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| Quelle: Werner Forneberg |
Ihr Lieben,
ich möchte Euch heute eine Geschichte von Anthony de Mello
erzählen:
„Kann man Eltern kaufen?“
Ein vielbeschäftigtes Ehepaar eilt kurz vor Weihnachten in
ein Spielwarengeschäft, um für seine kleine Tochter ein Geschenk zu kaufen.
Sie
sind bereit, sehr viel Geld auszugeben, und erklären der Verkäuferin:
„Wir sind
den ganzen Tag beruflich von zu Hause weg, sodass unsere kleine Tochter zu
Hause allein bleiben muss. Wir suchen etwas, das unsere kleine Tochter erfreut,
lange beschäftigt und ihr das Gefühl des Alleinseins nimmt.“
„Tut mir leid“, entgegnete die Verkäuferin, freundlich
lächelnd:
„Eltern können Sie bei uns nicht kaufen.“
Ihr Lieben,
Wenn ich zurzeit meine Lebensmittel im Supermarkt einkaufe,
dann macht es mich ein wenig traurig, wenn ich sehr, dass jetzt schon, wo wir
noch nicht einmal Mitte September haben, Spekulatius, Dresdner Weihnachtsstollen
und Lebkuchen-Herzen verkauft werden.
Zum Glück werden über die Lautsprecher des Supermarkts noch
keine Weihnachtslieder gespielt.
Auch unsere heutige Geschichte macht mich ein wenig nachdenklich:
Was unsere Kinder brauchen,
ist tiefe, rückenistärkende Liebe, kein neues Smartphone!
Was unsere Kinder brauchen,
ist rückhaltlose Zuwendung, keine neue Spiel-Konsole!
Was unsere Kinder brauchen,
ist große Anteilnahme an ihrem Erleben, keinen neuen
Influencer!
Was unsere Kinder brauchen,
ist jemand, der sie in den Arm nimmt und sie schützt
und sie nicht mit dem Internet allein lässt.
Ihr Lieben, 
Quelle: Deutscher Kinderschutzbund
nehmt Euch Zeit für Eure Kinder und Eure
Enkelkinder,
das ist das Beste, was Ihr für Sie tun könnt.
Ich grüße Euch herzlich aus Bremen
Euer fröhlicher Werner


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