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Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
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Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Samstag, 5. Februar 2011

Sexueller Missbrauch - Wenn Frauen Täter werden

Sexueller Missbrauch - Wenn Frauen Täter werden

Mittwoch 02.02.2011, 11:00 · von FOCUS-Online-Autorin Petra Apfel

Die Grenze zwischen Mutterliebe und Missbrauch ist fließend
 
Es passiert sehr selten, dass Frauen sich an Kindern vergehen. Für die Opfer sind die Übergriffe jedoch folgenreicher als sexueller Missbrauch durch Männer.

Der Fall ereignete sich in England und entsetzte nicht nur die Briten: Eine verheiratete Kindergärtnerin, Mutter zweier Töchter im Teenageralter, hatte über längere Zeit mehrere ihr anvertraute Kleinkinder missbraucht. Fotos der Taten schickte sie an eine andere Mutter und an einen pädophilen Geschäftsmann, die sie beide in einem Internetforum kennengelernt hatte.

Ende 2009 verurteilte ein Gericht in Bristol die 39-jährige Haupttäterin zu einer Haftstrafe, die frühestens nach sieben Jahren zur Bewährung ausgesetzt werden kann. Die betroffenen Eltern nannten das Urteil einen „Witz“, einige bedrohten die Angeklagte mit dem Tod.
 
Ein derart drastischer Fall von Kindesmissbrauch durch eine Frau ist in Deutschland bislang nicht bekannt geworden. Er zeigt aber, dass es zum derzeit hierzulande mit Abscheu und Entsetzen diskutierten sexuellen Missbrauch durch Priester, Lehrer und Betreuer eine Steigerung gibt: nämlich Frauen als Täter.

Dabei weiß man bis heute wenig darüber, was Frauen dazu treibt, sich an Kindern zu vergreifen. „Die Literatur gibt kaum etwas her. Es existieren so gut wie keine Studien zu dem Thema“, sagt etwa Beatrix Gromus, Professorin für klinische Psychologie in Hamburg. „Weiblicher Missbrauch ist ein absolutes Tabuthema“, ergänzt Ingo Fock vom Verein „Gegen Missbrauch“. „Da bewegen wir uns in einem Dunkelfeld, das kaum untersucht ist.“

Laut Bundeskriminalamt gingen 3,9 Prozent der 2008 aktenkundig gewordenen rund 12 000 Fälle sexuellen Missbrauchs von Kindern auf Frauen zurück. 6,9 Prozent der Besitzer kinderpornografischen Materials waren weiblich. Doch auch die BKA-Spezialisten wissen, dass die Dunkelziffer deutlich höher ist.

Auf zehn Prozent schätzen Experten den Anteil weiblicher Täter in Fällen sexuellen Missbrauchs von Kindern. Zahlen aus England deuten sogar auf 20 Prozent hin. Um Einzelfälle handelt es sich jedenfalls nicht, und diese Tatsache widerspricht dem landläufigen Glauben, dass Frauen „so etwas“ nicht tun. Die Fakten entsprechen nicht dem Bild von Weiblichkeit und Mütterlichkeit, das die Gesellschaft von Frauen hat.

Auch Mitwisserinnen sind Täterinnen

Dass Frauen dennoch viel seltener zum Kinderschänder werden als Männer, liegt an mehreren Faktoren, die der Verein „Gegen Missbrauch“ auf seiner Internetseite formuliert:
Die weibliche Erziehung vermittelt kein dominantes Rollenverhalten, sie betont eher Fürsorglichkeit und Empathie. Daneben verbinden Frauen Sexualität wesentlich stärker mit einer emotionalen Beziehung als Männer. Sie trennen auch weniger scharf zwischen Körper und Persönlichkeit.
Insgesamt unterdrücken Frauen Impulse des Missbrauchs eher, als sie auszuleben.

Das beziehungsbetonte Verhalten mache Frauen aber häufig zu Mittäterinnen von sexuellem Missbrauch in der Familie, meint Ingo Fock. „In 40 Prozent aller Fälle wissen die Mütter von Übergriffen auf ihre Kinder und versuchen aktiv, die Aufdeckung zu verhindern“, sagt der Experte für sexuellen Kindesmissbrauch. „Sie wollen die Familie erhalten oder ihre Beziehung zum Partner retten, und opfern dafür ihr Kind.“ Dass Beihilfe zum Missbrauch strafrechtlich nicht verfolgt werden kann, hält Ingo Fock für eine Schande: „Denn diese Frauen sind als Mitwisserinnen auch Täterinnen.“

Zwischen Mutterliebe und Missbrauch

Nach Erfahrung von Hilfsvereinen missbrauchen Frauen häufiger die eigenen als fremde Kinder. Sie nutzen dabei die besonders enge Bindung, die sich seit der Geburt zwischen Mutter und Kind entwickelt hat. „Wenn eine Frau ihrem pubertierenden Sohn erotische Avancen macht, steckt meist Verlustangst dahinter und der Versuch, das geliebte Kind mit allen Mitteln an sich zu binden.“ Dieses physische Nicht-Loslassen-Können beginne schon, wenn Frauen das Stillen bis weit ins Kindergartenalter ausdehnen.

Die Gesellschaft betrachtet Frauen, und besonders Mütter, im Bezug auf Kinder als asexuelle Wesen. Dabei sind die Grenzen zwischen zärtlicher Mutterliebe und Missbrauch fließend. Intensiver Körperkontakt, der einen Vater längst in Verdacht bringen würde, gilt im Fall der Mutter als harmlos und normal. Diese unterschwellig sexuell-erotischen Handlungen befinden sich allerdings in der totalen Grauzone des Tabuthemas weiblicher Missbrauch.

Massiver Verlust von Sicherheit im Leben

Gelegentlich machen Affären zwischen einer erwachsener Lehrerin und einem Schüler Schlagzeilen. „Wenn eine 30-Jährige Sex mit einem 15-Jährigen hat, ist aber eher von Verführung als von Missbrauch die Rede, obwohl es sich genau darum handelt – Missbrauch eines Schutzbefohlenen“, sagt Ingo Fock. Solche Übergriffe gegen Abhängige sind nicht nur gesetzlich verboten. „Es ist auch wichtig für die psychosexuelle Entwicklung Jugendlicher, Sexualität mit einigermaßen Gleichaltrigen zu erleben.“
Für die Betroffenen ist der Missbrauch durch eine Frau, die Mutter gar, noch schlimmer als durch einen Mann. Mütter sollen Schutz und Geborgenheit geben, Kinder verlassen sich vollkommen darauf.

Wenn eine Mutter dieses Vertrauen massiv verletzt, verliert das Kind jedes Gefühl von Sicherheit im Leben – mit verheerenden Folgen für seine Psyche. „Wenn Jungen von einer Frau missbraucht werden, sind sie meist jünger als Mädchen, die ein Mann missbraucht“, sagt Beatrix Gromus.

„Das löst massive Bindungsstörungen aus, die viele Betroffene ein Leben lang nicht überwinden.“ Wenn Kinder sich bei der eigenen Mutter nicht geborgen fühlen, wird Urvertrauen zerstört. Das ist verhängnisvoll – zumal diese Kinder, ähnlich wie misshandelte, die Mutter weiter lieben und sich nichts so sehr wie eine unbeschwerte Beziehung zu ihr wünschen."


                                                                             

5 Kommentare:

  1. Es ist entsetzlich1 Es gab und gibt es auch in Deutschland! Wie lebst du damit?

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  2. Heike Nagel Freiligrathstrasse 4 30171 Hannover

    An

    Polizei Hannover/ Herrn Polizeipräsidenten Uwe BINIAS

    Polizeipräsidium Berlin / Herrn Dieter GLIETSCH

    Den Bürgermeister der Stadt Hannover Herrn Stefan WEIL

    Die Zeitungen

    Spiegel/Georg MASCULO Stern/ Herrn Thomas OSTERKORN Focus/Helmut MARKWORT

    Hannoversche Allgemeine Herr Ulrich NEUFERT

    Hannover, den 12.5.2011



    Anzeige wegen Kindesmissbrauch gegen Dominique Koester, Ringstrasse 44 , Laatzen



    Ich zeige hiermit Dominique Koester wegen Kindesmissbrauch an ihren Kindern Emil geb. 31.7.1996, Anton geb. 31.7.1996 und Jeanne, geb. 23.9.1998, an. Der Kindesmissbrauch ist durch diverse Dokumente und Zeugenaussagen belegt

    Ich bin Mutter von vier Kindern und kenne die drei großen Kinder Emil, Anton und Jeanne über Jahre persönlich. Entgegen geltendem Recht hat Dominique Koester seit vier Jahren den Kontakt zwischen ihren Kindern Emil, Anton und Jeanne und dem Vater, Johannes Nagel verhindert. Sie hat eine vom Gericht festgesetzte Umgangsregelung einfach außer Kraft gesetzt und durch Faustrecht ersetzt. Sie hat die Verabredungen der Kinder mit ihrem Vater im Nachhinein verboten oder ihnen davon abgeraten und dadurch diese zwischen den Kindern und dem Vater getroffenen Verabredungen unmöglich gemacht. Dies hat sie getan, obwohl es eine bestehende Umgangsregelung gibt, die sie nachweislich seit 12 Jahren, mithin seit der Geburt von Jeanne Koester, immer wieder behindert hat, weswegen die Kinder vor Gericht erscheinen mussten und sich diversen Befragungen aussetzen mussten.

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  3. Herr Nagel schadet nur den Interessen-Vertretern ähnlich gelagerter Fälle.
    Seine persönlichen Aktionen beinhalten pornografisches Material sowie hochgradig-sexuelle Beleidigungen von Bundesrepräsentanz (Präsident, Kanzlerin...)
    Frau Nagel ist anscheinend mangels objektiver Urteilsfähigkeit in den Sog der unvernünftigen Aktionen des Herrn Nagel gezogen worden.

    www.vaeterfuerkinder.de

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  4. Silvia Poitinger4. Februar 2013 um 13:51

    Hallo Frau Koester ,
    Ich möchte gern auch mal ein Kommentar dazu ablegen und ich finde es echt nicht gut , wie Sie über Herrn Johannes Nagel reden und dann auch noch seine drei Kinder Emil,Anton und Jeanne mit reinziehen und die so beeinflussen.Wie kann eine Mutter den Vater von den Kindern so schlecht machen . Ich finde so echt scheisse ,denn die Kinder haben ein Recht dazu ,ihren Vater zu sehen und jedes Kind will seinen Papa sehen und liebt auch Papa nicht nur Mama! Ich habe Johannes auch kennengelernt und ich muss echt sagen er ist ein ganz toller Mann und er liebt seine Kinder und würde Sie so gern sehen .Was er auch das Recht dazu hat ! Ich möchte Sie bitten,dass Emil,Anton und Jeanne zu seinem Konzert am 15.02. 2013 in der Markthalle in Hannover um 19:00Uhr kommen dürfen .Es ist eine Herzliche Einladung von Ihrem Papa und ich hoffe wir haben Erfolg und Emil ,Anton und Jeanne sind mit dabei ! Sie sind ja schon alt genug um selbst entscheiden zu können und ich bin mir 10000%ig sicher ,dass Sie gerne ihren Papa sehen wollen (ausser Sie beeinflussen die Kinder wieder und bitte ein sehr guter Rat von mir ,hören Sie bitte auf ,den Kindern solche Scheisse über ihren Papa zu erzählen ! Es ist nicht schön !!! Kinder brauchen beide Eltern und der Papa von den drei, haben recht darauf ihn zu sehen ! Ich bitte Sie ,Emil,Anton und Jeanne auf das Konzert zu lassen .Ich würde denen sogar das Fahrgeld schenken ! Mit freundlichen Grüssen Silvia Poitinger aus Rastatt

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  5. Silvia Poitinger,Hohlohstrasse 14,76437 Rastatt5. Februar 2013 um 11:50

    Emil ,Anton und Jeanne brauchen auch Ihren Vater und bitte tun Sie Dem Vater "Johannes Nagel" den Gefallen und lassen zu,dass die Kinder zu ihren Papa wollen

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