3326 Geschichten


Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 3.326 Beiträge und mindestens zwei Mal in der Woche kommen weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen


Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Dienstag, 29. November 2011

Die nackte Wahrheit ist meist sehr lieblos!


Quelle: Helga und Gerd Steuer

Meine heutige Morgennotiz

Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch ein jüdisches Volksmärchen erzählen:

„Die Wahrheit ging durch die Straßen ganz nackt, wie am Tag ihrer Geburt.
Kein Mensch wollte sie in sein Haus einlassen.
Jeder, der sie traf, flüchtete voller Angst vor ihr. 
 
Eines Tages ging die Wahrheit wieder in Gedanken versunken durch die Straßen.
Sie war sehr betrübt und verbittert.
Da begegnete sie dem Märchen. Das Märchen war geschmückt mit herrlichen, prächtigen und vielfarbigen Kleidern, die jedes Auge und jedes Herz entzückten. Da fragte das Märchen die Wahrheit: “Sage mir, geehrte Freundin, warum bist du so bedrückt und drehst Dich auf den Straßen so betrübt herum?” Da antwortete ihm die Wahrheit:
“Es geht mir sehr schlecht. Ich bin alt und betagt und kein Mensch will mich kennen.”
Hierauf erwiderte ihr das Märchen: “Nicht weil Du alt bist, lieben Dich die Menschen nicht. Auch ich bin sehr alt, und je älter ich werde, desto mehr lieben mich die Menschen.
Siehe, ich will Dir das Geheimnis enthüllen: Sie lieben es, dass jeder geschmückt ist und sich ein wenig verkleidet. Ich werde Dir solche Kleider borgen, mit denen ich angezogen bin, und Du wirst sehen, dass die Leute auch Dich lieben werden.”
Die Wahrheit befolgte diesen Rat und schmückte sich mit den Kleidern des Märchens.
Seit damals gehen Wahrheit und Märchen zusammen und beide sind bei den Menschen beliebt.“


Ihr Lieben,

im Deutschen sprechen wir sprichwörtlich von der „nackten Wahrheit“ und wir meinen damit nichts besonders Gutes. Jemandem die nackte Wahrheit ins Gesicht zu schleudern, ist lieblos und unmenschlich.
Wir können aus diesem kleinen Märchen eine ganze Menge lernen:
Ich versuche zum Beispiel, jeden Tag auf diesem ESELSKIND-Blog Anregungen zum Leben zu geben, Menschen zu ermutigen, Hoffnung und Zuversicht zu wecken, dazu anzustiften, Liebe und Freude in diese Welt hineinzutragen. Und ich tue das auch in Form von Geschichten, von Märchen und Beispielen.

Wenn wir möchten, dass sich andere Menschen ändern, sind zwei Voraussetzungen dringend notwendig:

Die absolute Grundvoraussetzung ist, dass wir mit dem Verändern der Welt und des anderen Menschen bei uns selbst anfangen. Nur wer bereit ist, sich selbst zu verändern und das auch tut, ist glaubwürdig für andere Menschen. Und wir sollten niemals von anderen Menschen etwas verlangen, dass wir selbst nicht zu tun bereit sind.

Die zweite Voraussetzung ist, dass wir mit dem anderen Menschen liebevoll und verständnisvoll umgehen. Eine Aufforderung zur Veränderung, die auf einem „Du musst, Du musst, Du musst“ beruht, wird wenig Wirkung zeigen.

Es ist wie mit der Wahrheit in unserer Geschichte:
Wenn wir anderen Menschen Denkanstöße geben wollen, wenn wir wollen, dass sich z.B. unsere Kinder und Enkelkinder verändern, dann bringt es wenig , z.B. unsere Kinder und Enkelkinder mit der „nackten Wahrheit“ zu konfrontieren: „Du bist ein Versager!“, wenn es z.B. um schulische Dinge geht.

Es kann ja tatsächlich sein, dass unser Kind, unser Enkelkind in der Schule in dem einen oder anderen Fach keine guten Leistungen bringt und dann wäre die nackte, die lieblose Wahrheit tatsächlich: „Du bist ein Versager!“

Aber, das werdet Ihr sicher zugeben, dass wird unser Kind, unser Enkelkind kaum motivieren, mehr zu leisten, wird es kaum mit Freude erfüllen, in Zukunft seine Lernanstrengungen zu erhöhen.
Statt die nackte Wahrheit lieblos zu sagen, wäre es besser, sich mit dem Kind hinzusetzen und gemeinsam erst einmal nach den Ursachen des Versagens zu forschen und wenn wir dann den Kindern anhand von Beispielen verdeutlichen, dass sie es trotz ihrer jetzigen Schwäche schaffen können, auch in den Fächern, in denen sie jetzt nicht so gut sind, eines Tages gute Leistungen zu bringen, dann wird das unsere Kinder und Enkelkinder viel mehr zum Lernen motivieren.
Wenn meine beiden Söhne in der Schule schlechte Leistungen erbrachten und darüber selbst traurig waren, dann habe ich gerne meine alten Schulzeugnisse herausgekramt und ihnen gezeigt, dass ich in der Schule teilweise sehr schlechte Zeugnisse hatte und dass aus mir trotzdem ein Dozent an der Universität geworden ist.
Dieses Beispiel hat tausend Mal mehr bewirkt als eine Standpauke und die „nackte Wahrheit („Du hast versagt“).

Ihr Lieben,
lasst uns weiter die Wahrheit sagen, aber lasst uns der Wahrheit schöne Kleider anziehen, lasst und Beispiele, Geschichten und Märchen wählen, um die Wahrheit als Denkanstoß weiterzugeben.

Ich wünsche Euch heute einen fröhlichen und zuversichtlichen Tag und grüße Euch herzlich aus Bremen

Euer heiterer Werner 

Quelle: Karin Heringshausen

Montag, 28. November 2011

Ich habe Aladins Wunderlampe für Dich!


Quelle: www.peter-frodermann.net

Meine heutigen Abendgedanken

Ihr Lieben,

ich möchte Euch heute Abend eine kleine Geschichte von Karlheinz Schudt erzählen:

"Ein Mann kam eines Tages zu einem Weisen und sprach:

“Was habe ich nicht schon alles getan, um den Sinn des Lebens zu finden.

Ich habe viele kluge Lehrer aufgesucht, habe auf der Suche nach Glück und Selbstverwirklichung alle Vergnügungen aufgegeben, habe gefastet, übte mich in Enthaltsamkeit und meditierte Tage und Nächte lang.

Ich habe alles getan, was von mir verlangt wurde, ja ich habe alles aufgegeben und jede Qual auf mich genommen. Nichts hat geholfen. Den Sinn des Lebens konnte ich bis heute nicht finden. Was soll ich tun?”

Der Weise lächelte ihn freundlich an und sprach:
“Gib das Jammern auf!”


Ihr Lieben,

in meiner Kindheit habe ich sehr gerne Märchen gelesen. Ich konnte mich beim Lesen ganz in das, was ich las, versenken und so wenigstens einige Stunden den Gräuel meiner Kindheit und Jugend entfliehen.

Eines meiner Lieblingsmärchen war das Märchen von „Aladin und der Wunderlampe“.
Ich wünschte mir auch einen solchen Geist, der mir helfend zur Seite springen würde und alle meine Probleme beseitigen würde, der diejenigen, die mich misshandelten und missbrauchten, bestrafen würde und der mich beschützen würde.
Aber so viel ich auch heimlich an den Lampen meiner Mutter rieb, ein Geist ist mir nie erschienen.
Sicher geht es Euch ähnlich, dass Ihr Euch manchmal auch gerne einen hilfreichen Geist herbeiwünschen würdet, der Euch helfen und Euch zur Seite stehen würde.

Da habe ich eine frohe Botschaft für Euch:
Es gibt diesen Geist tatsächlich und er steckt in jedem von uns!!!

Wir sprechen im Deutschen davon, wenn uns etwas Freude bereitet und wir mit viel Engagement an eine Sache herangehen, dass wir „begeistert“ sind.
In dem Wort „Be-geist-erung“ steckt das Wort „Geist“.

Wir müssen also nicht auf irgendeinen hilfreichen Geist warten, wir tragen ihn bereits in uns und dieser Geist nennt sich „Begeisterung“.

Wenn wir uns für etwas einsetzen wollen, wenn wir an eine Sache herangehen wollen, wenn wir mit unseren Kindern und Enkelkindern etwas unternehmen wollen, dann brauchen wir Begeisterung.

Begeisterung verleiht uns Kraft, verleiht uns Mut, Zuversicht und Hoffnung.

Die Flamme der Begeisterung brennt in jedem Menschen.

Ob sie Dir hilft und Dich wärmt, das liegt an Dir, denn die Flamme der Begeisterung muss wie ein Feuer mit Nahrung versorgt werden. Ein Feuer, das nicht mit Holz oder Kohlen am Brennen gehalten wird, wird irgendwann verlöschen.
So ist das auch mit der Begeisterung.

Die Flamme der Begeisterung kann man nicht durch Verzicht, Enthaltsamkeit, Fasten, Meditation oder dadurch, dass wir Qualen aushalten, entfacht und genährt werden.

Besonders schädlich für die Flamme der Begeisterung aber ist das Jammern.

Jedes Mal, wenn wir jammern, ist das, als wenn wir mit einer Gießkanne Wasser auf ein Feuer gießen. Wenn wir immer wieder jammern, dürfen wir uns nicht wundern, wenn das Feuer der Begeisterung in uns erlischt.

Wie aber kann man das Feuer der Begeisterung zum dauerhaften Brennen bringen, zum Lodern?

Das ist eigentlich ganz einfach:
Schalte Deinen Kopf jedes Mal ein, wenn Du jammern willst und dann lies lieber ein froh- und mutmachende Geschichte, unterhalte Dich lieber mit einem fröhlichen Menschen, singe ein fröhliches Lied, setze Dein freundlichstes Lächelns auf.


Das allerbeste Mittel aber, um in Deinem Herzen das Feuer der Begeisterung zu entfachen und am Brennen zu halten, ist dies:

Wende Dich ab von Dir selbst und wende Dich Menschen zu, denen es schlechter geht als Dir und trage in ihr Leben Freude und Liebe hinein, oder wende Dich Menschen zu, die sich auf Dein Lächeln freuen, die sich freuen, wenn Du Zeit für sie hast und ihnen Deine Liebe schenkst.

Ich habe auf Facebook einen wundervollen Freund. Er ist sehr schwer krank. Aber er bejammert sich nicht selbst, sondern er ist in einer überaus liebenswerten und nachahmenswerten Weise z. B. für seinen Enkel da, der froh ist, einen so feinen Opa zu haben. Dieser Freund ist mir täglich ein ganz großes Vorbild.

Ich wünsche Euch nun eine gute erholsame Nacht und grüße Euch herzlich aus Bremen

Euer fröhlicher Werner vom Weserstrand
Quelle: Karin Heringshausen

Es ist einfach unglaublich! Mehr als 200.000 Besucher auf dem ESELSKIND-Blog!



Ihr Lieben,

wenn ich es nicht miterleben würde, so würde ich es gar nicht glauben:

Am 15. Juni dieses Jahres schrieb ich einen Beitrag hier auf dem ESELSKIND-Blog und drückte meine Überraschung und Freude darüber aus, dass in nur 10 Monaten bereits 100.000 Besucher auf dem ESELSKIND-Blog gewesen sind. Damit hatte ich niemals gerechnet, nicht einmal in meinen kühnsten Träumen.

Der ESELSKIND-Blog ist ein feines Beispiel dafür, wie man aus „einer Zitrone eine Limonade“ machen kann, wie man aus einem Problem also etwas Gutes machen kann.

Als ich im Mai 2010 damit anfing, regelmäßig Geschichten zu erzählen, habe ich diese Geschichten auf Facebook veröffentlicht. Aber bald musste ich feststellen, dass Ihr, meine lieben Leserinnen und Leser, an ältere Geschichten nicht mehr herankommen konntet, weil bei Facebook alles irgendwann im „Ozean des Vergessens“ verschwindet. Das war die Geburtsstunde des ESELSKIND-Blogs.

Dass aber innerhalb von 10 Monaten 100.000 Besucher auf den Blog zugreifen würden, habe ich, wie gesagt, nicht einmal in meinen kühnsten Träumen erwartet.

Jetzt, nur weitere 5,5 Monaten später, hat sich die Besucherzahl schon verdoppelt.
Heute Morgen haben wir die Zahl von 200.000 Besuchern auf dem Blog überschritten.

Wenn ich könnte, wie ich wollte, würde ich jetzt meinen Herd anwerfen und ununterbrochen leckeres Adventsgebäck backen und Euch, meine lieben Blogleserinnen und Blogleser, eine Tüte mit leckeren Keksen zuschicken.
 

Quelle: www.zara-valenti.de

Denn eines ist für mich zu 100 Prozent klar:

Ohne Euch, meine lieben Leserinnen und Leser, wäre dieser gigantische Erfolg nicht möglich gewesen.
Ich habe in diesen fast 18 Monaten so viel Ermutigung von Euch bekommen, mit den Geschichten fortzufahren, mich haben so viele gute, feine, nachdenkliche, mitfühlende und humorvolle Zeilen, Nachrichten, Kommentare, E-Mails und Telefonate erreicht, dass es mir bis heute wirklich eine  ganz große Freude ist, mit dem Geschichtenerzählen fortzufahren.
Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle bei Euch allen von ganzem Herzen und aus tiefster Seele (und das ist auch so gemeint) bedanken für Eure Unterstützung durch Eure guten Worte, durch Eure Bilder, die ich so zahlreich bekommen habe, und durch die Geschichten, die mir so zahlreich übersandt wurden.
DANKE DANKE DANKE DANKE DANKE DANKE DANKE DANKE DANKE DANKE
 

Ich möchte Euch an dieser Stelle die kleine Geschichte eines unbekannten Autors und eine kleine Geschichte von Eric Butterworth
erzählen, die mir in dieser Vorweihnachtszeit so besonders wichtig sind und die meine beiden Lieblingsgeschichten des letzten halben Jahres gewesen sind:
Geschichte 1:
"Das Geschenk"

"Es war einmal ein Schüler, der seiner von ihm geliebten Lehrerin eine wundervolle Muschel schenkte.
Die Lehrerin freute sich und sagte: "Ich habe noch nie eine solche schöne Muschel gesehen! Wo hast du diese kostbare Muschel denn gefunden?"
Der Junge erzählte von einer versteckten Stelle am anderen Ende der Insel und dass dort hin und wieder solche eine schöne Muschel angeschwemmt werden würde.

"Ich werde diese wundervolle Muschel mein Leben lang aufbewahren und ich danke dir von Herzen. Aber du hättest doch keinen so weiten Weg machen sollen, nur um mir etwas zu schenken."
Darauf antwortete der Junge: "Aber der weite Weg ist doch ein Teil des Geschenks!"


Ihr Lieben,

zu Weihnachten werden wir von unseren Kindern und Enkelkindern wieder Geschenke bekommen und ich möchte Euch herzlich darum bitten, nicht nur den materiellen Wert des Geschenkes zu betrachten, sondern auch die Mühe, die unser Kind oder unser Enkelkind sich mit dem Geschenk gemacht hat.

Unsere Kinder und Enkelkinder haben oft so viel Liebe in sich, dass sie bereit sind, viel Zeit und weite Wege in Kauf zu nehmen, um uns ein Geschenk zu machen. Das sollten wir Blick haben, wenn wir am Weihnachtsabend das Geschenk auspacken und würdigen.

Ein einfaches "Danke" reicht da nicht aus, eine liebevolle Umarmung, ein anerkennendes Lob für die Mühe, die sich das Kind gegeben hat, bedeuten für das Kind oft ein zusätzliches wunderbares Geschenk zu Weihnachten.

Wenn sich Vater oder Mutter, Großvater oder Großmutter das Geschenk gebührend würdigen, sind die Kinder glücklich. So viel  Zeit sollte beim Auspacken der Geschenke sein.

Geschichte 2:


„Wir hatten eine Lehrerin…“


Vor vielen Jahren ließ ein Universitäts-Professor seine Soziologiestudenten in die Slums von Balimore gehen, um Fallgeschichten über 200 Jugendliche zu sammeln.

Sie wurden gebeten, eine Bewertung über die Zukunft eines jeden Jungen, dem die begegneten und mit dem sie sprachen, zu schreiben.

In allen Fällen schrieben die Studenten: „Er hat keine Chance.


Fünfundzwanzig Jahre später stieß ein anderer Soziologieprofessor auf diese frühere Studie.


Er ließ seine Studenten das Projekt noch einmal überprüfen, um zu sehen, was aus diesen Jungen geworden war.


Mit Ausnahme von 20 Jungen, die wegzogen oder gestorben waren, stellten die Studenten zu ihrer Verwunderung fest, dass 176 der verbliebenen 180 einen mehr als ungewöhnlichen Erfolg als Anwälte, Doktoren und Geschäftsleute erreicht hatten.

Der Professor war sehr überrascht und beschloss, der Angelegenheit auf den Grund zu gehen.
Glücklicherweise lebten alle Männer in der Nähe, und er konnte jeden Einzelnen fragen:
„Wie erklären Sie sich ihren Erfolg“?

Jeder von ihnen antwortete; „Es gab eine Lehrerin.“


Die Lehrerin war noch am Leben, also machte er sie ausfindig und fragte die alte, aber noch immer aufgeweckte Dame, welche magische Formel sie benutzt habe, um diese Jungen aus den Slums herauszureißen, hinein in erfolgreiche Leistungen.


Die Augen der Lehrerin funkelten, und auf ihren Lippen erschien ein leises Lächeln.

„Es ist wirklich ganz einfach“, sagte sie. „Ich liebte diese Jungen!“

Ihr Lieben,

die Macht der Liebe ist die größte Macht der Welt.

Nichts ist so stark, nichts kann die Menschen so sehr verändern wie die Liebe.


Ich wünschte mir so sehr, es gäbe mehr Menschen wie diese Lehrerin.


Ich wünschte mir so sehr, dass mehr Menschen begriffen, dass es ein Unterschied ist, der gewaltiger ist als Tag und Nacht, ob wir zu einem Kind sagen:

„Du taugst nichts! Du bist nur eine Last für mich!“ oder ob wir sagen:
„Du kannst es schaffen! Sei mutig, trau Dir etwas zu! Ich habe Dich lieb!“

In beiden Fällen sind es „nur“ Worte, aber Worte können unseren Kindern und Enkelkindern entweder den Himmel bereiten („Ich liebe Dich! Du bist etwas Besonderes! Du hast besondere Fähigkeiten!“) oder die Hölle („Ich habe ja schon immer gewusst, dass Du nichts taugst! Ich hätte Dich besser abtreiben sollen[Das hörte ich neulich eine Mutter zu ihrem 10-jährigen Sohn sagen]).


Deshalb, Ihr Lieben, liebt Eure Kinder und Enkelkinder und denkt immer daran:

„So schön Eure Geschenke für Eure Kinder und Enkelkinder auch sind, was sie viel mehr brauchen, sind Eure tägliche Liebe, Eure Ermutigung, Eure Zuwendung, Euer Zuhören, Eure Umarmung, Eure Geborgenheit. Eure Fröhlichkeit, Eure Zuversicht, Eure Hoffnung!“


Ihr Lieben,

ich werde jetzt ein Stück meines geliebten altdeutschen Apfelkuchens essen und mir eine Kerze anzünden und dabei werde ich an in Dankbarkeit an Euch denken.

Ich wünsche Euch einen fröhlichen Nachmittag und grüße Euch ganz herzlich aus Bremen

Euer fröhlicher Werner 


Quelle: Karin Heringshausen
 

Entdecke endlich Deine Talente und Fähigkeiten!


Meine heutige Morgennotiz

Ihr Lieben,
heute Morgen möchte ich Euch die Geschichte eines unbekannten Autors erzählen:

„Der verborgene Schatz“

„Wer seine Talente, seine Fähigkeiten, seine Interessen, seine Sehnsüchte und seine Visionen nicht nutzt, der gleicht dem geizigen Mann, der in seinem Garten einen Schatz aus purem Gold vergraben hatte. Einmal in der Woche grub er ihn nachts heimlich aus und betrachtete ihn im Schein einer Lampe stundenlang.
Zufällig hatte ihn ein Dieb beobachtet und raubte den Goldschatz am nächsten Tag aus dem Versteck. Als der Geizige in der nächsten Woche wiederkam, da fand er seinen Goldschatz nicht mehr vor. Er verfluchte und beschimpfte den Dieb, doch der Goldschatz kam dadurch nicht wieder.

Die Nachbarn kamen, von seinem Geschrei geweckt, vorbei und erfuhren nun von dem heimlichen Reichtum des Geizigen. Einer der Nachbarn fragte ihn: “Hast Du denn niemals etwas von dem Goldschatz für deinen Lebensunterhalt gebraucht?”
”Nie hätte ich mich von einem der Goldstücke getrennt, rief der Geizige ganz entrüstet.
Ich hab sie nur einmal in der Woche in Ruhe betrachtet.”

Da sagte der Nachbar: “Wenn Du Deinen Schatz bisher nicht gebraucht hast, kannst Du weiterhin jede Woche hier herkommen und genauso gut das leere Loch anstarren.”

Ihr Lieben,

es ist eine ganz tiefe Wahrheit, die sich die wenigsten Menschen klarmachen und die wir leider auch, was unsere Kindern und Enkelkinder betrifft, zu wenig bedenken:
Unsere Fähigkeiten, unsere Interessen, unsere Sehnsüchte und unsere Visionen sind der Goldschatz unseres Lebens.

Nicht die äußeren Dinge wie Geld, Ruhm und Besitz machen unseren Wert aus, sondern unsere Fähigkeiten, unsere Interessen, unsere Sehnsüchte und unsere Visionen. Sie sind der Goldschatz unseres Lebens.

Sie sind der Motor unseres Lebens, sie helfen uns dabei, uns anzustrengen, unsere Ziele zu erreichen, unsere Träume zu verwirklichen.

Manche Menschen sagen zu mir:
„Werner, ich habe keine besonderen Fähigkeiten,
Interessen, Sehnsüchte und Visionen!“

Diesen Menschen entgegne ich immer:
Du irrst gewaltig. Tief in Dir ruht ein ganz wundervoller Schatz. Nur leider hat man Dir viele Jahre Deines Lebens eingeredet, Du seist wertlos, und zwar solange, bis Du es geglaubt hast. Dabei bist Du ein ganz wertvoller Mensch.

Es gibt etwas, das nur Du kannst, niemand sonst! Mach Dich auf den Weg und nutze die Adventszeit, um nach dem Schatz Deiner Fähigkeiten, Deiner Interessen, Deiner Sehnsüchte und Deiner Visionen in Dir zu graben und sie dann zu nutzen.

Es ist traurig, wenn jemand nicht weiß, dass er einen großen Schatz  an Fähigkeiten, Interessen, Sehnsüchten und Visionen in sich trägt.

Noch trauriger ist, wenn jemand nicht glaubt, dass er einen großen Schatz  an Fähigkeiten, Interessen, Sehnsüchten und Visionen in sich trägt, weil dieser Schatz unter einem riesigen Berg von Entmutigungen verborgen liegt.

Am traurigsten ist es aber, wenn jemand sich nicht auf den Weg macht,
diesen Schatz zu heben.


Bevor Du es nicht versuchst hast, bevor Du Dich nicht auf den Weg gemacht hast, kannst Du nicht wissen, welch großartiger Schatz in Dir verborgen ist.

Deshalb mach Dich auf den Weg zu Deinem inneren Schatz, damit Du Dir später nicht selbst den Vorwurf machen musst, die größte Chance Deines Lebens vertan zu haben.

Mein alter Jugendfreund Hans-Christoph sagte immer:
"Bevor Du Dich nicht auf den Weg zu Deinem inneren Schatz gemacht hast, kannst Du gar nicht wissen, zu welch wunderbaren Taten Du fähig bist.
Der Weg zu Deinem inneren Schatz ist ganz leicht, er besteht auf drei Buchstaben T-U-N."

Du musst Dich auf den Weg machen, Du musst den Willen entwickeln, Deine Fähigkeiten, Interessen, Sehnsüchten und Visionen zu entdecken.

Ihr Lieben,

ich wünsche Euch heute eine gute neue Woche und grüße Euch herzlich aus Bremen

Euer fröhlicher Werner

Quelle: Karin Heringshausen