3342 Geschichten


Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 3.326 Beiträge und mindestens zwei Mal in der Woche kommen weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen


Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Samstag, 19. September 2026

Geschichte: Der Löwe und die Maus

 

   
Quelle: Werner Forneberg

Ihr Lieben:


Heute möchte ich Euch eine Geschichte von Jean de La Fontaine erzählen:

„Der Löwe und die Maus“

Ausgerechnet zwischen den Tatzen eines Löwen kam eine kleine leichtsinnige Maus aus der Erde gekrabbelt. Doch der König der Tiere erwies sich wahrhaft als königlich und schenkte der Maus das Leben.

Diese Güte wurde später von der Maus belohnt – so unwahrscheinlich es zunächst auch klingen mag. Eines Tages verfing sich der Löwe in einem Netz, das für ihn als Falle aufgestellt worden war. Er brüllte schrecklich in seinem Zorn, aber die engen Maschen des Netzes hielten ihn gefangen.

Da kam die Maus herbeigelaufen und zernagte einige Maschen des Netzes, sodass der Löwe das ganze Netz auseinanderziehen und sich befreien konnte.

Quelle: Karin Heringshausen

Ihr Lieben,

das ist eine ganz wundervolle Geschichte und sie verdeutlicht, dass wir auch mit unseren geringen Kräften anderen Menschen in ihrer großen Not helfen können.

Ich kenne Menschen, die sind im Netz der Einsamkeit gefangen, aus der sie sich nicht befreien können. 
Durch eine freundliche Begrüßung, durch ein aufmunterndes Lächeln, durch ein Fragen nach dem Befinden, durch einen Besuch oder eine Einladung zu uns können wir diesen Menschen helfen, dass sie sich auf dem Netz der Einsamkeit befreien können.

Ich kenne Menschen, die sind im Netz der Hilflosigkeit gefangen. Sie sind nicht dazu in der Lage, wenn es notwendig ist, andere Menschen um Hilfe zu bitten. Indem wir eine Vertrauensbasis zu ihnen aufbauen und ihnen in aller Behutsamkeit unsere Hilfe anbieten, helfen wir ihnen, sich aus dem Netz der Hilflosigkeit (verstanden als: Ich habe keinen Menschen, der mit hilft, wenn ich Hilfe brauche) zu befreien.

Ich kenne Menschen, die sind im Netz ihrer Krankheit gefangen, aus dem sie sich nicht befreien können.
Durch einen Krankenbesuch, durch stilles Zuhören, wenn diese Menschen uns Ihre Krankheitsgeschichte und ihre Nöte schildern, können wir ihnen helfen, sich aus dem Netz der Krankheit zu befreien und auch wieder einen Blick für die schönen Dinge im Leben zu gewinnen.

Quelle: Karin Heringshausen

Ihr Lieben,

ich wünsche Euch einen fröhlichen und gesegneten  Sonntag und danke Gott, dass es Euch gibt.
Ganz liebe Grüße aus Bremen

Euer fröhlicher Werner  

                      




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