3129 Geschichten


Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 3.179 Beiträge und mindestens zwei Mal in der Woche kommen weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen


Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Samstag, 7. März 2026

Geschichte: Mach es doch wie die Kastanie!

 



Quelle: Helmut Mühlbacher


Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch eine Geschichte von Ursula Möltner erzählen:

 „Die drei Kastanien“

„Drei Kastanien wuchsen gemeinsam in ihrer Hülle auf einem Baum in der Bretagne.
Zuerst war die grüße Stachelkugel so winzig, dass man sie kaum sah.
Die Sonne beschien sie, der Wind wiegte sie und wenn es stürmisch war, hörten die kleinen Kastanien das Donnern der Wellen gegen die Dünen, denn ihr Baum wuchs im Wald an der Küste. Angst hatten sie keine, denn in ihrem Stübchen war es behaglich und warm, außerdem waren sie ja zu dritt.
www.wikipedia.org

 Zu essen hatten sie immer genug, denn der gute Baum versorgte sie kräftig mit Saft, den die Blätter auf dem Sonnenlicht und dem Wasser für die kleinen Kastanien stets frisch zubereiteten. Das schmeckte köstlich. So mussten sie sich um nichts sorgen und führten ein glückliches Leben.

Langeweile kannten sie nicht. Der Wind und die Vögel erzählten ihnen viele Geschichten vom Meer, von anderen Tieren und vom Wald. So lebten die Kastanien glücklich und zufrieden, wurden größer, rund, prall und tiefrot.

Endlich, als sie dick und schwer geworden waren, kamen die Herbststürme und rissen ihre grüne Stachelkugel vom Baum. Sie prallte auf die Erde und platzte auf. Ganz verdutzt kullerten die drei Kastanien aus ihrem Stübchen und sahen sich um. Sie lagen zusammen mit vielen anderen Kastanien auf dem Waldboden, umgeben von gelben Kastanienblättern.

„Und jetzt, was wird nun aus uns?“, fragten sie neugierig.
Da trippelte ein kleines Feldmäuschen herbei und sagte: „Meine Kinder und ich haben Hunger. Bald kommt der Winter und nichts wächst mehr. Wir brauchen Euch, um nicht zu verhungern. Darf ich eine von Euch vor mein Mauseloch rollen, damit meine Kinder etwas zu essen haben?“

„Ja,“, sagte gutmütig die dickste von ihnen, „nimm mich mit. Mein ganzes Leben hat der gute Baum mich ernährt, die Sonne mich beschienen und Wind und Blätter haben mir Geschichten erzählt. Nimm mich ruhig mit, Deine Kinder sollen nicht weinen vor Hunger.“
Da rollte das Mäuschen die dicke Kastanie vor das Mauseloch.

„Ob auch zu uns ein Mäuslein kommt?“, fragten sich die beiden anderen Kastanien.
Da krabbelte ein Marienkäfer durch das Laub auf der Suche nach einem warmen Plätzchen für den Winter. Das leere Stachelstübchen der Kastanien kam ihm gerade recht.

Während er es sich gemütlich machte, sagte er zu den beiden:

www.erlebnisraum-natur.bremen.de
„Wartet ab, seht mal, jetzt kommt der Winter. Die guten Blätter, die Euch den ganzen Sommer über genährt haben, fallen ab und decken Euch warm zu, damit ihr nicht friert. So schlaft ihr sanft ein unter der dicken Blätterdecke. Im Frühjahr werden Euch die warmen Sonnenstrahlen wecken, Eure schöne, rotbraune Schale ist dann weich geworden und Euer Herz – die Menschen nennen es „Keim“ – wird wachsen, zwei Blätter gekommen und ein neuer, kleiner Kastanienbaum wird geboren.“
www.tomate-paprika-kraeuterbeet.de

„Oh, wie schön!“, freute sich die Kastanie. Da fiel wieder ein großes Blatt vom Baum und deckte sie sanft zu. Sie schleif ein und träumte davon, ein großer Baum zu werden, in dem die Vögel nisteten.

Die dritte Kastanie lag nun allein auf dem Waldboden.
„Ob es noch mehr Wunder im Leben gibt, als für eine Mäusefamilie zu sorgen oder ein neuer Baum zu werden?“, dachte sie.
Da kam ich, sammelte sie zusammen mit vielen anderen Kastanien ein, legte sie in mein Auto und fuhr sie viele hundert Kilometer bis hierhin.“ 
Quelle: Astrid Müller
 Ihr Lieben,

als Junge im Alter von 8 Jahren wohnte ich mit meiner Familie mitten in Bremen.
Es war die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Meiner Mutter war ich meist lästig und sie wollte nicht, dass ich ihr vor den Füßen herumlief. So hatte ich viel freie Zeit, die ich mit meinen Freunden verbrachte. Wir Jungs und auch die Mädchen waren sehr geschäftstüchtig. Wir suchten ständig nach Möglichkeiten, um einige Pfennige zu verdienen.
Werner im Alter von 8 Jahren
Wir suchten in den Trümmergrundstücken (halb Bremen lag damals in Trümmern nach dem Krieg) nach altem Eisen und schleppten es zu dem Schrotthändler Herrn Miesegardes, dessen Name sich mir so eingebrannt hat, dass ich ihn bis heute nicht vergessen hatte. Für das alte Eisen bekamen wir dann einige Pfennige oder einen Groschen.

In der Weihnachtszeit schleppten wir für alte Leute die Tannenbäume nach Hause für 10 Pfennig und im Sommer holten wir für einen Stundenlohn von 25 Pfennig den Leuten in ihren Gärten das Obst von den Bäumen.

Im Herbst haben wir dann meistens Kastanien oder Bucheckern gesammelt und diese dann säckeweise zu jemandem geschleppt, der damit seine Schweine fütterte.

Für das verdiente Geld haben wir uns dann in einem kleinen Laden in unserem Viertel, der den sinnigen Namen „Schokolädchen“ trug, heiß ersehnte Süßigkeiten gekauft und diese dann voller Genuss verzehrt, ja, fast möchte ich sagen, verschlungen.
So ähnlich sah das Lädchen damals aus
www.schokolaedchen-dejong.de
 Von daher verbinde ich noch heute schöne Erinnerungen mit Kastanien und auch heute nehme ich im Herbst immer einige mit nach Haus.

Die Kastanien sind ein gutes Sinnbild für unser Leben.
Ebenso wie die Kastanien müssen wir zunächst heranwachsen und reifen, bevor deutlich wird, was unsere Aufgabe ist.

Wir können den Sinn unseres Lebens wie die erste Kastanie darin finden, für andere Menschen da zu sein, anderen Menschen Freude zu machen, anderen Menschen das Leben zu verschönern, andere Menschen zu ermutigen.

Wir können den Sinn unseres Lebens wie die zweite Kastanie darin finden, ein neuer Kastanienbaum zu werden. Wir können vor allem jungen Menschen als starker Baum eine Möglichkeit bieten, sich anlehnen zu können, Schutz finden zu können, wenn sie unsere Hilfe brauchen, sich unter unserem Schutz entwickeln zu können zu eigenständigen starken Persönlichkeiten.

Wir können den Sinn unseres Lebens aber wie die dritte Kastanie darin finden, den Menschen, mit denen wir zusammenleben und denen wir begegnen, zu zeigen, wie vielfältige Möglichkeit das Leben bereit hält. Denn, wenn wir Kastanien so gerne mit nach Hause nehmen, dann hat das mit dem in uns tief verwurzelten inneren Wissen zu tun, was man mit einer Kastanie alles machen kann:

Man kann mit ihr spielen, man kann mit ihr basteln, man kann sie essen, man kann sie einpflanzen, man kann sie an das eigene Ohr halten und dann erzählt sie uns ihre Geschichte: von dem wundervollen Baum, auf dem sie groß geworden ist, von ihren Schwestern, von dem Wald, in dem sie wohnte…

So können wir den Menschen zeigen, welch vielfältige Möglichkeiten das Leben für sie bereit hält.

Die Kastanie weist uns aber auch auf die vielfältigen Möglichkeiten hin, die in uns stecken.
Viele Menschen wissen oft in ihrem Leben nicht mehr weiter, wenn sie ein Ziel, dass sie anstreben, nicht erreichen können, wenn ihnen der Weg versperrt ist.


In einem solchen Fall möchte uns die Kastanie zurufen:
Halte inne, es gibt keinen Grund, traurig oder deprimiert zu sein. Komm zur Ruhe, hör in Dich hinein und entdecke, welch vielfältige Möglichkeiten in Dir stecken. Du glaubst vielleicht, dass, wenn ein Weg versperrt ist, dass dann „alles“ aus ist. Die Wahrheit ist aber eine ganz andere: Wenn Du erkennst, dass ein Weg versperrt ist, dann ist die richtige Reaktion darauf nicht, zu sagen: „Das Leben ist ungerecht und ich habe kein Glück“, sondern zu sagen: „Ok, dieser Weg, den ich gehen wollte ist versperrt, also werde ich schauen, welche anderen Wege gangbar sind.“ Wenn Du das tust, wirst Du das große Geheimnis eines mutigen Lebens entdecken:
„Wo sich ein Weg verschließt, da öffnen sich in der Regel zwei neue Wege!“

Ich wünsche Euch für die nächste Woche viel Mut zu Neuem, viel Hoffnung auf Veränderung, viel Zuversicht auf neuen Wegen, viel Kraft auf Eurem Weg und ganz liebe Menschen an Eurer Seite

Euer fröhlicher Werner
Quelle: Karin Heringshausen

Freitag, 6. März 2026

Geschichte: Schreibe es in den Sand!


Quelle: Helmut Mühlbacher

"DER FREUND IST EINER, DER ALLES VON DIR WEISS UND DICH TROTZDEM LIEBT.
ELBERT HUBBARD


Ihr Lieben,

ich möchte Euch heute die Geschichte eines unbekannten Autors erzählen:


" DIE GESCHICHTE VON ZWEI FREUNDEN"

Zwei Freunde wanderten durch die Wüste. Während der Wanderung kam es zu einem Streit und der eine schlug dem anderen im Affekt ins Gesicht.

Der Geschlagene war gekränkt. Ohne ein Wort zu sagen, kniete er nieder und schrieb folgende Worte in den Sand:
"Heute hat mich mein bester Freund ins Gesicht geschlagen."
www.muenster-lerntherapie.de
Sie setzten ihre Wanderung fort und kamen bald darauf zu einer Oase. Dort beschlossen sie beide, ein Bad zu nehmen. Der Freund, der geschlagen worden war, blieb auf einmal im Schlamm stecken und drohte zu ertrinken. Aber sein Freund rettete ihn buchstäblich in letzter Minute.

Nachdem sich der Freund, der fast ertrunken war, wieder erholt hatte, nahm er einen größeren Stein und ritzte folgende Worte hinein:
"Heute hat mein bester Freund mir das Leben gerettet."

Der Freund, der den anderen geschlagen und auch gerettet hatte, fragte erstaunt: "Als ich dich gekränkt hatte, hast du deinen Satz nur in den Sand geschrieben, aber nun ritzt du die Worte in einen Stein. Warum?"

Der andere Freund antwortete:
"Wenn uns jemand gekränkt oder beleidigt hat, sollten wir es in den Sand schreiben, damit der Wind des Verzeihens es wieder auslöschen kann. Aber wenn jemand etwas tut, was für uns gut ist, dann sollten wir das in einen Stein gravieren, damit kein Wind es jemals löschen kann."


Quelle: Helga und Gerd Steuer
Ihr Lieben,

in dieser kleinen, aber feinen Geschichte ist eine tiefe Wahrheit verborgen, die uns helfen kann, wenn wir unser Leben positiver, freundlicher, fröhlicher, unbelasteter gestalten wollen:

Immer dann, wenn uns Menschen auf unfreundliche Weise begegnen, uns verletzen oder kränken, sollten wir das in den Sand des Vergessens und Verzeihens schreiben. Dann bekümmert und belastet es unsere Seele nicht weiter und wir können wieder unbelastet auf unserem Wege voranschreiten.

Aber immer dann, wenn uns Menschen etwas Gutes tun, freundlich zu uns sind, uns helfen und uns unterstützen, sollten wir das in den Stein der Erinnerung einmeißeln. Die Erinnerung daran wird uns in den Augenblicken der Müdigkeit, der Traurigkeit und des Niedergedrücktseins aufrichten, Mut machen, uns wieder fröhlich stimmen.

Das ist nämlich der Zauber, den wir aus dieser kleinen Geschichte lernen können:

Die Erinnerung an vergangene Kränkungen und Verletzungen macht uns auch heute noch traurig und mutlos.

Die Erinnerung an das Gute, das wir erfahren haben, an die Ermutigungen und Hilfestellungen, die wir bekommen haben, wird uns auch heute noch fröhlich, hofffnungsvoll und zuversichtlich machen.

Ich wünsche Euch heute ein fröhliches, mutiges und zuversichtliches Wochenende

Ganz liebe Grüße

Euer fröhlicher Werner

Quelle: Karin Heringshausen

Donnerstag, 5. März 2026

Geschichte: Das ersehnte Wunder

 

Du willst ein Wunder? - dann bitte darum!

Quelle: Helmut Mühlbacher

"Die wahre Lebensweisheit besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen."
Pearl S. Buck 
Quelle: Werner Forneberg

Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch die Geschichte zu lesen geben, nacherzählt von Peter Graf von Eysselsberg, die auf einer wahren Begebenheit beruhen soll und die durchaus geeignet ist, dass wir sie auch unseren Kindern und Enkelkindern erzählen:

"Das ersehnte Wunder"
Quelle: Werner Forneberg

"Tess war eine zauberhafte Achtjährige, als sie ihre Mutter und ihren Vater über ihren kleinen Bruder Andrew sprechen hörte.

Alles was sie wusste war, dass er sehr krank war und dass sie überhaupt kein Geld mehr besaßen. 

Im nächsten Monat sollten sie in eine Etagenwohnung umziehen, denn ihr Vater hatte nicht das Geld für die vielen Arztrechnungen und das Haus. Nur eine sehr teure Operation könnte ihn noch retten und es schien niemanden zu geben, der ihnen das Geld leihen würde.

Quelle: Werner Forneberg

Sie hörte, wie ihr Vater ihrer tränenüberströmten Mutter mit hoffnungsloser Stimme sagte:
´Nur ein Wunder kann ihn noch retten.´

Tess ging in ihr Zimmer und zog ein gläsernes Marmeladenglas aus dem Versteck im Wandschrank. Sie schüttete all das Kleingeld auf den Fußboden und zählte es sorgfältig - gleich drei Mal. Die gesamte Summe musste genau die richtige sein. Irrtum war vollkommen ausgeschlossen.

Sorgfältig steckte sie die Münzen zurück in das Glas, drehte den Deckel darauf und schlüpfte aus der Hintertür hinaus. Sie ging an sechs Häuserblöcken entlang bis zu Rexalls Geschäft mit dem großen roten Indianerhäuptling auf dem Schild oberhalb der Tür. Sie ging zur Abteilung mit dem Apotheker im hinteren Teil des Ladens.

Quelle: Werner Forneberg
Geduldig  wartete sie, dass er  sie bemerkte, aber er hatte gerade zu viel zu tun. Tess machte mit ihren Füßen ein quietschendes Geräusch. Nichts. Sie räusperte sich und versuchte, dabei möglichst furchterregend zu klingen. Nichts tat sich. Endlich nahm sie ein Geldstück aus ihrem Glas und knallte es auf den Glastresen. 

Das war erfolgreich! ´Und war möchtest du?´ fragte der Apotheker in gelangweiltem Ton. ´Ich unterhalte mich gerade mit meinem Bruder aus Chicago, den ich schon ewig nicht mehr gesehen habe´, sagte er, ohne eine Antwort auf seine Frage abzuwarten.

´Nun, ich möchte mit Ihnen über meinen Bruder reden´, gab Tess in demselben gelangweilten Ton zurück. ´Er ist wirklich sehr, sehr krank .... und ich möchte ein Wunder kaufen´. 

´Wie bitte?´, sagte der Apotheker. ´Er heißt Andrew und in seinem Kopf wächst etwas Böses und mein Vater sagt, nur ein Wunder kann ihn noch retten. Was kostet also ein Wunder?´ 

´Wir verkaufen hier keine Wunder, kleines Mädchen. Es tut mir leid, aber ich kann dir nicht helfen´, sagte der Apotheker mit etwas freundlicherer Stimme. 

´Hören Sie, ich habe Geld, um es zu bezahlen. Und wenn es nicht genug ist, werde ich den Rest noch holen. Sagen sie mir nur, wie viel es kostet.´

Der Bruder des Apothekers war ein gut angezogener Mann. Er beugte sich herunter und fragte das kleine Mädchen: ´Was für ein Wunder braucht dein Bruder denn?´ ´Ich weiß nicht´, antwortete Tess und ihre Augen füllten sich mit Tränen. ´Ich weiß nur, dass er wirklich sehr krank ist und Mommy sagt, er brauche eine Operation. 

Aber mein Daddy kann sie nicht bezahlen, also möchte ich mein Geld dafür nehmen. 
´Wie viel hast du?´, fragte der Mann aus Chicago. ´Einen Doller und elf Cents´, antwortete Tess kaum hörbar. ´Und das ist alles Geld, was ich habe, aber ich kann mehr holen, wenn ich es muss.´

Nun, was für ein Zufall´, lächelte der Mann. ´Ein Dollar und elf Cents - genau der Preis für ein Wunder für kleine Brüder.´

Er nahm ihr Geld in eine Hand und mit der anderen Hand ergriff er die ihre und sagte: ´Zeige mir wo du wohnst. Ich möchte Deinen Bruder sehen und deine Eltern treffen. Wir wollen mal sehen, ob ich das Wunder habe, das du brauchst.´

Quelle: Werner Forneberg
Diese gutangezogene Mann war Dr. Carlton Armstrong, ein Chirurg, spezialisiert auf Neuro-Chirurgie.

Die Operation wurde kostenlos durchgeführt, und es dauerte nicht lange, da war Andrew wieder zu Hause und es ging ihm gut.

Mom und Dad erzählten glücklich von den  Ereignissen, die sich so gut gefügt hatten. ´Diese Operation´, flüsterte ihre Mom, ´sie war ein wirkliches Wunder. Ich würde gern wissen, was sie wohl gekostet hat.´

Tess lächelte. Sie wusste genau, wie viel ein Wunder kostet ... ein Dollar und elf Cents ... und den Glaube eines kleinen Kindes."
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,
damit keine Missverständnisse aufkommen, natürlich wird es uns nicht immer gelingen, für einen Dollar und elf Cents oder einen Euro und elf Cents zu Wunder zu ermöglichen.

Aber darum geht es in dieser Geschichte auch nicht.
Es geht in dieser kleinen Geschichte darum, dass ein kleines Mädchen nicht aufgibt, dass es an das Wunder glaubt, dass es sich dafür einsetzt und dass es darum bittet bzw. danach fragt.
Und das ist das Geheimnis:
Viele Menschen erleben in ihrem Leben kein Wunder, weil sie zu wissen glauben, dass es ohnehin nicht eintreffen wird, dass es sich also nicht lohnt, darum zu bitten oder danach zu fragen. 
Quelle: Helga und Gerd Steuer
Dabei trennt sie oft nur eine kleine Frage vom Glück, vom Ziel, vom Wunder.

Wir Menschen handeln deshalb oft so, weil wir Angst vor einem NEIN haben.
Aber wenn wir nicht fragen, ist das auch eine Entscheidung, nämlich die negative, das NEIN.

Wir sollten also in Zukunft mutiger sein und und und die Freiheit nehmen, zu fragen oder zu bitten, wenn wir etwas benötigen oder ein Wunder erhoffen.

Ihr Lieben,
ich wünsche Euch in Eurem Leben immer wieder kleine Wunder und ich grüße Euch heute ganz herzlich und fröhlich, Euer Werner vom Weserstrand
Quelle: Karin Heringshausen

Mittwoch, 4. März 2026

Zum Nachdenken: Lachen und Weinen

 




Als der Meister aus einer Ecke des Büros ein Lachen vernahm, wandte er sich einem seiner Schüler zu und fragte: „Weißt du, wie viele Muskeln während des Weinens arbeiten und wie viele beim Lachen?“

Dieser wusste jedoch keine Antwort auf die Frage, so sagte der Meister: 
„Fünfundsiebzig Muskeln beim Weinen und fünfzehn beim Lachen. Solch eine Menge an Energie geht verloren durch das Weinen!

Unbekannter Autor

Quelle: Karin Heringshausen 

Dienstag, 3. März 2026

Unglaublich, aber wahr!!! : Ich habe leider keinen Computer und auch keine E-Mail-Adresse!


Quelle: Werner Forneberg

"Du glaubst, das Internet sei die tatsächliche Welt?
Öffne Deine Haustür, höre das Zwitschern der Vögel, das Brausen des Windes und das fröhliche Lachen der Kinder und begreife:
Es gibt auch noch ein Leben außerhalb des Internets."
Alexander Rykow


Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch die Geschichte eines unbekannten Autors erzählen.

Ob sie, wie behauptet wird, wahr ist, vermag ich nicht mit letzter Gewissheit zu beurteilen, auf jeden Fall zeigt sie uns in aller Deutlichkeit, dass wir immer wieder in unserem Leben Alternativen haben, zwischen denen wir wählen können:

"Ich habe leider keinen Computer 
und auch keine E-Mail-Adresse!"

"Eine arbeitslose Frau bewarb sich in den USA als Reinigungskraft bei der Computersoftwarefirma SAP. Der
 Personalleiter ließ sie einen Test machen (den Boden reinigen), darauf folgte ein Interview mit ihr und schließlich teilte er ihr mit:

"Sie sind bei SAP eingestellt. Geben Sie mir bitte Ihre E-Mail-Adresse, dann schicke ich Ihnen die nötigen Unterlagen".


Die Frau antwortete ihm, dass sie weder einen Computer besitze, noch eine E-Mail-Adresse habe.

Der Personalmensch antwortete ihr, dass sie ohne E-Mail-Adresse virtuell nicht existiere und daher nicht angestellt werden könne.

Die Frau verließ verzweifelt das Gebäude mit nur 10 Euro Reisekosten in der Tasche. Sie beschloss, in den nächsten Supermarkt zu gehen und 10 Kilo Tomaten zu kaufen.

Dann verkaufte sie die Tomaten von Tür zu Tür und innerhalb von 2 Stunden verdoppelte sie ihr Kapital. Sie wiederholte die Aktion 3 Mal und hat am Ende des Tages 160 Dollar.


Sie realisierte, dass sie auf diese Art und Weise ihre Existenz bestreiten könnte, also startete sie jeden Morgen und kehrte abends spät zurück. 

Jeden Tag verdoppelte oder verdreifachte sie ihr Kapital. Nach kurzer Zeit kaufte sie sich einen kleinen Wagen, dann einen Lastwagen und bald verfügte sie über einen kleinen Fuhrpark für ihre Lieferungen. Innerhalb von 5 Jahren besaß sie eine der größten Lebensmittelketten der USA, die direkt nach Hause liefern.

Sie beschloss, an ihre Zukunft zu denken und einen Finanzplan für sich und ihre Familie erstellen lassen. Sie setzte sich mit einem Berater in Verbindung und er erarbeitete einen Vorsorgeplan.

Am Ende des Gesprächs fragte der Vertreter sie nach ihrer E-Mail-Adresse, um ihr die entsprechenden Unterlagen schicken zu können. Sie antwortete ihm, dass sie nach wie vor keinen Computer und somit auch keine E-Mail-Adresse besitze.

Der Versicherungsvertreter schmunzelte und bemerkte: 
"Kurios, Sie haben ein Imperium aufgebaut und besitzen nicht einmal eine E-Mail-Adresse. Stellen Sie sich einmal vor, was Sie mit einem Computer alles erreicht hätten!"

Die Frau überlegte und sagte: "Ich wäre Putzfrau bei SAP"."


Ihr Lieben,

vor einigen Jahren, es war wohl im August oder September, wollte ich bei Google etwas nachforschen für eine wissenschaftliche Arbeit, die ich gerade korrigierte, aber Google reagierte nur sehr langsam.

Wie ich am Tag darauf aus der Zeitung erfuhr, war Goggle am Tag zuvor mit Anfragen, die Facebook betrafen, völlig überlastet. 

Facebook war für ein paar Stunden ausgefallen und viele Menschen weltweit gerieten in Panik, weil sie nun plötzlich ihre Freunde nicht mehr erreichen konnten und ihr Lebensmittelpunkt wegbrach.

Wenn ich, wie z.B. heute, eine kleine Radtour mache, begegnen mir häufig Menschen, die beim Radfahren telefonieren oder in sich versunken auf einer Bank sitzen, um SMS zu lesen oder zu versenden. 

Für die wunderschöne Natur ringsum haben diese Menschen keinen Blick.
Auch ich besitze ein Smartphone, aber wenn ich eine Radtour mache, bleibt das Smartphone, stumm geschaltet, in meiner Tasche. Ich möchte nicht immer erreichbar sein, ich möchte mir meine Freiheit bewahren.

Diese kleine, aber feine Geschichte möchte uns zurufen:
Macht Euch nicht zu sehr von der Technik und zu sehr vom Internet abhängig.
Auch ohne Internet, auch ohne die Technik ist ein lebenswertes Leben möglich.

Wir sollten das Internet als das betrachten, was es ist:
Als eine wunderbare Möglichkeit, uns mit lieben Menschen weltweit zu verbinden, uns auszutauschen, aber wir sollten dabei nicht vergessen, dass das Internet nicht unser Leben ist, nicht unser Lebensmittelpunkt ist.
Dies ist auch der Grund dafür, dass ich gerne die alte, fast schon vergessene Tradition (Schmunzeln) des Briefeschreibens weiter pflege.



Ihr Lieben,

ich wünsche euch morgen einen wundervollen Tag mit lieben Begegnungen im Internet,
aber vor allem aber Zeit für einen Spaziergang, für Eure Partnerin, Euren Partner, zum Spielen mit Euren Kindern und Enkelkindern, Zeit für Eure Freunde und Bekannte und nicht zuletzt auch für Euch selbst.

Ganz liebe herzliche Grüße aus Bremen

Euer fröhlicher Werner

Quelle: Karin Heringshausen

Superhinweis: Tu etwas für Dein Gesicht!

 


Quelle: Werner Forneberg

Vergiss nicht, dass Dein Gesicht
für Andere bestimmt ist,
dass Andere es anschauen müssen
und dass nichts so widerwärtig ist,
als stundenlang und tagelang
ein muffiges, missmutiges Gesicht zu sehen.

Dein Gesicht ist
mehr als eine schöne Fassade,
mehr als ein Aushängeschild,
mehr als eine Visitenkarte.

Tu etwas für Dein Gesicht
nicht nur um Deinetwegen,
um Dich selbst im Spiegel schön zu finden,
sondern vor allem wegen der Anderen.

Die beste Gesichtspflege heißt nicht:
Hautcreme einreiben,
Augenbrauen zupfen und nachziehen,
Wimperntusche auftragen, Lidschatten anbringen.

Tu etwas für Dein Gesicht von innen:
Fröhlichkeit in Deine Augen legen
und ein Leuchten.
Den Mund entspannen und lächeln.
Ein freundliches Gesicht machen.
Das geht, wenn Du Hausputz hältst,
Hausputz des Herzens:

Ausfegen, was wurmt und grämt,
Ausräumen, was da gemeckert und gemäkelt wird.

Was hat dieser Kram mit Deinem Glück zu tun?
Hör auf, den täglichen Ärger finster wiederzukäuen.

Zeige Dein schönstes Gesicht,
Dein bestes, Dein freundlichstes,
und es wird den Anderen nicht schwerfallen,
Dich gern zu haben und zu lieben.

Unbekannter Autor

Quelle: Karin Heringshausen