3326 Geschichten


Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 3.326 Beiträge und mindestens zwei Mal in der Woche kommen weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen


Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Freitag, 30. März 2012

Sei spendabel wie ein alter Brunnen!



Ihr Lieben,

heute Nachmittag möchte ich Euch eine Geschichte von John Sanfort erzählen:

„Der alte Brunnen“

„In der Nähe eines alten Bauernhauses lag ein alter Brunnen.

Sein Wasser war ungewöhnlich kalt und rein und köstlich zu trinken.
Aber das Besondere war: Er trocknete niemals aus!

Selbst bei der größten sommerlichen Hitze, wenn schon überall das kostbare Nass rationiert wurde, spendete er treu sein kühles, klares und erfrischendes Wasser.

Dann kam die Zeit, in der alles modernisiert wurde. Das Haus wurde umgebaut, es wurde auch eine Wasserleitung gelegt. Den alten Brunnen brauchte man nicht mehr. Er wurde verschlossen und versiegelt. So blieb es mehrere Jahre.

Eines Tages wollte ein Hausbewohner aus Neugierde noch einmal in die dunkle und feuchte Tiefe des Brunnens sehen. Er deckte den Brunnen ab und wunderte sich: Der Brunnen war total ausgetrocknet.

Der Mann wollte herausbekommen, wie das geschehen konnte. Aber es dauerte eine ganze Weile, bis er den Grund herausgefunden hatte:

Ein Brunnen wird von Hunderten winziger Bäche gespeist, die unter der Erde für den ständigen Wasservorrat sorgen. Die winzigen Öffnungen der vielen Bächlein bleiben nur dann rein und offen, wenn immer wieder Wasser abgeschöpft wird.
Wird ein Brunnen nicht mehr genutzt, dann versiegen die Bäche…“


Ihr Lieben,

aus dieser kleinen Geschichte können wir sehr viel für unser Leben lernen.

Ein Brunnen ist jemand, der etwas weitergibt, an dem sich Andere erfrischen können.
Wenn wir also z.B. ein Brunnen der Liebe sein wollen, dann ist es unsere Aufgabe, diese Liebe weiterzugeben, sie jedem zu schenken, der zu uns kommt und dem danach dürstet.

Nun könnte jemand auf die Idee kommen und sagen: „Die Liebe, die ich in mir verspüre, die behalte ich ganz allein für mich, ich gebe davon nichts ab.“ 

Wer als Brunnen der Liebe so handelt, der darf sich nicht wundern, wenn seine eigenen Zuflüsse eines Tages versiegen, wenn eines Tages in ihm selbst die Liebe erstirbt.
Nur wer die Liebe, die er in sich spürt, auch weitergibt, wird Liebe erfahren, sie wird ihm von überall her zuströmen. Die Liebe ist nicht etwas, dass man besitzen kann, Liebe ist dazu da, verschenkt zu werden.

Und je mehr Liebe Ihr verschenkt, desto mehr Liebe wird Euch zuströmen.
Das Gleiche gilt für die Freude, die Zuversicht, die Hoffnung.

Die sind wunderbare Quellen, aber nur dann, wenn wir sie weiterverschenken und nicht versuchen, sie für uns zu behalten.

Aber das, was für den Brunnen gibt, gilt auch für unsere Fähigkeiten und Talente, für unsere Sehnsüchte und Wünsche.

Wenn wir unsere Fähigkeiten und Talente, unsere Sehnsüchte und Träume  tief in uns verbergen, um sie eines fernen Tages (vielleicht wenn wir in Rente gegangen sind???) wieder hervorzuholen, dann dürfen wir uns nicht wundern, wenn wir dann eines fernen Tages eine große Enttäuschung erleben:

Wenn wir zu lange warten,  werden wir entdecken, dass der Brunnen unserer Fähigkeiten und Talente, unserer Sehnsüchte und Träume versiegt ist und wir nicht mehr die Kraft haben, unsere Fähigkeiten und Talente zu nutzen, unsere Sehnsüchte und Wünsche zu erfüllen.

Heute ist der Tag, um Liebe zu verschenken und zu empfangen.
Heute ist der Tag, um Hoffnung zu wecken und ermutigt zu werden.
Heute ist der Tag, um Freude zu entzünden und erfreut zu werden.
Heute ist der Tag, um Trost zu spenden und getröstet zu werden.
Heute ist der Tag, um die eigenen Fähigkeiten und Talente zu nutzen und niemals aufzugeben.
Heute ist der Tag, um sich auf den Weg zu machen und die eigenen Sehnsüchte und Träume zu verwirklichen.

Ich wünsche Euch nun ein Wochenende der Freude, der Zuversicht, der Hoffnung und Liebe und ich grüße Euch herzlich aus Bremen

Euer fröhlicher Werner

Quelle: Karin Heringshausen

Das Warten hat nun bald ein Ende, nur noch 2 Tage, bis das Buch DAS ESELSKIND erscheint!



Ihr Lieben,

wie ich aus sehr zuverlässiger Quelle weiß, wurde heute Morgen eine große Menge des Buches DAS ESELSKIND
von dem Verlag an mich auf die Reise geschickt.

Das bedeutet:
Die Bücher sind gedruckt, das Warten hat in Kürze ein Ende und endlich kann ich Euch dann das Buch zuschicken. 

Mein Wohnzimmer habe ich inzwischen zu einer Filiale der Deutschen Post „umgebaut“ und überall stapeln sich die Versandtaschen, um mit dem Buch DAS ESELSKIND gefüllt zu werden.

Alle, die das Buch DAS ESELSKIND noch nicht bestellt haben, haben jetzt noch die Gelegenheit dazu. Hier, wie im Moment jeden Tag, mein Buchbestellangebot:


Ich bitte ganz herzlich, dass alle, die das Buch DAS ESELSKIND gerne haben möchten, - gerne auch mit persönlicher Widmung - , es nun bestellen, da es nur noch bis zum 1.April 9,95 Euro kosten wird, nach dem 1.April kostet es 15,95 Euro (dieser Preis steht auch dann auf dem Buch).

Für alle, die das Buch DAS ESELSKIND bestellt haben oder dies noch bis zum 1.April tun, habe ich noch ein ganz besonderes Bonbon:
Jeder, der bis zum 1.April das Buch DAS ESELSKIND bestellt hat oder bestellt, bekommt von mir nach dem 1.April, falls er weitere Exemplare des Buches verschenken möchte, diese weiteren Exemplare zum subventionierten Preis von 9,95 Euro.

Bitte richtet Eure Bestellungen an: das-eselskind@email.de

Ich wünsche Euch heute einen fröhlichen Start ins Wochenende und grüße Euch herzlich aus Bremen

Euer heiterer Werner
Quelle: Karin Heringshausen



Donnerstag, 29. März 2012

Ein Traum, der uns nachdenklich machen sollte!



Ihr Lieben,

heute Abend möchte ich Euch eine Geschichte von Peter Graf v. Eysselsberg erzählen:

„Der Traum, der nachdenklich machte“

„Ein nachdenklicher und ernsthafter junger Mann bemühte sich, christlich zu leben.
Doch dann und wann befielen ihn große Zweifel, ob er auch auf dem richtigen Kurs sei.

Eines Tages sagte er:
Wie gut wäre es doch, wenn mir der Herrgott – meinetwegen in einem Traum – irgendwie zeigen würde, was ich total falsch mache. Ich möchte da Sicherheit haben.“

Und eines Tages hatte er einen Traum:
Gott führte in nacheinander in zwei Zimmer.

Das erste war herrlich eingerichtet und auf einem Tisch in der Mitte des Zimmers lag eine ganz beträchtliche Menge Geld.


Das andere Zimmer sah recht ärmlich aus. Auch hier stand ein Tisch, aber darauf lag nur wenig Geld.

Während er noch überlegte, was das wohl bedeuten soll,
vernahm der junge Mann eine Stimme, die zu ihm sprach:


„In dem ärmlichen Zimmer siehst Du das Geld, das Du bisher für bedürftige Menschen ausgegeben hast. Im Raum nebenan befindet sich das Geld, das Du für Deine Zwecke und Luxusdinge aller Art verwendet hast.“

Bei diesen Worten erschrak der junge Mann. Im gleichen Moment erwachte er.
Seitdem war er sehr nachdenklich, wenn es darum geht, sein Geld aufzugeben.“


Ihr Lieben,

dafür zu sorgen, dass man sich etwas leisten kann, dass es einem gut geht und dass man sich auf etwas freuen darf, daran ist nichts Verwerfliches. Das ist sogar recht wichtig, denn es motiviert uns täglich dazu, fleißig zu sein und unserer Arbeit nachzugehen.
Aber es gibt eine Grenze.
Wir sollten nur das kaufen, von dem wir meinen,
dass wir es brauchen oder gerne haben möchten.

Wie sollten aber nicht solche Dinge kaufen, bei denen uns nur die Werbung einredet, dass wir sie unbedingt haben müssen.

Auch wäre es schön, wenn wir erkennen würden, wie wichtig es ist, auch an die Menschen in unserer Umgebung und auch an Menschen jenseits unserer eigenen Umgebung zu denken:

Da ist das eigene Kind oder das Enkelkind,
das gerne mit zu einer Klassenfahrt oder Ferienfahrt möchte.

Ich habe es gerade in diesen Tagen erlebt, dass ein junger Mensch gerne mit einer Jugendgruppe in die Ferien fahren wollte, das aber nicht konnte, weil den Eltern der Kauf eines neuen Flachbildschirms wichtig war. Die Argumentation der Eltern lautete: „Lieber Junge, Deine Ferienfahrt ist in 14 Tagen vorüber, von dem Fernseher haben wir etliche Jahre etwas!“

Da ist die Nachbarin, die vielleicht zu Ostern einsam ist und sich nicht leisten kann und die sich über einen selbstgebackenen Kuchen freuen würde.

Da ist ein Kind in der Dritten Welt, das vor Hunger nicht weiß, wie es in den Schlaf kommen soll und das sich freuen würde, Patenkind werden zu dürfen von Menschen, denen sein Schicksal wichtig ist.
Mein Patenkind Aljoscha in St. Petersburg
Ich hatte in dieser Woche ein gutes Gespräch mit einigen Studenten aus einer Studentenwohngemeinschaft. Auch sie wollten durch eine Patenschaft einem solchen Kind neue Hoffnung schenken, aber für den einzelnen Studenten waren die für die Patenschaft nötigen 35.- Euro zu viel. Deshalb haben die Studenten aus der Wohngemeinschaft gemeinsam eine Patenschaft für ein Kind in der Dritten Welt abgeschlossen.
Abends beim gemeinsamen Abendessen wird über das Patenkind berichtet, jede Woche schreibt einer der Studenten dem Patenkind eine hübsche bunte Postkarte und die Studenten haben sich genau nach den Lebensbedingungen in dem Land erkundigt, in dem ihr Patenkind lebt.

Ihr Lieben,

Ihr seht, Hilfsbereitschaft macht erfinderisch!

Lasst es uns gutgehen, aber lasst es uns auch eine Herzensangelegenheit sein, dass es auch anderen Menschen in dieser Welt gutgeht.

Ich wünsche Euch nun eine gute Nacht und grüße Euch herzlich aus Bremen und ich hoffe, dass Ihr Morgen mit Freude, mit Frieden und liebevollen Gedanken in das Wochenende starten könnt.

Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Quelle: Karin Heringshausen