3129 Geschichten


Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 3.179 Beiträge und mindestens zwei Mal in der Woche kommen weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen


Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Sonntag, 8. Februar 2026

Geschichte: Die Wolke und die Düne

 


Quelle: Alexander Rykow
 
Wer einen einzigen Menschen rettet,
rettet die ganze Welt.
 
Albert Camus 

Quelle: Karin Heringshausen


Ihr Lieben,
heute möchte ich Euch eine Geschichte von Paulo Coelho erzählen:

"Die Wolke und die Düne"

"Inmitten eines großen Sturmes über dem Mittelmeer wurde einst eine kleine Wolke geboren. Sie hatte keine Zeit zu wachsen, denn eine starker Wind schob sie zusammen mit vielen anderen Wolken in Richtung Afrika. 

Kaum waren sie über dem afrikanischen Kontinent, veränderte sich das Klima. Die Sonne brannte auf die Wolken herab, und unter ihnen erstreckte sich der goldene Sand der Sahara. 

Da es in der Wüste fast nie regnet, schob der Wind die Wolken weiter in Richtung der südlich gelegenen Waldzonen. Doch wie die Menschenkinder wollte auch die junge Wolke die Welt auf eigene Faust kennenlernen und löste sich von ihren Eltern und alten Freunden. 

"Was machst du da!" schalt sie der Wind. "Die Wüste ist überall gleich! Komm zu uns zurück, wir sind auf dem Weg in die Mitte Afrikas, wo es Berge und herrliche Bäume gibt." 

Doch die junge Wolke, die von Natur aus aufmüpfig war, gehorchte nicht. Ganz allmählich ließ sie sich hinabsinken, bis sie auf einer sanften Brise dicht über dem goldenen Sand schwebte.

Nachdem sie lange herumgezogen war, bemerkte sie, dass eine Düne sie anlächelte. Auch die Düne war jung, erst kürzlich vom Wind gebildet, der gerade vorübergeweht war. Augenblicklich verliebte sich die Wolke in deren goldenes Haar. "Guten Tag", sagte sie. "Wie ist das Leben so da unten?"

"Die anderen Dünen, die Sonne, der Wind und die Karawanen, die hin und wieder hier entlang kommen, leisten mir Gesellschaft. Manchmal ist es sehr heiß, aber es ist auszuhalten. Und wie ist es dort oben zu leben?"

"Hier gibt es auch Wind und Sonne, aber der Vorteil ist, dass ich am Himmel umherziehen und viele Dinge kennenlernen kann."

"Mein Leben ist kurz", sagte die Düne. "Wenn der Wind aus den Wäldern zurückkehrt, werde ich verschwinden." "Macht dich das nicht traurig?" "Es gibt mir das Gefühl zu nichts nutze zu sein." 

"Mir geht es auch so. Sobald ein neuer Wind kommt, werde ich in den Süden ziehen und mich in Regen verwandeln. Aber das ist mein Schicksal." 

Die Düne zögerte ein wenig, sagte dann aber: "Wusstest du, dass wir hier in der Wüste den Regen das Paradies nennen?"

"Ich wusste nicht, dass ich mich in etwas so Wunderschönes verwandeln kann", sagte die Wolke. 

"Die alten Dünen kennen viele Legenden. Sie erzählen, dass wir nach dem Regen mit Kräutern und Blumen übersäht sind. Aber ich werde das wohl nie erleben, da es in der Wüste nur sehr selten regnet.

Nun zögerte die Wolke, lächelte dann jedoch: "Wenn du willst, kann ich dich mit Regen bedecken. Ich in zwar gerade erst angekommen, doch habe ich mich in dich verliebt und würde gerne für immer hierbleiben." "Als ich dich am Himmel sah, habe ich mich ebenfalls in dich verliebt", sagte die Düne.

"Doch wenn du dein schönes weißes Haar in Regen verwandelst, stirbst du." "Die Liebe stirbt nie", sagte die Wolke. "Sie verändert sich. Ich möchte dir das Paradies zeigen." 

Und sie begann, die Düne mit kleinen Tropfen zu liebkosen, bis ein Regenbogen erschien. Am nächsten Tag war die kleine Düne mit Blumen übersät.

Andere Wolken, die ebenfalls zur Mitte Afrikas zogen, vermeinten, einen Teil der Wälder zu sehen, die sie suchten, und ließen Regen fallen. 

Zwanzig Jahre darauf war aus der Düne eine Oase geworden, welche die Reisenden mit dem Schatten der Bäume erfrischte. 

All das geschah, weil eines Tages eine Wolke nicht zögerte, ihr Leben aus Liebe hinzugeben."
Quelle: Karin Heringshausen


Ihr Lieben,

ich liebe die Geschichte ähnlich wie die Geschichte der kleinen Schneeflocke, die als letzte ihrer Art dafür sorgt, dass ein großer straker Ast einer Tanne abbricht.

Wie oft sind wir mutlos und glauben, wenig ausrichten zu können im Kampf gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern, gegen den Hunger in dieser Welt, gegen die menschliche Kälte auf dieser Erde.

Aber diese Sichtweise ist falsch.
Wenn wir alle denken, unser Handeln sei nutzlos, wird sich auf unserer Erde wenig oder gar nichts ändern.

Wenn wir aber begreifen, dass unser kleiner Beitrag ein Beispiel für andere Menschen sein kann, das Gleiche zu tun, wird aus unserem kleinen Beitrag eine große Bewegung werden, die tatsächlich etwas in dieser Welt ändert.

Aber wir sollten nicht nur in großen Zahlen denken:
Wenn wir ein einziges Kind vor sexuellem Missbrauch bewahren, haben wir ein ganzes Leben gerettet, und wenn wir einen einzigen Menschen vor dem Hungertod retten, wird sich ein Mensch über sein Leben freuen können.



Quelle: Karin Heringshausen

Ihr Lieben, 

ich wünsche uns morgen einen Tag der Zuwendung zum Mitmachen, einen Tag der offenen Augen für die Not in unserer Nähe, einen Tag der offenen Herzen, damit wir Liebe schenken, und einen Tag der offenen Hände, damit wir ganz konkret dort Not lindern, wo es uns möglich ist.

Ganz liebe herzliche Grüße

Euer fröhlicher Werner
Quelle: Karin Heringshausen


Samstag, 7. Februar 2026

Geschichte: Der Besuch Gottes

 

Schenke Deinen Mitmenschen Liebe und Fröhlichkeit!

Quelle: Werner Forneberg
 
Es heißt, dass wir Könige Gottes Ebenbilder auf Erden sind. Ich habe mich daraufhin im Spiegel betrachtet. Sehr schmeichelhaft für den lieben Gott ist das nicht.
Der preusische König Friedrich der Große

Quelle: Helmut Mühlbacher


Ihr Lieben,
heute möchte ich Euch die Geschichte eines unbekannten Autors erzählen:

"Der Besuch Gottes"

"Es war einmal eine alte Frau, der hatte der liebe Gott versprochen, sie heute zu besuchen. Darauf war sie nun natürlich nicht wenig stolz. Sie scheuerte und putzte, buk und tischte auf. Und dann fing sie an, auf den lieben Gott zu warten.

Auf einmal klopfte es an die Tür.
Geschwind öffnete die Alte, aber als sie sah, dass draußen nur ein armer Bettler stand, sagte sie:
»Nein, in Gottes Namen, geh heute deiner Wege!
Ich warte eben gerade auf den lieben Gott, ich kann dich nicht aufnehmen!« Und damit ließ sie den Bettler gehen und warf die Tür hinter ihm zu.

Nach einer Weile klopfte es von Neuem. Die Alte öffnete diesmal noch geschwinder als beim ersten Mal.
Aber wen sah sie draußen stehen?
Nur einen armen alten Mann. »
Ich warte heute auf den lieben Gott. Wahrhaftig, ich kann mich nicht um dich kümmern!« Sprach's und machte dem Alten die Tür vor der Nase zu.

Abermals eine Weile später klopfte es von Neuem an die Tür. Doch als die Alte öffnete - wer stand da, wenn nicht schon wieder ein zerlumpter und hungriger Bettler, der sie inständig um ein wenig Brot und um ein Dach über dem Kopf für die Nacht bat. »Ach, lass mich in Ruhe! Ich warte auf den lieben Gott! Ich kann dich nicht bei mir aufnehmen!« Und der Bettler musste weiterwandern, und die Alte fing aufs neue an zu warten.

Die Zeit ging hin, Stunde um Stunde. Es ging schon auf den Abend zu, und immer noch war der liebe Gott nicht zu sehen. Die Alte wurde immer bekümmerter. Wo mochte der liebe Gott geblieben sein? Zu guter Letzt musste sie betrübt zu Bett gehen. Bald schlief sie ein. Im Traum aber erschien ihr der liebe Gott. Er sprach zu ihr: 
»Dreimal habe ich dich aufgesucht und dreimal hast du mich hinausgewiesen!«

Quelle: Werner Forneberg
 

Ihr Lieben,


es ist die große Sehnsucht der Menschheit, dass es einen Gott geben möge, der die Geschicke dieser Welt lenkt, uns macht der Gedanke Angst, wir könnten ganz allein im Weltall sein.

Deshalb ist die Sehnsucht der alten Frau so verständlich, dass sie sich auf den Besuch Gottes freut.
Auch ich, der ich fest an Gott glaube, würde ihm gerne einmal begegnen.


Die Gefahr aber ist, wenn wir Gott begegnen wollen, dass wir übersehen, dass er uns bereits täglich begegnet. Er begegnet uns in unseren Mitmenschen, in dem Kind, das etwas von unserer Zeit für sich beansprucht, in dem alten Menschen, der sich über einen Besuch freuen würde, in dem Freund, der sich über eine Einladung zum Abendessen freuen würde, in dem unbekannten Menschen, der uns im Alltag begegnet und sich über ein strahlendes Lächeln freut. 

Gott begegnet uns aber auch in jedem Kind, dass sexuell missbraucht wird und in jedem Menschen, der auf dieser Welt hungert.

Mutter Theresa von Kalkutta, die in ihrem Leben oft von inneren Glaubenszweifeln gequält wurde, kam erst dann zur Ruhe, wie sie erzählte, als sie bereit war, die tatsächliche Begegnung mit Gott auf die Zeit nach ihrem irdischen Leben zu verschieben und in jedem Menschen, der ihr begegnete, das von Gott geliebte Geschöpf zu erkennen und diesem Geschöpf mit Liebe, Güte, Freude, Zuwendung zu begegnen.

Quelle: Wikipedia

Ihr Lieben,

lasst uns unseren Mitmenschen Liebe schenken, Freundlichkeit, Freude, Fröhlichkeit, Zuversicht, Hoffnung. Und lasst uns dafür einsetzen, dass weniger Menschen auf dieser Erde hungern und weniger Kinder sexuell missbraucht werden.

Und wenn wir das tun, wird uns ein Glücksgefühl erfüllen und wir werden ein wenig erahnen können, wie es sein könnte, bei Gott zu sein.

Ich wünsche Euch morgen einen fröhlichen und kraftvollen Sonntag und grüße Euch herzlich

Euer fröhlicher Werner


Quelle: Karin Heringshausen

Freitag, 6. Februar 2026

Antiautäritäre Erziehung - was waren das noch für Zeiten! Etwas zum Schmunzeln!

 

Antiautäritäre Erziehung - was waren das noch für Zeiten! Etwas zum Schmunzeln!

Quelle: Werner Forneberg

Ihr Lieben,

ich möchte Euch heute die Geschichte eines unbekannten Autors erzählen:

"Berliner S-Bahn, mir schräg gegenüber sitzt eine Mutter mit ihrer ca 4-5jährigen Tochter gegenüber von einer älteren Dame.

Die Kleine wackelt mit ihren Füßen und tritt dabei regelmäßig der älteren Dame gegen das Schienbein, diese verzieht ständig schmerzverzerrt das Gesicht, sieht die Mutter böse an, aber sagt nichts....

Mir direkt gegenüber sitzt ein Mann in den besten Jahren und fragt die Mutter:

"Sagen Sie mal, Sie sehen doch, dass ihre Tochter die ganze Zeit der Dame gegen das Schienbein tritt, warum sagen Sie denn nichts???"

Die Mutter: "Ich erziehe mein Kind antiautoritär...." 

Der Mann ist sprachlos und schüttelt den Kopf, währenddessen tritt das Kind munter weiter gegen das Schienbein der älteren Dame...

Ungefähr 2 Stationen weiter steht der Mann auf, nimmt seinen Kaugummi aus dem Mund, klebt ihn der Mutter an die Stirn und sagt: "tschuldige, ich bin auch antiautoritär erzogen worden, ich kann nicht anders...." und steigt aus....

Jetzt wars an der Mutter, sprachlos zu sein.

Aber schnell bat sie ihre Tochter darum, aufzuhören, und entschuldigte sich bei der alten Dame!

Ich hab soo herzhaft geschmunzelt!!"

Unbekannter Autor
Quelle: Karin Heringshausen

Eien tiefe Wahrheit: Alles, was von uns ausgeht, kehrt zu uns wieder zurück.

Quelle: Karin Heringshausen


Alles, was von uns ausgeht,
kehrt zu uns wieder zurück.


Die beste Möglichkeit, Freude im Leben zu haben,
ist, sie an andere Menschen zu verschenken.

Freude ist etwas Motivierendes, etwas, was uns Kraft und Dynamik verleiht.
Der  Körper produziert Glückshormone, die uns strahlen lassen und jugendliche Schönheit in unsere Gesichter zaubern und Kinderaugen zum Leuchten bringen.

Freude bedarf keiner materieller Reichtümer oder eines großen Zeitaufwandes.

Frage Dich selbst, über was Du Dich am heutigen Tag freuen könntest. Oder gab es heute schon etwas Erfreuliches? 

Mit wem könntest Du diese Freude teilen? Es sind oft nur die kleinen Dinge, die das Herz erwärmen oder höher schlagen lassen.

Plane, für irgendjemand unter der Woche etwas Nettes zu tun und führe es durch.

Achte auf Deine Mitmenschen.
Beginne, positive Energie auszustrahlen,
lächle einmal mehr als sonst.


Ein nettes Wort, eine freundliche Geste oder ein Augenzwinkern bewirken manchmal mehr, als wir abschätzen können.

Alles, was Du gibst, kehrt auf irgendeine Weise zu Dir zurück.

Unbekannter Dichter 

Quelle: Werner Forneberg

Donnerstag, 5. Februar 2026

Wir können nicht mit allen Menschen befreundet sein!

 

Quelle: Karin Heringshausen

Der Freund ist einer, der alles von dir weiß, und der dich trotzdem liebt.“ Elbert Hubbard


Quelle: Helmut Mühlbacher

Ihr Lieben, 

heute möchte ich Euch die Geschichte eines unbekannten Autors erzählen:

"Freundschaft ist nicht immer erreichbar!"

"Ein Afrikaner wünschte, in eine New Yorker Kirchengemeinde aufgenommen zu werden. Der Pfarrer war reserviert. "Tja", sagte er, "da bin ich nicht sicher, ob es unseren Gemeindemitgliedern recht sein würde.

Ich schlage vor, Sie gehen erst mal nach Hause und beten darüber und warten ab, was Ihnen der Allmächtige dazu zu sagen hat."

Einige Tage später kam der Farbige wieder.
Er sagte: "Herr Pfarrer, ich habe Ihren Rat befolgt.
Ich sprach mit dem Allmächtigen über die Sache, und er antwortete mir: 

Bedenke, daß es sich um eine sehr exklusive Kirche handelt. Du wirst wahrscheinlich nicht hineinkommen.
Ich selbst versuche das schon seit vielen Jahren, aber bis jetzt ist es mir noch nicht gelungen."


Ihr Lieben,

Quelle: Werner Forneberg

ich begegne immer wieder Menschen, die sich bemühen, zu bestimmten Menschen einen Freundschaft aufzubauen oder in einen bestimmten Kreis von Menschen ausgenommen zu werden, aber es gelingt ihnen nicht.

Den Fehler, den diese Menschen dann machen, ist, die Schuld dafür bei sich selbst zu suchen.

Wie unsere heutige Geschichte zeigt, liegen die Gründe nicht immer bei uns, wenn es uns nicht gelingt, uns mit jemand anzufreunden oder in einem bestimmten Kreis von Menschen aufgenommen zu werden.
Wir müssen das dann als eine Tatsache akzeptieren.


Als ich noch relativ jung war, gab es einen Papst, der damals weltweit sehr beliebt war, obwohl er nur 100 Tage lang Papst war und dann starb. Er wurde der lächelnde Papst genannt.

Ein junger Mensch schrieb ihm einmal einen Brief, dass er sich sehr bemühe, mit allen Menschen in Frieden und Freundschaft zu leben, dass er aber sehr traurig feststellen müsse, dass ihm dies nicht gelinge.

Der Papst antwortete ihm sehr weise, er schrieb:
"Dem Sohn Gottes, Jesus, ist es nicht gelungen, mit allen Menschen in Frieden zu leben und Du, lieber junger Mensch, sollst nicht Größeres versuchen als Gottes Sohn."
Quelle: Werner Forneberg


Ihr Lieben,

wir wollen uns täglich bemühen, mit allen Menschen in Frieden und Freundschaft zu leben und wir wollen täglich versuchen, diese Welt ein wenig heller und wärmer zu machen.

Aber Widerstände und Misserfolge sollten uns nicht entmutigen. Sie sind völlig normal.


Quelle: Werner Forneberg

Ihr Lieben,

Ich wünsche Euch heute einen freundschaftlichen und fröhlichen Tag und grüße Euch ganz herzlich aus dem eiskalten und verschneiten Bremen mit Sonne im Herzen, 

Euer Werner
Quelle: Karin Heringshausen


Mittwoch, 4. Februar 2026

Vorsicht vor Selbstüberschätzung - Etwas zum Schmunzeln

 




Quelle: Raymonde Graber

Die Geschichte vom Specht

Ein Specht klopfte mit seinem Schnabel, wie es so seine Art ist, an einen Baumstamm. Im gleichen Augenblick schlug der Blitz in den Baum ein und ließ ihn krachend zerbersten.

Der Specht flog ein Stück weiter und meinte dann zu den anderen Vögeln:
"Ich wußte gar nicht, dass ich soviel Kraft in meinem Schnabel habe." 
Corrie ten Boom


Quelle: Helmut Mühlbacher



Montag, 2. Februar 2026

Etwas zum Nachdenken: GESTERN - HEUTE - MORGEN

 

Quelle: Karin Heringshausen

Ihr Lieben,

Karin Heringshausen hat mir vor längerer Zeit den folgenden Text zugeschickt, den ich Euch zu lesen geben möchte:

GESTERN - HEUTE - MORGEN

Es gibt in jeder Woche zwei Tage, über die wir uns keine Sorgen machen sollten.
Zwei Tage, die wir freihalten sollten von Angst und Bedrückung.


Einer dieser zwei Tage ist GESTERN mit all seinen Fehlern und Sorgen, geistigen und körperlichen Schmerzen.
Das GESTERN ist nicht mehr unter unserer Kontrolle!
Alles Geld dieser Welt kann das GESTERN nicht zurückbringen:
wir können keine einzige Tat, die wir getan haben, ungeschehen machen.
Wir können nicht ein Wort zurücknehmen, das wir gesagt haben. Das GESTERN ist vorbei!

Der andere Tag, über den wir uns keine Sorgen machen sollten, ist das MORGEN mit seinen möglichen Gefahren, Lasten, großen Versprechungen und weniger guten Leistungen. Auch das MORGEN haben wir nicht unter unserer sofortigen Kontrolle.

MORGEN wird die Sonne aufgehen
entweder in ihrem vollen Glanz oder hinter einer Wolkenwand.
Aber eins steht fest: Sie wird aufgehen!
Bis sie aufgeht, sollten wir uns über MORGEN keine Sorgen machen, weil MORGEN noch nicht geboren ist.

Da bleibt nur ein Tag übrig: HEUTE !

Jeder Mensch kann nur die Schlacht von einem Tag schlagen. Dass wir zusammenbrechen geschieht nur dann,
wenn du und ich die Last dieser zwei fürchterlichen Ewigkeiten

GESTERN und MORGEN~
zusammenfügen.

 
Es ist nicht die Erfahrung von HEUTE, die die Menschen verrückt macht - es sin die Reue für und die Verbitterung wegen etwas, was gestern geschehen ist,oder die Furcht vor dem, was das MORGEN wieder bringen wird.

Unbekannter Verfasser

Quelle: Werner Forneberg