3129 Geschichten


Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 3.179 Beiträge und mindestens zwei Mal in der Woche kommen weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen


Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Montag, 2. Februar 2026

Etwas zum Nachdenken: GESTERN - HEUTE - MORGEN

 

Quelle: Karin Heringshausen

Ihr Lieben,

Karin Heringshausen hat mir vor längerer Zeit den folgenden Text zugeschickt, den ich Euch zu lesen geben möchte:

GESTERN - HEUTE - MORGEN

Es gibt in jeder Woche zwei Tage, über die wir uns keine Sorgen machen sollten.
Zwei Tage, die wir freihalten sollten von Angst und Bedrückung.


Einer dieser zwei Tage ist GESTERN mit all seinen Fehlern und Sorgen, geistigen und körperlichen Schmerzen.
Das GESTERN ist nicht mehr unter unserer Kontrolle!
Alles Geld dieser Welt kann das GESTERN nicht zurückbringen:
wir können keine einzige Tat, die wir getan haben, ungeschehen machen.
Wir können nicht ein Wort zurücknehmen, das wir gesagt haben. Das GESTERN ist vorbei!

Der andere Tag, über den wir uns keine Sorgen machen sollten, ist das MORGEN mit seinen möglichen Gefahren, Lasten, großen Versprechungen und weniger guten Leistungen. Auch das MORGEN haben wir nicht unter unserer sofortigen Kontrolle.

MORGEN wird die Sonne aufgehen
entweder in ihrem vollen Glanz oder hinter einer Wolkenwand.
Aber eins steht fest: Sie wird aufgehen!
Bis sie aufgeht, sollten wir uns über MORGEN keine Sorgen machen, weil MORGEN noch nicht geboren ist.

Da bleibt nur ein Tag übrig: HEUTE !

Jeder Mensch kann nur die Schlacht von einem Tag schlagen. Dass wir zusammenbrechen geschieht nur dann,
wenn du und ich die Last dieser zwei fürchterlichen Ewigkeiten

GESTERN und MORGEN~
zusammenfügen.

 
Es ist nicht die Erfahrung von HEUTE, die die Menschen verrückt macht - es sin die Reue für und die Verbitterung wegen etwas, was gestern geschehen ist,oder die Furcht vor dem, was das MORGEN wieder bringen wird.

Unbekannter Verfasser

Quelle: Werner Forneberg

Sonntag, 1. Februar 2026

Geschichte: Mit gegenseitiger Hilfe kommen wir weiter

 

Quelle: Helmut Mühlbacher

Ihr Lieben,


heute möchte ich Euch die Geschichte eines unbekannten Autors erzählen:

"Die Krebse"

"Ein Krebsfischer in China hatte reiche Beute gemacht. 
Ein Korb voll zappelnder Krebse stand vor ihm im Boot. Nach getaner Arbeit ist gut ruhen; der Fischer streckte sich behaglich ins Gras und schlief. 

Da weckte ihn ein Vorübergehender und rief ihm besorgt zu"Mann, deine Krebse! Sie suchen das Weite, während du schläfst."

Aber der Fischer rieb sich nur die Augen und lachte"Keine Sorge, mein Lieber. Ich kenne die Krebse. Es kommt keiner über den Rand, so sehr er sich auch anstrengt. 

Siehe, sobald er am Korbrand ein Stücklein hochgekommen ist und die Freiheit winken sieht, hängt sich mit seinen Scheren ein anderer an ihn und an diesen wieder einer, bis dem ersten die anhängende Last zu schwer wird und sie alle wieder in den Korb zurückpurzeln. 

So kann ich meiner Krebse wegen ruhig schlafen. Die sorgen untereinander schon dafür, dass keiner entkommen kann."

Quelle: Karin Heringshausen

Ihr Lieben,
die Menschen, die mir im Alltag begegnen, gleichen oft den Krebsen in unserer Geschichte.

Jeder denkt an seinen eigenen Vorteil
und sein eigenes Weiterkommen.

Die Geschichte zeigt uns in ganz feiner Weise, dass wir aber alle einen großen Vorteil davon haben, wenn wir uns gegenseitig helfen und einer für den anderen da ist.

Würden die Krebse in unserer Geschichte dafür sorgen würden, dass der erste Krebs den Rand des Korbes erreicht und sich dann gegenseitig bei dem Versuch unterstützen würden, den Korb zu verlassen, würden sie wahrscheinlich alle aus dem Korb entkommen.

Da aber jeder nur an sich selbst denkt, an sein eigenes Entkommen, schafft es keiner der Krebse.

Das ist wie im Mannschaftssport:
Nur die Mannschaft hat großen Erfolg, in der alle an einem Strang ziehen, wenn einer sich für den anderen einsetzt.

Dieses Krebsverhalten begegnet uns im Kleinen oft in den Familien. Alle hängen sich an die Mutter, die meisten Pflichten bleiben an der Mutter hängen.

Der Vater redet sich mit seiner anstrengenden Arbeit heraus, die Kinder mit ihrer schulischen Belastung.

Die Pflichten im Haushalt und die Anstrengung, die Familie zusammenzuhalten, sind sehr häufig die alleinige Aufgabe der Mutter, die das kaum schaffen kann, vor allem dann nicht, wenn sie selbst einem Beruf nachgeht.

Am Ende ist es kein Wunder, wenn am Ende die Familie "dabei draufgeht":

Wir müssen uns vergegenwärtigen, dass nur im gemeinschaftlichen Handeln das Glück der Familie zu finden ist.

Quelle: Wikipedia
Ihr Lieben,

ich wünsche Euch nun eine wirklich gute neue Woche und grüße Euch alle ganz herzlich aus dem schönen Bremen, 

Euer fröhlicher Werner
Quelle: Karin Heringshausen



Samstag, 31. Januar 2026

Geschichte: Wissen wir wirklich alles?

 

Quelle: Helmut Mühlbacher

"Das Einzige, was ich weiß, dass ich eigentlich gar nichts weiß." Sokrates

Quelle: Karin Heringshausen

Ihr Lieben,
ich möchte Euch heute eine Geschichte aus der englischen Zeitung The Times erzählen aus dem Jahr 1990, die aber auch heute noch ganz aktuell ist:

"Wissen wir wirklich alles?"

"Es war einmal eine große Mäusefamilie.
Die lebte in einem herrlichen großen Klavier.

Ihre kleine Welt war oft erfüllt von wunderbarer Musik.
Die Mäuse genossen die Musik und machten sich Gedanken darüber, von wem die schönen Klänge wohl stammten würden.


Sie dachten, da muss es einen Klavierspieler geben, den sie zwar nicht sehen konnten, der ihnen aber doch hörbar nahe war.

Eines Tages wagte sich eine Maus weiter nach oben in das Klavier. Und da entdeckte sie das Geheimnis der Musik. Metalldrähte von unterschiedlicher Länge zitterten und durch ihre Schwingungen entstanden die Töne. 

So mussten die Mäuse ihren alten Glauben an den Klavierspieler aufgeben. Metalldrähte erzeugten die schöne Musik, die wunderbaren Klänge.

Einige Zeit später brachte eine andere Maus noch neuere Erkenntnisse mit. Kleine Filzhämmerchen sprangen und tanzten auf den Drähten und erzeugten die Schwingungen und damit die Musik.

Nun war der alte Glaube überholt, und die Mäuse wohnten in einer aufgeklärten, wissenschaftlich durchschaubaren Welt.
Aber der Klavierspieler machte auch weiterhin seine wunderbare Musik."



Quelle: Karin Heringshausen


Ihr Lieben,

viele Menschen denken darüber nach, ob es wohl außer unserer sichtbaren Welt noch etwas anderes gibt oder ob wir Menschen und das, was uns geschieht, nur ein Produkt von Zufall und Notwendigkeit sind.

Auch ich als Theologe kann nicht beweisen, dass es Gott tatsächlich gibt, jeder Einzelne von uns wird das erst nach dem Ende seines eigenen Lebens entgültig wissen.

Aber ich habe die obige Geschichte deshalb ausgewählt, weil sie sehr deutlich zeigt, dass das sogenannte Wissen nicht immer der Wahrheit entsprechen muss.

Wir meinen oft, alles zu verstehen,
wissen aber in Wirklichkeit nicht sehr viel.

Ich möchte das auch noch an einem anderen Beispiel verdeutlichen:

Stellen wir uns doch einmal ganz kurz vor, man könne sich mit Waldameisen unterhalten und würde nun in einen großen Wald gehen und dort einen Ameisenhaufen aufsuchen und dann den dortigen Ameisen erzählen, dass unsere Welt eine Kugel ist, dass es fünf Erdteile gibt, dass es Städte mir großen Häusern gibt, mal ganz abgesehen von den technischen Errungenschaften, wie Autos, Handys, PCs, Internet etc. 

Glaubt Ihr wirklich, meine Lieben, dass die Ameisen, mit denen wir reden würden, uns das glauben würden?

I
ch glaube eher, die Ameisen würden ihren eigenen Wald für die Welt halten und glauben, dass es außerhalb des Waldes höchstens andere Wälder gibt.

Was ich mit meinem Worten erreichen möchte, ist dies:
Wir sollten nachdenklich werden und uns Gedanken machen, ob es nicht doch, wie meine Oma sagte, mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als wir uns träumen lassen.
Quelle: Karin Heringshausen

Ihr Lieben,
ich wünsche Euch heute einen wundervollen gesegneten und zuversichtlichen Sonntag  und grüße Euch alle ganz herzlich

Euer fröhlicher Werner
Quelle: Jürgen Tesch


Freitag, 30. Januar 2026

Tipp: Nur für HEUTE -- Das Vorhaben für die nächste Woche!

 

Quelle: Karin Heringshausen

Nur für HEUTE


1.  Nur für heute will ich versuchen, nur diesen einen Tag zu durchleben. Will nicht sofort das ganze Problem, das in meinem Leben aufgetaucht ist, bewältigen. Ich kann 24 Stunden lang dauernd etwas tun, vor dem ich mich erschrecken würde, sollte ich ein Leben lang es tun müssen.

2.  Nur für heute will ich glücklich sein. Die meisten Leute sind so glücklich, wie sie es wirklich sein wollen.

3.  Nur für heute will ich mich nach den Tatsachen richten und nicht versuchen, alles nach meinen Wünschen auszurichten. Ich will mein Glück nehmen, wie es gerade kommt, und mich danach richten.

4.  Nur für heute will ich versuchen, meinen Geist zu stärken. Will lernen und etwas Nützliches tun. Ich will etwas lesen, was Mühe macht, was mich zum Nachdenken und zur Konzentration zwingt.

5.  Nur für heute will ich meine Seele auf drei Arten üben:

Will jemand einen guten Dienst erweisen,
ohne, dass der Betreffende etwas merkt.
Sollte er es erfahren, so zählt dieser Dienst nicht.

Ich will mindestens zwei Dinge tun, die ich nicht
tun mag, nur um mich zu prüfen.

Sollten meine Gefühle durch irgend etwas verletzt
sein, so will ich es keinen merken lassen.


6.  Nur für heute will ich angenehm wirken. Will so gut wie
möglich aussehen, mich adrett und sauber kleiden,
leise sprechen und höflich handeln. Will keinen anderen verbessern oder kritisieren, nur mich selbst.


7.  Nur füheute soll mein Programm feststehen. Ich brauche es nicht genau zu befolgen. Vor zwei Übeln will ich mich in Acht nehmen: Hast und Unentschlossenheit

8.  Nur für heute will ich meine ruhige halbe Stunde für mich
selbst haben und entspannen. In dieser halben Stunde will ich versuchen, eine bessere Sicht über mein Leben zu gewinnen.


9.  Nur für heute will ich nicht ängstlich sein. Will mich nicht
davor scheuen, das zu genießen, was schön ist. Will glauben, dass die Welt mir das zurückgeben wird, was ich ihr schenke.


HEUTE ist das MORGEN, worüber wir uns GESTERN Sorgen gemacht haben...
Unbekannter Autor 
Quelle: Karin Heringshausen



Donnerstag, 29. Januar 2026

Geschichte: Die Henne, welche goldene Eier legte

 

Das goldene Ei
Quelle: Wikipedia

"Genügsamkeit ist natürlicher Reichtum,

Luxus künstliche Armut." Sokrates

Quelle: Karin Heringshausen


Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch die Geschichte eines unbekannten Autors erzählen:

"Die Henne, welche goldene Eier legte"

"Eine Bäuerin hatte unter vielen anderen Hennen auch eine, welche goldene Eier legte. Sie glaubte nun, in dem Bauch der Henne eine ganz große Goldmasse zu finden und so schlachtete sie in ihrer Gier die Henne ohne Bedenken.

Aber wie sehr hatte sie sich getäuscht, denn sie fand im Inneren dieser Henne ganz die gleiche Einrichtung wie bei den anderen. Jetzt kritisierte sie sich selbst als töricht, dass sie nach zu viel gestrebt  hatte und nun damit alles verloren hatte."
Quelle: Karin Heringshausen



Ihr Lieben,

die Zufriedenheit eines Menschen ist eines seiner wertvollsten Güter.

Aber viele Menschen begreifen das nicht und geben sich nicht zufrieden mit dem, was sie besitzen.
Ich denke da als Beispiel an den ehemaligen Vorstand der Postbank, Herrn Zumwinkel.

Der Mann verdiente Millionen von Euro. Er musste sich nie wieder in seinem Leben Sorgen um sein Auskommen machen.

Aber statt sich seines Lebens zu freuen, statt seine Steuern zu bezahlen und glücklich zufrieden zu leben, schleuste er in seiner Gier nach noch mehr Reichtum Geld an der Steuer vorbei in die Schweiz und verlor am Ende dieses und anderes Geld, weil er zu gierig war.

Damit mich keiner missversteht:
Ich finde es ganz lobenswert, wenn jemand fleißig ist und danach strebt, ein gutes Auskommen zu haben. Aber wir sollten in unserem Streben nach Verdienst und Karriere nicht das aufs Spiel setzen, was wir haben.
Und das sind nicht nur geldliche Dinge:


Neben dem Streben nach Verdienst und Wohlstand sollte auch immer Zeit sein für die Partnerin/den Partner, die eigenen Kinder und Enkelkinder, die Freunde und Bekannten.

Denn wenn wir nicht für eine gesunde Ausgewogenheit zwischen Geldverdienen und Zeit für unsere Lieben und Freunde sorgen und in unserer Gier nach immer mehr Verdienst "die goldene Henne" schlachten, kann es sein, dass wir zwar immer mehr Geld verdienen

, aber das Wertvollste, was wir haben, unsere Familie und unsere Freundschaften zugrunde gehen.
Quelle: Werner Forneberg


Ihr Lieben,

Ich wünsche Euch morgen einen fröhlichen und unbeschwerten Freitag und grüße Euch ganz herzlich

Euer Werner vom Weserstrand
Quelle: Werner Forneberg


Mittwoch, 28. Januar 2026

Zum Schmunzeln: Viele heutige Probleme sind gar nicht neu!

 


So war es also schon vor 2.000 Jahren
- Etwas zum Schmunzeln!

So war es also schon vor 2.000 Jahren
 
Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein.
Die Staatskasse aufgefüllt werden.

Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden.

Die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden

Die Leute müssen wieder lernen zu arbeiten, anstatt auf öffentliche Rechnung zu leben.
Cicero, römischer Politiker, 106-43 v. Chr.



Quelle: Werner Forneberg

Dienstag, 27. Januar 2026

Geschichte: Die kleinen Dinge

Quelle: Alexander Rykow


"Indem ich Dein Handeln sehe,
interessiert mich Deine Botschaft nicht mehr!" 
Bertolt Brecht

Quelle: Alexander Rykow



Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch die Geschichte eines unbekannten Autors erzählen:

"Die kleinen Dinge"

"Ein Asket saß in einer Höhle und meditierte.

Da huschte eine kleine Maus in die Höhle hinein und knabberte an der Sandale des Asketen.

Der Asket öffnete verärgert die Augen und sprach: "Warum störst Du mich in meiner Andacht!"

"Ich habe Hunger", piepste die Maus.

"Geh weg, Du törichte Maus", schrie der Asket. "Ich suche die Einheit mit Gott, wie kannst Du mich dabei stören!"

"W
ie willst Du Dich mit Gott vereinigen", fragte da die Maus, "wenn Du nicht einmal mit mir einig werden kannst?"

 
Quelle: Alexander Rykow

Ihr Lieben,

wie ja viele von Euch wissen, habe ich Theologie studiert und an der Universität in Göttingen als Dozent unterrichtet. Ich gebe zu, dass ich fest an Gott glaube.

Schon damals, als ich die Studenten unterrichtete, begegneten mir etliche Studenten, die hatten große wundervolle Pläne, wie sie die ganze Welt verändern wollten, natürlich zum Besseren.

Aber wenn es darum ging, z.B. die Reinigungskraft im Universitätsgebäude, der sie täglich begegneten, zu grüßen, dann gehörte das nicht zu ihrem großen Plan.

Die Einsicht, dass die große Veränderung bei ihnen selbst beginnt, fehlte ihnen.

Ich traf viele Pastoren in Gemeinden, die ebenfalls Visionen und Träume hatten, wie sie ihre Kirchengemeinde voranbringen wollten, aber ein einfacher Besuch bei einer alten kranken Dame hatte in solchen Träumen und Visionen keinen Platz.

All diese Studenten und Pastoren hatten etwas Entscheidendes übersehen, was Bertolt Brecht, den ich oben zitiert habe, so wunderbar formuliert hat:
"Wenn unsere Botschaft nicht mit unserem Handeln übereinstimmt, sind wir nicht sehr glaubwürdig.
Quelle: Alexander Rykow



Ihr Lieben,

Ich wünsche Euch allen nun einen fröhlichen und unbeschwerten Donnerstag und ich grüße Euch ganz herzlich aus Bremen

E
uer fröhlicher Werner
Quelle: Alexander Rykow