3326 Geschichten


Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 3.326 Beiträge und mindestens zwei Mal in der Woche kommen weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen


Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Freitag, 8. Januar 2016

Wenn Herz und Mut sich zusammentun

Quelle: Helmut Mühlbacher
"Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen Wort ist derselbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und einem Glühwürmchen." 
Mark Twain
Raymonde Graber
Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch eine Geschichte von Hans-Christoph Kalberlah erzählen:

"Wenn Herz und Mut sich zusammentun
"

"Wenn in der inneren Welt des Menschen eine wichtige Entscheidung ansteht, hoffen alle Bewohner der inneren Welt darauf, dass sich das Herz an deren Vorbereitung und Ausführung beteiligt. Es hat sich nämlich herausgestellt, dass dann, wenn es bei wichtigen Dingen beteiligt ist, diese in aller Regel auch gelingen.

Jedes Mal nun, wenn sich das Herz aufmacht, um mit den Anderen etwas Wesentliches zu beraten, zu beschließen und zu tun, klopft es an die Tür des Mutes und bittet ihn, es zu begleiten. Denn es weiß, dass es den Mut bei allen wichtigen Entscheidungen braucht.
Quelle: Anke Stapelfeldt

Zwar haben sich längst alle Bewohner daran gewöhnt, dass sich das bei den großen Versammlungen der Hilfe des Mutes vergewissert, doch staunen manche immer darüber, dass sich der Mut sich niemals verweigert, wenn das Herz ihn um Beistand bittet. Andere nämlich haben mit dem Mut ganz andere Erfahrungen gemacht.

Kürzlich fasste die Scheu all ihre Kräfte zusammen und fragte das Herz nach dem Grund dafür, warum der Mut ihm jedes Mal folge, ohne zu fragen und ohne zu klagen.

Das Herz lächelte die Scheu freundlich an und sagte:"Wahrscheinlich folgt mir der Mut, weil er weiß, dass ich bei wichtigen Entscheidungen nicht nur mich selbst, sondern auch die Anderen im Blick habe!" 
Quelle: Astrid Müller
Die Scheu dachte eine Weile nach und fragte dann:"Muss aber nicht jemand wie ich zunächst einmal  sich selber im Blick haben, weil er so schwach ist?" 

Das Herz lächelte nicht weniger freundlich, als es antwortete:" Gerade weil du dich zu sehr im Blick hast, bist du schwach, und deshalb wird dir der Mut nicht so gern folgen!"

Die Scheu berührt von der bleibenden Freundlichkeit des Herzens, wagte noch eine Frage:" Wie aber kann ich lernen, mich weniger in den Blick zu nehmen?"

Quelle: Romana Huber
Das Herz sah die Scheu jetzt ungewöhnlich ernst an und sagte:" Indem du deine Aufmerksamkeit auf das hinlenkst, was wirklich wichtig ist im Leben!"

Und weil das Herz die weitere Frage der Scheu erraten hatte, fügte es hinzu:"Frag dich, wann immer du nur dich und deinen Kummer siehst: Ist das, was mich bedrängt, so wichtig? Wenn du diese Frage ernsthaft stellst, wirst du erfahren, was wirklich wichtig ist und darauf schauen!"

Die Scheu war während des Gespräches, in dem sie so viele wichtige Fragen gestellt hatte, um mehrere Zentimeter gewachsen (was sie selbst allerdings nicht bemerkt hatte) und als sie auf dem Heimweg dem Mut begegnete, grüßte der sie mit einem seltsam offenen Lächeln."
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

wenn wir ein Ziel erreichen und einen Traum verwirklichen wollen, ist es wichtig, dass daran unser Herz und unser Mit beteiligt sind.

Unser Herz hilft uns dabei, die richtige Entscheidung zu treffen. Es bewahrt uns davor, falsche, unrealistische Ziele in den Blick zu nehmen, sondern solche Ziele anzusteuern, solche Träume zu träumen, die unseren Möglichkeiten und Talenten entsprechen.

Quelle: Helmut Mühlbacher
Außerdem hilft uns das Herz dabei, zu begreifen, was im Leben wirklich wichtig ist, was lohnenswerte Ziele und Träume sind.

Aber all das nutzt uns wenig, wenn wir keinen Mut haben, 
wenn wir uns nichts zutrauen. 

Das Herz hilft uns, die Entscheidung zu treffen, eine Schwierigkeit zu überwinden, und der Mut hilft uns dabei, uns mit der Schwierigkeit auseinanderzusetzen und sie aus dem Weg zu räumen.
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,
Ich wünsche Euch morgen einen fröhlichen mutigen und zuversichtlichen Tag und ganz viel Mut, seid herzlich und mutig gegrüßt
Euer fröhlicher Werner vom Weserstrand 




                                                                       

Dienstag, 5. Januar 2016

Lasst uns damit aufhören, das Leben aufzuschieben!


Quelle: Helmut Mühlbacher
„Lasst uns damit aufhören, das Leben aufzuschieben. 
HEUTE ist der Tag, glücklich zu sein, HEUTE ist der Tag, einen Traum zu verwirklichen, ein Ziel anzusteuern, HEUTE ist der Tag, etwas Neues zu beginnen, HEUTE findet unser Leben statt!“
Werner Forneberg

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben, 

heute möchte ich Euch die Geschichte von Valerie Smith erzählen.
Die Geschichte hat sich tatsächlich in den USA ereignet:



"Das Narzissen - Prinzip"
"Meine Tochter hatte mich mehrfach angerufen und gesagt: 
"Mutter, Du musst die Narzissen sehen, bevor sie verblüht sind". Ich wollte immer kommen, aber von Laguna nach Lake Arrowhead war es eine Fahrt von zwei Stunden.  
"Ich komme am nächsten Dienstag," versprach ich - ein wenig zurückhaltend - bei ihrem dritten Anruf.


Der kommende Dienstag begann kalt und regnerisch. Aber ich hatte es versprochen, also fuhr ich los. Als ich endlich in Carolyns Haus angekommen war und meine Enkel begrüßt hatte, sagte ich: 
"Vergiss' die Narzissen, Carolyn! Die Straße ist vor lauter Nebel kaum zu erkennen und es gibt außer Dir und Diesen Kindern nichts auf der Welt, wofür ich auch nur noch einen Zentimeter weit fahren würde". 
  
Meine Tochter lächelte und sagte entspannt: "Wir fahren jeden Tag bei diesem Wetter, Mutti."

"Nun, mich bekommst Du nicht auf die Straße. bevor es aufklart. Und dann mache ich mich auf den Heimweg," machte ich ihr klar.


"Ich hatte gehofft, Du würdest mich zur Werkstatt fahren, damit ich mein Auto abholen kann". "Wie weit müssen wir fahren?" "Nur ein paar Häuser weit," sagte Carolyn, "ich kann fahren, ich bin das Wetter hier gewohnt." 

Nach ein paar Minuten fragte ich: "Wohin fahren wir? Das ist nicht der Weg zur Werkstatt!" "Wir nehmen den langen Weg dorthin," lächelte Carolyn, "entlang an den Narzissen."



"Carolyn," sagte ich in ernstem Ton. "Dreh bitte um." "Es ist schon in Ordnung Mutter, versprochen. Du wirst es Dir nie verzeihen, wenn Du dieses Erlebnis verpasst."

Nach etwa zwanzig Minuten bogen wir auf einen schmalen Schotterweg ab und ich sah eine kleine Kirche. An der langen Seite des Gebäudes sah ich ein handgeschriebenes Schild, auf dem "Narzissengarten" stand.


Wir stiegen aus und nahmen jeder ein Kind an die Hand. Dann folgte ich Carolyn. Als wir um die Ecke kamen, blieb mir der Atem stehen.


Vor mir zeigte sich einer der wundervollsten Ausblicke. Es sah aus, als hätte jemand ein Fass voll Goldstaub genommen und über den Bergwiesen ausgeschüttet. 

Die Blumen waren in majestätischen, bandähnlich abwechselnden Mustern aus leuchtendem Orange, Weiß, Zitronengelb, Lachsrosa, Safran und Creme angepflanzt. 

Jede unterschiedliche Farbe war so eingesetzt, dass das ganze Bild einem reißenden, wirbelnden Fluss mit einzigartigen Schattierungen glich. Es war eine Fläche von etwa zwei Hektar voller Blüten.


"Aber wer hat all dies hier geschaffen?" fragte ich Carolyn. "Es ist nur eine einzige Frau," antwortete sie." Sie lebt hier. Das ist ihr Heim." Carolyn zeigt auf ein gepflegtes Häuschen, das inmitten all dieser Pracht klein und schlicht wirkte. Wir gingen auf das Haus zu. Auf der Veranda hing ein Plakat.


"Antworten auf Fragen, die Sie stellen werden " lautete die Überschrift.
Die erste Antwort war einfach.
"50.000 Setzlinge," stand dort.

Die zweite Antwort lautete:
"Eine nach der anderen. Von einer einzigen Frau. Zwei Hände, zwei Füße und mäßig viel Hirn."

Die dritte Antwort lautete:"Begonnen im Jahre 1958."


Das war es: Das Narzissen-Prinzip.


Für mich stellte dieses Erlebnis eine lebensverändernde Erfahrung dar.

Ich gedachte dieser Frau, die ich nie gesehen hatte, die vor über 40 Jahren angefangen hatte, einen Setzling nach dem anderen zu pflanzen, um ihre Vision von Schönheit und Freude auf diesem Berggipfel zu verwirklichen.


Und nur das einfache Einpflanzen von einem Setzling nach dem anderen, Jahr für Jahr, hatte die Welt verändert. Diese unbekannte Frau hatte etwas Großes von unbeschreiblicher Pracht, Schönheit und Inspiration geschaffen.

Auf gewisse Weise stimmt es mich traurig, gab ich vor Carolyn zu. 


"Was hätte ich alles erschaffen können, wenn ich mir vor 35 oder 40 Jahren ein wundervolles Ziel ausgesucht und all die Jahre nach der Methode "Setzling um Setzling" an seiner Verwirklichung gearbeitet hätte.
Denk nur, was ich hätte erreichen können!"


Meine Tochter fasste die Botschaft des Tages auf ihre übliche direkte Weise zusammen.

"Fang' morgen damit an," sagte sie.
Quelle: Helmut Mühlbacher
Wir sagen uns immer, dass das Leben besser würde, wenn wir verheiratet sind und eine Familie gründen. Dann sind wir unzufrieden, weil unsere Kinder noch nicht groß genug seien und dass wir zufrieden wären, wenn sie es sind. Danach sind wir frustriert, weil wir es mit Teenagern zu tun haben. Wenn sie aus diesem Alter erst einmal heraus sind, dann werden wir sicher glücklich sein.


Wir reden uns ein, dass unser Leben vollständig ist, wenn unser Lebenspartner Dinge geklärt hat, wenn wir ein schöneres Auto haben, wenn wir uns einen exotischen Urlaub leisten können oder wenn wir in den Ruhestand treten. 


Die Wahrheit ist, es gibt keinen besseren Augenblick, um glücklich zu sein, als den jetzigen. Wenn nicht jetzt, wann dann? Ihr Leben wird immer aus Herausforderungen bestehen. Es ist das Beste, sich diese Tatsache einzugestehen und sich zu entscheiden, jetzt glücklich zu sein."
Quelle: Karin Heringshausen


 Ihr Lieben,



zwei wunderbare Dinge können wir aus dieser Geschichte lernen: 
Lasst uns aufhören mit der Aufschieberitis.
HEUTE ist der Tag, glücklich zu sein, HEUTE ist der Tag, einen Traum zu verwirklichen, ein Ziel anzusteuern, HEUTE ist der Tag, etwas Neues zu beginnen, HEUTE findet unser Leben statt!


Lasst uns langfristig denken.
Selbst derjenige, der wie diese Frau mit einer einzigen Blumenzwiebel anfängt, kann bei Geduld und Ausdauer eine Bergwiese in ein Blumenmeer verwandeln. 
Quelle: Astrid Müller
Ein klein wenig kann ich das der Frau nachfühlen: Ich habe auch einmal in meinem kleinen Garten mit wenigen Blumenzwiebeln angefangen und jetzt blühen jedes Jahr ungefähr 1.500 Tulpen, Narzissen, Krokusse und so weiter. Die Menschen, die an meinem Garten vorbeigehen im Frühjahr, bleiben stehen und erfreuen sich an der Blütenpracht.


Wenn Ihr also damit beginnt, ein Ziel anzusteuern, einen Traum zu verwirklichen, dann habt Mut anzufangen und dann habt Mut, dies in kleinen Schritten zu tun in der Gewissheit, dass Euch jeder kleine sichere Schritt Eurem Ziel näherbringt.
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,
Ich wünsche Euch heute einen erfüllten und mutigen Tag und grüße Euch mit einer Prise Fröhlichkeit, einer Tüte Freude und einem Sack voll Zuversicht
Euer fröhlicher Werner vom Weserstrand


Quelle: Karin Heringshausen

Samstag, 2. Januar 2016

Wie behandelst Du die Menschen, die Dir begegnen?

Quelle: Helmut Mühlbacher
"Die Menschlichkeit einer Gesellschaft zeigt sich nicht zuletzt daran, wie sie mit den schwächsten Mitgliedern umgeht."
Helmut Kohl
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

das Neue Jahr liegt neu und unverbraucht vor uns wie ein frisch gepflückter Acker. Das Neue Jahr richtet an seinem Anfang  ganz wichtige Fragen an Dich:

"Wie möchtest Du, dass die anderen Menschen Dich behandeln
und wie wirst Du die anderen Menschen behandeln?


Wirst Du den anderen Menschen mit Misstrauen begegnen
oder ihnen Vertrauen schenken?


Wirst Du mit Deiner Liebe den Hass besiegen
oder mit Deinem Hass die Liebe töten?


Wirst Du Zuversicht und Hoffnung wecken
oder dem Anderen die letzte Hoffnung rauben?


Wirst Du andere Menschen entmutigen
oder wirst Du ein Ermutiger sein, an den sich andere Menschen anlehnen können?
Quelle: Helmut Mühlbacher
Dazu möchte ich Euch heute Abend einen Text 
von Christoph Georges zum Lesen geben:

"Behandle jeden Menschen so, als wäre es Deine eigene

Tochter oder Dein eigener Sohn!"


"Nach Ende des Vietnam-Krieges wollte ein Soldat wieder nach Hause heimkehren.
Er rief deshalb seine Eltern von San Francisco aus an. 

"Mutti und Vati, ich komme nach Hause, aber ich habe eine Bitte: 
Ich habe einen Freund, den ich mit nach Hause bringen möchte." 

"Sicher",... antworteten die Eltern, "wir würden ihn gern treffen" !

"Da ist aber etwas, was ihr wissen solltet" erzählte der Sohn weiter, "er wurde  im Krieg 
ziemlich schwer verletzt. Er trat auf eine Landmine und verlor dabei einen Arm und ein Bein. Er hat nirgends sonst ein Zuhause und ich möchte, dass er bei uns wohnt."
"Es tut uns leid, das zu hören" antworteten die Eltern, 
"vielleicht können wir ihm helfen, einen Ort zu finden, wo er leben kann."

"Nein, Mutti und Vati, ich möchte, dass er bei uns wohnt" erwiderte der Sohn. 

"Mein Sohn", sagte der Vater, "du weißt nicht, um was Du uns da bittest, jemand mit einer solchen Behinderung wäre eine schwere Last für uns. Wir haben unser eigenes Leben zu leben und wollen unser Leben nicht durch solche Dinge beeinträchtigen.

Ich glaube, du solltest nach Hause kommen und diesen Menschen vergessen.
Er wird schon einen Weg finden, um allein damit klar zu kommen".

Quelle: Helmut Mühlbacher
An dieser Stelle legte der Sohn den Hörer auf. Die Eltern hörten nichts mehr von ihm.
Ein paar Tage später bekamen sie einen Anruf der Polizei von San Francisco. 


Ihr Sohn sei verstorben, nachdem er von einem Gebäude gestürzt war.
Die Polizei ging von einem Selbstmord aus.
Die trostlosen Eltern flogen nach San Franzisko. Sie wurden dort zum Leichenschauhaus gebracht, um ihren Sohn zu identifizieren.

Sie erkannten ihn, wurden aber vom Grauen gepackt, als sie sahen, was sie zuvor nicht wussten, .....ihr Sohn hatte nur einen Arm und ein Bein."


Quelle: Karin Heringshausen
Ihr Lieben,

ich gebe zu, dieser Text macht uns fassungslos und erschüttert uns.
Aber er trägt eine tiefe Wahrheit in sich.

In unserer Welt ist das große Ziel "Gesundheit", das propagiert wird und wer dem nicht entspricht, den wollen viele Menschen nicht in ihrer Nähe haben. 

Warum ist das so?
Ich denke, der Grund ist ein ganz einfacher:

Derjenige, der behindert oder krank ist, erinnert uns daran, dass unser Leben eben nicht eine ständige gradlinige Freudenbahn ist, auf der uns nichts Böses geschehen kann.

Im Anblick des Behinderten oder Kranken ahnen wir, dass es auch uns jederzeit treffen kann, dass uns eine schwere Krankheit ereilt oder wir durch einen unvorhersehbaren Unfall zum Behinderten werden.
Darüber möchten wir aber nicht nachdenken und deshalb vermeiden wir den Anblick von Schwerkranken und Behinderten.
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

ich wünsche mir für das neue Jahr auf tiefster Seele, dass wir ein Herz für kranke und behinderte Menschen entwickeln und ich darf Euch aus eigener Erfahrung sagen, dabei erleben wir beglückende Begegnungen und machen viele Menschen glücklich.
Außerdem sollten wir alle einmal darüber nachdenken, ob wir nicht auf die eine oder andere Weise behindert sind.
Quelle: Jürgen Tesch
Ihr Lieben,
Ich wünsche Euch morgen einen gesegneten Sonntag, viel Zuversicht und Hoffnung im Anblick des Neuen Jahres und grüße Euch alle sehr herzlich mit einem Container voll Hoffnung
Euer Mut machender fröhlicher Werner aus Bremen

                                   
Quelle: Karin Heringshausen
                    


Mittwoch, 30. Dezember 2015

Ein wundervolles Rezept für das Neue Jahr!


Ihr Lieben,

an diesem Silvesterabend möchte ich Euch ein wunderbares Rezept für die kommenden 12 Monate zu lesen geben. Es stammt von Katharina Elisabeth Goethe (1731-1808), der Mutter v. Johann Wolfgang von Goethe:


Man nehme zwölf Monate, putze sie ganz sauber von Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und Angst und zerlege jeden Monat in 30 oder 31 Teile, sodass der Vorrat genau für ein Jahr reicht.


Es wird jeder Tag einzeln angerichtet aus einem Teil Arbeit und zwei Teilen Frohsinn und Humor. Man füge drei gehäufte Esslöffel Optimismus hinzu, einen Teelöffel Toleranz, ein Körnchen Ironie und eine Prise Takt.

Dann wird die Masse sehr reichlich mit Liebe übergossen. 
Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen netter Aufmerksamkeiten und serviere es täglich mit Heiterkeit und einer guten erquickenden Tasse Tee.

Ihr Lieben,

in meiner Kindheit habe ich immer von drei Dingen geträumt:
von Siebenmeilenstiefeln
von einer Tarnkappe 
von der Fee mit den drei Wünschen, die ich dann frei hätte.

Manchmal träume ich noch heute von diesen drei Dingen. 
Wenn ich heute Siebenmeilenstiefel zur Verfügung hätte, dann würde ich sie jetzt nutzen, um überraschend für ein Viertelstündchen bei jedem Einzelnen von Euch, meinen lieben Blogleserinnen und Bloglesern hereinzuschauen,um  Euch ein gutes, ein gesundes und ein gesegnetes Neues Jahr zu wünschen, Euch sagen, was für wundervolle und besondere Menschen Ihr seid und Euch ein dickes Bündel zu überreichen, zusammengeschnürt aus Freude, Liebe, Zuversicht, Hoffnung und Glück.

 
Wenn ich heute eine Tarnkappe zur Verfügung hätte, dann würde ich sie nutzen, um mithilfe der Siebenmeilenstiefel um die Welt zu reisen und den Staatsfrauen und Staatsmännern dieser Erde ins Gewissen zu reden, damit auf dieser Erde mehr Gerechtigkeit und mehr Friede angestrebt wird.

Quelle: Helmut Mühlbacher
Wenn mir heute eine Fee begegnen würde und ich drei Wünsche frei hätte, die erfüllt würden, so wüsste ich genau, was ich mir wünschen würde:
…dass endlich Frieden überall auf dieser Welt herrscht und dass die Menschen endlich anfangen, sich zu lieben, statt sich zu bekriegen.
…dass auf dieser Welt kein einziges Kind mehr misshandelt und sexuell missbraucht wird und dass keine Frau mehr misshandelt und vergewaltigt wird.
...dass auf dieser Welt niemand mehr hungern und dürsten muss, sondern dass die Güter dieser Welt gerecht verteilt werden, damit alle genug zum Leben haben.

Quelle: Helmut Mühlbacher
Für mich selbst brauchte ich nichts. Für mich wäre es das größte erreichbare Glück, wenn diese drei Wünsche erfüllt würden.

In meinem kleinen bescheidenen Rahmen werde ich auch im Neuen Jahr dafür kämpfen, diese Welt ein klein wenig heller und menschlicher zu machen, und ich werde weiter meine froh- und mutmachenden Geschichten hier auf dem ESELSKIND-Blog erzählen.

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,
ich wünsche Euch morgen einen fröhlichen Silvesterabend, ganz viel innere Freude, ganz viel Zuversicht und Hoffnung, was das Neue Jahr betrifft, und einen Backofen voll Liebe
Euer fröhlicher Werner aus Bremen, 
der morgen keine Knaller anzünden und auch keine Rakete steigen lassen wird, der aber für Euch eine Kerze anzündet, ganz gleich wo Ihr gerade seid.


Quelle: Karin Heringshausen

Sonntag, 27. Dezember 2015

Hör auf, Trübsal zu blasen, es gibt schönere Instrumente!

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

nun nähert sich mit Windeseile der Jahreswechsel und damit denken wir alle vermehrt darüber nach, wie wir in Zukunft unseren Alltag, unser Leben gestalten wollen. 


Jedes Mal, wenn sich der Jahreswechsel nähert, erwacht tief in uns die Sehnsucht, auszubrechen auf manchem Festgefahreren, aus mancher Angst, aus manchen Gegebenheiten. 

Deshalb möchte ich Euch heute anstelle einer Geschichte einen Text von Christoph Georges zu lesen geben, der mir in die Hände fiel und der das Lebensgefühl von vielen Menschen ausdrückt:
„Unglücklich“ 

Du fühlst Dich tief unglücklich 

und weißt manchmal nicht einmal, warum. 

Du stellst Dir vor, dass keiner Dich mag
und könntest stundenlang heulen.
Du bist Dein eigener Gefangener.
Du sitzt mit Deinen Gedanken, Deiner ganzen 
Fantasie hoffnungslos fest in Deinem eigenen Elend.
Quelle: Karin Heringshausen
Es gibt nur eine Lösung:
Verkrieche Dich nicht in Deinem Schneckenhaus! 
Komm heraus!
Quelle: Karin Heringshausen
Ihr Lieben,

wenn ich heute ein so fröhlicher Mensch bin und auch andere Menschen fröhlich machen möchte, dann könnte das zu dem falschen Schluss führen, ich sei schon immer so gewesen. Aber das ist nicht wahr!

Auch ich habe solche Lebenszeiten erlebt, wie sie in unserem Text geschildert werden.
  Ich sah alles in Schwarz und morgens zog ich mir am liebsten die Decke über den Kopf, statt aufzustehen. Ich glaubte, keinen Ausweg mehr zu sehen, und manchmal dachte ich zumindest daran, meinem Leben ein Ende zu setzen.


Aber, und das ist das Tröstliche und das Tolle: 
Jeder von uns, der in einer solchen Situation ist, 
kann aus der Ausweglosigkeit ausbrechen!
 

Wir Menschen verfügen über eine Eigenschaft,
die uns von allen anderen Wesen unterscheidet:
 
Wir können in jeder Sekunde unseres Lebens 
unserem Leben eine neue Richtung geben.


Du musst nicht bis Silvester warten, um etwas Neues beginnen zu können, sondern HEUTE und JETZT kannst Du beginnen, Deinem Leben eine neue, eine zuversichtliche, eine hoffnungsvolle und mutige Richtung zu geben:


Hör endlich auf, über Dein Leben zu grübeln, das hat noch nie etwas Positives bewirkt. Verlass endlich Dein Schneckenhaus und mache Dich auf den Weg zu Deinem eigenen Glück!

Drei Dinge musst Du beachten, wenn Du glücklich und fröhlich werden möchtest:
 


1. Fass den festen Entschluss, niemals aufzugeben und 
dann verlass Dein Schneckenhaus.

2. Geh Schritt für Schritt voran und versuche nicht, 
gleich am ersten Tag das Ziel zu erreichen.

3. Lass Dir von fröhlichen Menschen helfen bei Deiner Suche nach dem Glück. Schließe Dich einem Kreis fröhlicher Menschen an.
Ihr Lieben,
ich wünsche Euch einen fröhlichen und harmonischen Sonntag und grüße Euch herzlich aus Bremen
Euer fröhlicher und zuversichtlicher Werner

Quelle: Helmut Mühlbacher

Mir wurde ein Stern verliehen!

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

zu Weihnachten habe ich sehr viel Post und manches Päckchen bekommen.
Ein Päckchen erregte meine Aufmerksamkeit besonders deshalb, weil es so klein und unscheinbar war.



Das Päckchen enthielt den hier abgebildeten Stern.
Der Absender teilte mir Folgendes mit:
"Lieber Werner, ein guter Koch wird mit einem Stern ausgezeichnet und ein gutes Hotel sogar mit mehreren Sternen. Deshalb möchte ich Dir heute den beiliegenden Stern schicken. 


Seit über 5 Jahren erzählst Du jetzt Geschichten auf dem ESELSKIND-Blog und machst damit Menschen froh, schenkst ihnen neue Zuversicht und Hoffnung und ermutigst sie. Deshalb möchte ich Dich heute mit dem Stern für Deine Treue auszeichnen, mit der Du die Geschichten erzählst."


Ich habe mich sehr über dieses Geschenk gefreut und es motiviert mich sehr, mit dem Erzählen der Geschichten fortzufahren. Der Stern wird einen Ehrenplatz in meiner Wohnung bekommen.

Herzliche Grüße aus Bremen
Euer fröhlicher Werner

Quelle: Helmut Mühlbacher


Donnerstag, 24. Dezember 2015

Ich wünsche Euch ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest!

Quelle: Raymonde Graber

Das Geheimnis des Glücks liegt nicht im Besitz, sondern im Geben. Wer andere glücklich macht, wird glücklich.
André Gide
Quelle: Helmut Mühlbacher

Ihr Lieben, 

am Morgen des Heiligen Abends möchte ich Euch eine Geschichte von Dan Clark erzählen, die in den USA geschehen sein soll:

"Ein Bruder wie dieser!"

"Mein Freund Paul bekam von seinem Bruder zu Weihnachten ein Auto geschenkt. Als Paul am Nachmittag des Heiligen Abends sein Büro verließ, sah er, wie ein ärmlich gekleiderter 16-jähriger Junge um sein nagelneu blitzendes Auto herumschlich. Er schien echt begeistert davon zu sein. „Ist das Ihr Auto, Mister?“, fragte er.
 

Paul nickte. „Ja, mein Bruder hat es mir zu Weihnachten geschenkt.“ Der Junge blieb wie angewurzelt stehen: „Wollen Sie damit sagen, Ihr Bruder hat es Ihnen einfach so geschenkt und Sie haben nichts dafür bezahlt? Mensch, ich wünschte ...“ Er zögerte.
 
Quelle: Helmut Mühlbacher
Natürlich wusste Paul, was der Junge sich wünschen würde. Er würde sich wünschen, auch so einen Bruder ZU HABEN. Aber was er sagte, kam für Paul so überraschend, dass er seinen Ohren nicht traute. 

„Ich wünschte mir“, fuhr der Junge fort, „ich könnte auch so ein Bruder SEIN.“
 

Paul sah den Jungen an - und fragte ihn spontan: 
„Hast Du Lust auf eine kleine Spritztour mit meinem neuen Auto?“ 

„Das wär’ echt toll, Mensch!“
 
Quelle: Ramona Huber
Nachdem sie eine kurze Strecke gefahren waren, fragte der Junge mit glühendem Augenaufschlag: „Mister, würde es Ihnen etwas ausmachen, bis zu unserer Haustür zu fahren?“ 

Paul schmunzelte. Er glaubte zu wissen, was der Junge wollte. Er wollte sicher seinen Nachbarn zeigen, dass er in einem großen neuen Auto nach Hause gefahren wurde. 

Aber Paul irrte sich ein zweites Mal gewaltig. „Könnten Sie da kurz halten, wo die beiden Stufen enden?“ fragte der Junge.

Ein Foto aus der Zeit, als der Winter noch ein Winter war! :-)
Quelle: Helmut Mühlbacher
Er lief die Stufen hinauf. Nach kurzer Zeit hörte Paul ihn zurückkommen. Aber er kam nicht schnell gerannt. Der Junge trug seinen verkrüppelten kleinen Bruder. 

Er setzte ihn auf der untersten Stufe ab, und dann beugte er sich zu ihm hinunter: „Da ist es, Bruderherz, genauso wie ich es Dir oben gesagt habe. Sein Bruder hat es ihm zu Weihnachten geschenkt, einfach so. Und eines Tages werde ich Dir auch eins schenken, genauso eins wie das hier ... und dann kannst du dir all die schönen Sachen in den Weihnachtsschaufenstern selbst ansehen, die ich versucht habe, dir zu beschreiben.“ 

Paul stieg aus und hob den kleinen Burschen auf den Beifahrersitz. Mit glänzenden Augen setzte sich sein großer Bruder neben ihn - und die drei machten sich auf zu einem Weihnachtsausflug, den keiner von ihnen jemals vergessen würde.
 

An diesem Heiligabend verstand Paul, was Jesus gemeint hatte, als er sagte:
„Es ist seliger, zu geben ...“
 


Ihr Lieben,

das ist eines der wunderschönen Geheimnisse von Weihnachten und ich hoffe von Herzen, das viele dieses Geheimnis erkennen:
 
Es ist schön, zu Weihnachten beschenkt zu werden. Das löst Freude in uns aus.
Aber noch schöner, noch beglückender ist es, andere Menschen zu beschenken, vor allem solche, die sich selbst nur wenig leisten können und die gar kein Geschenk erwarten.

Ich habe in den Tagen vor Weihnachten viele Menschen besucht, die ich aus irgendeinem Zusammenhang kenne und habe sie mit Kleinigkeiten beschenkt und ich werde die leuchtenden Augen und das fröhliche Erstaunen nicht vergessen, die mir begegneten, als ich die kleinen Geschenke überreichte.

Ihr Lieben,

Ich wünsche Euch heute, Ihr lieben Leserinnen und Leser meines ESELSKIND-Blogs, einen harmonischen Heiligen Abend im Kreise Eurer Lieben und ich grüße Euch auf das Allerherzlichste
Euer fröhlicher und weihnachtlicher Werner

Quelle: Raymonde Graber