Dein Wunsch ist mir Befehl
- eine Redensart, die aus dem Märchen
"Aladin und die Wunderlampe" stammt!

Quelle. Helmut Mühlbacher
Ich möchte Euch heute eine
Geschichte von Gisela Rieger erzählen:
Des Wunsch des Ehemanns
„Ein älteres Ehepaar hatte sich
im Fernsehen einen sehr informativen Bericht über lebensverlängernde Maßnahmen
angesehen.
Der Bericht mit seinen
eindrücklichen Bildern beeindruckte der Mann sehr und er sagte deshalb zu
seiner Frau: »Ich möchte niemals, um überleben zu können, einer Maschine
ausgeliefert sein!«
»Sollte ich tatsächlich eines Tages von betäubenden Flüssigkeiten abhängig sein
und mit Unterstützung von Technik und Maschinen nur noch halbwegs dahinvegetieren
– dann mein Liebling, zieh bitte den Stecker aus der Steckdose! Versprichst du mir
das?«
»Das verspreche ich Dir
gerne, mein Schatz«, antwortete die Frau erfreut.
»Du weißt doch, wie sehr ich dich liebe und dass ich dir stets deine Wünsche
erfülle.«
Daraufhin stand sie auf, goss seinen Wein in den Ausguss, warf sein Smartphone in den Mülleimer und zog den Stecker des Computers aus der Steckdose.
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| Eine Quelle der Ruhe von Helmut Mühlbacher |
Ihr Lieben,
diese Frau in der Geschichte
liebt ihren Mann sehr.
Sie begreift eine ganz große Wahrheit.
Sie erkennt, dass unser Leben nicht erst
dann fremdbestimmt wird, wenn wir in einem Krankenhaus oder Pflegeheim liegen
und von betäubenden Medikamenten oder lebenserhaltenden Maschinen abhängig
sind, sondern dass diese Fremdbestimmung schon im normalen Leben unser Leben
massiv einschränken kann.
Gegen Wein ist grundsätzlich
nichts einzuwenden, aber viele Menschen können ohne Alkohol gar nicht leben.
Um
diesem Alkoholkonsum zu bezahlen, müssen sie erhebliche Geldmengen aufbringen.
Daher leidet die betroffene Familie oft nicht nur unter dem Alkoholgenuss des Vaters
oder der Mutter und seinen Auswirkungen, sondern die Familie muss sich auch geldlich
einschränken und kann sich vieles nicht leisten. Darunter leiden vor allem die Kinder.
Gegen ein Smartphone oder eine Computer ist im Grunde nicht einzuwenden, aber viele Menschen vernachlässigen ihre Familie, weil sie glauben, ständig im Internet sein zu müssen, weil sie der Überzeugung sind, ständig online sein zu müssen, um an sie geschickte Nachrichten empfangen, lesen und beantworten zu können.
Ich möchte nochmals betonen, dass gegen den normalen Konsum von Wein und den normalen Gebrauch von Smartphone und Computer nichts einzuwenden ist, aber jede und jeder von uns sollte sich in einer stillen Stunde ernsthaft fragen, ob er um eines lieben Menschen willen oder um der Familie willen oder um des Zusammenseins mit lieben Freundinnen/Freunden bereit ist, auf den Konsum von Alkohol und die Benutzung von Smartphone und Computer verzichten kann.
Wenn Ihr dazu in der Lage sein, für andere Menschen und auch um Eurer selbst willen auf Alkohol, Smartphone und Computer zu verzichten, dann seid Ihr als glückliche Menschen zu bezeichnen!!
Wenn Ihr aber dazu nicht in
der Lage seid, dann solltet Ihr ernsthaft darüber nachdenken und Euch fachkundige
Hilfe suchen.Quelle: Werner Forneberg
Ihr Lieben,
Ich grüße Euch ganz herzlich
und wünsche Euch einen fröhlichen und geruhsamen Abend und denkt dran, in den
nächsten heißen Tagen genug zu trinken.
Euer Werner auf Bremen







