3326 Geschichten


Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 3.326 Beiträge und mindestens zwei Mal in der Woche kommen weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen


Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Montag, 25. März 2013

Du möchtest eines der größten Wunder dieser Welt kennenlernen?


Quelle: Helmut Mühlbacher

 „Du möchtest eines der größten Wunder dieser Welt kennenlernen?
Dann entzünde ein Licht! Mit Deinem Licht kann Du nun Tausende von weiteren Lichtern anzünden, ohne dass die Leuchtkraft Deines eigenen Lichtes dadurch geringer wird!“
Alexander Rykow
Quelle: Raymonde Graber
Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch eine Geschichte von Kristina Reftel erzählen:

„Gandhis Schuhe“

„Als Mahatma Gandhi einmal in einen Zug einstieg, verlor er eine Sandale. Da sich der Zug aber bereits wieder in Bewegung gesetzt hatte, konnte er seine Sandale nicht mehr hereinholen. 
www.welt.de
Zur großen Verwunderung der Mitreisenden zog er seine andere Sandale auch aus und warf sie aus dem Zug, sodass sie neben der verlorenen Sandale landete.

Einer der Passagiere fragte ihn, warum er das getan habe:
„Statt dass ich mit nur einem Schuh herumlaufe, kann derjenige, der die beiden Schuhe findet, ein Paar haben und sie wirklich benützen“, antwortete Gandhi mit einem Lächeln.“
Quelle: Helmut Mühlbacher

Ihr Lieben,

in meiner Kindheit und Jugend habe ich mir mehrfach einen Film im Kino angeschaut, der auch heute noch regelmäßig einmal im Jahr im Fernsehen wiederholt wird: Die Heiden von Kummerow.
www.filmmerkkiste.de
Dieser Film, der auf einem Roman von Ehm Welk  basiert, schildert die Erlebnisse und Abenteuer der Dorfjugend und des Viehhirten Krischan.
 
In einer Szene des Filmes kommt ein Superintendent zu Besuch in die Dorfschule und erzählt den Kindern von dem heiligen Martin, der seinen Mantel mit einem armen Menschen, der im Winter bitterlich fror, geteilt habe, indem er den Mantel mit seinem Schwert durchgeteilt habe.

Ebenso wie der Dorfjunge Martin, der den selben Vornamen wie der heilige Martin trug, habe ich mich als Kind und Jugendlicher das Handeln des heiligen Martin nicht verstanden.
 
Ich begriff schon damals, dass ein Geschenk nur dann wirklich wertvoll und nützlich ist, wenn es als Ganzes geschenkt wird. 

Auch heute noch bin ich der Meinung, dass der heilige Martin besser daran getan hätte, seinen ganzen Mantel zu verschenken, als ihn zu durchzuteilen.

Genau das meint auch Mahatma Gandhi, als er die zweite Sandale hinter der ersten, verloren gegangenen Sandale hinterher wirft.

Darin liegt ein großes Geheimnis:

Wenn wir einen Menschen von ganzem Herzen lieben,
berühren wir seine Seele.


Wenn wir einem Menschen mit ganzer Aufmerksamkeit zuhören,
kann er sich uns anvertrauen.


Wenn wir mit einem Menschen einen ganzen Weg gehen,
lernen wir, ihn zu verstehen.


Wenn wir einen Menschen als ganze Persönlichkeit betrachten, dann sehen wir nicht nur seine Fehler und Schwächen, sondern wir erkennen auch seine Stärken und Talente.

Wer sich auf einen anderen Menschen ganz einlässt, entdeckt das große Geheimnis, dass Liebe nicht dadurch wächst, dass das eigene ICH im Mittelpunkt steht, sondern dass das DU entdeckt wird.

Und alle, die ein wertvolles Geschenk suchen, das gar nichts kostet, möchte ich auf das oben stehende Zitat hinweisen.
 
Dass wir so wenige Wunder im Alltag entdecken, hat damit zu tun, dass wir viele Wunder einfach als selbstverständlich hinnehmen. 

Wenn ich z.B. ein Kerzenlicht entzünde, dann muss z.B. ein Streichholz „dran glauben“. Nur wenn es sein Leben hingibt, bekomme ich mein Kerzenlicht.
www.zuendhoelzer.ch
Und nun kommt das Wunder:
Wenn ich meinerseits nun mein Licht an Tausende von Menschen  weitergebe, dann erlischt mein Licht nicht, ja die Leuchtkraft meines Lichtes wird nicht geringer!
Wenn das kein Wunder ist!!!
Quelle: Astrid Müller
Diese Wunder können wir in unserem Alltag ständig erleben:
Wenn wir Liebe weitergeben, wenn wir Hoffnung und Zuversicht wecken, wenn wir Freude schenken oder Glück mit anderen Menschen teilen, dass wird das eigene Glück, die eigene Freude, die eigene Liebe, die eigene Zuversicht und Hoffnung nicht geringer.

Das Wunder ist:
Licht, das ich weitergebe, verdoppelt sich.
Hoffnung und Zuversicht, die ich wecke, verdoppelt sich.
Glück, das ich teile, verdoppelt sich.
Freude, die ich schenke, verdoppelt sich.
Liebe, die ich weitergebe, verdoppelt sich!

Quelle: Karin Heringshausen

Ihr Lieben,

ich wünsche Euch eine gute neue Woche, eine Woche des Innehaltens vor Ostern und eine Woche der Zuversicht und Hoffnung und ich grüße Euch herzlich aus Bremen

Euer fröhlicher Werner 

www.bremen.de

Freitag, 22. März 2013

Auch Du kannst einen Weltrekord schaffen! - Es ist ganz einfach!



„In unserer kalten Welt ist die Versöhnung wie ein wärmender Pullover,
ist die Liebe wie eine bergende Daunendecke und ist die Freude wie ein wärmender Ofen.“

Alexander Rykow
Quelle: Astrid Müller
Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch eine Geschichte von Hans-Christoph Kalberlah nach einer mittelalterlichen Legende erzählen:

„Stück für Stück“

„Ein junger Mann verliebte sich in ein wunderschönes Mädchen und beide wollten heiraten. Zu der Hochzeit bekam der junge Mann von seinem Opa einen großen fruchtbaren Acker geschenkt.
www.photos.andreas-waechter.de 
Aber da der Opa in den letzten Jahren sehr kränklich gewesen war, war der Acker über und über mit Disteln und Dornen bedeckt. Da wurde der junge Mann mutlos und sprach:
„Das schaffe ich niemals, die Arbeit ist zu viel für mich. Wie soll ich diese riesige Menge an Unkraut ausrotten und fortschaffen können?“

Die Größe der Aufgabe drückte ihn nieder und machte ihn mutlos und so legte er sich auf die Erde und schlief ein.
 
Als nun sein Vater vorbeikam, um zu sehen, wie weit er mit der Arbeit bereits gekommen sei, fand er ihn schlafend vor und weckte ihn, dann fragte er ihn: „Warum hast Du bis jetzt nichts getan?

Der Sohn antwortete und sprach: „Als ich kam, um den Acker zu bearbeiten, da sah ich die Unmengen an Disteln und Dornen, da wusste ich nicht, wo ich anfangen sollte und ich wurde so mutlos, dass ich mich auf die Erde legte und einschlief.
Quelle: Raymonde Graber
Der Vater entgegnete ihm: 
„Mein Rat lautet: Arbeite täglich nur so lange auf dem Acker, bis Du eine Fläche von 5 x 5 Metern urbar gemacht hast. Dann schreitet Deine Arbeit allmählich voran, Du überanstrengst Dich nicht und Du wirst nicht verzagen!“

Der junge Mann befolgte den Rat seines Vaters und nach etwas mehr als einem Vierteljahr war der große Acker komplett gereinigt und urbar gemacht.“
Quelle: Helmut Mühlbacher

Ihr Lieben,

diese Geschichte ist ganz wichtig für uns.
Sie kann uns helfen, unsere Kräfte richtig einzuteilen.

Oft haben wir große Aufgaben vor uns oder wissen, dass eine große Anstrengung auf uns zukommt und dann sind wir schon vorher entmutigt, weil wir glauben:
„Das schaffe ich nie!“ Dazu reichen meine Kräfte nicht aus!“
Und dann fühlen wir uns schlecht und als Versager.

Dabei zeigt uns die heutige Geschichte meines Jugendfreundes, wie einfach es gehen kann.
Hans-Christoph Kalberlah
Wir dürfen nicht die ganze Aufgabe im Blick haben, sondern wir sollten mit innerlicher Ruhe und Gelassenheit an die vor uns liegenden Aufgaben herangehen und dann diese Aufgaben Schritt für Schritt erledigen. Der Zauber dabei ist, dass die Aufgabe dann gar nicht mehr so schwer ist.

Auch wenn einige von Euch das Beispiel schon kennen, so möchte ich Euch gerne noch einmal das Beispiel erzählen, das mir mein Jugendfreund Hans-Christoph Kalberlah beigebracht hat:

An einem schönen Sommertag nahm er im Garten seines Elternhauses einen Zollstock und maß eine Strecke von genau 10 Metern ab. 
Dann bat er mich, 10 Meter weit zu springen, was mir natürlich nicht gelang, denn das wäre ja Weltrekord gewesen.
www.augsburger-allgemeine.de
Anschließend bat er mich, die 10 Meter zu gehen, was natürlich eine ganz leichte Übung war.

Dann sagte er:
„Werner, die meisten Menschen schaffen ihre Aufgaben nicht, weil sie immer gleich alles auf einmal schaffen wollen, weil sie unbedingt 10 Meter weit springen wollen.
Würden die Menschen die 10 Meter gehen, also ihre Aufgaben Schritt für Schritt erledigen, dann wären die allermeisten Aufgaben ganz einfach.“
Dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen.
Ich wünsche Euch ein erholsames Wochenende, viel Freude im Kreis Eurer Familien und ich grüße Euch ganz herzlich aus Bremen, wo die Sonne scheint und einen Hauch von Frühling verbreitet.

Euer fröhlicher Werner
Quelle: Karin Heringshausen

Mittwoch, 20. März 2013

Ich schenke Euch Tulpen aus Amsterdam



Quelle: Helmut Mühlbacher

Ihr Lieben,


ich möchte Euch heute eine Geschichte von Emily Pearl Kingsley erzählen:


„Willkommen in Holland“
www.autismus-kultur.de

„Stellen Sie sich doch bitte einmal vor, Sie planen einen fabelhaften Urlaub und freuen sich auf die Reise nach Italien. Sie kaufen sich einen Haufen Reiseführer und machen wundervolle Pläne. 

Sie freuen sich auf das Kolosseum, den Petersdom und den David von Michelangelo in Rom. Sie träumen von dem Markusplatz  und den Gondeln in Venedig. Vielleicht lernen Sie sogar ein paar nützliche Redewendungen auf Italienisch. Es ist alles sehr aufregend.
Markusplatz in Venedig
www.italien-aktuell.de

Nach Monaten freudiger Vorbereitungen ist der Tag schließlich da. Sie packen Ihre Koffer, und los geht’s. Ein paar Stunden später landet das Flugzeug. Die Flugbegleiterin kommt herein und sagt: Willkommen in
Holland.


Holland, sagen Sie. Was meinen Sie mit Holland?? Ich habe Italien gebucht. Ich sollte in Italien sein. Mein ganzes Leben lang habe ich davon geträumt, nach Italien zu reisen.


Aber es hat eine Änderung des Flugplans gegeben. Sie sind in Holland gelandet, und dort müssen Sie bleiben.


Das Entscheidende ist, dass man Sie nicht an einen schrecklichen, widerwärtigen, ekligen Ort voller Hunger und Krankheit verfrachtet hat. Es ist einfach nur ein anderer Ort.


Also müssen Sie losziehen und neue Reiseführer kaufen. Und Sie müssen eine völlig neue Sprache lernen. Und Sie werden ganz andere Menschen treffen, denen Sie sonst nie begegnet wären.


Es ist nur ein anderer Ort. Hier geht alles langsamer als in Italien, weniger aufregend. Aber wenn Sie dort erst einmal eine Weile gewesen und zu Atem gekommen sind, sehen Sie sich um… und Sie stellen fest, dass es in Holland Windmühlen gibt,… und in Holland gibt es Tulpen. In Holland gibt es sogar Rembrandts.
www.gerber-reisen.ch

Doch all ihre Bekannten waren in Italien oder wollen dort hin,… und sie alle prahlen damit, was für eine tolle Zeit sie da hatten. Und bis ans Ende Ihres Lebens werden Sie sagen: Ja, dahin hatte ich auch gehen wollen. So hatte ich es geplant.


Und dieser Schmerz wird niemals, wirklich niemals vorübergehen… denn der Verlust dieses Traumes ist ein sehr, sehr schwerwiegender Verlust.


Aber… wenn Sie Ihr Leben damit verbringen, der Tatsache nachzutrauern, dass Sie nicht nach Italien gekommen sind, werden Sie niemals frei sein, die ganz speziellen, wunderschönen Dinge zu genießen,… die es in Holland gibt.“
www.gerber-reisen.ch

Ihr Lieben,


als ich das erste Mal nach Rom kam, das war im Jahre 1968, da habe ich mich unsterblich in diese Stadt verliebt. Ich wohnte damals zusammen mit einigen anderen jungen Leuten in einem Pilgerheim in Trastevere, einem Stadtteil von Rom. Mir gefiel damals vor allem die unkomplizierte Lebensart der Italiener.
www.planet-wissen.de
Von daher kann ich es verstehen, wenn jemand unzufrieden ist, wenn er eine Reise nach Italien geplant und gebucht hat und dann plötzlich in Holland landet.


In unserem Leben kommt das häufiger vor, dass wir ein Ziel haben, dass wir einen Traum haben und dass wir weder das Ziel erreichen, noch den Traum verwirklichen können.
 
Die geplante „Reise“ führt also nicht an ihr Ziel.

Als ich mein Studium vor vielen Jahren in Göttingen beendete, da wurde ich zu meiner großen Freude Dozent für Theologie an der Universität Göttingen. Die Arbeit mit den jungen Studentinnen und Studenten machte mir unendlich viel Freude. 
www.goettingen.de
Wir arbeiteten gemeinsam in Seminaren, wir dachten nächtelang über den Sinn des Lebens nach, wir suchten nach Wegen, diese Welt zum Guten zu verändern, wir feierten wundervolle Feste an Wochenenden auf dem Schloss Adelebsen bei Göttingen und verzehrten bei diesen Festen manchen halben Ochsen.


Leider war meine Anstellung als Dozent zeitlich befristet und so endete meine Zeit nach 8 Jahren an der Universität. Die „Reise“, die ich gerne fortgesetzt hätte, war zu Ende, eine neue „Reise“ begann.
 
Aber ich versank nicht in Enttäuschung und Resignation, sondern ich wandte mich einem neuen Ziel zu, das mich zu meinem heutigen Beruf als Lektor führte, den ich über alles liebe, und das mich zu diesem Blog und der wunderbaren Begegnung mit Euch führte!


Es kommt in unserem Leben häufiger vor, dass wir andere Wege einschlagen müssen, als wir das ursprünglich wollten. Aber wir sollten uns diesen neuen Wegen nicht verschließen, denn auch neue Wege können reizvoll sein.


Holland ist ein völlig anderes Land als Italien. Aber wer einmal zur Tulpenblüte in Amsterdam war, weiß, wie wunderschön Holland sein kann. Wer einmal Urlaub in Holland gemacht hat, weiß, wie reizvoll Radtouren durch die dortige unberührte Natur sein können.


Holland ist völlig anders als Italien, aber auf seine Weise ebenso schön.

Den Fehler, den wir Menschen leider häufig machen, ist, dass wir, wenn wir ein Ziel nicht erreichen können, wenn wir einen Traum nicht verwirklichen können, so traurig, so enttäuscht sind, dass wir nicht merken, dass auch andere Ziele, auch andere Träume reizvoll sein können.


Dass das so ist, hat viel mit unserer falschen Erwartungshaltung zu tun.
Ich las in diesen Tagen ein sehr gutes Wort von Bärbel Kiy:

„Früher erwartete ich alles und konnte mich über kaum etwas freuen.
Heute erwarte ich gar nichts und kann mich über alles freuen.“


Wenn wir ein Ziel haben, einen Traum haben, dann ist das etwas Wundervolles, aber wir sollten nicht zu viel erwarten. Eine zu hohe Erwartungshaltung bedeutet, dass ich mich nur mit dem besten Ergebnis zufriedengebe. 

Ich habe z.B. einen guten Freund, der im Sommer gerne Radtouren macht. Regelmäßig nimmt er sich aber zu große Tagesstrecken vor. Wenn er dann statt der geplanten 70 Kilometer pro Tag nur 50 Kilometer erreicht, dann ist er unzufrieden und bezeichnet die Radtour am Ende als misslungen.
www.hundeschule-ludwigshafen.de


Wichtig ist es, sich solche Ziele, wie z.B. solch eine Radtour, zu setzen. Aber - um bei der Radtour zu bleiben - dann sollte die eigene Erwartungshaltung heruntergeschraubt werden.


Wenn ich, um das Wort von Bärbel Kiy aufzunehmen, alles erwarte, dann tritt schnell der Fall ein, dass ich enttäuscht bin. Wenn ich aber wenig erwarte oder gar nichts, dann kann ich mich über jede Kleinigkeit freuen.


Dann kann ich mich auf einer solchen Radtour über die Blumen, die Vögel, die wundervollen Landschaften, durch die ich radele, freuen, weil sich die Erwartungshaltung nicht auf die Erreichung des Tagespensums richtet, sondern weil ich Zeit habe, die Schönheit der Natur zur Kenntnis zu nehmen.


Dann kann ich mich freuen über Begegnungen mit Menschen, die ich kennenlerne auf meiner Radtour, weil ich mir Zeit nehmen kann für ein Gespräch mit ihnen.


Dann kann ich das Essen in einem schön gelegenen Landgasthaus in aller Ruhe genießen und muss nicht eine Currywurst eiligst herunterschlingen, um schnell weiterradeln zu können.


Ihr seht, manchmal kann die Bereitschaft, weniger zu erwarten, zu einer viel höheren Lebensqualität führen. 

Ich habe das hier so ausführlich erzählt, weil ich ursprünglich meine eigenen Radtouren auch danach geplant habe, was ich an Kilometern pro Tag schaffen wollte. Erst nachdem ich meine Erwartungen heruntergeschraubt hatte, begriff ich, wie wunderbar Radtouren wirklich sein können.
 
Und manchmal bin ich auch der Einladung anderer Radfahrer gefolgt und habe meine geplante Route verlassen und bin ihrem Weg gefolgt und habe so Dinge und Menschen kennengelernt, die ich sonst niemals kennengelernt hätte.


Auch in unserem Leben sollten wir bereit sein, nicht immer nur nach unseren großen Zielen und Träumen zu streben. 
Wir sollten auch offen sein für die Blumen am Weg, für die Menschen, die uns begegnen, für andere Eindrücke und wir sollten immer daran denken:
Italien ist wunderschön, aber Holland auch.



Ihr Lieben,
ich wünsche Euch jeden Tag eine gute Reise durch Euer Leben.
Ich wünsche Euch jeden Tag liebevolle Begegnungen.
Ich wünsche Euch jeden Tag einen Brunnen von Hoffnung und Zuversicht.
Ich wünsche Euch jeden Tag eine Zeit des Innehaltens und Genießens.

Euer fröhlicher Werner mit herzlichen Grüßen aus Bremen
Quelle: Karin Heringshausen