3344 Geschichten


Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 3.344 Beiträge und mindestens zwei Mal in der Woche kommen weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen


Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Donnerstag, 8. Oktober 2026

Geschichte: Der Unterschied

 

Quelle: Karin Heringshausen

Ihr Lieben, 

heute möchte ich Euch eine Geschichte von Christoph Georges erzählen

„Der Unterschied“

Ein Spaziergänger, der beim Sonnenuntergang am Strand einer großen Insel entlangging, sah vor sich in einiger Entfernung einen jungen Mann, der Seesterne aufhob und sie ins Meer warf.

Nachdem er ihn eingeholt hatte, fragte er ihn, warum er das denn tue.
Da antworte ihm der junge Mann Folgendes:
„Die Seesterne werden sterben, wenn sie bis zum Sonnenaufgang hier liegen bleiben müssen.“

„Aber der Strand ist viele Meilen lang und voll mit Tausenden von Seesternen“, entgegnete ihm der Spaziergänger, „was macht das also für einen Unterschied, wenn Du Dich hier abmühst, einige wenige Seesterne zu retten?“

Der junge Mann blickte auf den Seestern in seiner Hand und warf ihn in die rettenden Wellen und antwortete:
„Für diesen hier macht es einen Unterschied!“

Quelle: Raymonde Graber
Ihr Lieben,

oft sind wir der Überzeugung, dass wir in unserer heutigen Welt nichts bewirken können, dass wir machtlos sind gegen die oft bei uns herrschende menschliche Kälte und die bedrückende Dunkelheit des menschlichen Alltags. Aber das ist nicht wahr, wir sind nicht wehrlos.

Durch einen Jugendfreund habe ich schon als junger Mensch eine wundervolle Wahrheit kennengelernt:
Wenn ich in dieser jetzt beginnenden dunklen Jahreszeit ein kleine Kerze anzünde, dann macht das den Eindruck, als könne ich mit dem Licht meiner kleinen Kerze gegen die Dunkelheit in meiner Straße, in meiner Stadt, in meinem Ort, in meinem Land, ja in der ganzen Welt gar nichts ausrichten.

Durch einen Jugendfreund habe ich ein Geheimnis erkannt, dass mich bis heute zutiefst berührt und erstaunt:
Obwohl das Licht meiner Kerze nur einen kleinen Raum erhellen kann, so ist doch die gesamte Dunkelheit der Welt nicht dazu in der Lage, mein kleines Licht auszulöschen.

Jedes Licht, dass ich anzünde, erhellt also ein Stück weit diese Welt.
Deshalb ist unsere Hilfe, unsere Zuwendung und unsere Liebe, die wir anderen Menschen zugutekommen lassen, niemals vergeblich.
Mit unserem kleinen Licht, unserer schwachen Kraft und unserer zugewandten Liebe können wir gerade in der dunklen Jahreszeit Licht und Freude in das Leben von Menschen hineintragen.

Ebenso wie in  unserer Geschichte können wir nicht allen Menschen helfen, können wir nicht alle Menschen ermutigen, können wir nicht in das Leben aller Menschen Licht hineintragen, aber die Menschen, die wir ermutigen, denen wir helfen, denen wir Licht und Freude in ihr Leben hineintragen, für die bedeuten unsere Liebe, unsere Hilfe, unsere Ermutigung und unser Licht ganz, ganz viel. Wir machen sie und uns damit glücklich.

Quelle: Alexander Rykow


 Ihr Lieben,

die dunkle Jahreszeit hat begonnen. Zündet ein Licht an und erhellt das Leben anderer Menschen und damit auch Euer eigenes.

Ich wünsche Euch einen ruhigen Abend und morgen einen zuversichtlichen tag

Euer fröhlicher und zuversichtlichen Werner aus Bremen



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