3326 Geschichten


Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 3.326 Beiträge und mindestens zwei Mal in der Woche kommen weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen


Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Sonntag, 13. September 2026

Geschichte: Kann man Eltern kaufen?

 

Quelle: Werner Forneberg

Ihr Lieben,

ich möchte Euch heute eine Geschichte von Anthony de Mello erzählen:

„Kann man Eltern kaufen?“

Ein vielbeschäftigtes Ehepaar eilt kurz vor Weihnachten in ein Spielwarengeschäft, um für seine kleine Tochter ein Geschenk zu kaufen.

Sie sind bereit, sehr viel Geld auszugeben, und erklären der Verkäuferin:
Wir sind den ganzen Tag beruflich von zu Hause weg, sodass unsere kleine Tochter zu Hause allein bleiben muss. Wir suchen etwas, das unsere kleine Tochter erfreut, lange beschäftigt und ihr das Gefühl des Alleinseins nimmt.

„Tut mir leid“, entgegnete die Verkäuferin, freundlich lächelnd:
Eltern können Sie bei uns nicht kaufen.

Ihr Lieben,

Wenn ich zurzeit meine Lebensmittel im Supermarkt einkaufe, dann macht es mich ein wenig traurig, wenn ich sehr, dass jetzt schon, wo wir noch nicht einmal Mitte September haben, Spekulatius, Dresdner Weihnachtsstollen und Lebkuchen-Herzen verkauft werden.

Zum Glück werden über die Lautsprecher des Supermarkts noch keine Weihnachtslieder gespielt.

Auch unsere heutige Geschichte macht mich ein wenig nachdenklich:
Was unsere Kinder brauchen,
ist tiefe, rücken
istärkende Liebe, kein neues Smartphone!
Was unsere Kinder brauchen,
ist rückhaltlose Zuwendung, keine neue Spiel-Konsole!
Was unsere Kinder brauchen,
ist große Anteilnahme an ihrem Erleben, keinen neuen Influencer!
Was unsere Kinder brauchen,
ist jemand, der sie in den Arm nimmt und sie schützt und sie nicht mit dem Internet allein lässt.

Quelle: Deutscher Kinderschutzbund
Ihr Lieben, 

nehmt Euch Zeit für Eure Kinder und Eure Enkelkinder,
das ist das Beste, was Ihr für Sie tun könnt.

Ich grüße Euch herzlich aus Bremen

Euer fröhlicher Werner

Quelle: Werner Forneberg



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