3129 Geschichten


Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 3.179 Beiträge und mindestens zwei Mal in der Woche kommen weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen


Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Mittwoch, 4. März 2026

Zum Nachdenken: Lachen und Weinen

 




Als der Meister aus einer Ecke des Büros ein Lachen vernahm, wandte er sich einem seiner Schüler zu und fragte: „Weißt du, wie viele Muskeln während des Weinens arbeiten und wie viele beim Lachen?“

Dieser wusste jedoch keine Antwort auf die Frage, so sagte der Meister: 
„Fünfundsiebzig Muskeln beim Weinen und fünfzehn beim Lachen. Solch eine Menge an Energie geht verloren durch das Weinen!

Unbekannter Autor

Quelle: Karin Heringshausen 

Dienstag, 3. März 2026

Unglaublich, aber wahr!!! : Ich habe leider keinen Computer und auch keine E-Mail-Adresse!


Quelle: Werner Forneberg

"Du glaubst, das Internet sei die tatsächliche Welt?
Öffne Deine Haustür, höre das Zwitschern der Vögel, das Brausen des Windes und das fröhliche Lachen der Kinder und begreife:
Es gibt auch noch ein Leben außerhalb des Internets."
Alexander Rykow


Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch die Geschichte eines unbekannten Autors erzählen.

Ob sie, wie behauptet wird, wahr ist, vermag ich nicht mit letzter Gewissheit zu beurteilen, auf jeden Fall zeigt sie uns in aller Deutlichkeit, dass wir immer wieder in unserem Leben Alternativen haben, zwischen denen wir wählen können:

"Ich habe leider keinen Computer 
und auch keine E-Mail-Adresse!"

"Eine arbeitslose Frau bewarb sich in den USA als Reinigungskraft bei der Computersoftwarefirma SAP. Der
 Personalleiter ließ sie einen Test machen (den Boden reinigen), darauf folgte ein Interview mit ihr und schließlich teilte er ihr mit:

"Sie sind bei SAP eingestellt. Geben Sie mir bitte Ihre E-Mail-Adresse, dann schicke ich Ihnen die nötigen Unterlagen".


Die Frau antwortete ihm, dass sie weder einen Computer besitze, noch eine E-Mail-Adresse habe.

Der Personalmensch antwortete ihr, dass sie ohne E-Mail-Adresse virtuell nicht existiere und daher nicht angestellt werden könne.

Die Frau verließ verzweifelt das Gebäude mit nur 10 Euro Reisekosten in der Tasche. Sie beschloss, in den nächsten Supermarkt zu gehen und 10 Kilo Tomaten zu kaufen.

Dann verkaufte sie die Tomaten von Tür zu Tür und innerhalb von 2 Stunden verdoppelte sie ihr Kapital. Sie wiederholte die Aktion 3 Mal und hat am Ende des Tages 160 Dollar.


Sie realisierte, dass sie auf diese Art und Weise ihre Existenz bestreiten könnte, also startete sie jeden Morgen und kehrte abends spät zurück. 

Jeden Tag verdoppelte oder verdreifachte sie ihr Kapital. Nach kurzer Zeit kaufte sie sich einen kleinen Wagen, dann einen Lastwagen und bald verfügte sie über einen kleinen Fuhrpark für ihre Lieferungen. Innerhalb von 5 Jahren besaß sie eine der größten Lebensmittelketten der USA, die direkt nach Hause liefern.

Sie beschloss, an ihre Zukunft zu denken und einen Finanzplan für sich und ihre Familie erstellen lassen. Sie setzte sich mit einem Berater in Verbindung und er erarbeitete einen Vorsorgeplan.

Am Ende des Gesprächs fragte der Vertreter sie nach ihrer E-Mail-Adresse, um ihr die entsprechenden Unterlagen schicken zu können. Sie antwortete ihm, dass sie nach wie vor keinen Computer und somit auch keine E-Mail-Adresse besitze.

Der Versicherungsvertreter schmunzelte und bemerkte: 
"Kurios, Sie haben ein Imperium aufgebaut und besitzen nicht einmal eine E-Mail-Adresse. Stellen Sie sich einmal vor, was Sie mit einem Computer alles erreicht hätten!"

Die Frau überlegte und sagte: "Ich wäre Putzfrau bei SAP"."


Ihr Lieben,

vor einigen Jahren, es war wohl im August oder September, wollte ich bei Google etwas nachforschen für eine wissenschaftliche Arbeit, die ich gerade korrigierte, aber Google reagierte nur sehr langsam.

Wie ich am Tag darauf aus der Zeitung erfuhr, war Goggle am Tag zuvor mit Anfragen, die Facebook betrafen, völlig überlastet. 

Facebook war für ein paar Stunden ausgefallen und viele Menschen weltweit gerieten in Panik, weil sie nun plötzlich ihre Freunde nicht mehr erreichen konnten und ihr Lebensmittelpunkt wegbrach.

Wenn ich, wie z.B. heute, eine kleine Radtour mache, begegnen mir häufig Menschen, die beim Radfahren telefonieren oder in sich versunken auf einer Bank sitzen, um SMS zu lesen oder zu versenden. 

Für die wunderschöne Natur ringsum haben diese Menschen keinen Blick.
Auch ich besitze ein Smartphone, aber wenn ich eine Radtour mache, bleibt das Smartphone, stumm geschaltet, in meiner Tasche. Ich möchte nicht immer erreichbar sein, ich möchte mir meine Freiheit bewahren.

Diese kleine, aber feine Geschichte möchte uns zurufen:
Macht Euch nicht zu sehr von der Technik und zu sehr vom Internet abhängig.
Auch ohne Internet, auch ohne die Technik ist ein lebenswertes Leben möglich.

Wir sollten das Internet als das betrachten, was es ist:
Als eine wunderbare Möglichkeit, uns mit lieben Menschen weltweit zu verbinden, uns auszutauschen, aber wir sollten dabei nicht vergessen, dass das Internet nicht unser Leben ist, nicht unser Lebensmittelpunkt ist.
Dies ist auch der Grund dafür, dass ich gerne die alte, fast schon vergessene Tradition (Schmunzeln) des Briefeschreibens weiter pflege.



Ihr Lieben,

ich wünsche euch morgen einen wundervollen Tag mit lieben Begegnungen im Internet,
aber vor allem aber Zeit für einen Spaziergang, für Eure Partnerin, Euren Partner, zum Spielen mit Euren Kindern und Enkelkindern, Zeit für Eure Freunde und Bekannte und nicht zuletzt auch für Euch selbst.

Ganz liebe herzliche Grüße aus Bremen

Euer fröhlicher Werner

Quelle: Karin Heringshausen

Superhinweis: Tu etwas für Dein Gesicht!

 


Quelle: Werner Forneberg

Vergiss nicht, dass Dein Gesicht
für Andere bestimmt ist,
dass Andere es anschauen müssen
und dass nichts so widerwärtig ist,
als stundenlang und tagelang
ein muffiges, missmutiges Gesicht zu sehen.

Dein Gesicht ist
mehr als eine schöne Fassade,
mehr als ein Aushängeschild,
mehr als eine Visitenkarte.

Tu etwas für Dein Gesicht
nicht nur um Deinetwegen,
um Dich selbst im Spiegel schön zu finden,
sondern vor allem wegen der Anderen.

Die beste Gesichtspflege heißt nicht:
Hautcreme einreiben,
Augenbrauen zupfen und nachziehen,
Wimperntusche auftragen, Lidschatten anbringen.

Tu etwas für Dein Gesicht von innen:
Fröhlichkeit in Deine Augen legen
und ein Leuchten.
Den Mund entspannen und lächeln.
Ein freundliches Gesicht machen.
Das geht, wenn Du Hausputz hältst,
Hausputz des Herzens:

Ausfegen, was wurmt und grämt,
Ausräumen, was da gemeckert und gemäkelt wird.

Was hat dieser Kram mit Deinem Glück zu tun?
Hör auf, den täglichen Ärger finster wiederzukäuen.

Zeige Dein schönstes Gesicht,
Dein bestes, Dein freundlichstes,
und es wird den Anderen nicht schwerfallen,
Dich gern zu haben und zu lieben.

Unbekannter Autor

Quelle: Karin Heringshausen

Montag, 2. März 2026

Zum Nachdenken

Quelle: Werner Forneberg
 
Ihr Lieben,

ich möchte Euch heute einen Text zu lesen geben, den mir Christel Feitsch vor längerer Zeit zur Verfügung gestellt hat:

"Ich wünsche Dir einen Menschen,

dem Du vertrauen kannst und der Dir sagt, was er fühlt und denkt.
Der Dir Sicherheit gibt und Vertrauen, einen Menschen,
bei dem Du Dich geborgen fühlen kann, was immer auch geschieht.

Ich wünsche Dir einen Menschen,
vor dem Du Dich nicht verstecken musst und der vor Dir nicht verstecken spielt, bei dem Du sein kannst, wie Du bist, mit Freuden und mit Fehlern,
mit Lachen und mit Deinen Tränen.

Ich wünsche Dir einen Menschen,
dem Du die Wahrheit sagen kann, Deine eigene Wahrheit,
und der diese Deine Wahrheit liebt und mit Dir daran glaubt,
daß eure Wahrheit euch frei machen wird.

Ich wünsche Dir einen Menschen,
vor dem Du Dich nicht dauernd verteidigen musst,
der Dich nicht in ein fixes Bild pressen will,
der Dir Veränderungen zugesteht und Dich sein lässt, wie Du bist.
 
Ich wünsche Dir einen Menschen,
der Dir vergeben und der vergessen kann,
der sich entschuldigen kann, wenn er einen Fehler gemacht hat.
Der nach einem Streit Dir die Hand zur Versöhnung  reicht und 
den ersten Schritt auf Dich zugeht.

Ich wünsche Dir einen Menschen,
der an Gott glaubt: mit Dir gemeinsam an den Gott der Liebe,
bei dem Du Dich geborgen fühlen kannst und getragen auch
in schweren Tagen.
Dieser Gott soll für Euch liebende und bergende Heimat sein.

Ich wünsche Dir einen Menschen,
der Dich wirklich liebt: nicht obwohl und nicht deshalb,
nicht trotzdem und auch nicht weil,
sondern ohne Wenn und Aber, einfach Dich; wie Du bist.

Ich wünsche Dir einen Menschen,
der das Leben liebt und Dich, weil Du lebst und solange Du lebst."
 
 
Unbekannter Autor



Quelle: Karin Heringshausen

Sonntag, 1. März 2026

Geschichte: "Comeback für die Liebe"

Quelle: Werner Forneberg

 

 
"Es gibt nichts Schöneres, als geliebt zu werden, geliebt um seiner selbst willen oder vielmehr trotz seiner selbst."
Victor Hugo
Quelle: Karin Heringshausen


Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch die Geschichte eines unbekannten Autors erzählen:

"Comeback für die Liebe"

"Auf der Fahrt zum Ferienhaus am Meer fasste er einen wichtigen Vorsatz: 
Zwei Wochen lang wollte er ein liebevoller Ehemann und Vater sein. Rundum liebevoll, ohne jedes Wenn und Aber. Dieser Gedanke war ihm gekommen, als er im Wagen eine Kassette hörte. Der Kommentator sprach über rücksichtsvolle Ehemänner. Dann fuhr er fort:
"Liebe ist ein Willensakt. Man kann sich für die Liebe entscheiden."

Was ihn betraf, so musste er zugeben, dass er ein egoistischer Ehemann gewesen war, seine Gefühllosigkeit hatte seine Ehe öde werden lassen. Es waren die Kleinigkeiten: Er meckerte mit seiner Frau Evelyn wegen ihrer Langsamkeit, bestand auf dem Fernsehprogramm, das er sehen wollte, warf die Zeitungen vom Vortag weg, auch wenn Evelyn sie noch nicht gelesen hatte. Das alles sollte jetzt für zwei Wochen anders werden.

Und so geschah es von dem Augenblick an, da er Evelyn an der Tür einen Kuss gab. Er sagte: "Der neue gelbe Pulli steht Dir ausgezeichnet!" "Dass Du das merkst, Tom!" sagte sie überrascht und erfreut, vielleicht sogar ein wenig verwirrt.

Nach der langen Fahrt wollte er sich ein bisschen ausruhen und lesen. Evelyn schlug einen Spaziergang am Strand vor. Als er gerade Nein sagen wollte, fiel ihm ein, dass sie ja die ganze Woche mit den Kindern hier gewesen war und nun sicher mit ihm ein wenig allein sein wollte. Sie schlenderten am Strand entlang.

So ging es weiter. Zwei Wochen ohne Anruf in seiner Firma, in der er einer der Direktoren war. Dafür besuchte er mit ihr das Muschelmuseum, obwohl er Museumsbesuche hasste. Und er hielt getreu seinem Plan seine Zunge im Zaum, als sie für eine Verabredung zum Abendessen mit Freunden wieder einmal Ewigkeiten brauchte, sodass sie schließlich sogar zu spät kamen. 

Der ganze Urlaub war so erholsam und tief beglückend, dass er erneut einen Vorsatz fasste: Nämlich nicht zu vergessen, dass man sich für die Liebe entscheiden kann.

Als sie sich am letzten Abend zum Schlafengehen fertiggemacht hatten, blickte Evelyn ihn tieftraurig an. Tom fragte: "Was hast du denn?" "Tom", sagte sie bedrückt, "weißt Du etwas, was ich nicht weiß?" "Wie meinst du das?" "Na ja…, die Vorsorgeuntersuchung vor ein paar Wochen.

Unser Arzt…, hat er dir etwas über mich gesagt? Tom, du warst so lieb zu mir wie nie zuvor, muss ich sterben?" Er brauchte eine Weile, bis er begriff, doch dann lächelte er geheimnisvoll, nahm sie zärtlich in seine Arme und flüsterte: "Nein, mein Liebling, du musst nicht sterben. Aber ich fange gerade erst an, zu leben."

Quelle: Karin Heringshausen


Ihr Lieben,

immer wieder begegnen mir Menschen im Alltag, die sich mit heißem Herzen nach Liebe, nach Zuwendung sehnen, und dennoch sind sie allein und einsam.
Der Fehler liegt darin, dass diese Menschen die Liebe von Anderen erwarten.

Ich möchte einmal ein wenig übertreiben:
Wenn ich zu Hause bleibe, meine Wohnungstür abschließe, die Jalousien herunterlasse, mein Telefon abschalte und den Computer herunterfahre, dann werde ich sicher nicht viele Menschen kennenlernen, ich werde sicher nicht viele Gelegenheiten haben, geliebt zu werden.

Aber viele Menschen verhalten sich so.

Dabei ist die Lösung so einfach:

Liebe bekommt nur der, der auch bereit ist, Liebe zu geben.

Und Liebe fällt auch nicht irgendwie vom Himmel und wir wachen auch nicht eines Morgens auf und sind von da an liebevoll zu anderen Menschen, sondern Liebe ist etwas, zu dem wir uns entschließen können.

Wir können jeden Morgen neu beschließen, an dem kommenden Tag den Menschen mit Liebe zu begegnen.

Lasst uns endlich aufhören, auf den Engel zu warten, der uns die Liebe auf einem Silbertablett serviert, lasst uns endlich damit anfangen, jeden Tag unser Licht der Liebe hinauszutragen und die Menschen mit unseren kleinen Taten der Liebe zu erfreuen, sie zu wärmen, ihnen Lebensmut und Lebenshoffnung zu schenken.

Es gibt so viele Gelegenheiten jeden Tag im Alltag.
Lauft nicht mit einem griesgrämigen Gesicht herum, sondern lächelt den Menschen, die Euch begegnen, zu.
Schenkt Eurem Briefträger doch einfach mal mitten im Jahr ohne Anlass eine gute Tafel Schokolade, ladet einen einsamen Menschen zu Euch zum Kaffee ein.
Die Möglichkeiten sind unendlich vielfältig.

Quelle: Karin Heringshausen


Ihr Lieben,

ich wünsche Euch eine Woche der Liebe, der Freude, der Zuwendung, und ich grüße Euch ganz herzlich aus dem frühlingshaften Bremen

Euer fröhlicher Werner

Quelle: Karin Heringshausen


Samstag, 28. Februar 2026

Wichtiger Tipp: Es ist wichtig, manchmal auch NEIN zu sagen

Quelle: Werner Forneberg


Der Nein-Engel - Es ist wichtig,
manchmal auch NEIN zu sagen


Das muss ein starker Engel sein,
der uns den Mut macht für ein Nein.

Ein Kämpferengel, der gerade geht,
der sicher auf beiden Füßen steht.

Ein trotziger Engel hell wie der Tag.
Einer, der offene Worte mag.

Das muss ein starker Engel sein,
der uns den Mut macht für ein Nein.

Ein Nein, das heißt ja etwas wagen.
Das nicht zu tun, was alle sagen,
ist schwer, viel schwerer als zu nicken,
sich einzufügen und zu schicken.

Das muss ein starker Engel sein,
der uns den Mut macht für ein Nein.

Jutta Richter 

 Quelle: Karin Heringshausen 

Geschichte: Fünfzig Jahre Höflichkeit

 



Quelle: Werner Forneberg

"Ein altes Ehepaar feierte nach langen Ehejahren seine goldene Hochzeit.

Während sie am Frühstückstisch saßen, dachte die Frau: 
Schon seit 50 Jahren nehme ich immer Rücksicht auf meinen Mann und gebe ihm den knusprigsten Teil des Brötchens. Heute möchte ich endlich auch einmal diese Delikatesse genießen.“

Sie strich auf den oberen Teil des Brötchens Butter und gab die untere Hälfte ihrem Mann.

Entgegen all ihren Erwartungen war er sehr erfreut, küsste ihre Hand und sagte:
„Mein Schatz, du hast mir gerade die größte Freude dieses Tages gemacht. Schon 50 Jahre lang habe ich die untere Hälfte eines Brötchens nicht mehr gegessen, obwohl ich sie am liebsten mag. Ich dachte immer, dass du sie haben darfst, weil du sie so gerne isst.“

Unbekannter Autor 

Quelle: Karin Heringshausen