3342 Geschichten


Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 3.326 Beiträge und mindestens zwei Mal in der Woche kommen weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen


Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Freitag, 25. September 2026

Geschichte: Der Blumenstrauß

 

Quelle: Werner Forneberg

Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch eine Geschichte von Christoph Georges erzählen:

„Der Blumenstrauß“   

„Ein alter Mann saß in einem Bus.
In seinem Arm hielt er einen wunderschönen Blumenstrauß.
Der Blumenstrauß war so schön und verströmte einen so wundervollen Duft, dass ein junges Mädchen ihren Blick nicht von der Blumenpracht abwenden konnte. Immer wieder schaute sie zu den bunten Blüten hin und lächelte scheu.

Kurz vor der nächsten Haltestelle stand der alte Mann auf und ging auf das junge Mädchen zu.
Er reichte ihr den Blumenstrauß und sagte:
„Ich habe gesehen, dass Du diese Blumen liebst. Sie waren eigentlich für meine Frau gedacht. Aber ich denke, meine Frau würde gerne wollen, dass Du sie bekommst. Ich gehe jetzt zu ihr und erzähle ihr, dass ich Dir die Blumen geschenkt habe.“

Das Mädchen nahm den Strauß mit einem strahlenden Lächeln entgegen.
Als der alte Mann ausstieg, sah sie, wie er durch ein Tor verschwand, das zu einem kleinen Friedhof gehörte."

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

vor wenigen Tagen wurde ich 78 Jahre alt und ich feierte meinen Geburtstag in aller Stille.

Am Nachmittag klingelte es plötzlich bei mir und ein Mann von Fleurop mit einem riesigen wunderschönen Blumenstrauß, den Ihr auf dem folgenden Foto sehen könnt, stand vor meiner Tür. Ich habe eine große Verwandtschaft in Hamburg und 6 junge Verwandte waren auf die Idee gekommen, mir eine Freude zu bereiten, was ihnen auch voll gelungen ist.

Quelle: Werner Forneberg

So muss es auch dem jungen Mädchen im Bus in unserer heutigen Geschichte gegangen sein, die völlig unerwartet einen Blumenstrauß überreicht bekam.

Wir sollten häufiger in unserem Leben Menschen, die wir kennen und lieben, aber auch Menschen, die uns unbekannt sind, die uns einsam erscheinen und die den Eindruck erwecken, sich über eine Kleinigkeit zu freuen, durch ein unerwartetes Geschenk erfreuen.

Manchmal reicht im Alltag auch ein aufmunterndes freundliches Lächeln, ein mutmachendes Wort, ein Hilfeangebot, eine freundliche Einladung zu einer Tasse Kaffee, um einen Menschen glücklich zu machen und ein strahlendes Lächeln in sein Gesicht zu zaubern.

Quelle: Werner Forneberg

Ihr Lieben,

ich wünsche mir, dass auch Ihr anderen Menschen den Alltag verschönt durch Eure Zuwendung und Liebe. Ich wünsche Euch ein wundervolles Wochenende mit Inseln der Ruhe, mit Inseln der Freude und mit Inseln der Zuwendung und Liebe.

Euer fröhlicher Werner

Quelle: Werner Forneberg


Samstag, 19. September 2026

Geschichte: Der Löwe und die Maus

 

   
Quelle: Werner Forneberg

Ihr Lieben:


Heute möchte ich Euch eine Geschichte von Jean de La Fontaine erzählen:

„Der Löwe und die Maus“

Ausgerechnet zwischen den Tatzen eines Löwen kam eine kleine leichtsinnige Maus aus der Erde gekrabbelt. Doch der König der Tiere erwies sich wahrhaft als königlich und schenkte der Maus das Leben.

Diese Güte wurde später von der Maus belohnt – so unwahrscheinlich es zunächst auch klingen mag. Eines Tages verfing sich der Löwe in einem Netz, das für ihn als Falle aufgestellt worden war. Er brüllte schrecklich in seinem Zorn, aber die engen Maschen des Netzes hielten ihn gefangen.

Da kam die Maus herbeigelaufen und zernagte einige Maschen des Netzes, sodass der Löwe das ganze Netz auseinanderziehen und sich befreien konnte.

Quelle: Karin Heringshausen

Ihr Lieben,

das ist eine ganz wundervolle Geschichte und sie verdeutlicht, dass wir auch mit unseren geringen Kräften anderen Menschen in ihrer großen Not helfen können.

Ich kenne Menschen, die sind im Netz der Einsamkeit gefangen, aus der sie sich nicht befreien können. 
Durch eine freundliche Begrüßung, durch ein aufmunterndes Lächeln, durch ein Fragen nach dem Befinden, durch einen Besuch oder eine Einladung zu uns können wir diesen Menschen helfen, dass sie sich auf dem Netz der Einsamkeit befreien können.

Ich kenne Menschen, die sind im Netz der Hilflosigkeit gefangen. Sie sind nicht dazu in der Lage, wenn es notwendig ist, andere Menschen um Hilfe zu bitten. Indem wir eine Vertrauensbasis zu ihnen aufbauen und ihnen in aller Behutsamkeit unsere Hilfe anbieten, helfen wir ihnen, sich aus dem Netz der Hilflosigkeit (verstanden als: Ich habe keinen Menschen, der mit hilft, wenn ich Hilfe brauche) zu befreien.

Ich kenne Menschen, die sind im Netz ihrer Krankheit gefangen, aus dem sie sich nicht befreien können.
Durch einen Krankenbesuch, durch stilles Zuhören, wenn diese Menschen uns Ihre Krankheitsgeschichte und ihre Nöte schildern, können wir ihnen helfen, sich aus dem Netz der Krankheit zu befreien und auch wieder einen Blick für die schönen Dinge im Leben zu gewinnen.

Quelle: Karin Heringshausen

Ihr Lieben,

ich wünsche Euch einen fröhlichen und gesegneten  Sonntag und danke Gott, dass es Euch gibt.
Ganz liebe Grüße aus Bremen

Euer fröhlicher Werner  

                      




Sonntag, 13. September 2026

Geschichte: Der Liebestrank

Quelle: Werner Forneberg


Heute erzähle ich Euch, meine Lieben,
eine kleine Geschichte von Hekaton von Rhodos:

„Der Liebestrank"

„Ein junger Mann ging eines Tages zu einer alten klugen Frau und fragte sie:
„Was muss ich tun, um geliebt zu werden,
kann mir vielleicht ein Liebestrank helfen?“

Und die alte kluge Frau antwortete ihm:
„Ich möchte Dir das entscheidende Geheimnis der Liebe verraten.
Um geliebt zu werden, benötigst Du keinen Liebestrank, keine besondere Arznei oder irgendwelche Heilkräuter.
Wenn Du möchtest, dass Dein Wunsch in Erfüllung geht, geliebt zu werden, dann musst Du nur Folgendes beherzigen:

„Wenn Du geliebt werden willst, so liebe Du zuerst!“

Viele Menschen, die sich nach Liebe, nach Zuwendung, nach Anteilnahme und einer Umarmung sehnen, machen den großen Fehler, in dem sie auf Liebe, auf Zuwendung, auf Anteilnahme und eine Umarmung anderer Menschen warten.

Dabei ist die Lösung so einfach:

Werde aktiv, Fange an, andere zu lieben, und Du wirst Erstaunliches feststellen.


Je mehr Liebe Du verschenkst, je mehr Anteilnahme Du nimmst, je mehr Zuwendung Du gibst und je öfter Du jemanden in den Arm nimmst,
desto öfter wirst Du erleben, dass Menschen Dich lieben werden, dass Menschen Dir Zuwendung schenken werden, dass Menschen Dich in den Arm nehmen und dass Menschen an Dir und Deinem Schicksal Anteil nehmen.

Du willst geliebt werden – dann liebe!
Du willst Zuwendung bekommen – dann wende Dich anderen Menschen zu!
Du willst in den Arm genommen werden –
dann fange an, andere Menschen zu umarmen!
Du willst, dass Anteil an Deinem Ergehen genommen wird –
dann fange an und nimm Anteil am Schicksal anderer Menschen!“

Quelle: Karin Heringshausen
Ihr Lieben,

ich wünsche Euch eine gesegnete neue Woche mit viele Liebe, viel Anteilnahme, viel Zuwendung und kräftige Umarmungen!

Euer Werner aus Bremen, der Euch in Gedanken umarmt und drückt.

Ich nehme gerne Anteil an Eurem Schicksal, wenn Ihr mir eine E-Mail schickt unter das-eselskind@email.de 

Quelle: Werner Forneberg


Geschichte: Kann man Eltern kaufen?

 

Quelle: Werner Forneberg

Ihr Lieben,

ich möchte Euch heute eine Geschichte von Anthony de Mello erzählen:

„Kann man Eltern kaufen?“

Ein vielbeschäftigtes Ehepaar eilt kurz vor Weihnachten in ein Spielwarengeschäft, um für seine kleine Tochter ein Geschenk zu kaufen.

Sie sind bereit, sehr viel Geld auszugeben, und erklären der Verkäuferin:
„
Wir sind den ganzen Tag beruflich von zu Hause weg, sodass unsere kleine Tochter zu Hause allein bleiben muss. Wir suchen etwas, das unsere kleine Tochter erfreut, lange beschäftigt und ihr das Gefühl des Alleinseins nimmt.“

„Tut mir leid“, entgegnete die Verkäuferin, freundlich lächelnd:
„
Eltern können Sie bei uns nicht kaufen.“

Ihr Lieben,

Wenn ich zurzeit meine Lebensmittel im Supermarkt einkaufe, dann macht es mich ein wenig traurig, wenn ich sehr, dass jetzt schon, wo wir noch nicht einmal Mitte September haben, Spekulatius, Dresdner Weihnachtsstollen und Lebkuchen-Herzen verkauft werden.

Zum Glück werden über die Lautsprecher des Supermarkts noch keine Weihnachtslieder gespielt.

Auch unsere heutige Geschichte macht mich ein wenig nachdenklich:
Was unsere Kinder brauchen,
ist tiefe, rücken
istärkende Liebe, kein neues Smartphone!
Was unsere Kinder brauchen,
ist rückhaltlose Zuwendung, keine neue Spiel-Konsole!
Was unsere Kinder brauchen,
ist große Anteilnahme an ihrem Erleben, keinen neuen Influencer!
Was unsere Kinder brauchen,
ist jemand, der sie in den Arm nimmt und sie schützt und sie nicht mit dem Internet allein lässt.

Quelle: Deutscher Kinderschutzbund
Ihr Lieben, 

nehmt Euch Zeit für Eure Kinder und Eure Enkelkinder,
das ist das Beste, was Ihr für Sie tun könnt.

Ich grüße Euch herzlich aus Bremen

Euer fröhlicher Werner

Quelle: Werner Forneberg



Dienstag, 8. September 2026

Geschichte: Zeit zum Nachdenken

 

Quelle: Helmut Mühlbacher


Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch eine Begebenheit aus China erzählen:

„Zeit zum Nachdenken“

„Ein chinesischer Bauer besaß einmal eine kleines Reisfeld oberhalb einer Schlucht.
Jeden Tag stieg er deshalb in die Schlucht hinunter, um in zwei großen Eimern Wasser für seine Felder hinaufzutragen.

Als einige Europäer das Land besuchten und sagen, wie der Bauer mühsam seine Arbeit verrichtete, boten sie ihm an, ihm eine Pumpe zu bauen, die ihm die gesamte Last des Wassertragens ersparen würde.

Quelle: Wikipedia.com

Der Bauer aber lehnte die Hilfe mit einem freundlichen Lächeln ab:
„Wenn ich das Wasser nicht mehr zu meinem Reisfeld hinaustragen kann, dann würde mir die Zeit fehlen – zum Nachdenken.““

Quelle: Karin Heringshausen
Ihr Lieben,

als ich Kind war, da hatten die Menschen oft noch Zeit, sich gegenseitig zu besuchen oder auf einer Bank vor ihrem Haus zu sitzen. Sie hatten Zeit zum Ausruhen, zum Innehalten, zum Durchschnaufen, zum Beten.

Heute beobachte ich etwas sehr Interessantes und zugleich Erschütterndes:
Seit wir alle ein Smartphone besitzen, ist bei vielen Menschen der Tag komplett durchgetaktet.  Viele Menschen haben trotz der vielen technischen Geräte, die ihnen Arbeit abnehmen sollen, keine Zeit mehr. Sie hetzen von Termin zu Termin, von Veranstaltung zu Veranstaltung und sinken abends erschöpft ins Bett.

Der Bauer unserer Geschichte kann uns ein großes Vorbild sein.
Hätte er sich die Pumpe bauen lassen, dann hätte er den ganzen Tag auf seinem Reisfeld arbeiten können. Aber dann hätte er auf etwas verzichten müssen, das ihm sehr wichtig war:


Er genoss die Zeit des Weges, den er zurücklegen musste, um das Wasser zu holen und zu seinem Reisfeld zu bringen, um über Dinge nachzudenken, die ihn interessiert, über die Welt nachzudenken, über seine Familie, seine Freunde und Bekannten nachzudenken und über Gott nachzudenken. Außerdem hatte er auf einem Weh immer die Gelegenheit, die Schönheit der Natur zu betrachten und sie zu genießen.

Wir sollten uns Zeit nehmen für das Arbeiten.
Wir sollten uns aber auch Zeit nehmen für das Innehalten.

Wir sollten uns Zeit nehmen, unsere Pflichten zu erfüllen
Wir sollten uns aber auch Zeit nehmen, auszuruhen.

Wir sollten uns Zeit nehmen, das zu tun, was notwendig ist
Wir sollten uns aber auch Zeit nehmen, unser Leben zu genießen.
Wir sollten uns Zeit nehmen, für andere da zu sein.
Wir wollten uns aber auch Zeit nehmen, über unsere Leben und seinen Sinn nachzudenken.



Quelle: Helmut Mühlbacher

Ihr Lieben,

ich grüße Euch herzlich aus Bremen und freue mich, dass es Euch gibt. Gott segne und behüte Euch. Er lasse Sein Angesicht leuchten über Euch und schenke Euch Seinen Frieden und Seinen Segen

Euer fröhlicher Werner

Quelle: Werner Forneberg


Mittwoch, 2. September 2026

Geschichte: Der Adler, der als Huhn lebte

 

Quelle: Wikipedia.com


Ihr Lieben,

ich möchte Euch heute eine afrikanische Fabel erzählen:

„Das Adler-Ei“

 
Ein Bauer fand einmal das Ei eines Adlers auf einem seiner Felder und 
legte es einer seiner Hennen im Hühnerhof ins Nest. 
Das Adlerküken wurde zusammen mit den Hühnerküken ausgebrütet und wuchs mit ihnen gemeinsam auf.

Da er sich selbst für ein Huhn hielt, gackerte er wie ein Huhn.
Er schlug mit den Flügeln und flatterte immer nur höchstens einen oder anderthalb Meter in die Höhe, wie das eben ein anständiges Huhn tut. 
Und er scharrte in der Erde wie ein Huhn nach Würmern und Insekten.

So verging Jahr für Jahr und der Adler wurde älter.
Eines Tages sah er einen prächtigen Vogel, der hoch oben in den Lüften unter dem Himmel seine Kreise zog. Bewundernd blickte der Adler nach oben.

„Wer ist das?“ fragte er das Huhn, das gerade neben ihm stand.
„
Das ist der Adler, der König der Vögel“, antwortete das Huhn.

„Wäre es nicht herrlich, wenn wir auch so hoch am Himmel durch die Lüfte kreisen könnten“, erwiderte der Adler, der sich für ein Huhn hielt.

„Vergiss es“, sagte das Huhn, „wir sind Hühner.“

Also vergaß der Adler wieder, was er gesehen hatte.
Und erlebte und starb in dem Glauben, ein Huhn gewesen zu sein.

 

Quelle: Helmut Mühlbacher

Ihr Lieben,

Dies ist ein wundervolle Fabel mit einer tiefen Wahrheit.
Viele Menschen träumen von Zielen, die sie erreichen möchten.
Sie träumen davon, erfolgreich zu werden.


Aber sie lassen sich von den sogenannten Entmutigern einreden, dass sie nicht geboren wurden, um erfolgreich zu sein und hohe Ziele zu erreichen.
Diese Entmutiger reden ihnen ein, dass sie nicht die notwendigen Talente, Begabungen und Fähigkeiten besitzen, um erfolgreich Ziele zu erreichen.

Wenn Ihr von der Fabel ausgeht und Euch die Menschen in der Welt betrachtet, dann werdet Ihr schnell feststellen, dass in dieser Welt ganz viele Hühner herumlaufen, die immer wieder nur das nachgackern, was andere ihnen vorgackern.   

Freiheit aber erlangen nur die, die mehr sein wollen als ein gackerndes Huhn, die erkennen, dass sie die Fähigkeit, das Talent und die Begabung haben, zu handeln wie ein Adler. 

Ein Adler bestimmt selbst über das, das er tun will. 
Ein Adler gackert nicht nach, was ihm andere vorgackern. 
Ein Adler hat eine eigene  Meinung.
Ein Adler erreicht auch nicht alle Ziele, aber er versucht es wenigstens.

Deshalb, Ihr Lieben, solltet Ihr Euch dahingehend prüfen, ob nicht ein Adler in Euch steckt, damit Ihr nicht am Ende Eures Lebens feststellen müsst, dass Ihr wie ein Huhn gelebt habt, aber das Leben eines Adlers hättet führen können.

Ich wünsche Euch einen adlerhaften Abend und grüße Euch herzlich aus Bremen

Euer fröhlicher Werner 

Quelle: Werner Forneberg

 

Donnerstag, 27. August 2026

Ein sehr wertvoller Tipp: Von diesen Pillen solltet Ihr täglich zwei einnehmen!

Quelle: Karin Heringshausen

Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch eine Geschichte von Hermann Bezzel erzählen:

„Zwei Pillen täglich“

„Ein Arzt besuchte seine Patienten im Altersheim.
Ihm fiel dabei ein 96-jähriger Mann auf, der stets zufrieden und freundlich war. 

Eines Tages sprach der Arzt ihn darauf an und fragte ihn nach dem Geheimnis seiner Freude. Lachend antwortete der alte Herr: „Herr Doktor, ich nehme jeden Tag zwei Pillen ein, die helfen mir sehr!“

Verwundert schaute ihn der Arzt an und fragte: „Zwei Pillen nehmen Sie täglich zu sich?
Die habe ich Ihnen doch gar nicht verschrieben!“

Verschmitzt antwortete der alte Mann: „Das können Sie auch gar nicht, Herr Doktor. Am Morgen nehme ich gleich nach dem Aufstehen die Pille Zufriedenheit. Und am Abend, bevor ich einschlafe, nehme ich die Pille Dankbarkeit. Diese beiden Arzneien habe ihre Wirkung noch nie verfehlt.“

„Das will ich Ihnen gerne glauben“, meinte der Arzt. „Ihr gutes Rezept werde ich weiterempfehlen. Zufriedenheit und Dankbarkeit sind in ihrer Wirkung so gewaltig, dass Traurigkeit, Mutlosigkeit, Unzufriedenheit, Freudlosigkeit vor ihnen weichen!“


 

Ihr Lieben,

Immer wieder begegne ich Menschen, die mit ihrem Leben unzufrieden sind.
"Wenn ich etwas mehr Gehalt hätte, wenn ich einen Partner oder eine Partnerin hätte, wenn ich mir einen Urlaub im Ausland leisten könnte, wenn ich ein kleines Vermögen hätte, ein größeres Auto, eine schönes Haus.....dann wäre ich glücklich und zufrieden, bekomme ich dann zu hören. 

Die meisten Menschen sind der Überzeugung, dass sie dann, wenn sie etwas, was sie noch nicht haben, besitzen würden, glücklich und zufrieden wären.

Würde das stimmen, müssten gerade die reichen Menschen die glücklichsten Menschen der Welt sein. Aber aus vielen Berichten wissen wir, dass gerade unter den reichsten Menschen viele sind, die trotz ihres Reichtums unglücklich sind.

Das tiefe Geheimnis des Glücks und der Zufriedenheit liegt darin, 
zufrieden zu sein, mit dem, was wir im Hier und Jetzt besitzen, und dankbar zu sein, dass wir es besitzen.

Quelle: Karin Heringshausen
 Ihr Lieben,

ich grüße Euch herzlich aus Bremen und wünsche Euch einen geruhsamen Abend

Euer fröhlicher Werner 

Quelle: Helmut Mühlbacher