3326 Geschichten


Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 3.326 Beiträge und mindestens zwei Mal in der Woche kommen weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen


Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Sonntag, 11. Oktober 2015

Ich wünsche Dir die Dankbarkeit eines Hundes!

Quelle: Karin Heringshausen
Ihr Lieben,

heute Abend möchte ich Euch eine wahre Geschichte von Axel Kühner erzählen:

„Der dankbare Hund“

„Eines Tages war der Spanier José Garcia in der Nähe von Valencia beim Beerensammeln. Da kam ein streunender Hund auf ihn zugelaufen, umkreiste ihn, sprang an ihm hoch und verhielt sich so auffällig, dass José schließlich seinen Eimer abstellte und dem Hund folgte.

Der Hund führte ihn zu einem Bahngleis, wo ein kleines Mädchen so unglücklich mit einem Fuß zwischen Gleis und Schotter eingeklemmt war, dass es sich nicht mehr allein befreien konnte. 

José versuchte nun, den Fuß zu befreien, aber vergeblich.
Da hörten sie den Zug heranbrausen. José rannte ihm rechtzeitig entgegen und konnte den Lokführer dazu veranlassen, den Zug anzuhalten. 
Aufgeregt sprang der Lokführer herab und mit vereinten Kräften konnten sie den Fuß des Mädchens aus seiner misslichen Lage befreien.

Als der Hund die drei Glücklichen  umsprang, erzählte das Mädchen den beiden Männern, dass sie kurz vor ihrem Missgeschick ihr Butterbrot mit dem streunenden Hund geteilt hatte.“


Ihr Lieben,

am 9.Oktober hat mein lieber Freund Helmut Mühlbacher davon berichtet, dass nun einer seiner sehnlichsten Wünsche in Erfüllung gegangen ist: 
Es ist ihm gelungen, einen Dankbarkeits-Stammtisch einzurichten.

Und warum ist ihm das gelungen?  Weil Helmut niemals aufgibt, wenn er einen Traum hat, weil er immer positiv denkt, wenn er ein Ziel hat, weil er Durchhaltevermögen hat und in Ruhe Schritt für Schritt auf sein Ziel zugeht.

Helmut Mühlbacher ist ein durch und durch fröhlicher Mensch, der andere Menschen mit seiner Fröhlichkeit ansteckt. Ich habe schon viel von ihm lernen dürfen. Eines der ersten wichtigen Dinge, auf die er mich hingewiesen hat, ist die Dankbarkeit und ihre Wichtigkeit für das Leben! Durch Helmut habe ich gelernt, für jede Kleinigkeit im Alltag dankbar zu sein.

Die Dankbarkeit ist die Hefe unseres Lebens.
Die Dankbarkeit schenkt unserem Herzen Ruhe und Gelassenheit.
Die Dankbarkeit hilft uns, das, was ist, hinzunehmen, wie es ist, und durch die Dankbarkeit schöpfen wir Kraft, um das, was ist, in der Zukunft noch weiter zu verbessern.

Die Dankbarkeit lehrt uns, die Menschen in einem anderen Licht zu sehen:
Wenn wir
dankbar sind, sehen wir bei unseren Kindern nicht zuerst die Fehler, sondern vor allem Ihre Stärken und Talente und freuen uns daran, dass sie leben.

Wenn wir dankbar sind, lernen wir, unseren Partner/unsere Partnerin zu anzuerkennen, wie er/sie wirklich ist, und nicht einem Traumbild nachzujagen, das uns nur enttäuschen kann.


Wenn wir dankbar sind, begreifen wir, wie wunderbar es ist, Freunde zu haben.

Wenn die Menschen den Hund als Haustier lieben, dann geschieht das vor allem, weil der Hund ihnen für alles, was sie ihm an Gutem tun, dankbar ist. 
Diese Verlässlichkeit, diese Dankbarkeit des Hundes ist das, was wir so an ihm schätzen. 

Unsere heutige kleine Geschichte zeigt das in ganz wundervoller Weise und ich wünsche mir für die neue Woche vor allem, dass wir alle lernen, dankbar zu sein wie ein Hund, nicht zu vergessen, was uns manche Menschen an Gutem getan haben.
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,
ich wünsche Euch die Dankbarkeit eines Hundes und tiefe Dankbarkeit in Euer Herz und ich grüße Euch herzlich aus Bremen
Euer fröhlicher und dankbarer Werner
Quelle: Karin Heringshausen

Freitag, 9. Oktober 2015

Warum Erfahrungen so wichtig sind!


Ihr Lieben,

heute Abend möchte ich Euch eine Geschichte von Peter Graf von Eysselsberg erzählen:

„Napoleon und der Kürschner“
(ein Handwerker, der Tierfelle verarbeitet)

„Einst kämpfte Napoleon, als er mit einer großen Streitmacht Russland überfiel, mitten in einer kleinen Stadt, als er versehentlich von seinen eigenen Truppen getrennt wurde. Eine Gruppe russischer Kosaken erkannte ihn, und begann, ihn zu jagen.

Napoleon fing an, um sein Leben zu rennen, und verkroch sich in einen kleinen Kürschnerladen in einer Seitenstraße. Napoleon sah den Kürschner und schrie: "Retten Sie mich, retten Sie mich! Wo kann ich mich verstecken?"

Der Kürschner antwortete ihm: "Schnell unter diesen großen Stapel von Pelzen in der Ecke", und er deckte Napoleon von oben bis unten mit Pelzen zu. Kaum war er fertig, als die Russen zur Tür hereinstürmten.

"Wo ist er? Wir sahen ihn hereinkommen." Sie durchwühlten den gesamten Laden und versuchten, Napoleon zu finden. Sie stocherten mit ihren Schwertern in den Stapel Pelzen herum, aber sie fanden ihn nicht. Bald gaben sie auf und zogen ab.


Nach einiger Zeit kroch Napoleon unverletzt unter dem Stapel Pelze hervor. Der Kürschner wandte sich zu Napoleon und sagte: "Entschuldigen Sie, dass ich einem so großen Mann diese Frage stelle, aber wie fühlt es sich an, dort drunter zu sein und zu wissen, dass jeder Moment Ihr letzter sein kann?"

In diesem Moment kam Napoleons Leibwache durch die Türe. Napoleon antwortete dem Kürschner: "Wie können Sie mir, dem Kaiser Napoleon, eine solche Frage stellen! Wachen, führt diesen unverschämten Mann hinaus, verbindet ihm die Augen, und exekutiert ihn. Ich persönlich werde das Kommando "Feuer frei" geben!"

Die Wachen führten den armen Kürschner hinaus, verbanden ihm die Augen und stellten ihn an eine Wand. Der Kürschner konnte nichts sehen, als er Napoleon schreien hörte: "Fertig, ...zielt..." Nach einer langen Zeit der Stille hörte der Kürschner, wie sich Schritte näherten, und dann wurde ihm die Binde von den Augen genommen.

Er sah Napoleon für einige Sekunden sehr tief in seine Augen schauen und dann sagte Napoleon sanft zu ihm: "Jetzt wissen Sie es."

Die Frage des Kürschners verlangte nach Worten und Napoleon gab ihm Erfahrung.
Erfahrung ist es, was jemanden verändern wird. Worte allein werden es nur ganz selten tun.“


Ihr Lieben,

Die Methode Napoleons war ein wenig brutal, aber sehr wirksam.
Erfahrungen zu machen, bereichert unser Leben.

Manche Eltern, die ich kenne, versuchen, um ihre Kinder zu beschützen, 
sie vor Erfahrungen zu schützen.

Manchmal ist ein solches Verhalten richtig und wichtig, z.B. dann, wenn ein kleiner Junge von 4 Jahren unbedingt testen möchte, ob eine eingeschaltete Kochplatte auf dem Herd wirklich heiß wird.

Manchmal ist ein solches Verhalten aber falsch und unangebracht, z.B. dann, wenn, wie ich das jeden Tag in meiner Straße beobachten kann, Eltern ihre Kinder jeden Tag morgen zur Grundschule bringen und mittags dort wieder abholen. So wird den Kindern eine wichtige Erfahrung vorenthalten, nämlich zu lernen, eigenständig zur Schule zu gehen und erste Schritte hin Selbstständigkeit zu gehen.

Auch für uns Erwachsenen sind Erfahrungen wichtig, durch sie haben wir gelernt, wie wir unser Leben einrichten und gestalten müssen. Wenn wir als Jugendliche z.B. die Erfahrung gemacht haben, dass uns Alkohol, in Unmengen getrunken, willenlos macht und uns die Sinne raubt, dann haben wir darauf gelernt, dass es gut ist, Alkohol höchstens in Maßen zu sich zu nehmen.

Durch unsere Erfahrungen haben wir gelernt, 
wem wir vertrauen können und wem nicht.


Durch unsere Erfahrungen haben wir gelernt, 
auf welche Freunde wir uns verlassen können und auf welche nicht.


Durch unsere Erfahrungen haben wir gelernt, 
dass unsere Lieben, unsere Partnerin/ unser Partner und unsere Kinder und Enkelkinder der größte Schatz in unserem Leben sind.
Quelle: Helmut Mühlbacher
Durch unsere Erfahrungen haben wir gelernt, 
dass die Liebe das Wundervollste im Leben ist, 
dass die Zuversicht Licht in unser Leben bringen kann, 
dass wir mit Mut viel im Leben erreichen können, 
dass uns die Hoffnung niemals im Stich lässt.
Aber auch ganz aktuell ist die Erfahrung ganz wichtig.

Im Augenblick wird viel über die Flüchtlinge geredet, die in unser Land kommen.
Viele Menschen bilden sich ihre Meinung über die Flüchtlinge, ohne jemals auch nur mit einem einzigen Flüchtling gesprochen zu haben.



Deshalb möchte ich Euch herzlich bitten, urteilt nicht vorschnell, sondern macht Euch die Mühe, eine Flüchtlingsunterkunft aufzusuchen und Euch mit einigen Flüchtlingen zu unterhalten.

Erst dann, wenn Ihr das getan habt und wenn Ihr etwas über die Beweggründe für die Flucht dieser Menschen erfahren habt, erst dann habt Ihr das Recht, Euch ein Urteil zu bilden, vorher nicht!


Ihr Lieben,
ich wünsche Euch ein nachdenkliches Wochenende und Zeit für Euch und Eure Lieben und ich grüße Euch herzlich aus Bremen
Euer fröhlicher Werner


Mittwoch, 7. Oktober 2015

Offen für Neues!


Quelle: Helmut Mühlbacher

Ihr Lieben,

heute Abend möchte ich Euch eine Geschichte von Britta Basler erzählen:

„Die Fähre der Zuversicht“

„Hier stehe ich nun … fest entschlossen … die Hände meiner Kinder in den meinen … die Koffer sind gepackt und die Entscheidung ist gefallen. Ich werde gehen und meine Insel verlassen.

Meine Beine sind etwas wackelig und ein wenig schwirrt mir der Kopf. Aber mein Gesicht spiegelt die Entscheidung, die ich getroffen habe. Meine Augen sind klar und mein Blick streift in die Ferne.

Noch nie war die Sehnsucht so groß. Noch nie habe ich so sehr darauf gewartet, dass sie wiederkommt … die Fähre … die alle Jahre wieder an meiner Insel vorbeigefahren ist.

Und sie ist oft gekommen. Aber ich bin nie eingestiegen.
Viele Jahre habe ich auf meiner Insel gelebt … und es war ein gutes Leben. Ich hatte mein Zuhause im tiefen Inneren harmonisch gemacht. Meine Insel brachte ich zum Blühen und ich fühlte mich sicher. Selten habe ich das Innere verlassen. Mir war es egal, was es außerhalb gab. Ich baute mir eine Festung und ließ die Wirklichkeit hinter mir.

So lebte ich viele Jahre in meiner Welt. Und auch wenn dann und wann ein Sturm wütete und alles zerstörte … unermüdlich baute ich wieder auf, was kaputtging. Und merkte kaum, wie nach jedem Sturm meine Kraft schwächer wurde.

So ging es viele Jahre. Manchmal, wenn ich es dann doch leid war, nach einem schrecklichen Sturm alles wieder aufzubauen, verließ ich das Innere meiner Insel und suchte den Strand auf, um mich etwas auszuruhen.

Unbemerkt breitete sich eine tiefe Sehnsucht in mir aus … Sehnsucht nach etwas Neuem. Ich liebte meine Spaziergänge am Strand. Liebte, wie die Sonne mich wärmte und der Wind mir um die Nase wehte. So muss sich Freiheit anfühlen …
Quelle: Helmut Mühlbacher
Eines Tages, ich saß am Strand und blickte in die Ferne … da sah ich sie zum ersten Mal. Die Fähre. Sie näherte sich meiner Insel. Sie war groß … und bunt.
Ich konnte viele Menschen auf ihr entdecken. Menschen jeder Hautfarbe … jung, alt, Männer und Frauen und auch viele Kinder. Ein lustiges Durcheinander herrschte dort und die Sprache, die sie sprachen, war lebendig … aber fremd.

Als die Fähre ganz nah an meiner Insel vorbeifuhr, sah ich eine Frau, die mir zuwinkte. Sie war üppig und voller Leben. Bunt war ihr Kleid und sie lachte … Sie lachte mir zu und zeigte mir mit ihren Händen an, zu ihr zu kommen und einzusteigen …

Erschrocken wich ich zurück und versteckte mich. Angst ergriff mich … mir war das alles zu fremd … und so ging ich zurück in das Innere meiner Insel, um die Sturmschäden zu beheben, und verdrängte den Gedanken an die vielen bunten Menschen und an die lachende Frau …

So fuhr die Fähre weiter … ohne mich … Doch die Sehnsucht kam zurück. Immer öfter ertappte ich mich dabei, dass ich Unbehagen verspürte, im Inneren meiner Insel zu sitzen. Stattdessen wuchs eine Neugier in mir, die mich fortan jeden Tag an den Strand zog.
Quelle: Astrid Müller
Wieder genoss ich die Sonne und den Wind und war glücklich mit mir selbst … Die bunte Fähre mit den vielen fremdsprachigen Menschen sah ich nun immer öfter. Nach einer Zeit versteckte ich mich nicht mehr, sondern winkte zurück. Anfangs zaghaft, später voller Freude. Ich mochte es, diesem bunten Treiben aus der Ferne zuzuschauen … aber eingestiegen bin ich nicht.

Zu sehr hing ich an meiner Insel. Hier hatte ich so viele Jahre verbracht und kannte nichts anderes. Was sollte ich auch auf einer Fähre mit Menschen, deren Sprache ich nicht spreche?! Meine Insel bot mir immer Schutz … und bunt machen konnte ich es hier doch auch … Aber … in der Tiefe meiner Seele musste ich mir eingestehen, dass ich dazu keine Kraft mehr hatte … und schon lange nicht mehr wollte!

Ich war es leid … so unendlich leid. Meine Insel war zerstört und ich wollte sie nicht mehr aufbauen. Es war vorbei. Mein Herz sagte mir „es reicht“. Meine Seele schrie „geh“. Und so ging ich.

Hier stehe ich nun … fest entschlossen … die Hände meiner Kinder in den meinen … die Koffer sind gepackt und die Entscheidung ist gefallen. Ich werde gehen und meine Insel verlassen. Meine Beine sind etwas wackelig und ein wenig schwirrt mir der Kopf. Aber mein Gesicht spiegelt die Entscheidung, die ich getroffen habe. Meine Augen sind klar und mein Blick streift in die Ferne.

Noch nie war die Sehnsucht so groß. Noch nie habe ich so sehr darauf gewartet, dass sie wiederkommt … die Fähre … die alle Jahre wieder an meiner Insel vorbeigefahren ist. Und sie ist oft gekommen. Aber ich bin nie eingestiegen. Doch heute ist alles anders …

Dann … endlich … erblicke ich sie … als kleinen Punkt in der Ferne … der nun immer größer wird … Nach einer scheinbar endlosen Zeit kann ich die bunten Menschen auf ihr wiedererkennen. Ein lustiges Treiben herrscht dort und ich spüre die Aufregung in mir, weil ich weiß … heute werde ich sie herbeiwinken …
Quelle: Helmut Mühlbacher
Entschlossen strecke ich beide Hände in die Höhe … und sofort kommt sie näher … als wenn sie nur auf ein Zeichen von mir gewartet hätte in all den Jahren … Komisch … als ich sie betrete, ist es, als täte ich das Normalste der Welt … ich spüre keine Angst … nur Neugier … und eine übermächtige Freude …

Die vielen bunt gekleideten Menschen nehmen uns auf, als wenn sie nie etwas anderes hätten tun wollen. Meine Kinder entschwinden lachend meinem Blick … sie sprechen die Sprache dieser wundersamen Menschen und Glück macht sich in mir breit … sie werden zurechtkommen.

Als die Fähre ablegt, suche ich mir einen Platz, um mich etwas auszuruhen, und mein Blick schweift über das große Meer. Jemand reicht mir eine heiße Tasse Tee … und ich erkenne sie wieder …Ein Lächeln huscht über mein Gesicht, es ist die Frau von damals …

Still sitzen wir eine Zeit nebeneinander und schauen einfach dem bunten Treiben der Menschen zu. Da schaut mir diese üppige Frau in ihrem bunten Kleid tief in die Augen … und spricht mit mir … etwas hilflos sehe ich sie an … aber sie lächelt und spricht einfach weiter … Und nach einer Zeit ist mir, als könne ich sie verstehen … und ich erkenne die Bedeutung ihrer Worte:
Dies ist die Fähre der Zuversicht.

Wohin sie uns bringt, können wir selbst entscheiden … wichtig ist, dass wir in Bewegung bleiben und neugierig auf alles Neue sind. So können wir unser Leben bunt machen und das Glück und die Liebe in uns selbst finden. So wird es uns auch möglich sein, fremde Sprachen zu sprechen. In uns liegt die Wahrheit, wir müssen es nur zulassen, dass wir sie hören können … denn erst dann lernen wir sie zu verstehen …
Quelle: Karin Heringshausen

Ihr Lieben,

eine der schlimmsten Krankheiten des 21.Jahrhunderts ist die LANGEWEILE.
Die Langeweile zerstört Ehen. Sie zerstört Freundschaften, sie zerstört wertvolle Beziehungen, sie zerstört die Beziehung zwischen Eltern und Kindern, sie zerstört aber auch den einzelnen Menschen.

Ein ganz wichtiges Wort unserer Sprache ist das Wort „neugierig“.
Das Wort „neugierig“ drückt eine ganz wichtige Sehnsucht in uns aus, die Sehnsucht nach etwas Neuem. Ein Leben gelingt umso besser, wenn wir ab und zu aus dem Trott unseres Lebens ausbrechen und etwas Neues erleben.

Heute schon zu wissen, was wir morgen und übermorgen tun werden, langweilt uns.
Heute schon zu wissen, was wir heute und morgen erleben werden, ödet uns an.
Heute schon zu wissen, wie die nächste Woche verlaufen wird, macht uns schwermütig.

Einer der Gründe, warum die meisten Menschen gerne Besuch bekommen, ist, dass wir uns davon Abwechslung in unserem Alltag versprechen.

Deshalb sollten wir uns ab und zu die Zeit nehmen und innehalten und uns fragen, was kann ich diese Woche tun, was ich sonst noch nie gemacht habe. Um die Langeweile aus dem eigenen Leben zu vertreiben, müssen wir nicht gleich auf eine Weltreise gehen, es reicht, wenn wir in unseren Alltag immer wieder etwas Unerwartetes einstreuen, wenn wir etwas Unerwartetes tun, ein neues Hobby beginnen, einen Ausflug machen, mal etwas anderes essen… Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,
ich wünsche Euch recht viel Abwechslung in Euer Leben, viele helle Glückspunkte, ganz viele Freude und Zuversicht und ich grüße Euch herzlich aus Bremen
Euer fröhlicher Werner
Quelle: Helmut Mühlbacher

Montag, 5. Oktober 2015

Du bist nichts wert!


"Die wirkliche Liebe beginnt, wo keine Gegengabe erwartet wird."
Antoine de Saint-Exupéry

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

heute Abend möchte ich Euch eine Geschichte von
Christoph Georges erzählen:
„Wir sind etwas Besseres als Du!?“
 

"Es war einmal wieder ein sehr kalter Sonntagmorgen und der Parkplatz einer Kirchengemeinde füllte sich sehr schnell. Alle wollten schnell ins Warme kommen und beeilten sich. 

Als sie so auf das Gemeindegebäude zugingen, fingen sie an, untereinander zu tuscheln. Da waren Gesichter zu sehen, die nicht gerade freudig waren.
Was gab es da zu flüstern, fragte ich mich? 


Und als ich auf das Gebäude zuging, sah ich vor der Kirche einen armen, alten Mann, der auf dem Boden kauerte. Er hatte kein Sonntagsgewand an und er roch auch nicht sonderlich gut. Seine Kleidung war sehr ärmlich und zum Teil zerrissen. 

Er hatte keinen warmen Mantel an so wie wir, sondern eine ziemlich kaputte Jacke. 
Er war unrasiert und ein alter schäbiger Schlapphut verdeckte den größten Teil seines Gesichtes. 

Naserümpfend gingen viele an ihm vorbei, man zeigte sogar ungeniert mit dem Finger auf ihn. Ich schnappte Worte auf wie: "Was will der denn hier?" "Schämt der sich denn gar nicht?" "Wegjagen sollte man ihn! Er beschmutzt das Gemeindegelände." "Weg mit ihm, solches Gesindel wollen wir hier nicht." 

Solches und Ähnliches war zu hören. Auch ich ging an diesem Mann vorbei, weil es doch sehr kalt war und betrat das Gebäude. 
In Gruppen standen die Gemeindemitglieder in der Kirche zusammen und unterhielten sich immer noch über den Penner, wie sie ihn nannten, und wie beschämend es doch sei, dass ein solcher Mensch vor dem Haus herumlungere. Meine Gedanken verweilten bei diesem Mann, der doch so ärmlich und traurig aussah. 


Alle warteten, dass doch endlich unser Pastor käme, damit wir mit dem Gottesdienst anfangen konnten. Und die Menschen wurden schon ungeduldig, hier und dort hörte man Füße scharren, unruhig rutschten einige auf ihren Stühlen hin und her. 
 Und viele hofften inständig, dass der Pastor in seiner Predigt auf den „Penner“ vor der Kirche eingehen werde und ihre Meinung dazu bestätigen werde.

Endlich öffnete sich die Türe und die Blicke gingen nach hinten, in der Hoffnung, der Pastor käme und sie könnten mit dem Gottesdienst beginnen. Doch sie hatten sich getäuscht, denn nicht der Pastor kam zur Türe herein, sondern diese arme, alte Mann ging mit gesenktem Kopf an uns allen vorbei. Ein Raunen ging durch die Menge. 
Was will der denn hier? Raus mit ihm!
Und noch vieles mehr tat man kund durch lautes Rufen. 


Da drehte sich dieser Bettler um, nahm seinen alten schäbigen Schlapphut ab und hob den Kopf. 
Ein gewaltiger Schreck durchfuhr jedes einzelne Gemeindemitglied. 
Niemand anders als unser Pastor stand da vorne. Wie erschraken da die Gemeindemitglieder, diese doch so sauberen Christen. Ich beugte beschämt mein Haupt, auch wenn ich nicht gelästert hatte, so ging doch auch ich an ihm vorbei. 


Traurig blickte uns unser Pastor an und seine Stimme war voller Tränen, als er sprach:
 
"Wie traurig ist es doch, das nicht ein Einziger von Euch diesem alten Mann seine Hilfe anbot!"

Er holte seine Bibel heraus und predigte über den 1.Korinther 13:
 
„Nun aber bleibet Glaube, Hoffnung, Liebe, die Liebe aber ist die größte unter ihnen!“

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

diese Geschichte hat mich tief berührt, sie erinnerte mich sehr an meine eigene Jugend, in der ich oft hörte, dass ich es nicht wert sei, zu leben.

Diese Geschichte zeigt auf sehr eindrückliche Weise, was wirklich wichtig ist im Leben.  
Es ist leicht, vom Helfen zu reden, sich mit christlichen Worten zu schmücken, aber es ist das Allerwichtigste, sie auch in den Alltag umzusetzen. 

Der „Penner“ störte die Gemeindemitglieder bei ihrer sonntäglichen inneren Vorbereitung auf den Gottesdienst, dabei wäre es umkehrt richtig gewesen: 

Sich erst um den armen alten Mann zu kümmern und dann den Gottesdienst zu feiern.

Mich haben in meinem Leben immer die Menschen am meisten beeindruckt, die gehandelt haben, nicht diejenigen, die nur geredet haben. 


Was hätte es mir in meiner Jugend genutzt, wenn die Eltern meines Jugendfreundes Hans-Christoph lediglich zu mir gesagt hätten: „Du armer Junge“, aber nichts getan hätten. 


Die oben genannte Stelle aus dem 1.Kor. 13 ist für mich eine der besten Stellen in der Bibel:

Wir brauchen etwas, für das es sich zu leben lohnt (Glaube), wir brauchen etwas, 

das uns Kraft gibt, den Alltag zu bewältigen und mutig in die Zukunft zu schreiten (Hoffnungund wir brauchen, um wirklich als glückliche Menschen leben zu können, Zuwendung, Vertrauen, Ermutigung (Liebe), so wie die Pflanzen die Sonne und den Regen benötigen.

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,
ich wünsche Euch morgen einen Tag des Frohsinns und des Mutes und einen Tag, an dem Ihr auch den anderen Menschen neben Euch seht.
Ich grüße Euch herzlich aus Bremen
Euer fröhlicher Werner



Das Foto wurde von Karin Heringshausen zur Verfügung gestellt

Freitag, 2. Oktober 2015

Lasst uns gastfreundlich sein - oder besser formuliert: flüchtlingsfreundlich

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

heute Abend möchte ich Euch eine Geschichte von Claus März zu lesen geben, nacherzählt von Peter Graf v. Eysselsberg:

„Gastfreundschaft beschenkt auch sich selbst!“

„Vor langer Zeit, da gab es einmal eine Stadt, deren Einwohner lebten glücklich und zufrieden, bis die Stadt von einem Krieg heimgesucht wurde:

Fremde Soldaten und viele Menschen, die ihnen nachfolgten in diesen Kriegswirren, raubten die Stadt und ihre Einwohner aus. Sie vergewaltigten brutal viele Frauen und missbrauchen zahlreiche Kinder auf schreckliche Weise.

Flüchtlinge kamen von fern und bettelten derartig hartnäckig, dass den Einwohnern kaum noch selbst etwas zum Leben blieb. Und das Wenige, das ihnen noch geblieben war, raubten ihnen durchs Land ziehende Räuber.

Als endlich wieder Ruhe und Friede im Land eingekehrt waren, bauten die Einwohner die Mauern um die Stadt so hoch, dass sie niemand mehr übersteigen konnte. 
Die Gräben rings um die Stadt gruben sie so tief und machten sie so breit, dass sie niemand mehr überwinden konnte, und die Tore wurden so fest eingemauert und das Eisen der Tore so sehr verstärkt, dass keiner sie mehr aufbrechen konnte.

Alle Freunde wurden zu Feinden erklärt.

Schließlich mieden selbst die Bettler die Stadt.
Bald kam niemand mehr.

Die Blumen blühten nur noch für die Einwohner, die Glocken im Kirchturm zeigten durch ihr Läuten nur noch für die Einwohner die Stunden an und niemand brauchte mehr etwas mit einem Anderen zu teilen.

Aber dann begannen die Einwohner, auch die Häuser voreinander zu verschließen.
Misstrauisch lauerten die Einwohner darauf , ob Andere sie betrügen wollten.

Eines Tages – seit dem Krieg war inzwischen eine lange Zeit vergangen – klopften drei zerlumpte und ausgehungerte Kinder ans Stadttor. Sie wurden von den Wachen unwirsch wieder fortgeschickt, sie waren aber derartig entkräftet durch den Hunger, dass sie die ganze Nacht vor dem Stadttor im Dreck liegen blieben.

Einige Bewohner hatten aufgehorcht, als die Kinder ans Stadttor klopften, weil schon so lange keiner mehr um Einlass gebeten hatte und konnten es einfach nicht mehr mit ansehen, wie die ausgehungerten Kinder dort lagen.

Sie sorgten dafür, dass das Stadttor einen Spalt geöffnet wurde 
und versorgten die armen Kinder mit Essen und neuen Kleidern.

Als die Kinder, durch Essen und Trinken gestärkt, nach drei Tagen ihren Weg fortsetzen konnten, sagten die Menschen in der Stadt nach dem Abschied:
„War es nicht schön, den Kindern zu helfen? In Zukunft wollen wir wieder die Tore offen halten und jeden in unserer Stadt willkommen heißen.“

Bald schon merkten die Einwohner, dass dies nicht nur ein großes Geschenk für die Anderen war, sondern auch für sie selber.“

Quelle: Karin Heringshausen


Ihr Lieben,

diese Stadt in unserer heutigen kleinen Geschichte ist ein Gleichnis für unser Leben.

Wenn uns Ungerechtigkeit widerfährt, wenn uns Böses angetan wird, wenn uns Menschen demütigen oder verleumden, dann verspüren wir in uns die Neigung, uns aus dieser Welt zurückzuziehen. Wir ziehen uns zurück wie in einen Turm, in den von außen niemand eindringen kann.

Aber das ist gefährlich, denn wenn wir uns aus dieser Welt zurückziehen,
dann werden wir einsam.

Und wenn wir mit dem erlittenen Unrecht, dem Bösen, das uns angetan wurde, den Demütigungen und Verleumdungen, die wir erfahren haben, allein bleiben, dann sind wir nicht nur einsam, nein, dann wächst in uns die alles vergiftende Pflanze des Zorns, der Wut und der Rache heran.

Das Gift dieser Pflanze kann unser ganzes Leben zerstören, weil unsere Seele und unser Geist dann nur noch auf Rache und Vergeltung ausgerichtet ist.

Wenn wir das zulassen, dann gestatten wir den Tätern, die uns Böses angetan haben, dass sie noch einmal Macht über uns haben, indem unser Leben durch das Gift der Rache zerstört wird.

Der einzige Weg, der uns aus unserer eigenen, selbst gewählten Gefangenschaft und Einsamkeit herausführt, ist, die Türe unseres eigenen Gefängnisses zu öffnen und das Böse mit Gutem zu vergelten.
Du bist einsam?
Dann lade doch mal jemand zu Dir zum Kaffeetrinken oder zum Abendbrot ein! Es sind weit mehr Menschen, die sich Deine Einladung freuen würden, als Du denkst!

Du bist verbittert und kannst das Schreckliche, das Dir angetan wurde, nicht vergessen?
Ich kann Dich aus tiefstem eigenen Erleben sehr gut verstehen und Du wirst das Böse auch niemals vergessen können. Das stimmt. Aber Du kannst es überwinden, indem Du Dich von der Vergangenheit abwendest und der Gegenwart zuwendest und Menschen hilfst, die in Not sind und Dich brauchen.

Du bist als Kind geschlagen worden?
Dann setze Dich dafür ein, dass in Zukunft weniger Kinder geschlagen werden!

Du bist missbraucht worden?
Dann hilf mit, die Kinder in Deiner Umgebung vor Missbrauch zu bewahren!

Du bist gedemütigt worden?
Dann hilf mit, dass den Menschen in Deiner Umgebung mit Respekt begegnet wird!

Wir sollten unser eigenes, selbst gewähltes Gefängnis öffnen, wir sollten es zu einem Haus der offene Tür machen, wir sollten gastfreundlich werden. Denn wer gastfreundlich ist, beschenkt nicht nur den Gast, sondern auch sich selbst.


Ihr Lieben,
ich wünsche Euch ein ruhiges Wochenende  mit viel innerer Gelassenheit und tiefer Freude und ich grüßen Euch herzlich aus Bremen
Euer fröhlicher Werner


Quelle: Karin Heringshausen

Montag, 28. September 2015

Genieße Dein Leben so, wie Du es willst!

                                           
„Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, 
sondern den Jahren mehr Leben zu geben.“ Alexis Carrel
Quelle: Helmut Mühlbacher

Ihr Lieben,

heute Abend möchte ich Euch eine Geschichte von Christoph Georges erzählen:Lebe Dein Leben – die 1.000 Murmeln
„Eines Tages setzte ich mich hin und begann sein bisschen zu rechnen. 

Der Durchschnittsmensch lebt ungefähr fünfundsiebzig Jahre. 
Ich weiß, einige leben etwas länger, andere sterben etwas früher, aber im Durchschnitt leben die Leute ungefähr fünfundsiebzig Jahre. 

Jetzt multiplizierte ich 75 Jahre mal 52 Wochen pro Jahr und ich kam auf 3900, die Zahl der Sonntage, die der Durchschnittsmensch in seinem kompletten Leben erlebt.

Hören Sie gut zu, jetzt komme ich zum wichtigsten Teil.

Es dauerte bis ich 55 war, um das in allen Details zu durchdenken. Bis dahin hatte ich also schon mehr als 2800 Sonntage erlebt. Ich erkannte, dass ich, wenn ich 75 Jahre alt werden würde, nur noch etwa 1000 Sonntage hätte, um sie zu genießen.

Und so ging ich zu einem Spielwarengeschäft und kaufte jede einzelne Murmel, die sie hatten. Am Ende musste ich drei Spielzeuggeschäfte besuchen, um meine 1000 Murmeln zusammen zu bekommen. Ich nahm sie mit nach Hause und stellte sie mir in einem großen Glas in ein Regal in meinem Arbeitszimmer. Seitdem habe ich jeden Sonntag eine Murmel aus dem Glas genommen und weggeworfen.

Und indem ich beobachten konnte, wie die Murmeln immer weniger wurden, fiel es mir leichter, mich auf die wichtigen Dinge im Leben zu konzentrieren. 

Es gibt nichts, was beeindruckender ist, als zu sehen, wie die Zeit, die man auf der Welt zur Verfügung hat, verrinnt, um sich dann in der Konsequenz an die wirklich wichtigen Dinge zu erinnern und seine Prioritäten richtig zu setzen.

Ich habe vor einiger Zeit meine allerletzte Murmel aus dem Glas genommen. Mir scheint, wenn ich es bis zum nächsten Sonntag schaffe, habe ich etwas zusätzliche Zeit geschenkt bekommen. 

Und wenn es etwas gibt, das wir alle gut gebrauchen können, dann ist es wohl etwas zusätzliche Zeit.“

Quelle: Astrid Müller
Ihr Lieben,
Junge Menschen leben, als wenn sie ewig leben würden und das sei ihnen auch gegönnt. 

Wenn man 20 Jahre alt ist, kann man locker davon träumen, doppelt, dreifach oder vierfach so alt zu werden. Man ist in dem Alter davon überzeugt, noch ganz viel Zeit zu haben. 

Wenn man aber wie ich 67 Jahre alt ist, weiß man, dass man (außer man heißt Johannes Heesters J) wahrscheinlich nicht mehr doppelt so alt wird.
Was ich sagen möchte, ist dies:

Es ist wichtig, wenn wir älter werden, die Tage, die uns bleiben, 

umso mehr zu genießen, umso mehr intensiv zu leben. 

Ich gebe zu, dass ich heute, angefangen vom Essen, über Radtouren, über die Blumen, über das Lachen von Kindern, über menschliche Begegnungen bis hin zu den wunderbaren Freundschaften, die ich habe darf, auch z.B. auf Facebook, das Leben viel mehr genieße als noch zu der Zeit, als ich 30 Jahre alt war.
Die alten Römer haben das so wunderbar in der Formel „Carpe diem“ zusammen-gefasst.
Wir Deutschen haben dieses lateinische Sprichwort ganz falsch übersetzt
mit
 „Nutze den Tag“.
Natürlich ist es wichtig, dass wir unsere Aufgaben und Pflichten erledigen und vollen Einsatz zeigen, aber es geht nicht darum, „den Tag zu nutzen“, also den gesamten Tag mit Pflichten und Tätigkeiten auszufüllen, sondern es geht darum, eine gesunde Balance zwischen Arbeit und Freizeit zu finden, den Tag neben der Arbeit also auch zu genießen und das ist die korrekte Übersetzung des lateinischen Sprichwortes: GENIEßE DEN TAG!

Am letzten Freitag habe ich auf ARTE den sehr guten Film "Sein letztes Rennen" mit Dieter Hallervorden in einer ernsthaften Rolle gesehen. Der Film berichtet von einem ehemaligen Olympiasieger des Jahres 1956, der mit seiner Frau in ein Altersheim zieht und dann den Traum hat, noch einmal den Berlin-Marathon mitzulaufen. Ich kann diesen Film nur jedem empfehlen.
Durch diesen Film ist mir wieder sehr deutlich geworden, wie wichtig es ist, dass wir älteren Menschen noch Ziele und Träume haben und dass wir uns nicht von anderen aufhalten lassen dürfen auf dem Weg zu unseren Zielen!
Ich bin mit 67 Jahren schon alt, 
aber noch zu jung für Bastelarbeiten als bloße Beschäftigungstherapie.
Ich bin mit 67 Jahren schon alt,
aber noch zu jung, um nur in alten Erinnerungen zu schwelgen.
Ich bin mit 67 Jahren schon alt,

aber noch zu jung, um mir von anderen diktieren zu lassen, wie ich meinen Tag gestalten soll.
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,
ich wünsche Euch morgen einen fröhlichen Tag, viel Kraft für Eure Arbeit und Zeit zum Genießen, zum Entspannen, zum Seele-baumeln-Lassen.
Ich grüße Euch ganz herzlich
Euer fröhlicher Werner

Quelle: Karin Heringshausen