Gib niemals kurz vor dem Ziel auf!
Ihr Lieben,
Quelle: Alexander Rykow
heute Abend möchte ich Euch eine Geschichte von Ulrike Fell
erzählen:
„Zu früh resigniert“
„Ein altes Schiff aus Holz überquerte den Ozean.
Täglich war
es den Angriffen von Salzwasser und Stürmen ausgesetzt. Verletzte hatte es
schon gegeben, und auch Holz und Teer gaben langsam nach, bis das Schiff
schließlich leckschlug und Wasser in den Rumpf eindrang.
Mit Eimern begann die Mannschaft, das Wasser abzuschöpfen,
und mit Lappen dichteten sie die Löcher ab, so gut es eben ging.
Doch das
Wasser fand immer neue Wege ins Innere des Schiffes und wurde immer mehr als
statt weniger.
Nur mühsam gelang es der Mannschaft, das Schiff über Wasser zu halten.
Allmählich aber wurden die Seeleute müde und schon ertranken
einige der Verletzten, da sie ihren Kopf nicht mehr über Wasser halten konnten.
„Wie sollen wir das Schiff noch retten, wenn für einen
abgeschöpften Eimer Wasser sofort wieder zwei neue eindringen?“, riefen die
Seeleute, und so hörten sie langsam auf, das Wasser abzuschöpfen. Zunächst nur
einer oder zwei, dann wurden es mehr und schließlich bleiben alle Eimer
unbenutzt liegen.
Je mehr Seeleute aber aufgaben, desto tiefer sank das Schiff
und desto mehr Menschen ertranken. Schließlich versank das Schiff ganz in den
Fluten und die Haie, die geduldig auf diesen
Augenblick gewartet hatten, verschlangen, was von der Mannschaft noch
übrig geblieben war.
Das Traurige an der Geschichte ist dies:
Zwei Seemeilen weiter aber schien die Sonne über einem
Palmenstrand.“
Ihr Lieben,
Quelle: Wikipedia.org
in meiner Kindheit träumte ich immer davon, aus meinem
Dasein als ESELSKIND auszubrechen und als blinder Passagier an Bord eines
Schiffes zu gehen und über die Weltmeere zu fahren.
Leider hat mir immer der Mut dazu gefehlt, diesen Traum in meiner Kindheit und
Jugend umzusetzen.
Oft flüchtete ich mich in eine Traumwelt, indem ich alles
verschlang, was ich über berühmte Seefahrer lesen konnte.
So lernte ich Vasco
da Gama kennen, der den Seeweg nach Indien entdeckte, ich schwärmte für
Christoph Kolumbus, der Amerika entdeckte, und ich beschäftigte mich mit Marco
Polo und seinen spannenden Schiffsreisen nach China.
Damals waren Schiffsreisen noch nicht so komfortabel und so
relativ sicher wie heute. Wer damals mit dem Schiff unterwegs war, konnte sich nicht sicher sein,
lebendig zurückzukehren. Bei unsicheren Schiffen sprach man damals deshalb auch gerne von sogenannten
„Seelenverkäufern“.
In einer solchen Zeit spielte auch unsere heutige
Geschichte.
Aber so unterschiedlich die Zeiten sind, eines ist gleich
geblieben:
Es ist wichtig im Leben, niemals aufzugeben, denn es kann ja
sein, dass wir kurz vor dem Ziel stehen.
Wer nicht aufgibt, der erhält sich die Hoffnung und die Zuversicht, dass alles
gut ausgehen wird.
Nicht aufgeben, das ist nicht nur wichtig, wenn wir ein Ziel
anstreben oder einen Traum verwirklichen wollen.
Nicht aufgeben, ist vor allem
dann angesagt, wenn wir traurig sind, wenn wir niedergedrückt sind, wenn uns
andere Menschen entmutigen wollen, wenn wir krank sind, wenn wir arbeitslos
sind, wenn wir alt sind und unsere Kräfte nachlassen.
Ich möchte heute Abend jedem Einzelnen von Euch laut zurufen:
Gib niemals auf! Lass Dich nicht entmutigen!
Auch für Dich brennt ein Licht am Ende des Tunnels!
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| Quelle: Raymonde Graber |
Ich wünsche jedem Einzelnen von Euch recht viel Kraft, recht viel Freude ins Herz, recht viel Licht in die Gedanken und ganz viel Zuversicht, Mut und Hoffnung!!!
Ich grüße Euch herzlich aus Bremen aus meinem Wohnzimmer und wünsche Euch ein
friedvolles gesegnetes Wochenende
Euer fröhlicher Werner,
das Eselskind
Bitte denkt daran, dass heute auf die Winterzeit umgestellt wird. Um drei Uhr heute Nacht wird die Uhr um eine Stunde zurückgestellt. Wir können heute Nacht also eine Stunde länger schlafen.


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