3323 Geschichten


Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 3.179 Beiträge und mindestens zwei Mal in der Woche kommen weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen


Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Donnerstag, 23. Juli 2026

Geschichte: Das Geheimnis des Namens

Auf keinen grünen Zweig kommen?



 

Quelle: Werner Forneberg

Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch eine Geschichte von Gisela Rieger erzählen:

Das Geheimnis des Namens

Es war einmal ein Gasthaus, das den stolzen Namen 
»Zum goldenen Hirschen« trug. 
Das Haus stand an einer stark befahrenen Straße, auf der viele Reisende vorüberfuhren.

Die Wirtschaft war sauber und die Küche vorzüglich, die Bediensteten waren freundlich und die Preise günstig. Dennoch kam der Wirt auf keinen grünen Zweig, da nur wenige Reisende bei ihm einkehrten.

In seiner Verzweiflung suchte er einen weisen alten Mann auf und bat um dessen Hilfe. Dieser gab ihm den Rat, dass er lediglich den Namen seines Gasthauses ändern müsse.

Doch der Wirt meinte, dies sei unmöglich, da seit Generationen das Haus unter dem Namen bekannt sei.

Der weise alte Mann erwiderte bestimmt: »Nenne dein Gasthaus >Zu den sieben Glocken< und hänge unter dem Schild nur sechs Glocken auf!«

Quelle: Karin Heringshausen
 Der Wirt war verwirrt und fragte, was dies bewirken solle? 
Der weise alte Mann antwortete ihm lächelnd: 
»Wage einen Versuch und sieh selbst, was geschieht.«

Da der Gastwirt nichts mehr zu verlieren hatte,
befolgte er den Rat des Weisen.

Von diesem Tag an hatte er nun stets seine Stube voller Gäste, 
sogar die Zimmer waren meist ausgebucht!

Denn jeder Reisende, der an dem Gasthaus vorbeikam und das fragwürdige Schild sah, wollte den Wirt unbedingt auf seinen Fehler aufmerksam machen.

Alle waren in dem Glauben, dass dieser Fehler noch keinem aufgefallen sei.

Hatten die Reisenden erst einmal die gemütliche Gaststube betreten, waren sie angetan von der freundlichen Bedienung und den Genüssen der Küche.

Quelle: Helmut Mühlbacher
 Ihr Lieben, 

dieser Geschichte enthält eine tiefe Wahrheit.

Wenn wir überzeugt sind, dass andere Menschen einen Fehler gemacht haben, dann fühlen wir uns innerlich dazu gedrängt, sie auf ihren Fehler aufmerksam zu machen.

Der Wirt dieses Gasthauses hat den Rat des weisen alten Mannes beherzigt und mit dieser kleinen Änderung erreicht, dass er keine Angst mehr um die Zukunft seines Gasthauses haben musste.

Wir können aus dieser Geschichte viel lernen.
Wenn wir wollen, dass wir mit anderen Menschen ins Gespräch kommen, müssen wir ihnen nur etwas erzählen, das nicht stimmen kann, und schon werden wir erleben, dass uns diese anderen Menschen widersprechen, weil sie sich freuen, uns bei einem Fehler erwischt zu haben, und weil sie sich freuen, recht behalten zu können. 

Auf diese Weise können wir diese anderen Menschen für uns gewinnen.

Quelle: Helmut Mühlbacher

 
Ihr Lieben,

Ich wünsche Euch einen ruhigen, erholsamen Abend und grüße Euch herzlich aus Bremen

Euer Werner 


 

 

 


Sonntag, 19. Juli 2026

 


Geschichte: „Feinde zu Freunden machen!“

 

Quelle: Helmut Mühlbacher

Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch eine Geschichte von Willi Hoffsümmer erzählen:

„Feinde zu Freunden machen!“

Von einem alten chinesischen Kaiser wird berichtet, dass er das Land seiner Feinde erobern und sie alle vernichten wollte.

Doch eines Tages, auf einem großen Fest zu Ehren des Kaisers, sah man ihn, wie er mit seinen Feinden speiste und scherzte.

„Wolltest Du nicht alle Deine Feinde vernichten“, wurde er gefragt.

„Ich habe sie alle vernichtet“, antwortete er, „denn ich machte sie zu meinen Freunden.“

Quelle: Karin Heringshausen

Wenn man die heutige Weltlage betrachtet, würde man sich freuen, wenn die Lösung der Krisen und Kriege so einfach wäre wie in der kleinen Geschichte.

Die allermeisten von uns können keinen Einfluss auf die Weltlage und die fortdauernden Krisen und Kriege nehmen. 

Was wir aber beeinflussen können, ist unser Umfeld, unsere Familie, unsere Verwandtschaft, unsere Freundschaften und Bekanntschaften, unsere Vereinskameradinnen und -kameraden, unsere Nachbarschaft, die Schulen unserer Kinder…

Ich habe nur eine kleine Auflistung vorgenommen, um Euch zu zeigen, wie groß der Kreis der Menschen ist, den wir beeinflussen können!

In diesen verschiedenen Feldern haben wir es mit sehr unterschiedlichen Menschen zu tun. Wenn wir mithelfen wollen, diese Welt positiv zu verändern, wenn wir Freude und Frieden in diese Welt hineintragen wollen, dann sollten wir damit in unserem Umfeld.

Wir sollten unsere Kräfte nicht damit vergeuden, dass wir Feindschaften zu Menschen pflegen, sondern wir sollten sie wie der alte chinesische Kaiser zu unseren Freunden machen.

Lasst uns damit beginnen, in den anderen Menschen das Positive zu sehen, auch wenn es tief in ihnen verborgen ist. 
Wenn wir dieses Positive, das wir in anderen Menschen sehen, ihnen mitteilen, werden wir Freude bei ihnen auslösen.

Quelle: Karin Heringshausen


Andere kritisieren – das kann jeder!

Andere loben – darin liegt das Geheimnis verborgen, andere Menschen zu Freunden zu machen.

Lasst es uns zur täglichen Angewohnheit werden, anderen Menschen ein Lächeln zu schenken, anderen Menschen ein gutes Wort zu sagen, andere Menschen, wo immer es möglich ist, zu loben.

Wenn wir so vorgehen, werden wir viele neue Freundschaften schließen und unseren Beitrag zur Befriedigung der Welt leisten.

Quelle: Karin Heringshausen

Ihr Lieben,

ich wünsche Euch eine gute neue Woche, ein strahlendes Lächeln, einen Rucksack mit lobenden Worte für andere und ganz viel Freude in Euer Herz.

Ihr seid wundervolle Menschen, es ist gut, dass es Euch gibt, und es ist eine Tatsache, dass viele Menschen auf ein Lob, einen Zuspruch, ein Lächeln von Euch warten.

Herzliche Grüße


Euer Werner aus Bremen

Quelle: Werner Forneberg

 

Dienstag, 14. Juli 2026

Geschichte: Das Ei des Kolumbus

 

Quelle: Werner Forneberg

Das Ei des Kolumbus

Wenn von dem Ei des Kolumbus gesprochen wird, dann ist damit eine verblüffend einfache Lösung für ein Problem gemeint, das zunächst unlösbar schien.

Ob die Redensart "Das Ei des Kolumbus" tatsächlich auf den berühmten Seefahrer Christoph Kolumbus zurückgeht, der Amerika entdeckte, ist umstritten, aber die folgende Geschichte könnte tatsächlich so passiert sein und aus dieser Geschichte können wir  viel für uns lernen. 

Quelle: Charly Chaplin

 

Als Christoph Kolumbus nach der legendären Entdeckung von Amerika wieder nach Spanien heimkehrte, wurde er gebührend empfangen und gefeiert.
 

Bei einem Festessen, das ihm zu Ehren veranstaltet wurde, meldeten sich jedoch auch seine Neider zu Wort: 
Es sei gar nicht schwierig gewesen, die 

»Neue Welt« zu entdecken. Das Weltmeer sei schließlich offen gestanden und für jeden von ihnen wäre dieses Unternehmen ein Leichtes gewesen!

Kolumbus war tief in seiner Seefahrerehre gekränkt und wollte diese Worte nicht auf sich beruhen lassen. Er nahm ein gekochtes Ei, das auf dem Tisch lag, und forderte die Anwesenden dazu auf, es so auf die Spitze zu stellen, dass es nicht umfallen könne.

Trotz großen Eifers scheiterten die ersten Versuche der Festgäste und man sah ratlose Gesichter auf allen Seiten. Neugierig geworden, kamen immer mehr Männer an den Tisch, um ebenfalls einen Versuch zu wagen.

Bald war jeder im Saal davon überzeugt, dass es sich hierbei um eine unausführbare Aufgabe handele. Der Seefahrer wurde also dazu aufgefordert, es selbst zu versuchen.

Lächelnd setzte Kolumbus das Ei mit einem leichten Schlag auf den Tisch, sodass es auf der eingedrückten Spitze stehenblieb.

                                     
Die Anwesenden waren empört und behaupteten, dass sie das ebenfalls gekonnt hätten! 

Kolumbus entgegnete ihnen: 
»Meine Herren, wenn man weiß, wie es geht, ist alles ganz einfach. Der Unterschied ist, dass Sie es hätten tun können, ich hingegen habe es getan!«

Quelle: Werner Forneberg

Ihr Lieben,

als ich in den 1970er Jahren junger Student in Göttingen war, hat mich ein  Thema ganz besonders interessiert. 

Ich wollte unbedingt wissen, wie Menschen erfolgreich werden können, was sie tun müssen, um erfolgreich zu werden.
 

Um das Geheimnis des
Erfolgs herauszufinden, las ich sehr viele Erfolgsbücher und hörte mir sehr viele Kassetten mit Erfolgsratschlägen an.

Von alle den Ratschlägen und Tipps, die in den Büchern und in den Kassetten als Erfolg versprechend angespriesen wurden, hat mich nur ein Erfolgstipp wirklich überzeugt, weil in ihm alle Wahrheiten in Bezug auf den Erfolg verborgen sind. Dieser Tipp lautet: T U N = tun.

Die meisten Menschen scheitern auf dem Weg zu Ihrem Erfolg.
Sie entwickeln tolle Ideen, schmieden große Pläne, nur eines vergessen sie: sich auf den Weg zu ihrem Ziel zu machen.


Ihnen fehlt manchmal der Mut, oft werden sie von anderen Menschen, von Freunden und der eigenen Familie entmutigt: "
Das schaffst Du nie!", oft geben sie auf, bevor sie sich überhaupt auf den Weg gemacht haben. 
Und am Ende beklagen sie sich, dass sie keinen Erfolg haben.

Wenn Du Erfolg haben möchtest, dann mache Dich auf den Weg zu Deinem Ziel, lass Dich nicht entmutigen, geh tapfer voran, gehe Schritt für Schritt, behalte immer Dein Ziel im Auge und Du wirst staunen, was Du alles erreichen wirst. Ich wünsche Dir von Herzen recht viel Erfolg.

Quelle: Wikipedia.org
 Ihr Lieben,

ich grüße Euch herzlich aus Bremen an einem sonnigen Sommertag und wünsche Euch von Herzen alles Gute, Gesundheit, Gottes Segen und immer ganz viel Fröhlichkeit und Zuversicht.

Euer Werner aus Bremen

Quelle: Werner Forneberg