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| Quelle: Werner Forneberg |
Ihr Lieben:
Heute möchte ich Euch eine Geschichte von Jean de La Fontaine erzählen:
„Der Löwe und die Maus“
Ausgerechnet zwischen den Tatzen eines Löwen kam eine kleine
leichtsinnige Maus aus der Erde gekrabbelt. Doch der König der Tiere erwies
sich wahrhaft als königlich und schenkte der Maus das Leben.
Diese Güte wurde später von der Maus belohnt – so unwahrscheinlich
es zunächst auch klingen mag. Eines Tages verfing sich der Löwe in einem Netz,
das für ihn als Falle aufgestellt worden war. Er brüllte schrecklich in seinem
Zorn, aber die engen Maschen des Netzes hielten ihn gefangen.
Da kam die Maus herbeigelaufen und zernagte einige Maschen
des Netzes, sodass der Löwe das ganze Netz auseinanderziehen und sich befreien
konnte.
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| Quelle: Karin Heringshausen |
Ihr Lieben,
das ist eine ganz wundervolle Geschichte und sie
verdeutlicht, dass wir auch mit unseren geringen Kräften anderen Menschen in
ihrer großen Not helfen können.
Ich kenne Menschen, die sind im Netz der Einsamkeit
gefangen, aus der sie sich nicht befreien können.
Durch eine freundliche Begrüßung,
durch ein aufmunterndes Lächeln, durch ein Fragen nach dem Befinden, durch
einen Besuch oder eine Einladung zu uns können wir diesen Menschen helfen, dass
sie sich auf dem Netz der Einsamkeit befreien können.
Ich kenne Menschen, die sind im Netz der Hilflosigkeit gefangen.
Sie sind nicht dazu in der Lage, wenn es notwendig ist, andere Menschen um
Hilfe zu bitten. Indem wir eine Vertrauensbasis zu ihnen aufbauen und ihnen in
aller Behutsamkeit unsere Hilfe anbieten, helfen wir ihnen, sich aus dem Netz
der Hilflosigkeit (verstanden als: Ich habe keinen Menschen, der mit hilft,
wenn ich Hilfe brauche) zu befreien.
Ich kenne Menschen, die sind im Netz ihrer Krankheit
gefangen, aus dem sie sich nicht befreien können.
Durch einen Krankenbesuch,
durch stilles Zuhören, wenn diese Menschen uns Ihre Krankheitsgeschichte und
ihre Nöte schildern, können wir ihnen helfen, sich aus dem Netz der Krankheit
zu befreien und auch wieder einen Blick für die schönen Dinge im Leben zu
gewinnen.
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| Quelle: Karin Heringshausen |
Ihr Lieben,
ich wünsche Euch einen fröhlichen und gesegneten Sonntag und danke Gott, dass es Euch gibt.
Ganz liebe Grüße aus Bremen
Euer fröhlicher Werner




























