3129 Geschichten


Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 3.179 Beiträge und mindestens zwei Mal in der Woche kommen weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen


Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Montag, 16. Februar 2026

Zum Nachdenken: Liebe heißt...

 


Quelle: Werner Forneberg

Liebe heißt, Wärme auszustrahlen,
ohne einander zu ersticken.

Liebe 
heißt, Feuer zu sein,
ohne einander zu verbrennen.

Liebe heißt, einander nahe zu sein,
ohne einander zu besitzen.
 
Liebe heißt, viel voneinander zu halten,
ohne einander festzuhalten.

Liebe ist das große Abenteuer
des menschlichen Herzens.
Spüren Menschen das Herz eines Menschen,
dann kommen sie zum Leben.

Liebe ist der einzige Weg,
auf dem Menschen menschlicher werden.
 
Allein die Liebe ist das Haus,
in dem wir wohnen können.

Menschen suchen ihr Leben lang ein Zuhause,
ein bißchen Sicherheit und menschliche Wärme.

So wie ein Kind, das ein Nest braucht,
in dem es gut aufgehoben ist,
Augen, die es anschauen, Hände, die es umsorgen,
Herzen, die sich ihm zuwenden.

Du kannst nicht leben ohne Menschen,
die dich mögen und für die du aller Müher wert bist,
die mit dir Freude und Leid teilen,
in deren Herzen du einen festen Platz hast.

Und du kannst nicht leben ohne Menschn,
die du magst und die dir aller Mühe wert sind,
für die du dich verantwortlich fühlst.

Ohne ein Zuhause
bist du ein Fremder.
 
Glücklich ist der Mensch,
der ein Zuhause gefunden hat.
 
Wir sind dazu geboren,
um geborgen zu sein
und um Geborgenheit zu geben.
 
Wir sind dazu geboren,
um geliebt zu werden
und um zu lieben.

Phil Bosmans 

Quelle: Karin Heringshausen

Tipp: Hab die Menschen gern, so wie sie sind.


Quelle: Werner Forneberg

Ich gehe auf der Straße,
und ich sehe
keine linken Menschen,
ich sehe keine rechten Menschen. 

Sondern nur:
Menschen...

Warum die Menschen einteilen?
Warum sie mit Farbe anstreichen?
Warum die Menschen einteilen
in gute und böse,
in gelbe und rote,
in linke und rechte Menschen?
Warum?

Hab die Menschen gern,
so wie sie sind.
Andere gibt es nämlich nicht.

Phil Bosmans

Quelle: Karin Heringshausen

Sonntag, 15. Februar 2026

Tipp: Finde heraus, wer Du wirklich bist! - Eine spannende Reise!

 



Quelle: Werner Forneberg

"Eine Frau lag im Koma.
Plötzlich verspürte sie das Gefühl, sie käme in den Himmel und stände vor dem Richterstuhl Gottes.

"Wer bist du?" fragte eine Stimme.
"Ich bin die Frau des Bürgermeisters", erwiderte sie.
"Ich habe nicht gefragt, wessen Frau du bist, sondern 
wer du bist."

"Ich bin die Mutter von vier Kindern."
"Ich habe nicht gefragt, wessen Mutter du bist, sondern 
wer du bist."

"Ich bin Lehrerin."
"Ich habe nicht nach deinem Beruf gefragt, sondern 
wer du bist."

Und so ging es weiter. Alles, was sie erwiderte, schien keine befriedigende Antwort auf die Frage zu sein:
"Wer bist du?"

"Ich bin eine Christin."
"Ich fragte nicht, zu welcher Religion du gehörst, sondern wer du bist."

"Ich bin die, die jeden Tag in die Kirche ging und immer den Armen und Hilfsbedürftigen half."
"Ich fragte nicht, was du tatest, sondern 
wer du bist.

Offensichtlich bestand sie die Prüfung nicht, denn sie wurde zurück auf die Erde geschickt. 

Als sie wieder gesund war, beschloss sie, herauszufinden, wer sie war. 
Und darin lag der ganze Unterschied.

(Anthony de Mello - Zeiten des Glücks)
Quelle: Karin Heringshausen

Geschichte: Zuhören ist eine ganz wertvolle Eigenschaft

 

Quelle: Werner Forneberg

Ihr Lieben,

die kleine folgende Geschichte erzählt uns zwar etwas über das Beten, aber wer die Geschichte genau liest, bemerkt, dass die tiefe Wahrheit der Geschichte auch für das Reden der Menschen miteinander gilt:

Wenn wir immer nur reden, hat unsere Partnerin, unser Partner, unsere Kinder und Enkelkinder keine Möglichkeit, eigene Gedanken einzubringen.

Auch und gerade im Gespräch gilt die goldene Regel:
GEBEN und NEHMEN =
REDEN und ZUHÖREN.
Wenn wir dem Anderen zuhören,
dann kommen wir ihm wirklich nahe.

·       
"Eine alte Dame beklagte sich bitter:
"Vierzehn Jahre lang habe ich fast ununterbrochen gebetet, doch nie habe ich ein Gefühl von der Gegenwart Gottes gehabt."

Da fragte ich sie: "Haben Sie ihm Gelegenheit gegeben, ein Wort einzuwerfen?"
"Wie das?", entgegnete sie. "Nein, ich habe die ganze Zeit zu ihm gesprochen, ist das nicht etwa Beten?" -


"Nein", sagte ich, "ich glaube nicht, und was ich ihnen empfehle, das ist, dass sie sich täglich eine Viertelstunde nehmen sollten und einfach dasitzen vor dem Angesichte Gottes."

So machte sie es. Und was war das Ergebnis? Schon bald kam sie wieder und sagte:
"Es ist merkwürdig: Wenn ich zu Gott bete, indem ich spreche, fühle ich nichts; doch wenn ich still dasitze, ihm gegenüber, dann fühle ich mich in Seine Gegenwart eingehüllt."

Anthony Bloom

Quelle: Karin Heringshausen

 


Samstag, 14. Februar 2026

Geschichte: Das verschenkte Geld

Quelle: Werner Forneberg
"Schenken heißt, einem anderen das zu geben,
was man selbst gern behalten möchte."
Selma Lagerlöf

Quelle: Karin Heringshausen

Ihr Lieben,

ich möchte Euch heute eine russische Legende erzählen:

„Das verschenkte Geld“

„Ein reicher Mann dachte auch im Sterben nur an das, woran er sein Leben lang gedacht hatte: an sein Geld.
Mit letzter Kraft löste er den Schlüssel vom Band, das er am Hals trug, winkte der Magd, deutete auf die Truhe neben seinem Lager und befahl, ihr den großen Beutel Geld in den Sarg zu legen.

Im Himmel sah er dann einen langen Tisch, auf dem die feinsten Speisen standen.
"Sag, was kostet das Lachsbrot?" fragte er
"Eine Kopeke" wurde ihm geantwortet.
"Und die Sardine?"
"Gleich viel." -
"Und diese Pastete?"
"Alles eine Kopeke."

Er schmunzelte. Billig, dachte er, herrlich billig hier im Himmel! Und er wählte sich eine ganze Platte aus. Aber als er mit einem Goldstück bezahlen wollte, nahm der Verkäufer die Münze nicht an.

"Alter Mann" sagte er und schüttelte bedauernd den Kopf, "du hast wenig im Leben gelernt!"  "Was soll das?" murrte der Alte. "Ist mein Geld nicht gut genug?"
Da hörte er die Antwort:
"Wir nehmen hier nur das Geld an, das einer verschenkt hat."

Quelle: Karin Heringshausen

Ihr Lieben,

ich möchte zunächst ein Missverständnis ausräumen.
In früheren Zeiten haben solche Legenden dazu geführt, dass viele Menschen glaubten, dass sie einen umso besseren Platz im Himmel bekommen, je mehr Geld sie verschenken.

Das Ziel des Geld-Verschenkens war es also nicht, einem anderen Menschen zu helfen, sondern selbst eine möglichst gute Stellung im Himmel zu erreichen.


Ich gebe zu, dass ich an Gott glaube und ich fest davon überzeugt bin, dass nach diesem irdischen Leben nicht alles zu Ende sein wird. Aber andererseits bin ich mit einem einfachen Platz im sogenannten Himmel völlig zufrieden.

Diese Legende will uns etwas ganz anderes sagen:
Wenn wir uns für andere Menschen einsetzen, Licht und Freude in das Leben anderer Menschen bringen, dann wird auch unser Leben selbst hell und leuchtend und wir werden selbst glücklich dabei.

Das Zitat von Selma Lagerlöf zeigt aber auch, worauf es beim Schenken wirklich ankommt:

Dass wir auch bereit sind, etwas zu opfern.

Das muss nicht immer Geld sein, nicht jeder hat die Möglichkeit, Geld zu verschenken an Bedürftige. Aber jeder Mensch kann z.B. Zeit "opfern", um einen anderen Menschen zu sich einzuladen, um ihn zu besuchen.

Und dann gibt es da ja noch die vielen kleinen missachteten Geschenke des Alltags: das Lächeln, das Freundlichsein, die Hilfsbereitschaft, die mitfühlende Nachfrage, eine liebe Grußkarte, ein ermutigender Brief, eine dankbare E-Mail....

Quelle: Karin Heringshausen
Ihr Lieben,

ich wünsche Euch heute einen Sonntag des Schenkens, macht es Euch zur Angewohnheit, heute jemanden zu beschenken: Mit einem Lächeln, mit einer kleinen Handreichung, mit einem Trost oder mit einer kleinen Spende an eine Hilfsorganisation - Jeder nach seinen Möglichkeiten.

Das alte Pfadfindermotto, das oft belächelt wurde, ist auch heute noch modern:
Jeden Tag eine gute Tat. Ihr werdet selbst fröhlich und glücklich dabei werden.

Seid ganz lieb gegrüßt

Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Quelle: Karin Heringshausen

Freitag, 13. Februar 2026

Geschichte: Die Machtlosigkeit der Finsternis gegen das Licht

 

Lass Dein Licht leuchten und mache die Welt heller!

Quelle: Werner Forneberg

"Die Finsternis zerstört unser Leben durch ihre Geschwister: die Hoffnungslosigkeit, die Mutlosigkeit und die Traurigkeit.
Das Licht hingegen schenkt unserem Leben Kraft durch seine Geschwister: die Hoffnung, die Zuversicht, den Mut und die Freude."    
Alexander Rykow



Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch die Geschichte eines unbekannten Autors erzählen:
 
"Die Machtlosigkeit der Finsternis 
gegen das Licht"

"In einem Winkel der Welt kauerte verbissen, trotzig und freudlos eine dicke, schauerliche Finsternis. 

Plötzlich erschien in dieser Not ein helles Licht, klein, aber ein Licht. Jemand hatte es hingestellt. Es war ganz einfach da und leuchtete.

Einer, der vorüberging, meinte: "Du stündest besser woanders als in diesem abgelegenen Winkel."

"Warum?", fragte das Licht. 
"Ich leuchte nicht, um gesehen zu werden, nein, ich leuchte, weil ich Licht bin und es mir Freude macht, Licht zu sein."

Die düstere Finsternis ging zähneknirschend und wütend gegen das Licht an. Und doch war die ganze große Finsternis machtlos gegen dieses winzige Licht.

Quelle: Karin Heringshausen

Ihr Lieben,

mich begeistert diese kleine Geschichte.
Sie macht uns ganz viel Mut.


Man muss sich das mal vorstellen: Die Macht der gesamten Finsternis ist nicht fähig, das winzige kleine Licht zu zerstören, zu erreichen, dass niemand das Licht sehen kann!

Finsternis ist etwas, das uns Angst macht, das uns bedrückt und unser Leben lähmen kann.
Wir können uns in der Finsternis fürchten.

Wir können in der Finsternis umherstolpern, fallen, uns verletzen. Die Finsternis lässt alle Farben verblassen und selbst die schönste Rose sieht nur noch grau aus.
Quelle: Werner Forneberg

Diese kleine Geschichte weist uns aber auf die einzige große Schwachstelle der Finsternis hin:
Die Finsternis kann absolut nichts dagegen tun, wenn ein Licht angezündet wird.
Ein kleines winziges Licht ist stärker als jede Finsternis.


Das macht mir jeden Tag Mut für den neuen Tag.
Das ist der Grund, warum wir Menschen das Licht so lieben.
Wir wissen, dass es Helligkeit in unser Leben bringt und unser Leben erst lebenswert macht.

Diese Erkenntnis motiviert mich jeden Tag aufs Neue, auch dafür zu kämpfen, dass diese Welt etwas heller, etwas menschlicher wird.


Quelle: Karin Heringshausen


Ihr Lieben,

lasst uns jeden Tag ein Licht entzünden.
Lasst nicht zu, dass die Finsternis in Eurem Leben herrscht, entzündet ein Licht und vertreibt die Geschwister der Finsternis: die Hoffnunglosigkeit, die Mutlosigkeit, die Traurigkeit.


Zündet stattdessen ein Licht in Eurem Leben an und sei es auch nur ein kleines und unscheinbares und schon werden die Geschwister des Lichts sich dazugesellen: die Freude, die Hoffnung, der Mut, die Zuversicht, die Fröhlichkeit, das Selbstvertrauen.

Lasst uns aber auch ein Licht für diese Welt anzünden, damit immer mehr Menschen das Gleiche tun wie wir und damit immer mehr Menschen durch uns Hoffnung schöpfen für ihr eigenes Leben und so mehr Licht in ihr Leben kommt.

Lasst uns zu Lichtträgerinnen und Lichtträgern werden.

Quelle: Karin Heringshausen
Ihr Lieben,

Ich wünsche Euch morgen einen lichtdurchfluteten Tag, einen fröhlichen Tag, einen mutigen Tag und einen zuversichtlichen Tag und ich grüße Euch ganz herzlich aus Bremen

Euer fröhlicher Werner
Quelle: Karin Heringshausen