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| Quelle: Karin Heringshausen |
Der kleine Baumwollfaden und das Klümpchen Wachs
Eine Mut machende Geschichte vom ESELSKIND
Ihr Lieben,
Diese Geschichte gehört zu meinen Lieblingsgeschichten und dass ich diese heute an dieser Stelle veröffentliche, hat einen ganz besonderen Grund:
Neben den froh- und mutmachenden Geschichten, die ich auf dem ESELSKIND-Blog veröffentliche, werde ich heute zum ersten Mal auch auf YouTube eine Geschichte erzählen.
Das bedeutet: Ihr könnt in Zukunft meine Geschichten zum einen auf dem ESELSKIND-Blog lesen und zum anderen auf meinem YouTube-Kanal hören.
„Sei mutig, sei stark und gib niemals auf!“
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| Quelle: Alexander Rykow |
Ich möchte Euch heute eine Geschichte erzählen, die mich tief berührt.
Sie trägt den Titel: Der kleine Baumwollfaden und das Klümpchen Wachs.
Diese Geschichte stammt von Hermann-Josef Coenen.
Und ich glaube, dass diese Geschichte eine ganz wichtige Botschaft für unser
Leben enthält:
"Es war
einmal ein kleiner Baumwollfaden, der hatte Angst, dass er nicht ausreichte, so
wie er war.
„Für ein Schiffstau bin ich viel zu schwach“, sagte er zu sich selbst,
„für einen Pullover bin ich zu kurz.
Um an andere Baumwollfäden anzuknüpfen, habe ich zu viele Hemmungen.
Für eine Stickerei eigne ich mich auch nicht.
Dafür bin ich viel zu blass und zu farblos.
Ja, wenn ich ein glänzender Goldfaden wäre, dann könnte ich ein wundervolles
Kleid, einen wundervollen Anzug verzieren. Aber so?
Es reicht nicht! Zu nichts bin ich nutze. Ich bin ein Versager! Niemand braucht
mich. Niemand mag mich und ich mich mag mich selbst am wenigsten.“
So sprach der kleine Baumwollfaden zu sich selbst, legte eine traurige Musik
auf und fühlte sich sehr allein in seinem Selbstmitleid.
Da klopfte plötzlich ein Klümpchen Wachs an seine Tür und sagte:
„Lass Dich doch nicht so hängen, kleiner Baumwollfaden.
Ich habe eine Idee: Wir beide tun uns zusammen!
Für eine große Weihnachtskerze bist Du als Docht zu kurz und ich habe dafür
auch nicht genug Wachs, aber für ein Teelicht reicht es allemal.
Wir beide zusammen bilden eine kleine Kerze, die wärmt und die Umgebung ein
bisschen heller erstrahlen lässt.
Schließlich ist es besser, nur ein kleines Licht anzuzünden, als über die
Dunkelheit zu schimpfen.
Da wurde der
kleine Baumwollfaden ganz glücklich und sagte:
Dann bin ich also doch zu etwas nütze!
Und wer weiß,
vielleicht gibt es auf der Welt noch mehr kurze Baumwollfäden, die sich mit
einem Klümpchen Wachs zusammentun können.
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| Quelle: Karin Heringshausen |
Ihr Lieben,
ich habe in
meiner Jugend auch schwere Zeiten erlebt, in denen ich mich wie der kleine
Baumwollfaden fühlte.
Ich war der
Meinung, ich sei zu nichts zu gebrauchen.
Ich war fest überzeugt, ein Versager zu sein, der nichts zustande bringt.
Doch durch
meine eigenen leidvollen Erfahrungen lernte ich,
andere Menschen, ihre Not, ihre Bekümmernisse und ihr Leiden besser zu
verstehen.
Und ich begann, andere Menschen zu trösten, ihnen Zuversicht zu vermitteln und
sie zu ermutigen.
Wisst Ihr, was
daraufhin geschah?
Je mehr und je häufiger ich andere Menschen ermutigte, desto mehr
entdeckte ich, dass auch ich etwas zu geben hatte.
Dass ich für andere Menschen da sein konnte.
Dass ich ihnen vielleicht durch ein wenig Licht ihr Leben erhellen konnte.
Und das bereitete mir große Freude.
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| Quelle: Werner Forneberg |
Er machte mir
Folgendes deutlich:
Wenn ich eine Kerze anzünde, dann wird es hell in dem Zimmer, in dem ich bin. Und die Finsternis des gesamten Universums
kann mein kleines Licht nicht auslöschen. Das muss man sich wirklich einmal
klarmachen: Die Finsternis des gesamten Universums kann das kleine Licht einer
Kerze nicht auslöschen.
Diese Erkenntnis begleitet mich bis heute und motiviert mich jeden Tag aufs
Neue: Das Licht siegt immer über die Dunkelheit.
| Quelle: Werner Forneberg |
Diesen
Gedanken möchte ich Euch heute mit auf den Weg geben.
Wir müssen nicht die ganze Welt verändern.
Wir müssen nicht besonders groß, besonders stark oder besonders bedeutend sein.
Manchmal
genügt es bereits, einem Menschen zuzuhören, ihm ein freundliches Wort zu
schenken oder ihm in einer schwierigen Zeit Mut zu machen.
Vielleicht seid gerade ihr das kleine Licht, dass ein anderer Mensch heute so dringend braucht.
Und gerade in
dieser dunklen Jahreszeit möchte ich Euch noch ein Zweites empfehlen, nämlich Euch
jeden Tag ein wenig Zeit für Euch selbst zu nehmen.
Zündet eine Kerze an, nascht ein paar Kekse und genießt die Ruhe, die dann in
Euch einkehrt. Lasst für einen Augenblick die Sorgen des Alltags draußen vor
der Tür.
Ihr werdet merken, dass, wenn Ihr Euch ein wenig Zeit für Euch selbst nehmt,
das Balsam für Eure Seele sein kann.
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| Quelle: Alexander Rykow |
Ihr Lieben,
ich habe heute eine besondere Bitte an Euch:
Am Ende dieses Abschnitts findet Ihr mein erstes Video auf YouTube.
Wenn Ihr Euch auf YouTube meine heutige Geschichte anhört, sie Euch auch gefällt hat und sie Euch vielleicht ein wenig Mut und Zuversicht schenken kann, dann freue ich mich sehr über ein Like.
Ich werde mir Mühe geben, das Drehen der Videos immer mehr zu verbessern, deshalb bitte ich Euch, bei den jetzt noch vorhandenen Fehlern nachsichtig zu sein.
Und wenn Ihr
auch in Zukunft weitere Mut machende Geschichten vom ESELSKIND hören möchtet,
dann abonniert gerne meinen YouTube-Kanal.
Damit helft Ihr mit, dass unsere kleinen Lichter noch mehr Menschen erreichen.
Bis dahin wünsche ich Euch von ganzem Herzen alles Liebe, viel Zuversicht und
immer wieder einen kleinen Lichtstrahl, der Euren Alltag heller macht.
Seid herzlich aus meinem Wohnzimmer in Bremen gegrüßt.
Euer fröhlicher Werner,
das ESELSKIND




















