"Unsere Wünsche sind die Vorboten der Fähigkeiten, die in uns liegen."
Johann Wolfgang von Goethe
Johann Wolfgang von Goethe
Ihr Lieben,
heute möchte ich Euch eine Geschichte von Eckhart Tolle erzählen:
"Der Bettler und der Fremde"
"Ein Bettler hatte mehr als dreißig Jahre am Straßenrand unter einem Baum gesessen. Eines Tages kam ein Fremder vorbei. „Hast du ein Geldstück für mich? murmelte der Bettler und hielt mechanisch seine verwahrloste, alte Baseballmütze hin.“
Der Fremde schaute den Bettler an und sagte mit freundlicher aber klarer Stimme: „Ich habe dir nichts zu geben! Aber sag mir, worauf sitzt du da eigentlich?“
„Ach“, antwortete der Bettler, „das ist nur eine uralte Kiste. Da sitze ich schon drauf, solange ich zurückdenken kann. Für einen bequemen Stuhl habe ich nicht das Geld, also nahm ich diese Kiste, die ich vor über dreißig Jahren gefunden haben.“
„Hast Du denn mal reingeschaut, was sich in der Kiste befindet?“ – fragte der Fremde.
„Nein“, sagte der Bettler, „warum auch? Da ist eh nichts drin!“
„Aber so schau doch einmal hinein, vielleicht ist ja doch etwas drin!“ sagte der Fremde. „Was sollte auch in solch einer alten Kiste drin sein!“ erwiderte der Bettler.
„Solange du nicht hineinschaust, wirst Du das nie wissen. Jetzt mach schon, schau hinein,“ drängte der Fremde den Bettler weiter.
Es gelang dem Bettler, die Kiste nach einiger Zeit aufzubrechen, und voller Erstaunen, Unglauben und Begeisterung entdeckte er, dass die Kiste mit Gold bis an den Rand gefüllt war.“
Ihr Lieben,
viele von uns ähnelt dem Bettler aus unserer Geschichte.
Wir bemühen uns, durch Leben zu kommen, unser Leben zu bestehen und wir hoffen dabei oft auf die Hilfe Anderer.
Wir bemühen uns, durch Leben zu kommen, unser Leben zu bestehen und wir hoffen dabei oft auf die Hilfe Anderer.
Das ist sehr lobenswert und nichts ist schöner, als wenn wir Hilfe anderer Menschen bekommen.
Aber wir sollten dabei nicht vergessen, auch die Schatzkiste unseres Lebens zu öffnen, um so schauen, über welche Fähigkeiten und Talente wir selber verfügen.
Erst dann, wenn wir wissen, was für Talente und Fähigkeiten wir tatsächlich haben, können wir tatsächlich wissen, was wir im Leben erreichen können.
Ein schönes Beispiel habt Ihr selber geliefert:
Immer wieder bekomme ich liebe Nachrichten, in denen mir für meine schönen Geschichten und meine Ausführungen dazu gedankt wird. Dabei wird immer wieder hervorgehoben, dass ich so fein schreiben könne. Darüber freue mich mich natürlich sehr.
Immer wieder bekomme ich liebe Nachrichten, in denen mir für meine schönen Geschichten und meine Ausführungen dazu gedankt wird. Dabei wird immer wieder hervorgehoben, dass ich so fein schreiben könne. Darüber freue mich mich natürlich sehr.
Aber ich möchte Euch heute ein kleines Geheimnis verraten:
In der Schule war man der Meinung, aus mir werde nie etwas Gescheites und in Deutsch hatte ich meist nur eine knappe Vier.
In der Schule war man der Meinung, aus mir werde nie etwas Gescheites und in Deutsch hatte ich meist nur eine knappe Vier.
Aber ich habe immer an meine Fähigkeiten geglaubt und mit der Zeit und der Übung wurden meine Formulierungen besser.
Ich wünsche Euch so sehr, dass Ihr die Schatzkiste Eures Lebens öffnet und Eure Fähigkeiten und Talente zum Blühen und Strahlen bringt.
Ich wünsche Euch heute einen kreativen fröhlichen Tag und grüße Euch ganz herzlich
Euer Werner vom Weserstrand

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