Dienstag, 11. August 2026

Geschichte: Weiter, weiter, weiter…Die Rastlosigkeit

 

Quelle: Werner Forneberg

Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch eine Geschichte von
Victor Auburtin erzählen:

„Die Rastlosigkeit“

„Es lebte einmal ein sehr fleißiger arbeitsamer Mensch, der es nicht übers Herz bringen konnte, eine einzige Minute seines wichtigen Lebens ungenutzt vorüber gehen zu lassen. 

Wenn er in der Stadt war, so plante er, in welchen Urlaubsort er nach dem Stadtaufenthalt reisen werde. War er im Urlaubsort, dann beschloss er, einen Ausflug nach Marienruh zu unternehmen, wo man eine herrliche Aussicht genießen konnte.

Hatte er Marienruh dann erreicht, studierte er den Fahrplan, um herauszufinden, wie er am schnellsten wieder nach Hause zurückkehren könne. 

Wenn er in einem Gasthof einen köstlichen Braten verzehrte, las er während des Essen die Speisekarte, um nachzusehen, was er nach der Braten zu sich nehmen könne. Und während den Wein heruntergoss, dachte er bei sich, dass bei dieser Hitze ein Glas Bier wohl besser gewesen wäre.

 

Quelle: Wikipedia.org

So ging sein Leben vorüber, und dieser Mensch hatte eigentlich niemals wirklich etwas getan, sondern sich immer nur auf das Nächste vorbereitet.
Als er dann auf dem Sterbebett lag, wunderte er sic sehr, dass sein Leben so leer und zwecklos gewesen sein.“

Quelle: Karin Heringshausen

Ihr Lieben,

vor langer Zeit las ich die Worte eines weisen alten Mannes:
„Wenn ich liege, dann liege ich.
Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf.
Wenn ich gehe, dann gehe ich
und wenn ich esse, dann esse ich.“

In diesen Worten liegt eine tiefe Wahrheit verborgen.
Wir verhalten uns oft wie der Mensch in unserer heutigen Geschichte.


Dabei vergessen wir eine Grundwahrheit:
Wir leben im Hier und Jetzt und das sollten wir in vollen Zügen genießen.

Wenn wir heute mit unserer Familie beim Grillen zusammensitzen, dann sollten wir nicht daran denken, was wir am kommenden Wochenende unternehmen wollen, sondern wir sollten das Zusammensein mit der Familie genießen, unseren Familienangehörigen zuhören, sie ermutigen, uns freuen, sie zu sehen, uns über jeden Augenblick mit ihnen freuen, denn jeder Augenblick mit ihnen ist unwiederbringlich und daher sehr kostbar.

Lasst uns bewusst leben und das Leben genießen, damit wir nicht wie der Mensch in unserer Geschichte, am Ende unseres Lebens feststellen müssen, dass wir eigentlich gar nicht belebt haben.

Quelle: Karin Heringshausen
 Ihr Lieben, 

ich grüße euch heute ganz herzlich aus Bremen und wünsche Euch einen Tag, an dem ihr jede Minute bewusst lebt und erkennt, wie kostbar das Leben ist und dass es im Jetzt und Hier stattfindet! Gott segne Euch!

Euer fröhlicher Werner


 

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