3326 Geschichten


Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 3.326 Beiträge und mindestens zwei Mal in der Woche kommen weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen


Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Sonntag, 13. September 2026

Geschichte: Der Liebestrank

Quelle: Werner Forneberg


Heute erzähle ich Euch, meine Lieben,
eine kleine Geschichte von Hekaton von Rhodos:

„Der Liebestrank"

„Ein junger Mann ging eines Tages zu einer alten klugen Frau und fragte sie:
„Was muss ich tun, um geliebt zu werden,
kann mir vielleicht ein Liebestrank helfen?“

Und die alte kluge Frau antwortete ihm:
„Ich möchte Dir das entscheidende Geheimnis der Liebe verraten.
Um geliebt zu werden, benötigst Du keinen Liebestrank, keine besondere Arznei oder irgendwelche Heilkräuter.
Wenn Du möchtest, dass Dein Wunsch in Erfüllung geht, geliebt zu werden, dann musst Du nur Folgendes beherzigen:

„Wenn Du geliebt werden willst, so liebe Du zuerst!“

Viele Menschen, die sich nach Liebe, nach Zuwendung, nach Anteilnahme und einer Umarmung sehnen, machen den großen Fehler, in dem sie auf Liebe, auf Zuwendung, auf Anteilnahme und eine Umarmung anderer Menschen warten.

Dabei ist die Lösung so einfach:

Werde aktiv, Fange an, andere zu lieben, und Du wirst Erstaunliches feststellen.


Je mehr Liebe Du verschenkst, je mehr Anteilnahme Du nimmst, je mehr Zuwendung Du gibst und je öfter Du jemanden in den Arm nimmst,
desto öfter wirst Du erleben, dass Menschen Dich lieben werden, dass Menschen Dir Zuwendung schenken werden, dass Menschen Dich in den Arm nehmen und dass Menschen an Dir und Deinem Schicksal Anteil nehmen.

Du willst geliebt werden – dann liebe!
Du willst Zuwendung bekommen – dann wende Dich anderen Menschen zu!
Du willst in den Arm genommen werden –
dann fange an, andere Menschen zu umarmen!
Du willst, dass Anteil an Deinem Ergehen genommen wird –
dann fange an und nimm Anteil am Schicksal anderer Menschen!“

Quelle: Karin Heringshausen
Ihr Lieben,

ich wünsche Euch eine gesegnete neue Woche mit viele Liebe, viel Anteilnahme, viel Zuwendung und kräftige Umarmungen!

Euer Werner aus Bremen, der Euch in Gedanken umarmt und drückt.

Ich nehme gerne Anteil an Eurem Schicksal, wenn Ihr mir eine E-Mail schickt unter das-eselskind@email.de 

Quelle: Werner Forneberg


Geschichte: Kann man Eltern kaufen?

 

Quelle: Werner Forneberg

Ihr Lieben,

ich möchte Euch heute eine Geschichte von Anthony de Mello erzählen:

„Kann man Eltern kaufen?“

Ein vielbeschäftigtes Ehepaar eilt kurz vor Weihnachten in ein Spielwarengeschäft, um für seine kleine Tochter ein Geschenk zu kaufen.

Sie sind bereit, sehr viel Geld auszugeben, und erklären der Verkäuferin:
Wir sind den ganzen Tag beruflich von zu Hause weg, sodass unsere kleine Tochter zu Hause allein bleiben muss. Wir suchen etwas, das unsere kleine Tochter erfreut, lange beschäftigt und ihr das Gefühl des Alleinseins nimmt.

„Tut mir leid“, entgegnete die Verkäuferin, freundlich lächelnd:
Eltern können Sie bei uns nicht kaufen.

Ihr Lieben,

Wenn ich zurzeit meine Lebensmittel im Supermarkt einkaufe, dann macht es mich ein wenig traurig, wenn ich sehr, dass jetzt schon, wo wir noch nicht einmal Mitte September haben, Spekulatius, Dresdner Weihnachtsstollen und Lebkuchen-Herzen verkauft werden.

Zum Glück werden über die Lautsprecher des Supermarkts noch keine Weihnachtslieder gespielt.

Auch unsere heutige Geschichte macht mich ein wenig nachdenklich:
Was unsere Kinder brauchen,
ist tiefe, rücken
istärkende Liebe, kein neues Smartphone!
Was unsere Kinder brauchen,
ist rückhaltlose Zuwendung, keine neue Spiel-Konsole!
Was unsere Kinder brauchen,
ist große Anteilnahme an ihrem Erleben, keinen neuen Influencer!
Was unsere Kinder brauchen,
ist jemand, der sie in den Arm nimmt und sie schützt und sie nicht mit dem Internet allein lässt.

Quelle: Deutscher Kinderschutzbund
Ihr Lieben, 

nehmt Euch Zeit für Eure Kinder und Eure Enkelkinder,
das ist das Beste, was Ihr für Sie tun könnt.

Ich grüße Euch herzlich aus Bremen

Euer fröhlicher Werner

Quelle: Werner Forneberg



Dienstag, 8. September 2026

Geschichte: Zeit zum Nachdenken

 

Quelle: Helmut Mühlbacher


Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch eine Begebenheit aus China erzählen:

„Zeit zum Nachdenken“

„Ein chinesischer Bauer besaß einmal eine kleines Reisfeld oberhalb einer Schlucht.
Jeden Tag stieg er deshalb in die Schlucht hinunter, um in zwei großen Eimern Wasser für seine Felder hinaufzutragen.

Als einige Europäer das Land besuchten und sagen, wie der Bauer mühsam seine Arbeit verrichtete, boten sie ihm an, ihm eine Pumpe zu bauen, die ihm die gesamte Last des Wassertragens ersparen würde.

Quelle: Wikipedia.com

Der Bauer aber lehnte die Hilfe mit einem freundlichen Lächeln ab:
„Wenn ich das Wasser nicht mehr zu meinem Reisfeld hinaustragen kann, dann würde mir die Zeit fehlen – zum Nachdenken.““

Quelle: Karin Heringshausen
Ihr Lieben,

als ich Kind war, da hatten die Menschen oft noch Zeit, sich gegenseitig zu besuchen oder auf einer Bank vor ihrem Haus zu sitzen. Sie hatten Zeit zum Ausruhen, zum Innehalten, zum Durchschnaufen, zum Beten.

Heute beobachte ich etwas sehr Interessantes und zugleich Erschütterndes:
Seit wir alle ein Smartphone besitzen, ist bei vielen Menschen der Tag komplett durchgetaktet.  Viele Menschen haben trotz der vielen technischen Geräte, die ihnen Arbeit abnehmen sollen, keine Zeit mehr. Sie hetzen von Termin zu Termin, von Veranstaltung zu Veranstaltung und sinken abends erschöpft ins Bett.

Der Bauer unserer Geschichte kann uns ein großes Vorbild sein.
Hätte er sich die Pumpe bauen lassen, dann hätte er den ganzen Tag auf seinem Reisfeld arbeiten können. Aber dann hätte er auf etwas verzichten müssen, das ihm sehr wichtig war:


Er genoss die Zeit des Weges, den er zurücklegen musste, um das Wasser zu holen und zu seinem Reisfeld zu bringen, um über Dinge nachzudenken, die ihn interessiert, über die Welt nachzudenken, über seine Familie, seine Freunde und Bekannten nachzudenken und über Gott nachzudenken. Außerdem hatte er auf einem Weh immer die Gelegenheit, die Schönheit der Natur zu betrachten und sie zu genießen.

Wir sollten uns Zeit nehmen für das Arbeiten.
Wir sollten uns aber auch Zeit nehmen für das Innehalten.

Wir sollten uns Zeit nehmen, unsere Pflichten zu erfüllen
Wir sollten uns aber auch Zeit nehmen, auszuruhen.

Wir sollten uns Zeit nehmen, das zu tun, was notwendig ist
Wir sollten uns aber auch Zeit nehmen, unser Leben zu genießen.
Wir sollten uns Zeit nehmen, für andere da zu sein.
Wir wollten uns aber auch Zeit nehmen, über unsere Leben und seinen Sinn nachzudenken.



Quelle: Helmut Mühlbacher

Ihr Lieben,

ich grüße Euch herzlich aus Bremen und freue mich, dass es Euch gibt. Gott segne und behüte Euch. Er lasse Sein Angesicht leuchten über Euch und schenke Euch Seinen Frieden und Seinen Segen

Euer fröhlicher Werner

Quelle: Werner Forneberg


Mittwoch, 2. September 2026

Geschichte: Der Adler, der als Huhn lebte

 

Quelle: Wikipedia.com


Ihr Lieben,

ich möchte Euch heute eine afrikanische Fabel erzählen:

„Das Adler-Ei“

 
Ein Bauer fand einmal das Ei eines Adlers auf einem seiner Felder und 
legte es einer seiner Hennen im Hühnerhof ins Nest. 
Das Adlerküken wurde zusammen mit den Hühnerküken ausgebrütet und wuchs mit ihnen gemeinsam auf.

Da er sich selbst für ein Huhn hielt, gackerte er wie ein Huhn.
Er schlug mit den Flügeln und flatterte immer nur höchstens einen oder anderthalb Meter in die Höhe, wie das eben ein anständiges Huhn tut. 
Und er scharrte in der Erde wie ein Huhn nach Würmern und Insekten.

So verging Jahr für Jahr und der Adler wurde älter.
Eines Tages sah er einen prächtigen Vogel, der hoch oben in den Lüften unter dem Himmel seine Kreise zog. Bewundernd blickte der Adler nach oben.

„Wer ist das?“ fragte er das Huhn, das gerade neben ihm stand.
Das ist der Adler, der König der Vögel“, antwortete das Huhn.

„Wäre es nicht herrlich, wenn wir auch so hoch am Himmel durch die Lüfte kreisen könnten“, erwiderte der Adler, der sich für ein Huhn hielt.

„Vergiss es“, sagte das Huhn, „wir sind Hühner.“

Also vergaß der Adler wieder, was er gesehen hatte.
Und erlebte und starb in dem Glauben, ein Huhn gewesen zu sein.

 

Quelle: Helmut Mühlbacher

Ihr Lieben,

Dies ist ein wundervolle Fabel mit einer tiefen Wahrheit.
Viele Menschen träumen von Zielen, die sie erreichen möchten.
Sie träumen davon, erfolgreich zu werden.


Aber sie lassen sich von den sogenannten Entmutigern einreden, dass sie nicht geboren wurden, um erfolgreich zu sein und hohe Ziele zu erreichen.
Diese Entmutiger reden ihnen ein, dass sie nicht die notwendigen Talente, Begabungen und Fähigkeiten besitzen, um erfolgreich Ziele zu erreichen.

Wenn Ihr von der Fabel ausgeht und Euch die Menschen in der Welt betrachtet, dann werdet Ihr schnell feststellen, dass in dieser Welt ganz viele Hühner herumlaufen, die immer wieder nur das nachgackern, was andere ihnen vorgackern.   

Freiheit aber erlangen nur die, die mehr sein wollen als ein gackerndes Huhn, die erkennen, dass sie die Fähigkeit, das Talent und die Begabung haben, zu handeln wie ein Adler. 

Ein Adler bestimmt selbst über das, das er tun will. 
Ein Adler gackert nicht nach, was ihm andere vorgackern. 
Ein Adler hat eine eigene  Meinung.
Ein Adler erreicht auch nicht alle Ziele, aber er versucht es wenigstens.

Deshalb, Ihr Lieben, solltet Ihr Euch dahingehend prüfen, ob nicht ein Adler in Euch steckt, damit Ihr nicht am Ende Eures Lebens feststellen müsst, dass Ihr wie ein Huhn gelebt habt, aber das Leben eines Adlers hättet führen können.

Ich wünsche Euch einen adlerhaften Abend und grüße Euch herzlich aus Bremen

Euer fröhlicher Werner 

Quelle: Werner Forneberg

 

Donnerstag, 27. August 2026

Ein sehr wertvoller Tipp: Von diesen Pillen solltet Ihr täglich zwei einnehmen!

Quelle: Karin Heringshausen

Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch eine Geschichte von Hermann Bezzel erzählen:

„Zwei Pillen täglich“

„Ein Arzt besuchte seine Patienten im Altersheim.
Ihm fiel dabei ein 96-jähriger Mann auf, der stets zufrieden und freundlich war. 

Eines Tages sprach der Arzt ihn darauf an und fragte ihn nach dem Geheimnis seiner Freude. Lachend antwortete der alte Herr: „Herr Doktor, ich nehme jeden Tag zwei Pillen ein, die helfen mir sehr!“

Verwundert schaute ihn der Arzt an und fragte: „Zwei Pillen nehmen Sie täglich zu sich?
Die habe ich Ihnen doch gar nicht verschrieben!“

Verschmitzt antwortete der alte Mann: „Das können Sie auch gar nicht, Herr Doktor. Am Morgen nehme ich gleich nach dem Aufstehen die Pille Zufriedenheit. Und am Abend, bevor ich einschlafe, nehme ich die Pille Dankbarkeit. Diese beiden Arzneien habe ihre Wirkung noch nie verfehlt.“

„Das will ich Ihnen gerne glauben“, meinte der Arzt. „Ihr gutes Rezept werde ich weiterempfehlen. Zufriedenheit und Dankbarkeit sind in ihrer Wirkung so gewaltig, dass Traurigkeit, Mutlosigkeit, Unzufriedenheit, Freudlosigkeit vor ihnen weichen!“


 

Ihr Lieben,

Immer wieder begegne ich Menschen, die mit ihrem Leben unzufrieden sind.
"Wenn ich etwas mehr Gehalt hätte, wenn ich einen Partner oder eine Partnerin hätte, wenn ich mir einen Urlaub im Ausland leisten könnte, wenn ich ein kleines Vermögen hätte, ein größeres Auto, eine schönes Haus.....dann wäre ich glücklich und zufrieden, bekomme ich dann zu hören. 

Die meisten Menschen sind der Überzeugung, dass sie dann, wenn sie etwas, was sie noch nicht haben, besitzen würden, glücklich und zufrieden wären.

Würde das stimmen, müssten gerade die reichen Menschen die glücklichsten Menschen der Welt sein. Aber aus vielen Berichten wissen wir, dass gerade unter den reichsten Menschen viele sind, die trotz ihres Reichtums unglücklich sind.

Das tiefe Geheimnis des Glücks und der Zufriedenheit liegt darin, 
zufrieden zu sein, mit dem, was wir im Hier und Jetzt besitzen, und dankbar zu sein, dass wir es besitzen.

Quelle: Karin Heringshausen
 Ihr Lieben,

ich grüße Euch herzlich aus Bremen und wünsche Euch einen geruhsamen Abend

Euer fröhlicher Werner 

Quelle: Helmut Mühlbacher





Sonntag, 23. August 2026

Geschichte: Der 200-Euro-Schein und was er mit Dir zu tun hat!

 

Quelle: Helmut Mühlbacher


Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch eine Geschichte von Alexanfder Rykow erzählen:

„Der 200-Euro-Schein und was er mit Dir zu tun hat!

 „Ein erfahrener junger Ausbildungsleiter begann einmal einen seiner Vorträge im Ausbildungszentrum vor vielen jungen Auszubildenden, indem er einen frischen, gerade neu gedruckten 200-Euro-Schein hochhielt.
 

In dem Raum saßen etwa 200 junge Leute.
Er fragte:
„Wer möchte den Schein haben?“
Alle Hände wurden noch oben gestreckt.

Der Ausbildungsleiter sagte: Ich will diesen 200-Euro-Schein einem von Euch schenken, aber zuvor werde ich Folgendes tun.“ 
Er nahm den 200-Euro-Schein in beide Hände und zerknüllte ihn ganz heftig. Danach fragte er noch einmal:
„Möchte ihn immer noch einer von Euch haben?“ Wieder wurden alle Hände nach oben gestreckt.

Daraufhin warf er den 200-Euro-Schein und trat mit seinen Schuhen, mit denen er auf dem Weg zum Ausbildungszentrum einige schlammige Pfützen durchqueren musste, so lange auf dem 200-Euro-Schein herum, bis dieser völlig dreckig und zerknittert war.
„Nun, wer von Euch möchte ihn jetzt immer noch haben?“
Wieder schnellten alle Arme in die Luft.

Dann machte er den jungen Leuten Folgendes klar:
„Liebe junge Freunde, Ihr habt heute eine der wichtigsten Lektionen Eures Lebens gelernt. 

Was auch immer mit dem Geldschein geschah, Ihr wolltet ihn haben, weil er, egal in welchem Zustand er sich befand, nie seinen Wert verloren hat. Er war immer 200 Euro wert!

Es passiert häufig in unserem Leben, dass wir zurückgestoßen, abgelehnt, zu Boden geworfen, fertig gemacht oder in den Dreck gezogen werden.
In solchen Augenblicken fühlen wir uns, als ob wir wertlos wären.

Aber das Gegenteil ist wahr:
Unabhängig davon, was passiert ist oder passieren wird – jeder Einzelne von Euch sollte sich Folgendes klarmachen:

DU wirst niemals an Wert verlieren. Schmutzig oder sauber, zerknittert oder fein gebügelt, DU bist immer noch unbezahlbar für alle Menschen, die DICH wirklich lieben.“

Quelle: Karin Heringshausen
 Ihr Lieben,

die Geschichte enthält eine tiefe Wahrheit.
Diese Wahrheit möchte ich jedem Einzelnen von Euch mit auf den Weg in die neue Woche geben:

DU bist wertvoller Mensch!
DU
bist einzigartig!
DU besitzt Fähigkeiten, die kein anderer besitzt!
Du
bist für andere Menschen wichtig!
DU wirst niemals an Wert verlieren!
DU
wirst von anderen Menschen geliebt!

Achte darauf, dass DU vor allem mit Menschen verkehrst, die positiv denken und das Positive in DIR sehen. Befreie DICH von den Menschen, die immer nur das Negative sehen, die immer nur kritisieren und die DICH entmutigen!

Für Deinen Weg möchte ich DIR ein paar wertvolle Tipps mit auf den Weg geben:
DU möchtest geachtet und wertgeschätzt werden?
Dann achte und wertschätze die Menschen, denen DU begegnest!
DU möchtest, dass Menschen DIR auf Deinem Weg zum Erfolg helfen?
Dann hilf DU anderen Menschen auf ihrem Weg zum Erfolg!
DU willst geliebt werden?
Dann fange DU an, die Menschen, die DIR begegnen, zu lieben!



Ihr Lieben,

ich wünsche Euch eine gute neue Woche und grüße Euch herzlich aus Bremen. Gott segen und behüte Euch. Er schenke Euch seinen Frieden!

Euer fröhlicher Werner, der Euch sehr wertschätzt


 

Mittwoch, 19. August 2026

Geschichte: Warum eine Vermählung nicht immer etwas Positives ist.

Quelle: Helmut Mühlbacher

Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch eine Geschichte von Jürgen Spohn erzählen:

„Die Vermählung“

„Eines Tages geschah etwas.
Ein Berg und ein Tal gaben ihre Vermählung bekannt.
Der Berg sagte: „Du bist aber tief – komm zu mir herauf.“
Das Tal antwortete: „Bist Du aber hoch – komm zu mir herunter.“

Der Maulwurf war Trauzeuge.
Er dachte, wem kann man abhelfen.
So begann er, den Berg abzugraben und das Tal aufzufüllen.‘

Quelle: Wikipedia.com

 Bald war der Berg so sehr im Tal, dass daraus eine Ebene wurde.
Als der Maulwurf sich die Ebene besah, dachte er bei sich:

Vorher war es besser.“

Dieser Blickwinkel gehörte zu meinen beliebtesten 
Ausblicken auf die Berge, wenn ich früher nach
Oberbayern in Urlaub fuhr.
Quelle: www.kruen.de
 Ihr Lieben,

wenn Ihr wie ich schon einmal aus einem Tal auf einen Berg gestiegen seid und auf dem Berg die wunderbare Aussicht genossen habt und nach dem Abstieg ins Tal ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte und eine heißen Kakao oder Kaffee genossen habt, dann wisst Ihr diesen wundervollen Gegensatz zwischen Berg und Tal zu schätzen.

Gegensätze bestehen jedoch nicht nur zwischen Tal und Berge, sondern auch zwischen Menschen und wir sollten uns hüten, die Gegensätze einzuebnen. 

In einer Ehe treffen zwei Menschen aufeinander, die oft ebenso unterschiedlich sind wie Berg und Tal. 
Wenn diese beiden Menschen in der Ehe versuchen, ein gemeinsames Leben auf der Basis einer Ehe zu führen, dann führt dieses oft zum Zerbrechen der Ehe. 


Es ist gut, dass jeder Mensch ein Original ist. 
Deshalb zeichnet sich eine gute Beziehung dadurch aus, dass die Besonderheiten des jeweils anderen akzeptiert und geliebt werden. 

Gott hat sich etwas dabei gedacht, dass er jeden Menschen als ein Original geschaffen hat. Mit Ausnahme von eineiigen Zwillingen sehen alle Menschen unterschiedlich aus. Das sollte uns zu denken geben.

Diese Unterschiedlichkeit gilt auch für unser Denken, unsere Einstellung, unsere Werte und unser Empfinden. Wir sollten den Anderen nehmen wie er ist, denn das Gleiche erwarten wir ja auch für uns.

Wir sollten endlich damit aufhören, andere Menschen verändern zu wollen.  
Was wir brauchen in unserer heutigen Zeit sind Originale, sind Täler und Berge und keine eingeebneten Ebenen und Fotokopien von Anderen.

 Ihr Lieben,

ich wünsche Euch heute einen erlebnisreichen, einen mutigen und einen zufriedenen Tag

Euer fröhlicher Werner