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| Quelle: Helmut Mühlbacher |
Ihr Lieben,
heute möchte ich Euch eine Begebenheit aus China erzählen:
„Zeit zum Nachdenken“
„Ein chinesischer Bauer besaß einmal eine kleines Reisfeld oberhalb einer Schlucht.
Jeden Tag stieg er deshalb in die Schlucht hinunter, um in zwei großen Eimern
Wasser für seine Felder hinaufzutragen.
Als einige Europäer das Land besuchten und sagen, wie der
Bauer mühsam seine Arbeit verrichtete, boten sie ihm an, ihm eine Pumpe zu
bauen, die ihm die gesamte Last des Wassertragens ersparen würde.
Der Bauer aber lehnte die Hilfe mit einem freundlichen Lächeln
ab:
„Wenn ich das Wasser nicht mehr zu meinem Reisfeld hinaustragen kann, dann
würde mir die Zeit fehlen – zum Nachdenken.““
Ihr Lieben,
Quelle: Karin Heringshausen
als ich Kind war, da hatten die Menschen oft noch Zeit, sich
gegenseitig zu besuchen oder auf einer Bank vor ihrem Haus zu sitzen. Sie
hatten Zeit zum Ausruhen, zum Innehalten, zum Durchschnaufen, zum Beten.
Heute beobachte ich etwas sehr Interessantes und zugleich
Erschütterndes:
Seit wir alle ein Smartphone besitzen, ist bei vielen Menschen der Tag komplett
durchgetaktet. Viele Menschen haben
trotz der vielen technischen Geräte, die ihnen Arbeit abnehmen sollen, keine
Zeit mehr. Sie hetzen von Termin zu Termin, von Veranstaltung zu Veranstaltung
und sinken abends erschöpft ins Bett.
Der Bauer unserer Geschichte kann uns ein großes Vorbild
sein.
Hätte er sich die Pumpe bauen lassen, dann hätte er den ganzen Tag auf seinem
Reisfeld arbeiten können. Aber dann hätte er auf etwas verzichten müssen, das
ihm sehr wichtig war:
Er genoss die Zeit des Weges, den er zurücklegen musste, um das Wasser zu holen
und zu seinem Reisfeld zu bringen, um über Dinge nachzudenken, die ihn
interessiert, über die Welt nachzudenken, über seine Familie, seine Freunde und
Bekannten nachzudenken und über Gott nachzudenken. Außerdem hatte er auf einem
Weh immer die Gelegenheit, die Schönheit der Natur zu betrachten und sie zu
genießen.
Wir sollten uns Zeit nehmen für das Arbeiten.
Wir sollten uns aber auch Zeit nehmen für das Innehalten.
Wir sollten uns Zeit nehmen, unsere Pflichten zu erfüllen
Wir sollten uns aber auch Zeit nehmen, auszuruhen.
Wir sollten uns Zeit nehmen, das zu tun, was notwendig ist
Wir sollten uns aber auch Zeit nehmen, unser Leben zu genießen.
Wir sollten uns Zeit nehmen, für andere da zu sein.
Wir wollten uns aber auch Zeit nehmen, über unsere Leben und seinen Sinn
nachzudenken.
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| Quelle: Helmut Mühlbacher |
Ihr Lieben,
ich grüße Euch herzlich aus Bremen und freue mich, dass es
Euch gibt. Gott segne und behüte Euch. Er lasse Sein Angesicht leuchten über Euch
und schenke Euch Seinen Frieden und Seinen Segen
Euer fröhlicher Werner





























