3326 Geschichten


Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 3.326 Beiträge und mindestens zwei Mal in der Woche kommen weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen


Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Montag, 27. Juli 2026

Geschichte: Dein Wunsch ist mir Befehl!

 

Quelle: Helmut Mühlbacher

Dein Wunsch ist mir Befehl 
- eine Redensart, die aus dem Märchen 
"
Aladin und die Wunderlampe" stammt!

Quelle. Helmut Mühlbacher
 
Ich möchte Euch heute eine Geschichte von Gisela Rieger erzählen:

Des Wunsch des Ehemanns

„Ein älteres Ehepaar hatte sich im Fernsehen einen sehr informativen Bericht über lebensverlängernde Maßnahmen angesehen.

Der Bericht mit seinen eindrücklichen Bildern beeindruckte der Mann sehr und er sagte deshalb zu seiner Frau: »Ich möchte niemals, um überleben zu können, einer Maschine ausgeliefert sein!«

»Sollte ich tatsächlich eines Tages von betäubenden Flüssigkeiten abhängig sein und mit Unterstützung von Technik und Maschinen nur noch halbwegs dahinvegetieren – dann mein Liebling, zieh bitte den Stecker aus der Steckdose! Versprichst du mir das?«

»Das verspreche ich Dir gerne, mein Schatz«, antwortete die Frau erfreut.
»Du weißt doch, wie sehr ich dich liebe und dass ich dir stets deine Wünsche erfülle.«

Daraufhin stand sie auf, goss seinen Wein in den Ausguss, warf sein Smartphone in den Mülleimer und zog den Stecker des Computers aus der Steckdose.


Eine Quelle der Ruhe
von Helmut Mühlbacher

Ihr Lieben,

diese Frau in der Geschichte liebt ihren Mann sehr.
Sie begreift eine ganz große Wahrheit. 
Sie erkennt, dass unser Leben nicht erst dann fremdbestimmt wird, wenn wir in einem Krankenhaus oder Pflegeheim liegen und von betäubenden Medikamenten oder lebenserhaltenden Maschinen abhängig sind, sondern dass diese Fremdbestimmung schon im normalen Leben unser Leben massiv einschränken kann.

Gegen Wein ist grundsätzlich nichts einzuwenden, aber viele Menschen können ohne Alkohol gar nicht leben. 

Um diesem Alkoholkonsum zu bezahlen, müssen sie erhebliche Geldmengen aufbringen. Daher leidet die betroffene Familie oft nicht nur unter dem Alkoholgenuss des Vaters oder der Mutter und seinen Auswirkungen, sondern die Familie muss sich auch geldlich einschränken und kann sich vieles nicht leisten. Darunter leiden vor allem die Kinder.

Gegen ein Smartphone oder eine Computer ist im Grunde nicht einzuwenden, aber viele Menschen vernachlässigen ihre Familie, weil sie glauben, ständig im Internet sein zu müssen, weil sie der Überzeugung sind, ständig online sein zu müssen, um an sie geschickte Nachrichten empfangen, lesen und beantworten zu können.

Ich möchte nochmals betonen, dass gegen den normalen Konsum von Wein und den normalen Gebrauch von Smartphone und Computer nichts einzuwenden ist, aber jede und jeder von uns sollte sich in einer stillen Stunde ernsthaft fragen, ob er um eines lieben Menschen willen oder um der Familie willen oder um des Zusammenseins mit lieben Freundinnen/Freunden bereit ist, auf den Konsum von Alkohol und die Benutzung von Smartphone und Computer verzichten kann.

Wenn Ihr dazu in der Lage sein, für andere Menschen und auch um Eurer selbst willen auf Alkohol, Smartphone und Computer zu verzichten, dann seid Ihr als glückliche Menschen zu bezeichnen!!

Wenn Ihr aber dazu nicht in der Lage seid, dann solltet Ihr ernsthaft darüber nachdenken und Euch fachkundige Hilfe suchen.

Quelle: Werner Forneberg

Ihr Lieben,

Ich grüße Euch ganz herzlich und wünsche Euch einen fröhlichen und geruhsamen Abend und denkt dran, in den nächsten heißen Tagen genug zu trinken.

Euer Werner auf Bremen


 



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