
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,
heute möchte ich Euch eine Geschichte von Christoph Georges
erzählen:
„Es war einmal ein Schüler, der seiner Lehrerin eine wunderschöne Muschel schenkte.
Sie sagte: „Ich habe noch nie eine so schöne Muschel gesehen!
Wo hast du sie bloß gefunden?“
Der Junge berichtete ihr von einer versteckten Stelle am anderen Ende der Insel
und davon, dass dort hin und wieder solch eine Muschel angeschwemmt würde.
„Ich werde diese wundervolle Muschel mein Leben lang aufbewahren“, entgegnete
ihm die Lehrerin, „und ich danke dir von ganzem Herzen. Aber du hättest doch
keinen so weiten Weg machen sollen, nur um mir etwas zu schenken.“
Darauf antwortete der Junge:
„Aber der weite Weg ist doch
ein Teil des Geschenks.“

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,
In unserer
Geschichte schenkt ein Junge seiner Lehrerin eine Muschel.
Nicht nur die Muschel selbst war wunderschön, sondern vor allem die Geschichte
dahinter ist herzerwärmend: die Zeit, die der Junge aufgewandt hate, die
Mühe, die er sich gegeben hat, und die Freude, die er auf dem weiten Weg empfunden
hat.
Erst diese kleinen Zugaben des Lebens machen Geschenke zu etwas wirklich Besonderem.
Wenn wir
jemandem etwas schenken, dann schenken wir ihm oft mehr als nur einen
Gegenstand — wir schenken ihm Aufmerksamkeit, erinnern uns an ihn und zeigen
ihm unsere Verbundenheit mit ihm.
Ein weiter Weg, ein Lächeln, ein kurzer Gruß: all das bleibt im Gedächtnis haften,
berührt das Herz ganz tief und schenkt Mut an grauen Tagen.
Solche Gesten signalisieren, dass jemand an uns gedacht hat oder wir an jemanden gedacht haben, und das ist unbezahlbar.
Also trau
dich, den Extraschritt zu gehen. Kleine Taten mit Herz können große Wirkungen erzielen
und anderen zeigen, wie wertvoll sie sind.
Manchmal ist nicht das, was wir schenken, das Kostbarste, sondern der Weg, den
wir dafür zurücklegen.
Ihr Lieben,
Quelle: Karin Heringshausen
Ich wünsche Euch ein geschenkvolles Wochenende und grüße Euch herzlich aus
Bremen
Euer fröhlicher
WernerQuelle: Karin Heringshausen
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Ich freue mich über jeden Kommentar zu meinen Geschichten auf diesem Blog, Euer Werner Forneberg