EINEN VORSPRUNG IM LEBEN HAT, WER DA ANPACKT,
WO DIE ANDEREN ERST EINMAL REDEN."
JOHN F. KENNEDY
Liebe Freunde,
ich werde in diesen Tagen immer wieder gefragt, ob sich denn überhaupt die Mühe lohnt, sich dafür einzusetzen, dass Kinder und Jugendliche stark werden, damit sie sich gegen Übergriffe jeder Art wehren können. Denn aufgrund der fast täglichen Berichte über Missbrauchsfälle sei doch gar kein Erfolg zu erkennen.
Dazu möchte ich Euch eine Geschichte von Anthony Mello erzählen:
"Die Schnecke und der Kirschbaum"
Es war einmal eine Schnecke, die sich an einem nasskalten, grauen und stürmischen Frühjahrstag aufmachte, am Stamm eines Kirschbaums hinauszuklettern.
Die Spatzen, die überall im Garten saßen, lachten über die Schnecke und zwitscherten:
"Du bist ja ein Dummkopf - schau doch, da sind doch überhaupt keine Kirschen am Baum! Warum machst Du Dir die Mühe, da hochzuklettern?"
Die Schnecke aber kroch unbeirrt weiter und entgegnete den Spatzen:
"Das macht mir nichts - bis ich oben angekommen bin, sind Kirschen dran!"
Liebe Freunde, diese Beharrlichkeit der Schnecke wünsche ich uns allen.
Die Beharrlichkeit der Schnecke ist auch das, was mich täglich motiviert, weiter zu machen. Und dann gibt es noch ein Zweites, das mich motiviert, niemals aufzugeben im Kampf für die Kinder und Jugendlichen:
Wenn es uns gelingt, durch unseren gemeinsamen Einsatz zu erreichen, dass auch nur ein einziges Kind NICHT missbraucht wird, dann hat sich unser Einsatz schon gelohnt.
Ich grüße Euch heute sehr herzlich und ich wünsche Euch einen langen Atem, viel Geduld mit Euren Kindern und Enkelkindern, mit Euch selbst und Euren Partnern
Herzliche Grüße vom Weserstrand
Euer Werner
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