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| Quelle: Werner Forneberg |
Ihr Lieben,
heute
möchte ich Euch ein afrikanisches Märchen erzählen:
„Deine Aufgabe!“
Eine große langandauernde Trockenheit
hatte das Land überfallen.
Zuerst war das Gras braun und grau geworden.
Dann
starben zahlreiche Büsche und viele kleine Bäume.
Kein Regen fiel auf das Land
und der Morgen erwachte ohne die Erfrischung des kühlenden Taus.
Etliche Tiere
waren bereits verdurstet und nur wenige hatten noch die Kraft gefunden, aus
dieser Wüste zu fliehen. Die Trockenheit dauerte an.
Selbst die stärkten,
ältesten Bäume, deren Wurzeln tief in die Erde hineinreichten, verloren ihre
Blätter.
Alle Brunnen und Flüsse, die Quellen und Bäche waren vertrocknet. Eine
einzige Blume war am Leben geblieben, denn eine ganz kleine Quelle spendete ihr
täglich noch ein paar Tropfen Wasser.
Doch die Quelle verzweifelte: „Alles vertrocknet, verdurstet und stirbt, und
ich kann nichts daran ändern. Wozu sollte es noch sinnvoll sein, dass ich ein
paar Tropfen aus der Erde hole und auf den Boden fallen lasse?“
Quelle. Werner Forneberg
Ein alter kräftiger Baum hörte ihre Klage und sagte, bevor erstarb, zur Quelle:
„Niemand erwartet von Dir, dass Du die ganze Wüste zum Grünen und Blühen
bringst. Deine Aufgabe ist es, einer einzigen Blume Leben zu schenken, mehr
nicht!“
Wenn ich diese Geschichte lese, dann
kann ich die Verzweiflung der Quelle gut verstehen. Die immer wieder neuen Hitzewellen,
die das Leben vieler Menschen auf dieser Welt erschweren, die schrecklichen Kriege in dieser
Welt, die vor allem das Leben der Menschen bedrohen, die eigentlich nur
friedlich ihr Leben leben wollen, die Hungersnöte in der Welt, unter denen vor
allem viele Kinder leiden -
Wenn wir uns diese Hitzewellen, diese Kriege und diese Hungersnöte vor Augen
führen, dann können wir tatsächlich verzweifeln.
Das liegt vor allem daran,
dass wir angesichts dieses weltweiten Leides zu der Überzeugung gelangen, wir
könnten ohnehin gegen diese Leid nichts ausrichten, wir seien angesichts dieses
Leid völlig machtlos.
Aber wir sollten niemals aufgeben!
Unsere Aufgabe ist es
nicht, die ganze Welt zu heilen, unsere Aufgabe ist es, uns auf einen Menschen
zu konzentrieren und ihm zur Seite zu stehen. 
Quelle: Alexander Rykow
Die Welt zu retten – diese Aufgabe
ist für jeden von uns zu groß.
Unsere Aufgabe ist es, einem einzelnen Menschen
zur Seite zu stehen.
Diese Aufgabe zu erfüllen, das kann in vielen Formen
geschehen.
Wir können die Patenschaft für ein Kind in der Dritten Welt übernehmen,
wir können eine alte Nachbarin regelmäßig mal zu Kaffee und Kuchen einladen und
auf diese Weise ihre Einsamkeit durchbrechen und Sonne in ihren Alltag bringen.
Wir können auf unseren täglichen Wegen Menschen ein Lächeln schenken. Die
Möglichkeiten, einem einzelnen Menschen glücklich zu machen, sind so zahlreich
wie die Sandkörner am Strand des Meeres.

Quelle: www.gesund-netzwerk.de
Ihr Lieben,
Ich bitte euch herzlich, denkt
einmal darüber nach, welchem Menschen Ihr zur Seite stehen, welchen Menschen
Ihr glücklich machen könnt.
„Wer nur einen Menschen rettet, rettet die ganze Welt.“ (aus dem Talmud)
„Jeder Mensch sollte mit seinem Leben die Welt ein ganz kleine wenig besser
machen!“ (aus dem Film „der kleine Lord“)
Ich grüße Euch herzlich aus Bremen
Euer fröhlicher Werner


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