3129 Geschichten


Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 3.179 Beiträge und mindestens zwei Mal in der Woche kommen weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen


Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Mittwoch, 31. Dezember 2025

Geschichte: Die Freiheit der Möwe

 

Quelle: Helmut Mühlbacher

Die Freiheit der Möwe

Herr, gib mir die Kraft, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann, die Gelassenheit, das Unabänderliche zu ertragen und die Weisheit, zwischen diesen beiden Dingen die rechte Unterscheidung zu treffen.
Franz von Assisi
Quelle: Karin Heringshausen

Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch die Geschichte eines unbekannten Autors erzählen:

"Die Freiheit der Möwe"

"Eine Möwe erhob sich in den Himmel;
im Schnabel hatte sie ein Stück Fleisch. 

Andere Möwen erspähten den Leckerbissen im Schnabel ihrer Kameradin und verfolgten sie, um ihr das Fleisch abzujagen. 

Erbittert wurde die Möwe angegriffen.
Schließlich ließ sie das Fleisch fallen; die Verfolger ließen von ihr ab und flogen kreischend dem Bissen nach.

Die Möwe atmete auf und sagte:
„Jetzt ist es friedlich hier oben.
Der ganze Himmel gehört mir.“

Quelle: Karin Heringshausen

Ihr Lieben,

wenn wir im im Neuen Jahr zu Ruhe kommen wollen, wenn wir uns wünschen, dass die schweren Belastungen wenigstens zeitweise von uns abfallen und wenn wir wollen, dass wir Augenblicke des Glücks empfinden wollen, dann müssen wir bereit sein, ab und zu auch loszulassen wie die Möwe.

Wer im stetigen Konkurrenzkampf steht, wer ständig mit anderen Menschen mithalten möchte, wer Angst hat, etwas zu verpassen und sei die Folge einer Vorabendserie, wird nie völllig zu Ruhe kommen, nie ganz zu sich selber finden.
Quelle: Karin Heringshausen

Ihr Lieben,

ich wünsche nun jedem Einzelnen von Euch ein gutes, ein ruhiges, gelassenes, vor allem auch ein gesundes, glückliches und gesegnetes Neues Jahr.

Ganz liebe, herzliche, fröhliche und zuversichtliche Grüße

Euer Werner


Quelle: Karin Heringshausen

Dienstag, 30. Dezember 2025

Geschichte: Manchmal stehen wir uns selbst im Weg

Quelle: Karin Heringshausen

 "Selbstvertrauen ist das erste Geheimnis des Erfolges."

Ralph Waldo Emerson
Quelle: Karin Heringshausen

Ihr Lieben,

heute Morgen möchte ich Euch die Geschichte eines unbekannten Autors erzählen:
 
"Manchmal stehen wir uns selbst im Weg"

"Es war einmal ein Hund. Er hatte großen Durst.
Doch jedes Mal, wenn er trinken wollte und dabei sein Spiegelbild im Wasser erblickte, erschrak er vor dem fremden großen Hund, den er sah und wich voller Angst zurück.

Irgendwann aber war sein Durst so groß und unerträglich, dass er seine Furcht überwand und mit einem großen Satz ins Wasser sprang. 
Und tatsächlich verschwand dann auch der "andere" Hund."
 
Quelle: Karin Heringshausen


Ihr Lieben,

für das Neue Jahr wünsche ich jedem von Euch, dass er die Erfahrung des Hundes aus unserer Geschichte macht:

Von unseren Träumen und Zielen trennen uns oft nicht so sehr die Umstände oder andere Schwierigkeiten, sondern oft nur unsere eigene Angst, unser mangelndes Selbstbewusstsein - wir trauen es uns selbst nicht zu. 

Ob wir aber etwas können oder nicht, werden wir erst dann erfahren, wenn wir es ausprobiert haben.
Dabei ist es aber auch wichtig, dass wir in der richtigen Weise vorgehen. 

Ein wundervoller Mensch hat mir in meiner Jugend beigebracht, dass es wenig bringt, zu versuchen, 10 Meter weit zu springen, das kann nicht gelingen, denn das wäre Weltrekord!

10 Meter aber SCHRITT für SCHRITT zu gehen - das ist eine Übung, die selbst ein kleines Kind schaffen kann.

Deshalb sollten wir bei dem Versuch, unsere Träume zu verwirklichen und unsere Ziele zu erreichen, immer SCHRITT für SCHRITT vorgehen, dann sind viele Ziele leicht zu erreichen, viele Träume leicht zu verwirklichen.

Ich wünsche mir für das Neue Jahr von Herzen, dass sich jeder von Euch mehr zutraut, mehr von sich selbst hält und begreift, dass er etwas Besonderes ist.

Ich wünsche Euch morgen einen ruhigen, gemächlichen und besinnlichen Tag und ich grüße Euch alle ganz herzlich, 

Euer fröhlicher Werner
Quelle: Karin Heringshausen




Geschichte: Kerzen für den Frieden der Welt! - Davon halte ich gar nichts!

 


"Es ist leichter, alle zu lieben als einen. Die Liebe zur ganzen Menschheit kostet gewöhnlich nichts als eine Phrase; die Liebe zum Nächsten fordert Opfer." Peter Rosegger

Quelle: Raymonde Graber


Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch die Geschichte eines unbekannten Autors erzählen:

"Kerzen für den Frieden der Welt!"

"Einst trafen sich zu Weihnachten drei Menschen, um Kerzen für den Frieden der Welt anzuzünden.

Ein Pfarrer,ein junger Mann und eine junge Frau.

Bevor sie die Kerzen anzündeten, sprach der Pfarrer:
"So, ich werde nun eine Harfenmusik einlegen und in den fünf Minuten, in denen wir die brennenden Kerzen vor uns haben, wollen wir den Menschen in den Krisengebieten friedvolle Gedanken schicken!"


So zündeten sie die Kerzen für den Frieden der Welt an.

Ernst und schweigsam saß der Pfarrer da. Eigentlich wollte er Gedanken des Friedens in die Krisengebiete schicken, aber ach! Er dachte die ganzen fünf Minuten nicht einen Augenblick daran.

Stattdessen dachte er: "Heute muss ich die Predigt noch einmal um Mitternacht halten. Gut und schön, will aber überhaupt heute noch jemand etwas von Gott und Jesus wissen? Interessiert sich denn heute noch jemand wirklich für den Glauben oder gehen sie nur,weil man das Weihnachten halt so macht?..."

Dem jungen Mann erging es nicht anders.Er dachte auch in keinster Weise an die Menschen in den Krisengebieten. Er war ein junger Vater, der eine Tochter (6) und einen Sohn (4) hatte.


"Ob die sich heute Abend freuen? Meine Tochter bekommt von mir eine Puppe und mein Sohn ein Duplohaus. Ja, ja das Duplohaus hat sich Sebastian gewünscht, aber gefällt Nina die blonde Puppe mit den Locken? Mist! Die Puppe mit den braunen Haaren gab es nicht,die sie am liebsten gehabt hätte!" 

So blieb da noch die Hoffnung, dass die Frau sich auf die guten Gedanken konzentrierte, die sie vorhatte, den Menschen in den Krisengebieten zu schicken. 

Aber nein, auch sie hatte kaum Gedanken für die Menschen in den Krisengebieten, aber sie versuchte, sich zu konzentrieren. Aber die anderen Gedanken waren stärker: "Ich freue mich auf mein Praktikum.
Mein Praktikumsleiter ist so ein lieber, wundervoller Mensch..."

Nachdem sie die Kerzen ausgeblasen hatten, gingen sie alle wieder nach Hause in der Hoffnung, die Anderen mögen an die Menschen in den Krisengebieten gedacht haben."
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

diese kleine Geschichte zeigt uns recht deutlich, dass es nicht genügt, Kerzen anzuzünden, um den Frieden in dieser Welt voranzubringen.

Manchmal zünde ich auch eine Kerze in einer Laterne an und denke dabei an einen wundervollen Menschen, der mir beibrachte, was wirklich wichtig ist:
 
Die Menschen zu lieben und aktiv dafür tätig zu sein, dass die Welt jeden Tag ein klein wenig heller und wärmer wird.
Quelle: Karin Heringshausen


Ihr Lieben, 
ich wünsche Euch morgen einen friedvollen, glücklichen und tatkräftigen Tag und grüße Euch alle mit einem fröhlichen Lachen, Euer Werner

                                                 Quelle: Werner Forneberg 

Geschichte: Ein Zuhause

 

Quelle: www.wikipedia.de

Ein Zuhause

Wer kein Zuhause hat, ist sein Leben
lang auf der Suche nach Geborgenheit,
auf der Suche nach Menschen,
die ihn aufnehmen und gern haben,
bei denen er Wärme findet und Halt.

Menschen suchen ihr Leben lang
Auf vielen Wegen, Umwegen und Irrwegen
nach einem warmen Nest,
nach einem vertrauten Schlupfwinkel,
nach einem behaglichen Hafen.

Sie suchen einen Tisch und ein Dach,
ein wenig Brot und ein wenig Wein,
ein gutes, offenes, gastfreundliches Herz,
eine stille menschliche Gegenwart
und ein Lied am Abend und am Morgen.

Was will ich mit einer Prachtwohnung,
mit einem Luxuswohnzimmer,
mit den raffiniertesten technischen Anlagen,
wenn keiner lacht und keiner singt,
wenn jeder seine eigenen Wege geht,
wenn die Menschen wie Mumien leben –
längst gestorben füreinander!

Phil Bosmans

Quelle: Werner Forneberg

Geschichte: Lohnt sich das, wenn ich mich aufrege?

 

Quelle: Helmut Mühlbacher

"Lohnt sich das, wenn ich mich aufrege?"


Nimms nicht persönlich. Kennst Du das nicht auch, dass Dir irgendetwas widerfährt und Du von jetzt auf gleich wütend oder ärgerlich reagierst? 

Vielleicht hast Du ja sogar einen guten Grund für Deinen plötzlichen Ärger, vielleicht ist er aber auch, bei näherem Betrachten, ziemlich überflüssig und nutzlos.

Wie auch immer, irgendetwas in Dir hat innerhalb von Sekundenbruchteilen die Kontrolle übernommen und in einer mehr oder weniger gewohnten Weise reagiert.

Es gibt da eine alte Geschichte von einem Mann, der im Dunklen über einen See rudert und plötzlich bemerkt, wie ihm ein anderes Boot entgegenkommt. Er regt sich fürchterlich über den anderen Steuermann auf, ruft ihm entgegen, dass er gefälligst aufpassen und ihm aus dem Weg steuern solle. Doch so sehr er auch ruft und sich immer mehr ärgert, das andere Boot bewegt unverändert immer weiter in seine Richtung.

Also bleibt unserem guten Mann nichts anderes übrig, als selbst den Kurs zu ändern, um den Zusammenstoß zu vermeiden. Und wie er das fremde Boot so vorüberziehen sieht, bemerkt er, dass gar niemand drin sitzt.

Und so schnell, wie seine Wut gekommen war, so schnell ist sie auch wieder verraucht - als er nämlich feststellt, dass da gar niemand ist, den er beschuldigen und über den er sich aufregen könnte.

Was hält Dich eigentlich davon ab, alle Situationen in Deinem Leben wie ein leeres Boot zu betrachten? 

Es gibt wirklich nichts, worüber es sich aufzuregen lohnt.
Es sei denn, Du nimmst die Dinge sehr persönlich oder suchst nach Schuldigen. Doch wenn Dir nur noch leere Boote begegnen, gibt es keine Schuldigen.

Also bist da nur noch Du - und wenn Du die Dinge nicht mehr so persönlich nimmst...

Unbekannter Autor 

Quelle: Helmut Mühlbacher

Montag, 29. Dezember 2025

Geschichte: Echte Liebe und Zuneigung...

Quelle: Karin Heringshausen

"Es gibt nichts Schöneres, als geliebt zu werden, geliebt um seiner selbst willen oder vielmehr trotz seiner selbst."

Victor Hugo

Quelle: Karin Heringshausen


Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch eine Geschichte von Mary Ann Bird erzählen:

"Echte Liebe und Zuneigung..."

"Ich wuchs in dem Wissen auf, dass ich anders war und ich hasste es.

Ich wurde mit einer Hasenscharte geboren und als ich in die Schule kam, machten meine Klassenkameraden mir klar, wie ich auf andere wirkte: ein kleines Mädchen mit einer missgestalteten Lippe und einer entstellten Sprache.

Ich war fest davon überzeugt, dass niemand außer meiner Familie mich lieben konnte.


Im zweiten Schuljahr gab es jedoch eine Lehrerin, die wir alle liebten. Die kleine, rundliche und fröhliche Dame hieß Mrs. Leonard -- eine vor Lebenslust sprühende Person.

Einmal im Jahr machten wir einen Hörtest und schließlich war ich an der Reihe.
Ich wusste aus den vergangenen Jahren, dass die Lehrerin dabei an ihrem Pult saß und irgendetwas flüsterte, während wir an der Tür standen und uns ein Ohr zuhielten:


Sätze wie:" Der Himmel ist blau" oder "Hast du neue Schuhe?", die wir dann wiederholen mussten.

Da stand ich dann und wartete auf die Worte, die ihr Gott in den Mund gelegt haben muss, jene sieben Worte, die mein Leben völlig veränderten.
Mrs. Leonard flüsterte: " Ich wünschte, du wärst meine kleine Tochter."
Quelle: Karin Heringshausen

Ihr Lieben,

bevor das Neue Jahr nun in Kürze beginnt, sollten wir uns noch einmal verdeutlichen, was
Liebe für die Menschen bedeutet.

Es gibt den wunderschönen Satz "Ich liebe Dich" und zu unseren Kindern und Jugendlichen sagen wir gerne
"
Ich habe Dich lieb".

Das ist ganz wunderbar und gibt den Menschen, zu denen das gesagt wird, Kraft, Mut, Hoffnung und Fröhlichkeit für den ganzen Tag.

Aber - ich schiebe mit ganzer Absicht ein großes ABER ein - das allein genügt nicht. 

In meiner Gruppe der Männer sind mir leider in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder Exemplare begegnet, die der Ansicht waren, es genüge für eine gute Ehe oder ein gutes Verhältnis zu den Kindern oder Enkelkindern, nur ab und zu ein "Ich habe Dich lieb/Ich liebe Dich" zu sagen.

Das aber ist ein großer Irrtum.

So wunderbar diese Sätze sind und so wertvoll und so beglückend sie bei vielen Gelegenheiten sein können, wenn sie nicht von Taten begleitet werden, sind sie hohl und nichts wert.

Liebe sollte im Alltag begleitet werden von kleinen alltäglichen Kleinigkeiten. 

Ich möchte Euch bitten, doch im Neuen Jahr viel kreativer zu werden.

Kleine Alltäglichleiten kosten so wenig:
Das fröhliche In-den Arm-Nehmen,
der kleine Blumenstrauß, den wir mit nach Hause bringen, 
das gemeinsame Abendessen in einem schönen Restaurant, 
eine Stunde Zeit, um mit unseren Kindern und Enkelkindern zu spielen ----
es gibt so viele wunderbare Gelegenheiten.


Ein guter Freund von mir hat es sich z.B. vor Jahren angewöhnt, seiner Frau jeden Tag (!), wenn er morgens aus dem Haus geht, einen kleinen Zettel zu hinterlassen.

Auf diesen Zettel schreibt er abends vorher eine liebe Botschaft für seine Frau und er lobt eine ihrer wunderbaren Eigenschaften.

Er sagte neulich zu mir: Ich mache damit nicht nur meiner Frau eine große Freude, sondern durch das tägliche Schreiben eines Zettels wird mir jeden Abend deutlich, welch wunderbare Frau ich an meiner Seite habe.


Quelle: Werner Forneberg
Ihr Lieben,

ich würde mir wünschen, dass wir im Neuen Jahr handeln wie die Lehrerin in unserer Geschichte.

Die Liebe, praktiziert in der Tat,
das sollte unser Ziel im Neuen Jahr sein.

Ich wünsche Euch nun morgen einen wundervollen Tagund grüße Euch ganz herzlich,

Euer fröhlicher Werner


Sonntag, 28. Dezember 2025

Geschichte: "Behandle jeden Menschen so, als wäre es Deine eigene Tochter oder Dein eigener Sohn!"

 

Quelle: Helmut Mühlbacher

"Die Menschlichkeit einer Gesellschaft zeigt sich nicht zuletzt daran, wie sie mit den schwächsten Mitgliedern umgeht." Helmut Kohl

Quelle: Karin Heringshausen

Ihr Lieben,

in diesen Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr möchte ich Euch den traurigen Text eines unbekannten Autors zum Lesen geben:

"Behandle jeden Menschen so, als wäre es 

Deine eigene Tochter oder Dein eigener

Sohn!"


"Nach Ende des Vietnam-Krieges wollte ein Soldat wieder nach Hause kommen.

Er rief seine Eltern von San Franzisko aus an.

"Mutti und Vati, ich komme nach Hause, aber ich habe eine Bitte: 
Ich habe einen Freund, den ich mit nach Hause bringen möchte."

"Sicher",... antworteten die Eltern, "wir würden ihn gern treffen" !


"Da ist aber etwas, was ihr wissen solltet" erzählte der Sohn weiter, "er wurde ziemlich schwer im Krieg verletzt. Er trat auf eine Landmine und verlor dabei einen Arm und ein Bein. Er hat nirgends sonst ein Zuhause und ich möchte, dass er bei uns wohnt."


"Es tut uns leid, das zu hören" antworteten die Eltern, "vielleicht können wir ihm helfen, einen Ort zu finden, wo er leben kann."

"Nein, Mutti und Vati, ich möchte, dass er bei uns wohnt" erwiderte der Sohn.


"Mein Sohn", sagte der Vater, "du weißt nicht, um was Du uns da bittest, jemand mit einer solchen Behinderung wäre eine schwere Last für uns. Wir haben unser eigenes Leben zu leben und wollen unser Leben nicht durch solche Dinge beeinträchtigen.

Ich glaube, du solltest nach Hause kommen und diesen Menschen vergessen.
Er wird schon einen Weg finden, um allein damit klar zu kommen".


An dieser Stelle legte der Sohn den Hörer auf. Die Eltern hörten nichts mehr von ihm.


Ein paar Tage später bekamen sie einen Anruf der Polizei von San Franzisko.


I
hr Sohn sei verstorben, nachdem er von einem Gebäude gestürzt war. Die Polizei ging von einem Selbstmord aus.
Die trostlosen Eltern flogen nach San Franzisko. Sie wurden dort zum Leichenschauhaus gebracht, um ihren Sohn zu identifizieren.

Sie erkannten ihn, wurden aber vom Grauen gepackt, als sie sahen, was sie zuvor nicht wussten, .....

....... ihr Sohn hatte nur einen Arm und ein Bein."
Quelle: Karin Heringshausen

Ihr Lieben,

ich gebe zu, dieser Text macht uns fassungslos und erschüttert uns.
Aber eine tiefe Wahrheit trägt er in sich.

In unserer Welt ist das große Ziel "Gesundheit", das propagiert wird und wer dem nicht entspricht, den wollen viele Menschen nicht in ihrer Nähe haben. 

Warum ist das so?
Ich denke, der Grund ist ein ganz einfacher:

Derjenige, der behindert oder krank ist, erinnert uns daran, dass unser Leben eben nicht eine ständige gradlinige Freudenbahn ist, auf der uns nichts Böses geschehen kann.

Im Anblick des Behinderten oder Kranken ahnen wir, dass es auch uns jederzeit treffen kann, dass uns eine schwere Krankheit ereilt oder wir durch einen unvorhersehbaren Unfall zum Behinderten werden.

Darüber möchten wir aber nicht nachdenken und deshalb vermeiden wir den Anblick von Schwerkranken und Behinderten.
Quelle: Karin Heringshausen


Ihr Lieben,

ich wünsche mir für das neue Jahr auf tiefster Seele, dass wir ein Herz für krankenund behinderte Menschen entwickeln und ich darf Euch aus eigener Erfahrung sagen, dabei erleben wir beglückende Begegnungen und machen viele Menschen glücklich.


Außerdem sollten wir alle einmal darüber nachdenken, ob wir nicht selbst auf die eine oder andere Weise behindert sind.

Ich wünsche Euch heute nun einen geruhsamen und zuversichtlichen Tag und grüße Euch alle sehr herzlich mit einem Container voll Hoffnung

Euer mutmachender Werner aus Bremen
Quelle: Karin Heringshausen



                                                       

Samstag, 27. Dezember 2025

Geschichte: Das Königskind

 

Quelle: Deutscher Kinderschutzbund

Kinder sind das Kostbarste
und das Wertvollste auf der Welt

"Der überschäumend fruchtbare Geist des Kindes bedarf keiner Ereignisse der äußeren Welt, um Beschäftigung und Erheiterung zu finden."
Edgar Allan Poe
Quelle: Karin Heringshausen

Ihr Lieben, 

heute Morgen möchte ich Euch die Geschichte eines unbekannten Autors erzählen:
 
"Das Königskind"

"Es war einmal ein König. In seiner Stadt herrschte große Armut. Die Menschen in seiner Stadt waren verbittert und unzufrieden und sie fürchteten ihren Herrscher. 

Eines Tages ließ der König alle Bewohner am Stadtplatz versammeln, um ihnen etwas Wichtiges mitzuteilen. Gespannt und ängstlich richteten die Menschen ihre Blicke auf den König und waren neugierig auf die wichtige Mitteilung. 

Der König sprach: „Ich habe heimlich ein Königskind gegen eines eurer Kinder getauscht. Behandelt es gut. Sollte ich erfahren, dass meinem Kind Schlechtes widerfährt, werde ich den Schuldigen zur Rechenschaft ziehen!“ 

Dann kehrte der König auf sein Schloss zurück. Die Stadtbewohner fürchteten die Strafe, weil niemand wusste, welches das Königskind war. Deshalb begannen die Menschen alle Kinder in der Stadt so zu behandeln, als wäre jedes einzelne das Königskind. 

Es vergingen viele Jahre. Die Kinder wurden zu Erwachsenen und bekamen selber Kinder.
Der mittlerweile alte König beobachtete mit Genugtuung die Entwicklung in seiner Stadt.
Aus der früheren armen und schmutzigen Stadt wurde eine prachtvolle, weit über die Landesgrenzen bekannte Stadt. Es gab Krankenhäuser, Schulen, eine große Bibliothek. 

Die Bewohner waren zufrieden und glücklich. Und warum? 
Weil alle Bewohner die Kinder in der Stadt mit viel Liebe und gut erzogen haben. 

Da niemand wusste, welches Kind das Königskind war, wurde jedes in der Stadt so behandelt, als wäre es vom König."
Quelle: Karin Heringshausen

Ihr Lieben,

in dem nun fast schon vergangenen Jahr wurden wir immer wieder erschüttert durch Berichte über vernachlässigte, geschundene und misshandelte Kinder

Immer, wenn ich solche Berichte lese, krampft sich mein Herz zusammen und ich werde für eine gewisse Zeit sehr traurig.

Aber dann erwacht in mir immer der Wille, dafür zu kämpfen, dass in unerer Welt immer weniger Kinder vernachlässigt, geschunden, misshandelt und missbraucht werden.

Immer wieder höre von anderen Menschen, auch hier auf Facebook, die Meinung: 
"Werner, was willst Du alleine ausrichten, Du bist doch nur ein Einzelner? Du kannst allein gar nichts ausrichten."

Ich kann dem nicht zustimmen: 
Allein hier auf Facebbok habe ich so viele feine, gute und einsatzwillige Menschen kennengelernt, dass ich die große Hoffnung habe, dass wir im neuen Jahr unserem Ziel, die Kinder dieser Welt vor Misshandlung und Missbrauch beschützen zu können, wieder einen Schritt näherkommen werden.

Dass wir nicht ALLEN Kindern helfen können, darf nicht Ausrede dafür sein, KEINEM Kind zu helfen. Für jedes einzelne Kind, dem wir helfen, ist unsere Hilfe ganz wichtig.

Wir sollten lernen, wie in der obigen Geschichte, mit unseren Kindern und Enkelkindern und auch mit allen anderen Kindern, die uns begegnen. so umzugehen, als seien sie das Kostbarste und Wertvollste auf der Welt.

Quelle: Karin Heringshausen

Ihr Lieben, 
genießt die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr, lasst ein wenig Eure Seele baumeln und freut Euch des Lebens, ganz liebe fröhliche Grüße an jeden Einzelnen von Euch schickt Euch 

Euer fröhlicher Werner

Quelle: Helmut Mühlbacher

Bleib einmal stehn und haste nicht...

 

Quelle: Raymonde Graber

Bleib einmal stehn und haste nicht


Bleib einmal stehn und haste nicht
und schau das kleine stille Kerzenlicht.

Hab einmal Zeit für Dich allein

zum reinen Unbekümmertsein.

Lass Deine Sinne einmal ruhn

und hab den Mut zum Garnichtstun.

Lass diese wilde Welt sich drehn

und hab das Herz, sie nicht zu sehn.

Sei wieder Mensch und wieder Kind

und spür, wie Kinder glücklich sind.

Dann bist, von aller Hast getrennt,

Du auf dem Weg hin zum Jahresend.


(Edda Loose)

Quelle: Helmut Mühlbacher