3326 Geschichten


Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 3.326 Beiträge und mindestens zwei Mal in der Woche kommen weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen


Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Montag, 18. Januar 2016

Wieso Traurigkeit etwas mit Stärke zu tun hat!


Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,


heute möchte ich Euch eine Geschichte von Inge Wuthe erzählen, die ich schon vor langer Zeit erzählt habe und ich erfülle damit den Wunsch zahlreicher Leserinnen und Leser, die mich um die Wiederholung der Geschichte gebeten haben:


„Die Traurigkeit“


„Es war eine kleine Frau, die den staubigen Feldweg entlang kam. Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht, und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens.


Bei der zusammengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter. Sie konnte nicht viel erkennen. Das Wesen, das da im Staub des Weges saß, schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen. 


Die kleine Frau bückte sich ein wenig und fragte: „Wer bist Du?“
Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. „Ich? Ich bin die Traurigkeit“, flüsterte die Stimme stockend und so leise, dass sie kaum zu hören war.


„Ach, die Traurigkeit!“ rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte begrüßen.
„Du kennst mich?“, fragte die Traurigkeit misstrauisch.
„Natürlich kenne ich Dich! Immer wieder einmal hast Du mich ein Stück des Weges begleitet.“


„Ja, aber...“, argwöhnte die Traurigkeit, „warum flüchtest Du dann nicht vor mir? Hast Du denn keine Angst?“

„Warum sollte ich vor Dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, dass Du jeden Flüchtigen einholst. Aber, was ich Dich fragen will: Warum siehst Du so mutlos aus?“
„Ich... ich bin traurig“, antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme.


Die kleine, alte Frau setzte sich zu ihr. „Traurig bist Du also“, sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. „Erzähl mir doch, was Dich so bedrückt.“

Die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen? Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht. „Ach, weißt Du, begann sie zögernd und äußerst verwundert, es ist so, dass mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter den Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest.“


Die Traurigkeit schluckte schwer. Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. "Sie sagen: „Papperlapapp, das Leben ist heiter". Und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: „Gelobt sei, was hart macht". Und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: "Man muss sich nur zusammenreißen". Und sie spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: "Nur Schwächlinge weinen". Und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen.“


„Oh ja“, bestätigte die alte Frau, „solche Menschen sind mir schon oft begegnet“.
Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. „Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut.
Manches Leid bricht wieder auf wie eine schlecht verheilte Wunde, und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Statt dessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu.“
Die Traurigkeit schwieg.
 
Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt.
Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel. 


„Weine nur, Traurigkeit, flüsterte sie liebevoll, ruh Dich aus, damit Du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde Dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr an Macht gewinnt.“


Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin: „Aber...aber- wer bist Du eigentlich?“
„Ich?“ sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd, und dann lächelte sie wieder so unbekümmert wie ein kleines Mädchen. „Ich bin die Hoffnung!


Ihr Lieben,


unsere heutige Geschichte enthält vier ganz wichtige Sprüche, die uns verdeutlichen sollen, wie wir in unserem Leben mit Not, mit Leid, mit Unglücksfällen, mit Schwierigkeiten, mit Angst nicht umgehen sollten:
„Papperlapapp, das Leben ist heiter.“
„Gelobt sei, was hart macht.“
„Man muss sich nur zusammenreißen.“
„Nur Schwächlinge weinen.“


Viele Menschen wollen in ihrem Leben niemals aufgeben, sie möchten sich „durchbeißen“.
 
Grundsätzlich ist es etwas Wunderbares, niemals aufzugeben, aber „niemals aufzugeben“ bedeutet nicht, sich selbst zu überschätzen, sich selbst zu überfordern, sich selbst zugrunde zu richten.


Ich möchte das an einem ganz einfachen Beispiel verdeutlichen:
Unsere Tage mögen noch so erlebnisreich, noch so spannend, noch so fröhlich und noch so erfüllt sein, dennoch nehmen wir uns des Nachts Zeit, um auszuruhen, um zu schlafen.

 
Um fröhlich und voller Tatendrang zu sein, benötigen wir Schlaf.
Und die Menschen, die es schon einmal ausprobiert haben, immer weniger zu schlafen und immer mehr zu arbeiten und zu erleben, wissen, wie das endet: Mit einem völligen Zusammenbruch, oder wie man neudeutsch sagt, mit einem Burn-out.


Stark ist nicht der, der immer die Meinung vertritt, dass das Leben heiter ist.
Stark ist dagegen derjenigeder begreift, dass es auch Zeiten in unserem Leben gibt, in denen Traurigkeit in unser Leben einzieht, in denen es auch angebracht ist, traurig zu sein, um z.B. den Verlust eines Menschen zu verarbeiten.


Stark ist nicht der, der immer die Ansicht vertritt: „Gelobt sei, was hart macht!“
Wirklich stark ist derjenigeder begreift, dass es Zeiten in unserem Leben gibt, in denen es hilfreich und zutiefst menschlich ist, weich zu sein, weil wir dann offen sind für das Leid und die Not anderer Menschen und sie zutiefst verstehen können.


Stark ist nicht der, der dem anderen Menschen zuruft: „Sei immer hart!“
Stark ist vielmehr derjenigeder einen anderen Menschen in seine Arme schließen kann und mit ihm weinen kann, um seine Not zu lindern, ihn zu trösten und ihm das Gefühl der Gemeinschaft zu vermitteln.


Stark ist nicht der, der sich selbst zuruft: „Man muss sich nur zusammenreißen!“
Stark ist vielmehr derjenigeder begreift, dass es auch Zeiten gibt, in denen er schwach sein darf, in denen er ausruhen darf, in denen er seine Seele baumeln lassen darf, in denen er zur Ruhe kommen darf.


Stark ist nicht der, der hart gegen sich selbst glaubt: „Nur Schwächlinge weinen!“
Stark ist vielmehr derjenigeder begreift, dass Weinen helfen
 kann, Leid zu verarbeiten, Not zu überwinden, innere Spannungen zu lösen!


Es ist nicht einzuwenden gegen ein wenig Traurigkeit im Leben, solange sie nicht zu viel Raum in unserem Leben einnimmt. Ob die Traurigkeit zu viel Raum in unserem Leben einnimmt, können wir ganz einfach daran feststellen, ob die Traurigkeit bereits ihre Geschwister eingeladen hat, bei uns zu wohnen. Ihre Geschwister sind die Verzagtheit, die Mutlosigkeit, der Trübsinn, die Verzweiflung.


Die Traurigkeit wird niemals zu viel Raum in unserem Leben einnehmen, solange wir die Hoffnung bei uns wohnen lassen. Die Hoffnung bringt auch gerne ihre Geschwister mit, gegen die nichts einzuwenden ist. 
www.frankschlitt-fotografie.de
Die Geschwister der Hoffnung sind die Zuversicht, die Fröhlichkeit,
der Mut, die Ermutigung, das Vertrauen.

Ihr Lieben,
ich wünsche Euch einen fröhlichen zuversichtlichen und geruhsamen Abend und grüße Euch herzlich aus Bremen

Euer fröhlicher Werner
Quelle: Karin Heringshausen

Freitag, 15. Januar 2016

Hör auf mit dem Schubladendenken!

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

heute Abend möchte ich Euch einige Gedanken von Heiko Bräuning zu lesen geben und auch dann anschließend eine sehr ernst und berührende Geschichte erzählen, die ich selbst vor vielen Jahren in Göttingen erlebt habe:

„Rein in die Schublade!“
Schubladen – in meinem Büro. Alles hat seinen Platz.
Schubladen – in meiner Wohnung. Alles hat seine Ordnung.
Schubladen – in meinem Keller: Alles ist gut verstaut.
Schubladen – in meinem Kopf. Prima Schubladendenken.
Die oberste 
Schublade – gefüllt bis an den Rand.
Die unterste 
Schublade – gefüllt bis oben hin.

In der einen Schublade steckt der Nachbar, der mich vor Kurzem so gemein behandelt hat.
In der anderen 
Schublade steckt der Arbeitskollege, mit ihm stehe ich schon lange auf Kriegsfuß.
In der nächsten 
Schublade steckt mein Ehepartner – er ist unverbesserlich und wird sich wohl nie ändern.
In der untersten 
Schublade stecken die Schwiegermutter, der Vorgesetzte und noch ein paar ehemalige Freunde. Sie alle haben mir Dinge angetan, die unterstes Niveau waren – unterste Schublade eben.
Schubladendenken…

Wer oder was einmal in Schubladen ist, kommt dort nicht so schnell wieder heraus.
Wie befreiend war es, als mich einer aus seiner Schublade wieder heraus ließ.
Wie wohltuend, als er mir eine Chance gab und zu mir sagte: 
„Du bist ja ganz anders. Das hätte ich nicht gedacht!“

Gott sei Dank, ich war wieder draußen aus der engen Schublade.
Wie wertvoll ist es für unser Leben, für unsere Beziehungen, wenn Schubladen geöffnet werden und wir einander neue Chancen einräumen. 
Wie wertvoll, wenn sich jeder frei entfalten darf,
ohne eingeengt in einer Schublade zu stecken.


Ich gebe meinem Herzen heute einen Ruck und öffne die Schubladen in meinem Kopf…, eine nach der anderen.“
Ihr Lieben,
Als Kind und Jugendlicher habe ich unter dem Schubladendenken sehr leiden müssen:
„Du hast zwei linke Hände!“
„Aus Dir wird nie etwas Gescheites!“
„Mit Dir hat man immer nur Ärger!“
Wir alle sind nicht frei davon, die Menschen, mit denen wir es in unserem Alltag zu tun haben, in Schubladen einzuordnen. Aber ich kann Euch nur raten, befreit Euch von diesem Schubladendenken.

Wenn wir den anderen Menschen aus unseren Schubladen befreien, dann können wir plötzlich Seiten an ihm entdecken, die wir vorher gar nicht für möglich gehalten hätten. Und damit erleichtern wir dem Anderen und uns selbst das Leben ganz erheblich.

Ich möchte das Bild der Schubladen aber noch in einem anderen Sinn verwenden.
Unser ganzes Leben ähnelt einem Kommode mit vielen Schubladen. 
In unseren Lebensschubladen können wir das verbergen, was Andere nicht sehen sollen. 
In unsere Lebensschubladen können wir unsere Schwierigkeiten und Probleme stecken, wenn wir uns damit im Augenblick nicht auseinandersetzen wollen.
In unsere Lebensschubladen können wir unsere Ängste und Nöte stecken und hoffen, so wenigstens eine Weile vor ihnen sicher zu sein.

Aber es ist ein Trugschluss, wenn wir glauben, so mit unseren Problemen und Schwierigkeiten, unseren Ängsten und Sorgen und dem, was Andere von uns nicht wissen sollen, fertig zu werden.

Dieses Vorgehen funktioniert nur eine kleine Weile und dann, wenn wir es gar nicht gebrauchen können, brechen unsere Ängste und Probleme wieder hervor und die Belastung durch sie wird umso stärker.

Als ich Ende der 1970er Jahre in Göttingen als Dozent an der Universität Göttingen arbeitete, spielte sich in Göttingen eine tragische und sehr traurige Geschichte ab: 

Innerhalb von wenigen Tagen beginnen in Göttingen 5 Erwachsene Selbstmord. Diese 5 Selbstmorde gerieten deshalb in die Zeitung, weil die Polizei, die die Fälle wegen ihrer Häufung genau untersuchte, in den Wohnungen  aller 5 Personen einen Zettel fand, auf dem nur ein Satz mit großen Buchstaben stand:
„Es ist alles herausgekommen!“

Was war geschehen? Wie die Polizei herausfand, hatte eine Gruppe junger Psychologiestudenten ohne Wissen ihres Professors einen Test gestartet und 250 Personen in Göttingen, deren Anschriften sie dem Telefonbuch entnommen hatten, einen anonymen Brief geschickt und in diesem Brief stand nur der eine Satz: 
„Es ist alles herausgekommen!“

Die Studenten wollten 14 Tage nach dem Versands des Briefes die Empfänger anrufen und sie danach fragen, was sie bei Erhalt des Briefes empfunden hatten.

Ob die Studenten damals anschließend bestraft wurden, das weiß ich nicht mehr.
Ich weiß nur, dass die Studenten sehr erschrocken darüber waren, was sie angerichtet hatten, und dass einer der Studenten in die Psychiatrie eingeliefert werden musste, weil er sehr darunter litt, was er und die anderen Studenten angerichtet hatten.


Dieser Satz „Es ist alles herausgekommen!“ hat sich mir sehr eingeprägt und mir deutlich gemacht, wie wichtig es ist, dass wir die Schubladen unseres Lebens aufräumen, damit wir niemals in die Verlegenheit kommen, uns vor anderen Menschen schämen zu müssen.

Ganz ohne Schubladen werden wir nicht auskommen in unserem Leben,
…aber ab und zu sollten wir sie öffnen, 
um einen neuen Blick auf unsere Mitmenschen richten zu können.
…aber ab uns zu sollten wir sie öffnen und uns unseren Schwierigkeiten und Problemen stellen.
…aber ab und zu sollten wir sie öffnen und unsere Ängste und Sorgen frei lassen, denn wenn sie nicht im Dunkeln eingesperrt sind, sondern das helle Licht erblicken, sind sie gar nicht mehr so furchterregend.
…aber ab und zu sollten sollten wir wie in einer Art Frühlingsputz unsere Lebensschubladen aufräumen und uns von Unnützem, schlechten Erinnerungen, belastenden Erlebnissen aus der Vergangenheit trennen.


Ihr Lieben,
ich wünsche Euch einen fröhlichen und unbeschwerten Abend und grüße Euch herzlich aus Bremen
Euer heiterer Werner vom Weserstrand
Quelle: Karin Heringshausen

Montag, 11. Januar 2016

Die Liebe und die Motivation einer Mutter

Quelle: Jürgen Tesch
Ihr Lieben,

heute Abend möchte ich Euch eine wahre Geschichte von Heiko Bräuning erzählen:

„Die Liebe einer Mutter“

Eines Tages kam ein Junge von der Schule nach Hause kam und übergab seiner Mutter einen Brief seines Klassenlehrers. Er sagte ihr: „Mein Klassenlehrer hat mir diesen Brief gegeben und er hat zu mir gesagt, ich solle ihn nur meiner Mutter zu lesen geben.“

Die Mutter hatte die Augen voller Tränen, als sie ihrem Kind den Brief des Klassenlehrers laut vorlas:
„Ihr Sohn ist ein Genie. Diese Schule ist zu klein für ihn und verfügt über keine Lehrer, die gut genug sind, ihn zu unterrichten. Bitte unterrichten Sie ihn daher selbst.“
Quelle: Karin Heringshausen
Viele Jahre nach dem Tod der Mutter, - Thomas Alfa Edison war inzwischen einer der größten Erfinder aller Zeiten geworden, durchsuchte er eines Tages alte Familienunterlagen. 

Plötzlich stieß er in einer Schreibtischschublade auf ein zusammengefaltetes Blatt Papier. Er nahm es heraus und öffnete es. Es handelte sich um den Brief, den der Klassenlehrer ihm damals für seine Mutter mitgegeben hatte und in diesem Brief stand geschrieben:

„Ihr Sohn ist geistig behindert. Wir wollen ihn nicht mehr in unserer Schule haben.“ 
Der große Edison, der größte Erfinder des Jahrhunderts, weinte stundenlang und dann schrieb er in sein Tagebuch:
„Thomas Alva Edison war nach Ansicht seiner Lehrer ein geistig behindertes Kind.
Doch durch die Liebe seiner heldenhaften Mutter wurde er zum größten Genie des Jahrhunderts.“

Ihr Lieben,

Wenn wir wollen, dass unsere Kinder ihren Weg gehen können und Erfolg haben,
dann müssen wir sie lieben und an ihre Fähigkeiten glauben.

Wenn wir wollen, dass unsere Enkelkinder ihre Talente entfalten und ihr Glück finden,
dann müssen wir sie in dem, was sie tun, bestärken und ihnen viel zutrauen.

Wenn unsere Freunde, Bekannten und die Menschen, die uns in unserem Alltag begegnen, glücklich machen wollen, dann sollten wir sie ein Stück auf ihrem Weg begleiten und sie bei ihrem Tun und Handeln motivieren und sie dazu ermutigen, neue Wege zu gehen.

Wenn wir so handeln, werden wir nicht nur unsere Kindern und Enkelkinder lebenstüchtig und unsere Freunde, Bekannten und die Menschen, die uns in unserem Alltag begegnen, glücklich machen, sondern wir werden durch unser Tun selbst einen tiefen Sinn in unserem Leben finden und selbst zutiefst glücklich werden.
Quelle: Karin Heringshausen
Ihr Lieben, 
ich wünsche Euch einen geruhsamen Abend, eine tiefe Zuversicht, eine große Hoffnung, einen starken Mut für Eurer Leben und ich grüße Euch herzlich aus Bremen
Euer fröhlicher Werner
Quelle: Helmut Mühlbacher

Freitag, 8. Januar 2016

Wenn Herz und Mut sich zusammentun

Quelle: Helmut Mühlbacher
"Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen Wort ist derselbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und einem Glühwürmchen." 
Mark Twain
Raymonde Graber
Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch eine Geschichte von Hans-Christoph Kalberlah erzählen:

"Wenn Herz und Mut sich zusammentun
"

"Wenn in der inneren Welt des Menschen eine wichtige Entscheidung ansteht, hoffen alle Bewohner der inneren Welt darauf, dass sich das Herz an deren Vorbereitung und Ausführung beteiligt. Es hat sich nämlich herausgestellt, dass dann, wenn es bei wichtigen Dingen beteiligt ist, diese in aller Regel auch gelingen.

Jedes Mal nun, wenn sich das Herz aufmacht, um mit den Anderen etwas Wesentliches zu beraten, zu beschließen und zu tun, klopft es an die Tür des Mutes und bittet ihn, es zu begleiten. Denn es weiß, dass es den Mut bei allen wichtigen Entscheidungen braucht.
Quelle: Anke Stapelfeldt

Zwar haben sich längst alle Bewohner daran gewöhnt, dass sich das bei den großen Versammlungen der Hilfe des Mutes vergewissert, doch staunen manche immer darüber, dass sich der Mut sich niemals verweigert, wenn das Herz ihn um Beistand bittet. Andere nämlich haben mit dem Mut ganz andere Erfahrungen gemacht.

Kürzlich fasste die Scheu all ihre Kräfte zusammen und fragte das Herz nach dem Grund dafür, warum der Mut ihm jedes Mal folge, ohne zu fragen und ohne zu klagen.

Das Herz lächelte die Scheu freundlich an und sagte:"Wahrscheinlich folgt mir der Mut, weil er weiß, dass ich bei wichtigen Entscheidungen nicht nur mich selbst, sondern auch die Anderen im Blick habe!" 
Quelle: Astrid Müller
Die Scheu dachte eine Weile nach und fragte dann:"Muss aber nicht jemand wie ich zunächst einmal  sich selber im Blick haben, weil er so schwach ist?" 

Das Herz lächelte nicht weniger freundlich, als es antwortete:" Gerade weil du dich zu sehr im Blick hast, bist du schwach, und deshalb wird dir der Mut nicht so gern folgen!"

Die Scheu berührt von der bleibenden Freundlichkeit des Herzens, wagte noch eine Frage:" Wie aber kann ich lernen, mich weniger in den Blick zu nehmen?"

Quelle: Romana Huber
Das Herz sah die Scheu jetzt ungewöhnlich ernst an und sagte:" Indem du deine Aufmerksamkeit auf das hinlenkst, was wirklich wichtig ist im Leben!"

Und weil das Herz die weitere Frage der Scheu erraten hatte, fügte es hinzu:"Frag dich, wann immer du nur dich und deinen Kummer siehst: Ist das, was mich bedrängt, so wichtig? Wenn du diese Frage ernsthaft stellst, wirst du erfahren, was wirklich wichtig ist und darauf schauen!"

Die Scheu war während des Gespräches, in dem sie so viele wichtige Fragen gestellt hatte, um mehrere Zentimeter gewachsen (was sie selbst allerdings nicht bemerkt hatte) und als sie auf dem Heimweg dem Mut begegnete, grüßte der sie mit einem seltsam offenen Lächeln."
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

wenn wir ein Ziel erreichen und einen Traum verwirklichen wollen, ist es wichtig, dass daran unser Herz und unser Mit beteiligt sind.

Unser Herz hilft uns dabei, die richtige Entscheidung zu treffen. Es bewahrt uns davor, falsche, unrealistische Ziele in den Blick zu nehmen, sondern solche Ziele anzusteuern, solche Träume zu träumen, die unseren Möglichkeiten und Talenten entsprechen.

Quelle: Helmut Mühlbacher
Außerdem hilft uns das Herz dabei, zu begreifen, was im Leben wirklich wichtig ist, was lohnenswerte Ziele und Träume sind.

Aber all das nutzt uns wenig, wenn wir keinen Mut haben, 
wenn wir uns nichts zutrauen. 

Das Herz hilft uns, die Entscheidung zu treffen, eine Schwierigkeit zu überwinden, und der Mut hilft uns dabei, uns mit der Schwierigkeit auseinanderzusetzen und sie aus dem Weg zu räumen.
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,
Ich wünsche Euch morgen einen fröhlichen mutigen und zuversichtlichen Tag und ganz viel Mut, seid herzlich und mutig gegrüßt
Euer fröhlicher Werner vom Weserstrand 




                                                                       

Dienstag, 5. Januar 2016

Lasst uns damit aufhören, das Leben aufzuschieben!


Quelle: Helmut Mühlbacher
„Lasst uns damit aufhören, das Leben aufzuschieben. 
HEUTE ist der Tag, glücklich zu sein, HEUTE ist der Tag, einen Traum zu verwirklichen, ein Ziel anzusteuern, HEUTE ist der Tag, etwas Neues zu beginnen, HEUTE findet unser Leben statt!“
Werner Forneberg

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben, 

heute möchte ich Euch die Geschichte von Valerie Smith erzählen.
Die Geschichte hat sich tatsächlich in den USA ereignet:



"Das Narzissen - Prinzip"
"Meine Tochter hatte mich mehrfach angerufen und gesagt: 
"Mutter, Du musst die Narzissen sehen, bevor sie verblüht sind". Ich wollte immer kommen, aber von Laguna nach Lake Arrowhead war es eine Fahrt von zwei Stunden.  
"Ich komme am nächsten Dienstag," versprach ich - ein wenig zurückhaltend - bei ihrem dritten Anruf.


Der kommende Dienstag begann kalt und regnerisch. Aber ich hatte es versprochen, also fuhr ich los. Als ich endlich in Carolyns Haus angekommen war und meine Enkel begrüßt hatte, sagte ich: 
"Vergiss' die Narzissen, Carolyn! Die Straße ist vor lauter Nebel kaum zu erkennen und es gibt außer Dir und Diesen Kindern nichts auf der Welt, wofür ich auch nur noch einen Zentimeter weit fahren würde". 
  
Meine Tochter lächelte und sagte entspannt: "Wir fahren jeden Tag bei diesem Wetter, Mutti."

"Nun, mich bekommst Du nicht auf die Straße. bevor es aufklart. Und dann mache ich mich auf den Heimweg," machte ich ihr klar.


"Ich hatte gehofft, Du würdest mich zur Werkstatt fahren, damit ich mein Auto abholen kann". "Wie weit müssen wir fahren?" "Nur ein paar Häuser weit," sagte Carolyn, "ich kann fahren, ich bin das Wetter hier gewohnt." 

Nach ein paar Minuten fragte ich: "Wohin fahren wir? Das ist nicht der Weg zur Werkstatt!" "Wir nehmen den langen Weg dorthin," lächelte Carolyn, "entlang an den Narzissen."



"Carolyn," sagte ich in ernstem Ton. "Dreh bitte um." "Es ist schon in Ordnung Mutter, versprochen. Du wirst es Dir nie verzeihen, wenn Du dieses Erlebnis verpasst."

Nach etwa zwanzig Minuten bogen wir auf einen schmalen Schotterweg ab und ich sah eine kleine Kirche. An der langen Seite des Gebäudes sah ich ein handgeschriebenes Schild, auf dem "Narzissengarten" stand.


Wir stiegen aus und nahmen jeder ein Kind an die Hand. Dann folgte ich Carolyn. Als wir um die Ecke kamen, blieb mir der Atem stehen.


Vor mir zeigte sich einer der wundervollsten Ausblicke. Es sah aus, als hätte jemand ein Fass voll Goldstaub genommen und über den Bergwiesen ausgeschüttet. 

Die Blumen waren in majestätischen, bandähnlich abwechselnden Mustern aus leuchtendem Orange, Weiß, Zitronengelb, Lachsrosa, Safran und Creme angepflanzt. 

Jede unterschiedliche Farbe war so eingesetzt, dass das ganze Bild einem reißenden, wirbelnden Fluss mit einzigartigen Schattierungen glich. Es war eine Fläche von etwa zwei Hektar voller Blüten.


"Aber wer hat all dies hier geschaffen?" fragte ich Carolyn. "Es ist nur eine einzige Frau," antwortete sie." Sie lebt hier. Das ist ihr Heim." Carolyn zeigt auf ein gepflegtes Häuschen, das inmitten all dieser Pracht klein und schlicht wirkte. Wir gingen auf das Haus zu. Auf der Veranda hing ein Plakat.


"Antworten auf Fragen, die Sie stellen werden " lautete die Überschrift.
Die erste Antwort war einfach.
"50.000 Setzlinge," stand dort.

Die zweite Antwort lautete:
"Eine nach der anderen. Von einer einzigen Frau. Zwei Hände, zwei Füße und mäßig viel Hirn."

Die dritte Antwort lautete:"Begonnen im Jahre 1958."


Das war es: Das Narzissen-Prinzip.


Für mich stellte dieses Erlebnis eine lebensverändernde Erfahrung dar.

Ich gedachte dieser Frau, die ich nie gesehen hatte, die vor über 40 Jahren angefangen hatte, einen Setzling nach dem anderen zu pflanzen, um ihre Vision von Schönheit und Freude auf diesem Berggipfel zu verwirklichen.


Und nur das einfache Einpflanzen von einem Setzling nach dem anderen, Jahr für Jahr, hatte die Welt verändert. Diese unbekannte Frau hatte etwas Großes von unbeschreiblicher Pracht, Schönheit und Inspiration geschaffen.

Auf gewisse Weise stimmt es mich traurig, gab ich vor Carolyn zu. 


"Was hätte ich alles erschaffen können, wenn ich mir vor 35 oder 40 Jahren ein wundervolles Ziel ausgesucht und all die Jahre nach der Methode "Setzling um Setzling" an seiner Verwirklichung gearbeitet hätte.
Denk nur, was ich hätte erreichen können!"


Meine Tochter fasste die Botschaft des Tages auf ihre übliche direkte Weise zusammen.

"Fang' morgen damit an," sagte sie.
Quelle: Helmut Mühlbacher
Wir sagen uns immer, dass das Leben besser würde, wenn wir verheiratet sind und eine Familie gründen. Dann sind wir unzufrieden, weil unsere Kinder noch nicht groß genug seien und dass wir zufrieden wären, wenn sie es sind. Danach sind wir frustriert, weil wir es mit Teenagern zu tun haben. Wenn sie aus diesem Alter erst einmal heraus sind, dann werden wir sicher glücklich sein.


Wir reden uns ein, dass unser Leben vollständig ist, wenn unser Lebenspartner Dinge geklärt hat, wenn wir ein schöneres Auto haben, wenn wir uns einen exotischen Urlaub leisten können oder wenn wir in den Ruhestand treten. 


Die Wahrheit ist, es gibt keinen besseren Augenblick, um glücklich zu sein, als den jetzigen. Wenn nicht jetzt, wann dann? Ihr Leben wird immer aus Herausforderungen bestehen. Es ist das Beste, sich diese Tatsache einzugestehen und sich zu entscheiden, jetzt glücklich zu sein."
Quelle: Karin Heringshausen


 Ihr Lieben,



zwei wunderbare Dinge können wir aus dieser Geschichte lernen: 
Lasst uns aufhören mit der Aufschieberitis.
HEUTE ist der Tag, glücklich zu sein, HEUTE ist der Tag, einen Traum zu verwirklichen, ein Ziel anzusteuern, HEUTE ist der Tag, etwas Neues zu beginnen, HEUTE findet unser Leben statt!


Lasst uns langfristig denken.
Selbst derjenige, der wie diese Frau mit einer einzigen Blumenzwiebel anfängt, kann bei Geduld und Ausdauer eine Bergwiese in ein Blumenmeer verwandeln. 
Quelle: Astrid Müller
Ein klein wenig kann ich das der Frau nachfühlen: Ich habe auch einmal in meinem kleinen Garten mit wenigen Blumenzwiebeln angefangen und jetzt blühen jedes Jahr ungefähr 1.500 Tulpen, Narzissen, Krokusse und so weiter. Die Menschen, die an meinem Garten vorbeigehen im Frühjahr, bleiben stehen und erfreuen sich an der Blütenpracht.


Wenn Ihr also damit beginnt, ein Ziel anzusteuern, einen Traum zu verwirklichen, dann habt Mut anzufangen und dann habt Mut, dies in kleinen Schritten zu tun in der Gewissheit, dass Euch jeder kleine sichere Schritt Eurem Ziel näherbringt.
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,
Ich wünsche Euch heute einen erfüllten und mutigen Tag und grüße Euch mit einer Prise Fröhlichkeit, einer Tüte Freude und einem Sack voll Zuversicht
Euer fröhlicher Werner vom Weserstrand


Quelle: Karin Heringshausen

Samstag, 2. Januar 2016

Wie behandelst Du die Menschen, die Dir begegnen?

Quelle: Helmut Mühlbacher
"Die Menschlichkeit einer Gesellschaft zeigt sich nicht zuletzt daran, wie sie mit den schwächsten Mitgliedern umgeht."
Helmut Kohl
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

das Neue Jahr liegt neu und unverbraucht vor uns wie ein frisch gepflückter Acker. Das Neue Jahr richtet an seinem Anfang  ganz wichtige Fragen an Dich:

"Wie möchtest Du, dass die anderen Menschen Dich behandeln
und wie wirst Du die anderen Menschen behandeln?


Wirst Du den anderen Menschen mit Misstrauen begegnen
oder ihnen Vertrauen schenken?


Wirst Du mit Deiner Liebe den Hass besiegen
oder mit Deinem Hass die Liebe töten?


Wirst Du Zuversicht und Hoffnung wecken
oder dem Anderen die letzte Hoffnung rauben?


Wirst Du andere Menschen entmutigen
oder wirst Du ein Ermutiger sein, an den sich andere Menschen anlehnen können?
Quelle: Helmut Mühlbacher
Dazu möchte ich Euch heute Abend einen Text 
von Christoph Georges zum Lesen geben:

"Behandle jeden Menschen so, als wäre es Deine eigene

Tochter oder Dein eigener Sohn!"


"Nach Ende des Vietnam-Krieges wollte ein Soldat wieder nach Hause heimkehren.
Er rief deshalb seine Eltern von San Francisco aus an. 

"Mutti und Vati, ich komme nach Hause, aber ich habe eine Bitte: 
Ich habe einen Freund, den ich mit nach Hause bringen möchte." 

"Sicher",... antworteten die Eltern, "wir würden ihn gern treffen" !

"Da ist aber etwas, was ihr wissen solltet" erzählte der Sohn weiter, "er wurde  im Krieg 
ziemlich schwer verletzt. Er trat auf eine Landmine und verlor dabei einen Arm und ein Bein. Er hat nirgends sonst ein Zuhause und ich möchte, dass er bei uns wohnt."
"Es tut uns leid, das zu hören" antworteten die Eltern, 
"vielleicht können wir ihm helfen, einen Ort zu finden, wo er leben kann."

"Nein, Mutti und Vati, ich möchte, dass er bei uns wohnt" erwiderte der Sohn. 

"Mein Sohn", sagte der Vater, "du weißt nicht, um was Du uns da bittest, jemand mit einer solchen Behinderung wäre eine schwere Last für uns. Wir haben unser eigenes Leben zu leben und wollen unser Leben nicht durch solche Dinge beeinträchtigen.

Ich glaube, du solltest nach Hause kommen und diesen Menschen vergessen.
Er wird schon einen Weg finden, um allein damit klar zu kommen".

Quelle: Helmut Mühlbacher
An dieser Stelle legte der Sohn den Hörer auf. Die Eltern hörten nichts mehr von ihm.
Ein paar Tage später bekamen sie einen Anruf der Polizei von San Francisco. 


Ihr Sohn sei verstorben, nachdem er von einem Gebäude gestürzt war.
Die Polizei ging von einem Selbstmord aus.
Die trostlosen Eltern flogen nach San Franzisko. Sie wurden dort zum Leichenschauhaus gebracht, um ihren Sohn zu identifizieren.

Sie erkannten ihn, wurden aber vom Grauen gepackt, als sie sahen, was sie zuvor nicht wussten, .....ihr Sohn hatte nur einen Arm und ein Bein."


Quelle: Karin Heringshausen
Ihr Lieben,

ich gebe zu, dieser Text macht uns fassungslos und erschüttert uns.
Aber er trägt eine tiefe Wahrheit in sich.

In unserer Welt ist das große Ziel "Gesundheit", das propagiert wird und wer dem nicht entspricht, den wollen viele Menschen nicht in ihrer Nähe haben. 

Warum ist das so?
Ich denke, der Grund ist ein ganz einfacher:

Derjenige, der behindert oder krank ist, erinnert uns daran, dass unser Leben eben nicht eine ständige gradlinige Freudenbahn ist, auf der uns nichts Böses geschehen kann.

Im Anblick des Behinderten oder Kranken ahnen wir, dass es auch uns jederzeit treffen kann, dass uns eine schwere Krankheit ereilt oder wir durch einen unvorhersehbaren Unfall zum Behinderten werden.
Darüber möchten wir aber nicht nachdenken und deshalb vermeiden wir den Anblick von Schwerkranken und Behinderten.
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

ich wünsche mir für das neue Jahr auf tiefster Seele, dass wir ein Herz für kranke und behinderte Menschen entwickeln und ich darf Euch aus eigener Erfahrung sagen, dabei erleben wir beglückende Begegnungen und machen viele Menschen glücklich.
Außerdem sollten wir alle einmal darüber nachdenken, ob wir nicht auf die eine oder andere Weise behindert sind.
Quelle: Jürgen Tesch
Ihr Lieben,
Ich wünsche Euch morgen einen gesegneten Sonntag, viel Zuversicht und Hoffnung im Anblick des Neuen Jahres und grüße Euch alle sehr herzlich mit einem Container voll Hoffnung
Euer Mut machender fröhlicher Werner aus Bremen

                                   
Quelle: Karin Heringshausen