3129 Geschichten


Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 3.179 Beiträge und mindestens zwei Mal in der Woche kommen weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen


Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Dienstag, 4. Januar 2011

Adler oder Muschel?

"Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren?"
Vincent van Gogh

Ihr Lieben,

heute Morgen möchte ich Euch die Geschichte eines unbekannten Autors erzählen:

"Adler oder Muschel?"

"Nachdem Gott die Welt erschaffen hatte, begann er damit die Lebewesen zu entwickeln. Als erstes erschuf er die Muschel.

Die Muschel hatte ein recht langweiliges Leben. Den ganzen Tag filterte sie Wasser. Den ganzen Tag hieß es für sie also "Klappe auf; Klappe zu; Klappe auf; Klappe zu; Klappe auf..."

Dann erschuf Gott den Adler.
Dem Adler gab Gott die Freiheit, mit seinen weiten Schwingen über Berge, Meere und Täler zu fliegen. Aber er übergab dem Adler auch die Verantwortung für seine Jungen.

Dann erschuf Gott den Menschen. Erst brachte er ihn zu der Muschel "Klappe auf; Klappe zu; Klappe auf; Klappe zu" und dann zum Adler, der frei über den Klippen schwebte und für seine Jungen das Futter erjagen musste.

Und der Mensch sollte sich entscheiden, welches Leben er führen will.
Vor dieser Entscheidung steht er auch heute noch."


Ihr Lieben,

ja ich glaube, dass der letzte Satz unserre kleinen Geschichte stimmt:
Wir selbst entscheiden darüber, ob wir ein Leben als Muschel oder als Adler führen wollen.

Wichtig ist es, dass wir an unserem Selbstbewusstsein arbeiten. Geschehen kann vor allem dadurch, dass wir uns täglich klar machen, über welche wunderbaren Fähigkeiten und Möglichkeiten wir verfügen.

Eine kleine wichtige Übung dafür brachte mir mein damaliger Jugendfreund Hans-Christoph bei: Nehmt Euch einmal in der Woche einen weißen Zettel und schreibt alles Positive über Euch auf.

Je öfter Ihr diese Übung durchführt, desto mehr wird Euch klar werden, was an Talenten in Euch verborgen ist. Wenn Ihr viele Jahre entmutigt worden seid, dann sind Eure Fähigkeiten und Talente oft verschüttet und Ihr müsst erst einmal tief graben, bevor Ihr auf Eure Fähigkeiten und Talente stoßt.
Ihr müsst sie im wahrsten Sinne des Wortes wieder ans Licht holen.

Ich wünsche Euch das Denken, das Fühlen und die Freiheit des Adlers und wünsche Euch Mut, Hoffnung und Zuversicht, Euch auf den Weg zu machen, um Eure Fähigkeiten und Talente zu entdecken und zur Entfaltung zu bringen.

Ganz liebe herzliche mutmachende Grüße

Euer Werner vom Weserstrand

                                                                     

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