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| Quelle: Karin Heringshausen |
Ihr Lieben,
heute möchte ich Euch eine Geschichte von Christoph Georges erzählen
„Der
Unterschied“
Ein Spaziergänger, der beim Sonnenuntergang am Strand einer großen Insel
entlangging, sah vor sich in einiger Entfernung einen jungen Mann, der Seesterne aufhob und sie ins
Meer warf.
Nachdem er
ihn eingeholt hatte, fragte er ihn, warum er das denn tue.
Da antworte ihm der junge Mann Folgendes:
„Die Seesterne werden sterben, wenn sie bis zum Sonnenaufgang hier liegen
bleiben müssen.“
„Aber der
Strand ist viele Meilen lang und voll mit Tausenden von Seesternen“, entgegnete
ihm der Spaziergänger, „was macht das also für einen Unterschied, wenn Du Dich
hier abmühst, einige wenige Seesterne zu retten?“
Der junge
Mann blickte auf den Seestern in seiner Hand und warf ihn in die rettenden
Wellen und antwortete:
„Für diesen hier macht es einen Unterschied!“
Ihr Lieben,
Quelle: Raymonde Graber
oft sind wir
der Überzeugung, dass wir in unserer heutigen Welt nichts bewirken können, dass
wir machtlos sind gegen die oft bei uns herrschende menschliche Kälte und die bedrückende
Dunkelheit des menschlichen Alltags. Aber das ist nicht wahr, wir sind nicht
wehrlos.
Durch einen
Jugendfreund habe ich schon als junger Mensch eine wundervolle Wahrheit
kennengelernt:
Wenn ich in dieser jetzt beginnenden dunklen Jahreszeit ein
kleine Kerze anzünde, dann macht das den Eindruck, als könne ich mit dem Licht
meiner kleinen Kerze gegen die Dunkelheit in meiner Straße, in meiner Stadt, in
meinem Ort, in meinem Land, ja in der ganzen Welt gar nichts ausrichten.
Durch einen Jugendfreund habe ich ein Geheimnis erkannt, dass mich bis heute zutiefst berührt und
erstaunt:
Obwohl das Licht meiner Kerze nur einen kleinen Raum erhellen kann,
so ist doch die gesamte Dunkelheit der Welt nicht dazu in der Lage, mein
kleines Licht auszulöschen.
Jedes Licht,
dass ich anzünde, erhellt also ein Stück weit diese Welt.
Deshalb ist unsere Hilfe, unsere Zuwendung und unsere Liebe, die wir anderen Menschen
zugutekommen lassen, niemals vergeblich.
Mit unserem kleinen Licht, unserer schwachen
Kraft und unserer zugewandten Liebe können wir gerade in der dunklen Jahreszeit
Licht und Freude in das Leben von Menschen hineintragen.
Ebenso wie
in unserer Geschichte können wir nicht
allen Menschen helfen, können wir nicht alle Menschen ermutigen, können wir nicht
in das Leben aller Menschen Licht hineintragen, aber die Menschen, die wir
ermutigen, denen wir helfen, denen wir Licht und Freude in ihr Leben
hineintragen, für die bedeuten unsere Liebe, unsere Hilfe, unsere Ermutigung
und unser Licht ganz, ganz viel. Wir machen sie und uns damit glücklich.
die dunkle
Jahreszeit hat begonnen. Zündet ein Licht an und erhellt das Leben anderer
Menschen und damit auch Euer eigenes.
Ich wünsche
Euch einen ruhigen Abend und morgen einen zuversichtlichen tag
Euer fröhlicher und zuversichtlichen Werner aus Bremen


















