3344 Geschichten


Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 3.344 Beiträge und mindestens zwei Mal in der Woche kommen weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen


Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Samstag, 24. Oktober 2026

GIb niemals auf!

 Gib niemals kurz vor dem Ziel auf!

Quelle: Alexander Rykow
Ihr Lieben,

heute Abend möchte ich Euch eine Geschichte von Ulrike Fell erzählen:

„Zu früh resigniert“

„Ein altes Schiff aus Holz überquerte den Ozean.
Täglich war es den Angriffen von Salzwasser und Stürmen ausgesetzt. Verletzte hatte es schon gegeben, und auch Holz und Teer gaben langsam nach, bis das Schiff schließlich leckschlug und Wasser in den Rumpf eindrang.

Mit Eimern begann die Mannschaft, das Wasser abzuschöpfen, und mit Lappen dichteten sie die Löcher ab, so gut es eben ging.
Doch das Wasser fand immer neue Wege ins Innere des Schiffes und wurde immer mehr als statt weniger.
Nur mühsam gelang es der Mannschaft, das Schiff über Wasser zu halten.

Allmählich aber wurden die Seeleute müde und schon ertranken einige der Verletzten, da sie ihren Kopf nicht mehr über Wasser halten konnten.

„Wie sollen wir das Schiff noch retten, wenn für einen abgeschöpften Eimer Wasser sofort wieder zwei neue eindringen?“, riefen die Seeleute, und so hörten sie langsam auf, das Wasser abzuschöpfen. Zunächst nur einer oder zwei, dann wurden es mehr und schließlich bleiben alle Eimer unbenutzt liegen.

Je mehr Seeleute aber aufgaben, desto tiefer sank das Schiff und desto mehr Menschen ertranken. Schließlich versank das Schiff ganz in den Fluten und die Haie, die geduldig auf diesen  Augenblick gewartet hatten, verschlangen, was von der Mannschaft noch übrig geblieben war.

Das Traurige an der Geschichte ist dies:
Zwei Seemeilen weiter aber schien die Sonne über einem Palmenstrand.“

Quelle: Wikipedia.org
Ihr Lieben,

in meiner Kindheit träumte ich immer davon, aus meinem Dasein als ESELSKIND auszubrechen und als blinder Passagier an Bord eines Schiffes zu gehen und über die Weltmeere zu fahren.
Leider hat mir immer der Mut dazu gefehlt, diesen Traum in meiner Kindheit und Jugend umzusetzen.

Oft flüchtete ich mich in eine Traumwelt, indem ich alles verschlang, was ich über berühmte Seefahrer lesen konnte.
So lernte ich Vasco da Gama kennen, der den Seeweg nach Indien entdeckte, ich schwärmte für Christoph Kolumbus, der Amerika entdeckte, und ich beschäftigte mich mit Marco Polo und seinen spannenden Schiffsreisen nach China.

Damals waren Schiffsreisen noch nicht so komfortabel und so relativ sicher wie heute. Wer damals mit dem Schiff unterwegs war, konnte sich nicht sicher sein, lebendig zurückzukehren. Bei unsicheren Schiffen sprach man damals deshalb auch gerne von sogenannten „Seelenverkäufern“.

In einer solchen Zeit spielte auch unsere heutige Geschichte.

Aber so unterschiedlich die Zeiten sind, eines ist gleich geblieben:

Es ist wichtig im Leben, niemals aufzugeben, denn es kann ja sein, dass wir kurz vor dem Ziel stehen.
Wer nicht aufgibt, der erhält sich die Hoffnung und die Zuversicht, dass alles gut ausgehen wird.

Nicht aufgeben, das ist nicht nur wichtig, wenn wir ein Ziel anstreben oder einen Traum verwirklichen wollen.
Nicht aufgeben, ist vor allem dann angesagt, wenn wir traurig sind, wenn wir niedergedrückt sind, wenn uns andere Menschen entmutigen wollen, wenn wir krank sind, wenn wir arbeitslos sind, wenn wir alt sind und unsere Kräfte nachlassen.

Ich möchte heute Abend jedem Einzelnen von Euch laut zurufen:
Gib niemals auf! Lass Dich nicht entmutigen!
Auch für Dich brennt ein Licht am Ende des Tunnels!

Quelle: Raymonde Graber

Ich wünsche jedem Einzelnen von Euch recht viel Kraft, recht viel Freude ins Herz, recht viel Licht in die Gedanken und ganz viel Zuversicht, Mut und Hoffnung!!!

Ich grüße Euch herzlich aus Bremen aus meinem Wohnzimmer und wünsche Euch ein friedvolles gesegnetes Wochenende

Euer fröhlicher Werner,
das Eselskind

Quelle: Karin Heringshausen

Bitte denkt daran, dass heute auf die Winterzeit umgestellt wird. Um drei Uhr heute Nacht wird die Uhr um eine Stunde zurückgestellt. Wir können heute Nacht also eine Stunde länger schlafen.   

 


                               

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