufe reagieren. 

An das Grab meines Jugendfreundes, von dem ich Euch schon des Öfteren erzählt habe und von dem ich alles Gute in meinem Leben gelernt habe, radele ich regelmäßig, obwohl er schon über 50 Jahre tot ist. 
Dankbarkeit kennt kein Ende, Dankbarkeit währt ein Leben lang.
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,
ich wünsche Euch jeden Tag ein wenig Dankbarkeit. 
Wenn Ihr dankbar seid und Euch bei Menschen bedankt, die Euch Gutes getan haben - und das sind mehr, als Ihr denkt, wenn Ihr einmal gründlich darüber nachdenkt - macht Ihr diese anderen Menschen und Euch selbst glücklich.
Euer fröhlicher und dankbarer Werner


Quelle: Karin Heringshausen

Freitag, 6. Mai 2016

Wozu sind eigentlich Mücken da?

Quelle: Helmut Mühlbacher

"Ich glaube, dass die Beobachtungsgabe vieler sehr junger Kinder wegen ihrer Nähe
und Genauigkeit etwas sehr Wunderbares ist. Wahrhaftig denke ich, dass man von den meisten Erwachsenen, die in dieser Hinsicht bemerkenswert sind, weniger sagen kann, dass sie diese Fähigkeit erworben, als vielmehr, dass sie sie nicht verloren haben." Charles Dickens

Quelle: Karin Heringshausen

Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch eine Geschichte von Gottfried Mahlke erzählen:

"Wozu sind Mücken da?"

"Das fragte mich meine sechsjährige Tochter. 
Ich erklärte ihr, dass Mücken die Nahrung der Frösche bilden.
"Ach ja",
 sagte sie, "und die sind für den Storch da, damit er sie fressen kann."

"Aber wozu gibt es eigentlich Störche?"
 fragte ich und meinte, die Antwort würde sie mir schuldig bleiben.
Aber ganz selbstverständlich antwortete sie: "Damit wir uns darüber freuen können!"

Quelle: Astrid Müller
Ihr Lieben,
ich gebe gerne zu, es ist noch eine Weile hin, bis uns die Mücken wieder plagen im Sommer, aber über diese kleine Geschichte und ihre tiefe Wahrheit muss ich schmunzeln.

Wir Erwachsenen machen in unserem Denken oft einen großen Fehler.
Wir beurteilen Dinge und Menschen oft nur nach ihrem Nutzen, den sie für uns oder andere haben. Aber damit nehmen wir uns selbst einen wunderbaren Teil der Weltsicht.

Unsere Kinder und Enkelkinder haben sich das noch bewahrt, sie können sich noch an den alltäglichen Kleinigkeiten freuen, ohne nach seinem Nutzen zu fragen: 
Sie freuen sich über einen bunten Stein, ein Gänseblümchen, einen gepunkteten Käfer, einen singenden Vogel.

Und während sie das tun, vergessen sie die Welt um sich herum, sie gehen ganz in ihrer Freude, in ihrer Beobachtung auf. Sie schöpfen ganz tief aus dem Brunnen der Freude und des Lebens, um stark zu werden für das Leben als Erwachsener.

Wir wollten uns ein klein wenig von dieser Lebensart der Kinder bewahren.


Wenn ich wie gestern bei wunderschönem Wetter eine Radtour mache, dann setze ich mich gerne im Sommer auf eine Bank oder stelle mich einfach einige Minuten hin und vergesse alles, was hinter mir liegt, und alles, was vor mir liegt, und genieße einfach den Augenblick und die Landschaft, die mich umgibt. Das sind Augenblicke des tiefen Glücks und der Erholung für unsere Seele. Ich glaube, dass Jesus genau das gemeint hat, wenn er sagte:" Werdet wie die Kinder."
Quelle: Karin Heringshausen
Ihr Lieben,
Ich wünsche Euch auch ganz viele Augenblicke des Glücks und der Erholung und ich wünsche Euch nun ein ruhiges, fröhliches Wochenende und grüße Euch ganz herzlich aus Bremen
Euer fröhlicher Werner vom Weserstrand


                                                           

Sonntag, 1. Mai 2016

Lass Dich von einer Kokosnuss nicht entmutigen!


„Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden,
kannst du etwas Schönes bauen.“

Erich Kästner 

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

ich möchte Euch heute Abend eine Geschichte von Anthony de Mello erzählen:

"Der Affe und die Kokosnuss"

"Ein Affe auf einem Baum warf eine Kokosnuss einem weisen Mann an den Kopf.
Der Mann hob die Nuss auf, trank die Milch, aß das Fruchtfleisch und machte sich eine Schüssel aus der Schale."
Quelle: Romana Huber

Ihr Lieben,

das fast Geniale an den Geschichten von Anthony de Mello ist, dass es ihm gelingt, mit wenigen Worten eine ganze Geschichte zu erzählen und die Dinge auf den Punkt zu bringen.

Das normale Verhalten des Mannes wäre doch gewesen, wenn er sich über das Verhalten des Affen geärgert hätte, dass er sich selbst bemitleidet hätte wegen des Schmerzes, der durch den Wurf der Kokosnuss verursacht wurde. 

Aber der Mann handelt ganz anders! Er begreift die Kokosnuss als eine große Chance, etwas Wertvolles darauf zu machen. 

Quelle: Karin Heringshausen
Die Geschichte ist vor allem ein Gleichnis, wie wir mit Kritik umgehen sollten.
Viele Menschen leider schwer darunter, wenn sie kritisiert werden, sei es in der Familie, sei es im Freundes- und Bekanntenkreis, sei es im Beruf. 


Wenn diese Menschen von einer Kritik wie von einer Kokosnuss getroffen werden, dann geben sie sich ihrem Schmerz hin, fühlen sie sich schlecht und minderwertig und sind sauer auf den, der sie kritisiert hat.

Quelle: Helmut Mühlbacher


Ihr Lieben, 

ich möchte Euch heute den Rat geben, macht es doch wie der Mann mit der Kokosnuss:


Handelt anders, handelt zu Euren Gunsten:Nehmt Euch vor, die Kritik an Euch anzuhören, aber dann nicht das Schlechte darin zu sehen, sondern aus jeder Kritik das zu entnehmen, dass Euch helfen kann, Euch zu verbessern.

Kritik sollte nichts sein, dass uns niederdrückt, sondern jede Kritik sollte eine Stufe nach oben sein, um sich zu verbessern und die eigenen Fähigkeiten und Talente noch besser zur Geltung zu bringen.

Quelle: Astrid Müller
Ihr Lieben,
Ich wünsche Euch eine gute neue Woche mit Zuversicht und Hoffnung und mit dem Mut, mit Kritik richtig im Sinne des Mannes mit der Kokosnuss umzugehen und grüße Euch ganz herzlich aus Bremen
Euer fröhlicher Werner

Das Foto wurde von Karin Heringshausen zur Verfügung gestellt

Donnerstag, 28. April 2016

Bist Du ein Mitglied im Club der 99?


„Bescheidenheit ist der Anfang aller Vernunft.“
Ludwig Anzengruber
Quelle: Karin Heringshausen

Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch eine Geschichte von Hans-Christoph Kalberlah erzählen:
„Der Club der 99“

Es war einmal ein mächtiger König, der hatte alles, was man sich nur wünschen konnte. Weites, fruchtbares Land, zufriedene Untertanen und eine Schatzkammer, gefüllt bis zur Decke. Trotzdem war der König nicht glücklich. 

Der König hatte aber einen Diener, jeden Morgen kam dieser in das Schlafgemach des Herrschers, zog die Vorhänge auf, öffnete die Fensterläden, lächelte und stellte das Frühstück auf das Bett. Er war stets gut gelaunt und pfiff und sang bei seiner Arbeit. 

Eines Tages nun fragte ihn der König: "Sag, was ist dein Geheimnis?" " Geheimnis, ich habe kein Geheimnis," erwiderte der Diener. "Doch", rief der König, "verrate mir, warum du so glücklich bist."" Das ist kein Geheimnis, Eure Durchlaucht. Ihr gebt mir Arbeit und Essen, selbst ein kleines Haus am Stadtrand habe ich von euch bekommen. Ich habe eine liebe Frau und gesunde Kinder. Warum sollte ich da nicht glücklich sein?" 
Quelle: Helmut Mühlbacher


"Sprich die Wahrheit, Bursche, das alles sind keine Gründe zum Glücklichsein, lügst du weiter, werde ich dich strafen lassen." " Aber das ist die Wahrheit, "beharrte der Diener, verließ das Schlafgemach und schloss die Tür hinter sich. 
Der König war wütend, er ließ seinen Berater, einen alten, weisen Mann kommen, um ihn um Rat zu fragen. "Warum ist dieser Diener glücklich?" fragte er. "Nun," antwortete der Alte, er gehört nicht zum Kreis." "Zum Kreis? Welchem Kreis?" 

"Dem Kreis der 99!" antwortete der Alte. "Und das reicht, um glücklich zu sein," fragte der König weiter. "Nein, aber es reicht, um nicht unglücklich zu sein!" Der König verstand nicht und so machte sich der Alte daran, ihm es zu erklären: "Höre, Majestät, kommt heute Abend, wenn es dunkel wird, vor die Tore des Palastes und bringt einen Sack voller Goldstücke mit. Aber zählt genau, es müssen genau 99 Goldstücke sein, nicht 98 und nicht 100. Dann werde ich dir zeigen, was ich meine." 
Der König tat wie ihm geheißen und kam am Abend mit einem Säckchen, in dem sich 99 Goldstücke befanden vor die Tore des Palastes. Dort wartete schon der Alte und zusammen machten sie sich auf den Weg zum Rande der Stadt, dort wo der Diener sein kleines Häuschen hatte. 

Sie versteckten sich hinter einem Gebüsch und warteten darauf, dass die Nacht hereinbrach. Als sich nun die Dämmerung senkte, schlich sich der alte Ratgeber zum Haus, band das Säckchen mit den Goldstücken an die Türklinke und klopfte. Dann eilte er schnell zurück in sein Versteck. 
Der Diener, welcher in der Küche sass, hörte das Klopfen und öffnete die Tür. Aber da war niemand zu sehen, nur ein Beutel hing an der Türklinke. Der Diener öffnete ihn und drückte ihn gleich an sein Herz. Schnell schloss er die Tür und rannte in die Küche. Dort rief er seine Frau: "Wir sind reich, wir sind reich!" 

Und er leerte den Inhalt des Beutels auf den Küchentisch. Soviel Geld, für ihn, der noch nie in seinem Leben auch nur 1 Goldstück verdient hatte. Er begann zu zählen: 1,2,3....97,98,99. Der Diener und seine Frau begannen in der Küche zu suchen, unter dem Tisch und in allen Winkeln, aber wo sie auch schauten, sie konnten das fehlende Goldstück nicht finden. Es blieben 99. "Hundert Goldstücke, das ist eine runde Zahl, aber 99", sagte der Diener," 

Mit 100 Goldstücken könnte ich aufhören zu arbeiten. Wir hätten genug Geld bis an unser Lebensende."
                         Quelle: Werner Forneberg
 
So setzten sie sich an den Tisch und berieten, was sie machen könnten, um das fehlende Goldstück zu verdienen. "Ich könnte auch noch nachts arbeiten," sagte der Diener. "Ich könnte mich als Magd verdingen," sagte die Frau. "Wir könnten weniger essen und den Kindern in diesem Jahr keine Schuhe kaufen!" 

So beratschlagten und berieten sie sich die ganze Nacht, aber beim Morgengrauen erkannten sie, dass es ihnen, egal wie sie es auch anstellen mochten, nicht möglich war, das fehlende Goldstück zu verdienen. 

Am nächsten Tag kam der Diener in das Schlafgemach des Königs, um ihm das Frühstück zu bringen. Er war unausgeschlafen und mürrisch! "Was ist mit dir?" fragte der König. "Nichts", antwortete der Diener. 

Seit jenem Tag war der Diener unzufrieden. "Was hat er denn so plötzlich?" fragte der König den weisen alten Mann. "Nun", antwortete dieser, "Jetzt gehört er zum Kreis der 99!"



Ihr Lieben,
ich sage es gleich, ich möchte nicht zum Club der 99 gehören.

Aber es ist leider eine Grundeigenschaft von uns Menschen, immer mehr haben zu wollen. Wir glauben unsinnigerweise, wenn wir dieses oder jenes auch noch haben, dann werden wir glücklich sein. Und so rennen wir die ganze Zeit unseres Lebens wie ein Hamster im Hamsterrad, immer auf der Jagd nach etwas, was wir angeblich brauchen.

Das Gute an dieser Geschichte ist ja gerade, dass sie von uns NICHT fordert, arm zu werden oder arm zu sein, um das Glück zu finden, aber sie verdeutlicht uns in sehr klarer Weise, dass es wichtig ist, innezuhalten und zu sagen: „Es ist genug, ich bin zufrieden, mehr ist nicht nötig!“

                           Quelle: Werner Forneberg

Ihr Lieben,
Ich wünsche jedem Einzelnen von Euch, dass er das rechte Maß in seinem Leben findet, damit er glücklich und zufrieden leben kann.
Ich wünsch Euch morgen einen fröhlichen, einen zufriedenen Tag und grüße Euch ganz herzlich aus dem schönen Bremen, 
Euer fröhlicher und zuversichtlicher Werner
Das Foto wurde von Karin Heringshausen zur Verfügung gestellt



Sonntag, 24. April 2016

Die Liebe aber ist das Größte auf der Welt!

Quelle: Karin Heringshausen
 "Liebe ist die stärkste Macht der Welt, und doch ist sie die demütigste, die man sich vorstellen kann." '
Mahatma Gandhi

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

ich möchte Euch heute eine Geschichte der Autorin 
Sabrina Wodarka erzählen:

"Die echte Liebe einer jungen Frau"

"Sie erzählte ihm alles.
Sie wusste, dass sie ihm alles anvertrauen konnte und dass er ihr zuhörte.
Sie spürte seine Anwesenheit ganz deutlich.

Eines Tages erzählte sie ihm, dass sie ein Kind von ihm bekommen wird.
Es wird ein Junge, der seinen Namen tragen soll.

Es ist nicht mehr lange bis zum Geburtstermin. Sie sagte ihm, wie traurig es sie macht, dass er an dem Tag nicht dabei sein kann.
Sie würde ihren Sohn mitbringen, wenn sie das nächste Mal zu ihm geht. Er solle stolz sein.

Der Tag der Geburt war nun da. Ihr Kind ähnelte ihm so sehr, dass sie fürchterliche Sehnsucht bekam.
Dadurch, dass sie ihren Sohn nun bei sich hatte und er seinem Vater so glich, wurde ihre Sehnsucht unerträglich, doch sie wollte nicht traurig sein und wollte ihn noch nicht besuchen. Er sollte sie nicht weinen sehen.
Quelle: Helmut Mühlbacher
Die Zeit verging und das Kind wuchs heran. Sein erstes Wort war Papa. Das lernte er zuerst, da sie ihm so viel von seinem Vater erzählte. "Papa wo?" sagte er und schaute seine Mama mit großen traurigen Augen an. Da begriff sie, dass sie mit ihrem Sohn zu seinem Vater gehen muss.

Sie zog ihm etwas Hübsches an und setze ihn in den Kinderwagen. Unterwegs kauften sie einen Blumenstrauß, den sie ihm mitbringen wollte.

Schließlich kamen sie bei ihm an. Sie hob ihr Kind aus dem Kinderwagen und als es neben ihr stand, schaute es sie an und in den Augen konnte man sehen, dass das Kind nun verstand.
Eine wohlige Stille umgab diesen Ort.

"Gib Papa die Blumen, mein Schatz." sagte sie.
Das Kind gab ihm die Blumen.
Sie blieben noch einige Minuten bei ihm und machten sich schließlich auf den Heimweg.

Leise zog sie das Friedhofstor hinter sich zu."
Quelle: Karin Heringshausen
Ihr Lieben,

so traurig diese kleine Geschichte auch ist, so sehr berührt sie mein Herz, denn sie zeigt, wie wunderbar Liebe sein kann, dass sie sogar über den Tod hinaus andauern kann. Welch eine wundervolle Liebe. 

Der kleine Junge wird seinen Vater, der vielleicht an einer Krankheit verstorben ist, nie persönlich kennenlernen, aber seine Mutter wird ihm viel von ihm erzählen und so wird er im Herzen seines Sohnes und seiner Frau immer einen Platz haben. 

Eine solche Liebe ist etwas wunderbar, eine solche Liebe macht Kinder stark und lebenstüchtig.
Eine solche Liebe ist stärker als der Tod und lässt den Gestorbenen in der Erinnerung weiterleben.
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,
Ich wünsche Euch eine fröhliche, zuversichtliche und heitere neue Woche und grüße Euch alle ganz herzlich mit einer Badewanne voll Sonnenschein für Euer Herz
Euer fröhlicher Werner vom Weserstrand

                                                                  

Donnerstag, 21. April 2016

Ab morgen wird alles anders!

Quelle: Karin Heringshausen
"Vorsätze sind wie Aale: sie sind leicht zu fassen, aber schwer zu halten.“
Klaus Müller
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch Gedanken von Christoph Georges zu lesen geben:

"Ab morgen wird alles ganz anders!"

"Viele Menschen nehmen sich zu Beginn eines Jahres oder zu Beginn einer Woche oder eines Tages etwas vor. Sie sind begeistert von einem Buch, das sie gelesen haben.

Daraufhin möchten sie ihr Leben sofort ändern. Oder sie haben in einem Vortrag gehört, wie sie besser mit ihrer Zeit umgehen können, wie sie an ihren Fehlern arbeiten können.

So machen sie sich voller Schwung ans Werk. Aber schon nach kurzer Zeit erlahmt ihr Elan. Es wird zu beschwerlich, und sie geben auf. Auf einmal macht es keinen Spaß mehr, an sich zu arbeiten. Vor allem sehen sie keinen Erfolg. Es hat ja doch alles keinen Zweck. Ich weiß ja, dass ich nie weiterkomme.

Aber indem sie einen Vorsatz aufgeben, geben sie ein Stück von sich selbst auf.
Sie trauen sich selbst nicht mehr. Sie resignieren. Und so schleicht sich allmählich ein Gefühl der Sinnlosigkeit ein. Es hat doch alles keinen Sinn. Es bleibt doch alles beim Alten. Ich kann mich nicht ändern. Ich kann mich nicht besser machen."
Quelle: Karin Heringshausen
Ihr Lieben,

vor vielen Jahren begegnete ich als junger Mann einer weisen klugen Frau und von ihr habe ich gelernt, wie man Vorsätze tatsächlich erfolgreich in die Tat umsetzen kann.

Ihr Rat bestand aus zwei Teilen:

1. Vorsätze sind nur dann gut, wenn sie ganz konkret sind. 
Wenn ich mir als Vater vornehme, dass ich mir in der Zukunft mehr Zeit für meine Familie nehmen möchte, dann wird aus diesem Vorsatz nichts, da dieser Vorsatz viel zu schwammig ist. Dann kommen wieder die Anforderungen des Alltags und plötzlich stelle ich fest, wieder habe ich nicht genug Zeit für meine Familie gehabt.

Deshalb heißt es ja auch: Mit guten Vorsätzen ist der Weg zur Hölle gepflastert.
Um das genannte Beispiel aufzunehmen: Es ist viel besser, sich ganz konkret zum Beispiel vorzunehmen: Das Wochenende gehört meiner Familie oder der Feierabend gehört meiner Familie und dies dann ganz konkret in die Tat umzusetzen.

2. Schlechte Gewohnheiten kann man nur dadurch beseitigen,
dass man sie durch gute Gewohnheiten ersetzt.

Wenn ich als morgens zu lange im Bett liege, nutzt es wenig, zu sagen, ich will in Zukunft früher aufstehen. Ich werde die schlechte Angewohnheit des späten Aufstehens nur dadurch beseitigen, dass ich sie durch die gute Gewohnheit, zu einer ganz bestimmten Uhrzeit morgens früh aufzustehen, ersetze.


Auch für unsere Kinder und Enkelkinder ist es sehr wichtig, dass sie lernen, wie man mit guten Vorsätzen richtig umgeht, damit wir ihnen Enttäuschungen und Entmutigungen ersparen.

Ihr Lieben,
Ich wünsche Euch ein mutiges, zuversichtliches und fröhliches Wochenende und ich grüße Euch ganz herzlich vom Weserstrand
Euer fröhlicher Werner

Quelle: Karin Heringshausen


                                                                

Sonntag, 17. April 2016

Füreinander statt gegeneinander macht glücklich!

Quelle: Helmut Mühlbacher
"Wir könnten viel, wenn wir zusammenstünden.“
Friedrich von Schiller
Quelle: Raymonde Graber
Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch eine Geschichte von Christoph Georges erzählen:

Füreinander statt gegeneinander macht glücklich

Zwei Brüder wohnten einst gemeinsam auf einem großen Bauernhof.
Der Jüngere war verheiratet und hatte Kinder, der Ältere war unverheiratet und allein. 

Die beiden Brüder arbeiteten zusammen, sie pflügten das Feld zusammen und streuten zusammen Samen aus. Zur Zeit der Ernte brachten sie das Getreide ein und teilten die Garben in zwei gleich große Stöße, für jeden einen Stoß Garben. Als es Nacht geworden war, legte sich jeder der beiden Brüder bei seinen Garben nieder, um zu schlafen. 

Der Ältere aber konnte keine Ruhe finden und sprach in seinem Herzen:
"Mein Bruder hat eine Familie, ich bin dagegen allein und ohne Kinder, und doch habe ich gleich viele Garben genommen wie er. Das ist nicht recht."
Er stand auf, nahm von seinen Garben und schichtete sie heimlich und leise zu den Garben seines Bruders. Dann legte er sich wieder hin und schlief ein.

Quelle: Helmut Mühlbacher
In der gleichen Nacht nun, geraume Zeit später, erwachte der Jüngere.
Auch er musste an seinen Bruder denken und sprach im Herzen:
"Mein Bruder ist allein und hat keine Kinder. Wer wird in seinen alten Tagen für ihn sorgen?"


Und er stand auf, nahm von seinen Garben und trug sie heimlich und leise hinüber zum Stoß des Älteren.

Als es Tag wurde, erhoben sich die beiden Brüder, und wie war jeder erstaunt, dass ihre Garbenstöße die gleichen waren wie am Abend zuvor. Aber keiner sagte dem anderen ein Wort. 
Quelle: Helmut Mühlbacher
In der zweiten Nacht wartete jeder ein Weilchen, bis er den anderen schlafend wähnte. Dann erhoben sie sich, und jeder nahm von seinen Garben, um sie zum Stoß des anderen zu tragen. Auf halbem Weg trafen sie plötzlich aufeinander, und jeder erkannte, wie gut es der andere mit ihm meinte. 

Da ließen sie die Garben fallen und umarmten einander in brüderlicher Liebe."

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

in meinem Alltag erlebe ich innerhalb von Familien immer wieder, wie die einzelnen Familienmitglieder vor allem auf ihren Vorteil bedacht sind. Das Merkwürdige ist, dass dieser Egoismus nicht dazu führt, dass diese Menschen glücklich sind, Freude, Frieden, Fröhlichkeit ausstrahlen.

Das Geheimnis des glücklichen gemeinsamen Lebens liegt darin, für den Anderen da zu sein, sich um an Anderen zu kümmern, sein Glück und Wohlergehenim Auge zu haben. Wenn das geschieht, strahlt das auch auf uns zurück und auch wir werden glücklich und zufrieden.

Denn es gilt weiter das alte Wort, dessen Autor ich leider nicht kenne:
"Geteiltes Leid ist HALBES Leid, geteilte Freude ist DOPPELTE Freude!"
Quelle: Astrid Müller
Ihr Lieben,
Ich wünsche euch heute einen wunderbaren Start in die neue Woche und und grüße Euch ganz herzlich mit viel Freude, Fröhlichkeit und Frieden
Euer fröhlicher Werner aus Bremen