3129 Geschichten


Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 3.179 Beiträge und mindestens zwei Mal in der Woche kommen weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen


Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Mittwoch, 18. Februar 2026

Das große Geheimnis der Veränderung

Quelle: Werner Forneberg

"Alles kannst Du in der Welt ändern,
nur andere Menschen nicht.
Das können nur sie selbst.
Jahrhundertelang versuchten Menschen mit Gewalt,
andere Menschen zu ändern - ohne jeden Erfolg.

Nur wenn Menschen sich selbst ändern,
werden andere Menschen sich selbst ändern."

Phil Bosmans 


Quelle: Karin Heringshausen

Über den Sinn oder Unsinn mancher Erfindungen

 

Quelle: FEG Saarlouis

„Guten Tag“, sagte der kleine Prinz.
„Guten Tag“, sagte der Händler. 

Er handelte mit höchst wirksamen durststillenden Pillen.
Man schluckt jede Woche eine und spürt überhaupt kein Bedürfnis mehr zu trinken.


„Warum verkaufst du das?“, sagte der kleine Prinz.
„Das bedeutet eine große Zeitersparnis“, sagte der Händler.
„Die Sachverständigen haben Berechnungen angestellt.
Man erspart damit 53 Minuten in der Woche.“

„Und was macht man mit diesen 53 Minuten?“
„Man macht damit, was man will...“


„Wenn ich 53 Minuten übrig hätte, würde ich ganz gemächlich zu einem Brunnen laufen.“

Antoine de Saint-Exupéry


Quelle: Karin Heringshausen

Dienstag, 17. Februar 2026

Geschichte: Das Glas Milch - Wunder geschehen immer wieder!


Quelle: Werner Forneberg

"Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens, Dankbarkeit ist die Freude über das, was mir andere Menschen Gutes getan haben. Dankbarkeit zeugt von dem inneren Glück des Dankbaren. Dankbarkeit kennt kein Ende, Dankbarkeit währt ein Leben lang."
Alexander Rykow


Quelle: Karin Heringshausen

Ihr Lieben,
bei der folgenden Geschichte soll es sich um die wahre Geschichte eines unbekannten Autors handeln:

"Das Glas Milch -
Wunder geschehen immer wieder!"

"Eines Tages ging ein armer junger Mann von Tür zu Tür, um Waren zu verkaufen, damit er sein Studium finanzieren konnte. Er stellte fest, dass er nur noch ein 10-Cent-Stück besaß und er hatte Hunger. Daher beschloss er, im nächsten Haus um etwas zu bitten.

Doch als dort eine hübsche junge Frau die Tür öffnete, verließ ihn der Mut. Anstatt um eine Mahlzeit bat er nur um ein Glas Wasser.

Die hübsche junge Frau sah, dass er hungrig war, und brachte ihm neben einer liebevoll mit Wurst belegten Schnitte Brot ein großes Glas Milch. Er aß und trank die Milch langsam aus und fragte dann :"Was bin ich Ihnen dafür schuldig?" "Du brauchst mir gar nichts dafür zu bezahlen", antwortete sie.

"Unsere Mutter hat uns beigebracht, dass wir niemals akzeptieren sollen, dass man uns für eine Freundlichkeit etwas bezahlt." Er antwortete: "Dann danke ich Ihnen von Herzen." Als er das Haus verließ, fühlte sich Howard Kelly körperlich gestärkt.

Einige Jahre später wurde diese junge Frau ernsthaft krank. Die Ärzte in ihrem Ort wussten nicht mehr weiter. Sie schickten sie in die nächste Großstadt und baten die Spezialisten, die Behandlung dieser seltsamen Erkrankung zu übernehmen. Dr. Howard Kelly wurde gerufen, um sich die Patientin anzusehen.

Als er den Namen der Stadt hörte, aus der sie stammte, blitze ein seltsames Funkeln in seinen Augen auf. Er stand sofort auf und machte sich auf den Weg zu ihrem Zimmer. In seinem weißen Kittel trat er an ihr Bett. Er erkannte sie sofort wieder.

Dann ging er wieder in sein Büro zurück, fest entschlossen, sein Bestes zu geben, um ihr Leben zu retten. Von diesem Tag an kümmerte er sich mit ganz besonderer Aufmerksamkeit um ihren Fall.

Nach einem langen Kampf war die Schlacht schließlich gewonnen. Dr. Kelly bat darum, dass die abschließende Rechnung zuerst ihm zur Prüfung vorgelegt würde. Er sah nur kurz darauf, schrieb dann eine Bemerkung an den Rand und schickte die Rechnung ins Krankenzimmer.

Die Frau fürchtete sich davor, sie zu öffnen, weil sie sicher war, dass sie den Rest ihres Lebens damit verbringen müsste, sie vollständig abzubezahlen.

Endlich öffnete sie doch den Umschlag. Etwas Handgeschriebenes auf dem Rand der Rechnung fesselte sofort ihre Aufmerksamkeit. Sie las die Worte: "Vollständig bezahlt mit einem Glas Milch, gez. Dr. Howard Kelly."

Tränen der Freude schossen ihr in die Augen, und ihr Herz betete voller Freude: "Danke, mein Gott, dass deine Liebe durch die Herzen und die Hände von Menschen ausströmt."

Quelle: Karin Heringshausen

Ihr Lieben,

vor vielen Jahren schrieb mir jemand, dass er es gut findet, dass ich meinen Glauben nicht verleugne, aber andererseits tolerant und offen gegenüber anderen Meinungen bin.

Für mich ist das selbstverständlich.
Für mich ist jeder einzelne Mensch etwas ganz Besonderes und ich möchte in Begegnung mit den einzelnen Menschen selbst etwas dazulernen, ich möchte Neues kennenlernen.

Deshalb schätze ich den Austausch mit den Lesern dieses Blogs so sehr.

Unsere heutige Geschichte zeigt in beeindruckender Weise, wie wunderbar Dankbarkeit ist
Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens, Dankbarkeit ist die Freude über das, was mir andere Menschen Gutes getan haben. Dankbarkeit zeugt von dem inneren Glück des Dankbaren.
Dankbarkeit kennt kein Ende, Dankbarkeit währt ein Leben lang.
Quelle: Karin Heringshausen
Ihr Lieben,

ich wünsche Euch jeden Tag ein wenig Dankbarkeit.
Wenn Ihr
dankbar seid und Euch bei Menschen bedankt, die Euch Gutes getan haben - und das sind mehr, als Ihr denkt, wenn Ihr einmal gründlich darüber nachdenkt - macht Ihr diese anderen Menschen und Euch selbst glücklich.



Quelle: Karin Heringshausen
Ihr Lieben,

Ich wünsche Euch heute einen glücklichen und dankbaren Tag und grüße Euch in Dankbarkeit, dass es Euch gibt und dass ich Euch kennenlernen durfte und darf!

Euer fröhlicher und dankbarer Werner

Quelle: Karin Heringshausen

Montag, 16. Februar 2026

Zum Nachdenken: Liebe heißt...

 


Quelle: Werner Forneberg

Liebe heißt, Wärme auszustrahlen,
ohne einander zu ersticken.

Liebe 
heißt, Feuer zu sein,
ohne einander zu verbrennen.

Liebe heißt, einander nahe zu sein,
ohne einander zu besitzen.
 
Liebe heißt, viel voneinander zu halten,
ohne einander festzuhalten.

Liebe ist das große Abenteuer
des menschlichen Herzens.
Spüren Menschen das Herz eines Menschen,
dann kommen sie zum Leben.

Liebe ist der einzige Weg,
auf dem Menschen menschlicher werden.
 
Allein die Liebe ist das Haus,
in dem wir wohnen können.

Menschen suchen ihr Leben lang ein Zuhause,
ein bißchen Sicherheit und menschliche Wärme.

So wie ein Kind, das ein Nest braucht,
in dem es gut aufgehoben ist,
Augen, die es anschauen, Hände, die es umsorgen,
Herzen, die sich ihm zuwenden.

Du kannst nicht leben ohne Menschen,
die dich mögen und für die du aller Müher wert bist,
die mit dir Freude und Leid teilen,
in deren Herzen du einen festen Platz hast.

Und du kannst nicht leben ohne Menschn,
die du magst und die dir aller Mühe wert sind,
für die du dich verantwortlich fühlst.

Ohne ein Zuhause
bist du ein Fremder.
 
Glücklich ist der Mensch,
der ein Zuhause gefunden hat.
 
Wir sind dazu geboren,
um geborgen zu sein
und um Geborgenheit zu geben.
 
Wir sind dazu geboren,
um geliebt zu werden
und um zu lieben.

Phil Bosmans 

Quelle: Karin Heringshausen

Tipp: Hab die Menschen gern, so wie sie sind.


Quelle: Werner Forneberg

Ich gehe auf der Straße,
und ich sehe
keine linken Menschen,
ich sehe keine rechten Menschen. 

Sondern nur:
Menschen...

Warum die Menschen einteilen?
Warum sie mit Farbe anstreichen?
Warum die Menschen einteilen
in gute und böse,
in gelbe und rote,
in linke und rechte Menschen?
Warum?

Hab die Menschen gern,
so wie sie sind.
Andere gibt es nämlich nicht.

Phil Bosmans

Quelle: Karin Heringshausen

Sonntag, 15. Februar 2026

Tipp: Finde heraus, wer Du wirklich bist! - Eine spannende Reise!

 



Quelle: Werner Forneberg

"Eine Frau lag im Koma.
Plötzlich verspürte sie das Gefühl, sie käme in den Himmel und stände vor dem Richterstuhl Gottes.

"Wer bist du?" fragte eine Stimme.
"Ich bin die Frau des Bürgermeisters", erwiderte sie.
"Ich habe nicht gefragt, wessen Frau du bist, sondern 
wer du bist."

"Ich bin die Mutter von vier Kindern."
"Ich habe nicht gefragt, wessen Mutter du bist, sondern 
wer du bist."

"Ich bin Lehrerin."
"Ich habe nicht nach deinem Beruf gefragt, sondern 
wer du bist."

Und so ging es weiter. Alles, was sie erwiderte, schien keine befriedigende Antwort auf die Frage zu sein:
"Wer bist du?"

"Ich bin eine Christin."
"Ich fragte nicht, zu welcher Religion du gehörst, sondern wer du bist."

"Ich bin die, die jeden Tag in die Kirche ging und immer den Armen und Hilfsbedürftigen half."
"Ich fragte nicht, was du tatest, sondern 
wer du bist.

Offensichtlich bestand sie die Prüfung nicht, denn sie wurde zurück auf die Erde geschickt. 

Als sie wieder gesund war, beschloss sie, herauszufinden, wer sie war. 
Und darin lag der ganze Unterschied.

(Anthony de Mello - Zeiten des Glücks)
Quelle: Karin Heringshausen

Geschichte: Zuhören ist eine ganz wertvolle Eigenschaft

 

Quelle: Werner Forneberg

Ihr Lieben,

die kleine folgende Geschichte erzählt uns zwar etwas über das Beten, aber wer die Geschichte genau liest, bemerkt, dass die tiefe Wahrheit der Geschichte auch für das Reden der Menschen miteinander gilt:

Wenn wir immer nur reden, hat unsere Partnerin, unser Partner, unsere Kinder und Enkelkinder keine Möglichkeit, eigene Gedanken einzubringen.

Auch und gerade im Gespräch gilt die goldene Regel:
GEBEN und NEHMEN =
REDEN und ZUHÖREN.
Wenn wir dem Anderen zuhören,
dann kommen wir ihm wirklich nahe.

·       
"Eine alte Dame beklagte sich bitter:
"Vierzehn Jahre lang habe ich fast ununterbrochen gebetet, doch nie habe ich ein Gefühl von der Gegenwart Gottes gehabt."

Da fragte ich sie: "Haben Sie ihm Gelegenheit gegeben, ein Wort einzuwerfen?"
"Wie das?", entgegnete sie. "Nein, ich habe die ganze Zeit zu ihm gesprochen, ist das nicht etwa Beten?" -


"Nein", sagte ich, "ich glaube nicht, und was ich ihnen empfehle, das ist, dass sie sich täglich eine Viertelstunde nehmen sollten und einfach dasitzen vor dem Angesichte Gottes."

So machte sie es. Und was war das Ergebnis? Schon bald kam sie wieder und sagte:
"Es ist merkwürdig: Wenn ich zu Gott bete, indem ich spreche, fühle ich nichts; doch wenn ich still dasitze, ihm gegenüber, dann fühle ich mich in Seine Gegenwart eingehüllt."

Anthony Bloom

Quelle: Karin Heringshausen