3129 Geschichten


Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 3.179 Beiträge und mindestens zwei Mal in der Woche kommen weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen


Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Sonntag, 26. April 2026

Geschichte: Der Lockvogel

 

Aufmerksamkeit - Eine wundervolle Eigenschaft!

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

heute Abend möchte ich Euch eine Geschichte von Willi Hoffsümmer erzählen:

„Der Lockvogel“

„In Italien in der schönen Toskana hatte ein Vogelfänger sein Netz geschickt aufgestellt, leckeres Futter bereitgestellt und in einem Käfig einen Lockvogel dazugesetzt, der vortrefflich singen konnte.

Die Vögel in der Nachbarschaft hörten diesen wundervollen Gesang, sie flogen herbei und sprachen:

„Was für ein Überfluss an leckerem Futter dort bereitliegt! Und wie freundlich uns unser Geselle, dem selbst so wohl ist, dazu einlädt! Wir wollen deshalb diese Gelegenheit nutzen!“

Kaum aber hatten die Vögel angefangen zu fressen,
so fiel das Netz herunter und sie verloren ihre Freiheit und ihr Leben.

Ein einzelner Vogel aber hielt sich abseits und der Lockvogel rief ihm zu:

„Wer hat Dich denn so klug gemacht, dass Du trotz des leckeren Futters nicht näherkommst?“

Der kluge Vogel antwortete:
„Das ist eine einfache Lehre meines Vaters! 
„Lieber Sohn“, sprach er oft zu mir, wenn man Dir eine Vorteil zeigt, den Du gewinnen kannst, der gar zu groß und gar zu leicht zu erlangen ist, dann hüte Dich, denn dann liegt meist ein Betrug im Hinterhalt.“

Ihr Lieben,

wir Menschen kommen leicht in Versuchung, großen Versprechungen zu glauben, weil wir davon ausgehen, dass alle anderen Menschen ebenso ehrlich sich verhalten wie wir. Das aber ist ein großer Irrtum, der uns teuer zu stehen kommen kann.

Vor der Finanzkrise im Jahr 2008 haben viele Menschen in Deutschland ihre gesamten Ersparnisse bei Lehman Brothers, einer großen US-amerikanischen Investmentbank angelegt , weil man ihnen dort rund 10% Zinsen versprach.
Durch die Finanzkrisehaben sie alles verloren.

Aber auch, wenn es nicht um Vorteile geht, sollten wir vorsichtig sein.

Bei einer alten Nachbarin, die schräg gegenüber dem Haus wohnt, in dem ich lebe, klingelte eines Tages ein Mann, der sich mit einem selbst gebastelten Ausweis aus Polizist ausgab und ihr mitteilte, dass ein naher Verwandter von ihr mit dem Auto verunglückt sei und dass für seinen Krankenhausaufenthalt und seine Operation mehrere Tausend Euro notwendig seien.

Die alte Nachbarin war so hilfsbereit, dass sie nicht nur das geforderte Geld (mehrere Tausend Euro) besorgte, sondern auch noch für diejenigen, die das Geld abholen wollten, zwei Kaffeegedecke bereitstellte, um diese Menschen auch noch mit Kaffee und Kuchen zu bewirten.

Nur durch die Aufmerksamkeit eines Nachbarn konnte der Betrug an der alten Dame verhindert werden.

Was können wir daraus lernen können, ist zweierlei:

Zum einen sollten wir immer vorsichtig sein, wenn Menschen an unserer Tür klingeln und sich als Polizisten oder Ähnliches ausgeben.
Im Zweifelsfall sollten wir immer erst die Notrufnummer 110 wählen und uns vergewissern, ob alles mit rechten Dingen zugeht.

Zum anderen sollten wir aufmerksam sein und darauf achten, was in unserer Umgebung geschieht. 
So können wir manches Leid verhindern.
Nicht immer müssen wir einen Betrug verhindern, aber wenn wir aufgrund unserer Aufmerksamkeit entdecken, dass z.B. ein Mensch einsam ist, dann können wir diesen zum Beispiel durch eine Einladung zum Kaffeetrinken glücklich machen.

Die Aufmerksamkeit ist eine wundervolle Eigenschaft:

Es ist gut, aufmerksam zu sein, 
sie hilft Euch, zu erkennen, 
wenn ein Mensch in Not ist.

Es ist gut, aufmerksam zu sein, 
sie hilft Euch dabei, anderen zuzuhören, 
die einsam sind.

Es ist gut, aufmerksam zu sein, 
sie hilft Euch dabei, wenn Eure Kinder 
oder Enkelkinder Euch um ein Gespräch bitten.

Es ist gut, aufmerksam zu sein, 
sie hilft Euch dabei, auf Eure eigenen Bedürfnisse 
zu achten und sie nicht zu vernachlässigen.

Es ist gut, aufmerksam zu sein, 
sie hilft Euch dabei, zu erkennen, 
wofür Ihr dankbar sein dürft.

Es ist gut, aufmerksam zu sein, 
sie hilft Euch dabei, zu erkennen,
wie schön die Natur ist.
Quelle: Helmut Mühlbacher
Es ist gut, aufmerksam zu sein, 
sie hilft Euch dabei, zu erkennen, 
dass Ihr durch ein Licht die Dunkelheit vertreiben könnt.

Es ist gut, aufmerksam zu sein,
sie hilft Euch dabei, 
daran zu denken, der Partnerin, dem Partner zu sagen „Ich liebe Dich!“, 
den Kindern und Enkeln zu sagen „Ich habe Dich lieb!“

Es ist gut, aufmerksam zu sein, 
sie hilft Euch dabei, zu erkennen, wann es wichtig ist, 
jemanden in den Arm zu nehmen.
Quelle: Astrid Müller
Ihr Lieben,

ich wünsche Euch für die kommende Woche recht viel Aufmerksamkeit auf Euch selbst, Eure Lieben und auf alle Menschen, denen Ihr täglich begegnet.

Ich grüße Euch voller Aufmerksamkeit aus Bremen
Euer fröhlicher Werner
Quelle: Karin Heringshausen

Donnerstag, 23. April 2026

Geschichte: Der Zauberteppich

 

Es wäre schön, wenn unsere Welt ein Zauberteppich wäre!

Quelle: Karin Heringshausen

Ihr Lieben,

heute Abend möchte ich Euch eine Geschichte von Thomas Ottermann erzählen:

„Der Zauberteppich“

„Ein Vater schenkte seinen Söhnen und Töchtern, seinen Enkeln und Urenkeln einen großen, bunten zauberhaften Teppich, den er selbst mit viel Geduld und Weisheit einst selbst angefertigt hatte.

 Wie soll ich Euch den Teppich beschreiben?
Seine Muster waren von vielfältig und farbig aufeinander abgestimmt. Ein Muster passte gut zu dem anderen und gemeinsam ergaben sie ein Bild von außerordentlicher Schönheit und Vollkommenheit.

Die Art des Teppichs war ganz wundersam. Er war nicht mit einem gewöhnlichen Garn gesponnen worden, sondern er hatte eine ganz eine Art: Er verlieh den Söhnen und Töchtern, den Enkeln und Urenkeln Weichheit, Wärme und Geborgenheit.

Zu bestimmten Zeiten des Tages verwandelte er sich in einem Tisch voller köstlicher Speisen, die noch warm in den Schüsseln dampften, und voller erquickender Getränke.

Der Teppich schützte diejenigen, die auf ihm lebten, vor der Hitze des Tages und vor der Kälte der Nacht. So lebten die Söhne und Töchter, die Enkel und Urenkel lange Zeit friedlich und einträchtig auf dem Teppich und dankten ihrem Vater für diese wundervolle Geschenk.

Doch mit der Zeit ging mit den Söhnen und Töchtern, den Enkeln und Urenkeln eine eigenartige Wandlung vor. Einige von ihnen beanspruchten plötzlich große Teile des Teppichs für sich alleine und vertrieben die anderen von diesen Stellen, sodass sie sich in einer Ecke zusammendrängen mussten.

Einigen gefiel plötzlich das Muster des Teppich nicht mehr, sodass sie an diesen Stellen die Fäden ausdröselten und versuchten, sie zu einem neuen Muster zu verweben. Sie ersetzten die feinen zarten Muster durch grobes, raues Flickwerk.

Einige hörten auf, den Teppich zu pflegen. Es störte sie wenig, ihren Umrat auf dem Teppich liegen zu lassen, sodass er zusammen mit dem Teppich verschimmelte.

Wieder einige schnitten ganze Stücke aus dem Teppich heraus, um diese dann nur für sich alleine zu besitzen. 
Die meisten der Teppichbewohner fanden auch aneinander keinen Gefallen mehr. Sie begannen, sich wegen des Teppichs zu schlagen und wegen der Rechte daran. Ihr handfester Streit hinterließ auf dem Teppich deutliche Risse und Spuren.

So sitzen die ehemaligen Teppichbewohner heute nun verstreut und vereinzelt aus einem abgeschabten, fleckigen ausgefransten Lappen, der einmal ein wunderschöner, zauberhafter Teppich war. Und machen immer so weiter…“
Quelle: Karin Heringshausen

Ihr Lieben,

wenn in meiner Jugend jemand dazu aufgefordert wurde, sich vernünftig zu verhalten, dann wurde gerne die Redewendung verwendet: 
„Nun bleib mal schön auf dem Teppich!“

Unsere heutige kleine Geschichte ist ein wundervolles Märchen über das Wesen unserer Welt. Fast kein Tag vergeht, an dem uns nicht über irgendwelche Terrorakte und irgendwelche Kriege auf dieser Welt berichtet wird.

Und das geschieht, weil immer wieder Menschen über Menschen herrschen wollen, weil immer wieder Menschen sich nicht bescheiden können mit dem, was sie haben, sondern sich auf Kosten anderer Menschen bereichern wollen.

Es macht mich wirklich sehr, sehr traurig, wenn ich das so bedanke:

Wie wundervoll wäre doch das Leben auf dieser Welt, wenn die Menschen, die auf unserer Welt leben, begreifen würden, dass das Leben auf dieser Welt ein Geschenk ist
und dass der Sinn unseres Lebens nicht darin besteht, uns auf Kosten anderer Menschen zu bereichern, sondern uns und anderen Menschen Freude zu bereiten, Liebe zu schenken,  das Vorhandene miteinander zu teilen, füreinander da zu sein, miteinander zu feiern.


Diese unsere Welt produziert genug Lebensmittel, um alle Menschen ernähren zu können, aber dennoch hungert ein Drittel der Menschheit.

Die Militärausgaben aller Staaten dieser Welt eines einzigen Jahres würden ausreichen, um allen armen Familien auf dieser Welt ein kleines Häuschen bauen zu können.

Lasst uns mithelfen, - jeder dort, wo er hingestellt ist und mit den Mitteln, die ihm zur Verfügung stehen – die Welt ein klein wenig besser zu machen, Tag für Tag, Monat für Monat.

Die Welt braucht unsere Hilfe –
ja, auch DEINE Hilfe, sei sie auch noch so bescheiden!


Die Welt braucht unsere Liebe – 
ja, auch DEINE Liebe!

Die Welt braucht unser Licht – 
ja, auch Dein Licht!
Quelle: Karin Heringshausen
Ihr Lieben,
ich wünsche Euch heute einen hilfsbereiten Tag, eine Stunde Nachdenklichkeit und Fröhlichkeit im Kreise Eurer Lieben oder Freunde

Euer nachdenklicher fröhlicher Werner

Sonntag, 19. April 2026

Geschichte: Das immer Gleiche

 

Ich wünsche Dir mehr Lebensfreude!

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

heute Nachmittag möchte ich Euch eine kleine Geschichte von Lisa Jo Barr erzählen:

„Das immer Gleiche“

„Nach meiner Arbeit holte ich mir regelmäßig eine Riesenmahlzeit und verspeiste sie gleich im Auto, bevor ich nach Hause fuhr. Als ich meiner Freundin davon erzählte und ihr berichtete, dass ich mit dieser Gewohnheit eigentlich gar nicht glücklich bin, sagte sie zu mir:

Tu etwas anderes und Du erreichst etwas anderes!“
Am nächsten Abend nahm ich mir vor, mit etwas Gutes, etwas Gesundes zu kochen.
Ich kaufte in einem Lebensmittelladen die notwendigen Zutaten ein und machte mich ans Werk.
Ich gebe zu, ab und zu lande ich noch im Schnellimbiss, aber ich mache mir deswegen keine Vorwürfe. Ich weiß jetzt, wie schlecht ich mich fühle, wenn ich mich gedankenlos vollstopfe – ganz im Gegensatz zu der entspannten Ruhe, die ich tief in mir drin empfinde, wenn ich für mich selbst koche.“
Quelle: Jürgen Tesch
Ihr Lieben,

ich habe diese kleine Geschichte heute nicht ausgewählt, weil ich Euch etwas zum guten oder schlechten Essen schreiben möchte. Das halte ich für unnütz, über gutes und gesundes Essen wird im Fernsehen genug berichtet und auch viel besser, als ich das je könnte.

Mir geht es heute vor allem darum, im Blick auf den         Frühling in Euch die Lebensfreude zu wecken. 
Warum aber verspüren so viele Menschen keine Lebensfreude in sich?
Quelle: Werner Forneberg


Dazu möchte ich Euch einen kleinen Text von Thom Rutledge zu lesen geben:

Manchmal habe ich das Gefühl, ich würde gar nicht leben, sondern eine Gefängnisstrafe absitzen – ich schlage meine Zeit tot mit den immer gleichen Beschäftigungen.

An manchen Tagen habe ich vergessen, was es sich anfühlt, 
voller Neugier auf das Leben zu blicken.

An manchen Tagen habe ich vergessen, mir selbst wichtige Fragen zu stellen: „Warum bin ich hier? Wohin gehe ich? Was kann ich auf dieser Welt für einen Beitrag leisten, damit diese Welt ein klein wenig besser wird?“

Deshalb nehme ich mir heute vor: 
Ich will Antworten finden auf so wichtige Fragen wie:
„Was ist für mich das Wichtigste? Wie kann ich meine Dankbarkeit ausdrücken? Was kann ich für jemanden tun, den ich liebe – oder sogar für eine mir völlig fremde Person?

Heute nehme ich mir vor: „Ich möchte nicht nur meine Zeit absitzen, sondern ein wundervolles Leben führen!“
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

um es ganz klar zu sagen: DAS Erfolgsrezept, um viel Lebensfreude zu empfinden, gibt es nicht.

Aber es gibt etwas, damit die Lebensfreude in unserem Leben stark zunimmt.
Nichts lähmt unsere Lebensfreude so sehr wie die Langeweile, die ewig gleiche Reihenfolge dessen, was geschieht: Schlafen – Frühstück – Arbeit – Mittagessen – Arbeit – Kaffeetrinken – Fernsehen – Abendbrot – Fernsehen – Schlafen.

So oder ähnlich sieht der Tag vieler Menschen aus. Da ist es kein Wunder, wenn wir unsere Lebensfreude verlieren, uns mit ungesundem Essen vollstopfen und hoffen, dass unser Schokoladenverzehr Glückmomente in uns auslöst.

Das Rezept für mehr Lebensfreude lautet:
Mach häufiger mal etwas, das Dir Freude macht.
Reichere Deinen Tag mit außergewöhnlichen Erlebnissen an, 
besuche z.B. mal ein Konzert.
Denke an Deine Bedürfnisse und tue ab und zu genau das, wozu Du Lust hast.
Trau Dir ab und zu etwas Neues zu!

Abwechslung ist das beste Mittel gegen Langeweile und für mehr Lebensfreude.

Wenn ich jeden Tag schon weiß, wie er ablaufen wird, 
ist es doch kein Wunder, dass die Lebensfreude immer mehr schwindet.

Deshalb wünsche ich Euch allen Hunger nach etwas Neues, etwas Verrückten, etwas Fröhlichem, etwas Außergewöhnlichem, etwas, das Ihr schon immer einmal tun wolltet.
In der kleinen Geschichte sagt die Freundin:
„Tu etwas anderes und Du erreichst etwas anderes!“

Mein Großvater drückte das so aus:
Eine schlechte Gewohnheit kann man nur dadurch beseitigen,  
dass man sie durch eine gute Gewohnheit ersetzt!“

Wenn Du also bisher immer traurig auf Deinen stetig gleichen Tagesablauf geblickt hast, dann ändere das, indem Du Dir jeden Morgen fünf Minuten lang überlegst, was könnte ich heute anders machen, was könnte ich heute Fröhliches machen, wozu habe ich heute Lust?

Und dann setze es in die Tat um!
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,
ich wünsche Euch eine fröhliche neue Woche mit verrückten Ideen, mutigen Entscheidungen und viel Humor und ich grüße Euch herzlich aus Bremen
Euer fröhlicher Werner
Quelle: Karin Heringshausen

Mittwoch, 15. April 2026

Geschichte: Am Ende des Regenbogens

 

Der Schatz am Ende des Regenbogens bist Du!

Quelle: Helmut Mühlbacher


Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch eine Geschichte von Gabriele Ramos erzählen:

„Am Ende des Regenbogens“

Es war einmal ein alter Mann, der lebte allein im Wald und war sehr unglücklich. Jeden Tag saß er auf der gemütlichen Bank vor seinem Haus und starrte trübsinnig vor sich hin.
 
Er hörte nicht, wie wundervoll die Vögel sangen, er Spürte den Hauch des Windes nicht, der mit den Blättern der Bäume spielte, und er roch nicht den würzigen Tannenduft.

Den ganzen Tag dachte er immer nur an die eine Sache:
Warum war die Prophezeiung der schönen Fee nicht in Erfüllung gegangen?
Sie war, als er zur Welt kam, seiner Mutter erschienen und hatte ihr anvertraut, dass für ihn ein unermesslich großer Schatz bereitliege. Er würde ihn am Ende des Regenbogens finden.
Quelle: Astrid Müller

Viele Jahre hatte der Mann damit zugebracht, diesen Schatz zu suchen.
Und jetzt war er alt und müde und er hatte ihn immer noch nicht gefunden.
So lebte er Tag für Tag dahin, bis plötzlich etwas geschah.

Es hatte lange geregnet und dann war mit Macht die Sonne durchgebrochen, obwohl es noch leicht nieselte. Der alte Mann saß wieder mit gesenktem Kopf vor seiner Hütte und zertrat wütend eine kleine Blüte, als ich unvermittelt das Licht veränderte. Und da sah er es.

Ein riesiger Regenbogen spannte sich über den Wald, in den schönsten Farben und so prächtig, wie er noch nie zuvor einen gesehen hatte. Und das Ende des Regenbogens zeigte genau auf ihn.
www.schülerprofile.de

Da kam ihm die Erleuchtung:
Der Schatz am Ende des Regenbogens, das war er selbst und jeder einzelne Augenblick, den ihm das Leben schenkte.  Der alte Mann begann zu weinen. Er ging in seine Hütte und weinte drei Tage und drei Nächte lang.

Als er wieder heraustrat, holte er tief Luft und sah um sich.
Er hörte, wie die Vögel sangen, er spürte den Hauch des Windes, der mit den Blättern der Bäume spielte, er fühlte die Sonnenstrahlen auf seiner Haut und er roch den würzigen Tannenduft.

Er sah zu Boden und bemerkte einen kleinen Käfer, der auf den Rücken gefallen war. Er bückte sich und drehte ihn behutsam um.“
www.stern.de

 Ihr Lieben,
Johann Wolfgang von Goethe hat es einmal so formuliert:
„Willst Du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah. Lerne nur das Glück ergreifen. Denn das Glück ist immer da.“


Das ist das Tragische bei uns Menschen, dass wir das Glück unseres Lebens fast nie bei uns selbst suchen, sondern fast immer bei anderen Menschen und bei anderen Dingen:


Da gibt es Menschen, die warten ihr ganzes Leben auf den ersehnten Lottogewinn, und sie glauben, wenn sie dann über ganz viel Geld verfügen würden, dass sie dann glücklich sein würden.


Da gibt es die Menschen, die warten ihr ganzes Leben auf den idealen Partner, die ideale Partnerin und erhoffen sich davon das Glück ihres Lebens, und sie übersehen dabei, dass sie selbst nicht fehlerlos sind, sie übersehen die lieben Menschen, die ihnen auf ihrem Lebensweg begegnen.


Da gibt es Menschen, die glauben, wenn sie diese oder jene Eigenschaft eines anderen Menschen hätten, dass sie ganz glücklich wären.


Dabei ist es genauso, wie Goethe schreibt: „Das Glück ist schon da.“
Wir müssen es nur zu uns hereinlassen.

www.wikipedia.org
Wir müssen nur zur Ruhe kommen, damit es sich wie ein Schmetterling auf unserer Schulter niederlassen kann. Wir müssen nur in uns hineinhorchen, um die Schätze in uns zu entdecken.

Wenn wir glücklich sein wollen, kommt es auf unsere innere Einstellung an.
Wir selbst entscheiden darüber, ob wir glücklich sein wollen oder nicht.
Das Glück entscheidet sich nicht daran, ob ich alles besitze, sondern daran, ob ich zufrieden sein kann mit dem, was ich besitze.


Das Glück begegnet Dir in Deinen Kindern, Deiner Partnerin, Deinem Partner, Deinen Enkelkindern, Deinen Freunden. 

www.varbak.com
Halte inne, freue Dich an Deinen Talenten und Fähigkeiten, freue Dich an der Natur und ihrer Schönheit, sei dankbar für Dein Können und Vermögen,
lass Liebe und Licht in Dein Herz hinein und das Glück wird Dein stetiger Gast sein.


Ich wünsche Euch eine ruhige zweite Wochenhälfte und grüße Euch herzlich aus Bremen

Euer fröhlicher Werner
Quelle: Karin Heringshausen