3326 Geschichten


Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 3.326 Beiträge und mindestens zwei Mal in der Woche kommen weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen


Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Sonntag, 28. November 2010

Hab Sonne im Herzen...Das Lieblingslied meiner Großmutter

Hab Sonne im Herzen!
Hab Sonne im Herzen, ob’s stürmt oder schneit.

Ob der Himmel voll Wolken, die Erde voll Streit!
Hab Sonne im Herzen, dann komme, was mag,
das leuchtet voll Licht dir den dunkelsten Tag!

Hab ein Lied auf den Lippen, mit fröhlichem Klang
und macht auch des Alltags Gedränge dich bang!

Hab ein Lied auf den Lippen, dann komme, was mag,
das hilft dir verwinden den einsamsten Tag!

Hab ein Wort auch für andre in Sorg und in Pein
und sag, was dich selber so frohgemut lässt sein:

Hab ein Lied auf den Lippen, verlier nie den Mut,
hab Sonne im Herzen, und alles wird gut!

(Cäsar Otto Hugo Flaischlen)


Die Macht der Gedanken!



Die Naturwissenschaft braucht der Mensch zum Erkennen,
den Glauben zum Handeln.
Max Planck



Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch die Geschichte eine unbekannten Autors erzählen:

"Der Frosch der glaubte"

Es war einmal eine Gruppe von Fröschen, die gemeinsam durch einen Wald sprangen. Plötzlich fielen zwei von ihnen in eine tiefe Grube, die sie nicht gesehen hatten.

Die anderen Frösche konnten den Sturz in die Grube gerade noch verhindern und versammelten sich nun um das Loch im Boden. Sie blickten zu den beiden Kameraden herab, die tief unten auf dem Boden hockten und versuchten, aus der Grube herauszuspringen.

Als sie sahen, wie tief das Loch war, riefen sie den beiden zu, dass das Springen keinen Sinn hätte, die Grube sei viel zu tief. Sie sollten lieber aufgeben.

Der eine der beiden ließ sich durch die Aussicht, schon so gut wie tot zu sein, schnell entmutigen. Er erkannte, keine Chance zu haben und vor lauter Aufregung und Angst, dem Loch nicht entkommen zu können, starb er kurz darauf.

Die anderen riefen dem anderen Frosch zu, dass er sich doch nicht weiter quälen, sondern sich ebenso wie der andere Frosch zum Sterben bereit machen solle.

Der andere Frosch aber sprang weiter, unermüdlich, verbissen und eifrig. Höher und immer höher. Er mobilisierte noch einmal alle Kräfte und schaffte es tatsächlich, aus der Grube herauszuspringen.

Oben angekommen fragten ihn die anderen Frösche:
“Sag, hast Du uns nicht gehört? Wir hätten nie gedacht, dass es möglich sein könnte, aus der tiefen Grube herauszuspringen.”

Schnell stellte sich heraus, dass dieser Frosch schwerhörig war.

Er hatte die ganze Zeit geglaubt, die anderen Frösche feuerten ihn an!"




Ihr Lieben,

Jedem Einzelnen von Euch wünsche ich ein wenig von der Schwerhörigkeit des zweiten Frosches.
Wenn wir in schwere Nöte oder Schwierigkeiten geraten, ist es schon schwer genug, wieder dort herauszukommen. Aber oft werden wir dann noch durch wohlmeinende Menschen entmutigt, die uns erzählen wollen, dass wir es ohnehin nicht schaffen werden.

Ich wünsche jeden von Euch, dass er sich nicht entmutigen lässt, dass er NIEMALS AUFGIBT und tapfer seinen Weg weitergeht. Ich wünsche Euch ganz viele Kraft, Mut und Zuversicht.

Seid ganz lieb gegrüßt und umarmt, Euer adventlicher Werner aus Bremen

                                                                    

Sich zu beherrschen ist nicht immer leicht!

Der Mensch ist nur dann wahrhaft Mensch, wenn er zur Selbstbeherrschung fähig ist und selbst dann nur, wenn er sie ausübt.
(Mahatma Gandhi)


Ihr Lieben,
ich möchte Euch heute morgen die Geschichte einer unbekannten Autorin erzählen:
"Selbstbeherrschung im Kindergartenalltag"

Ist es Euch auch schon einmal so ähnlich ergangen wie dieser Kindergärtnerin, die einem Kind in die Stiefel helfen wollte?

Der Kleine bat um Hilfe beim Stiefelanziehen und so kniete sie sich nieder, um ihm zu helfen. Nur mit gemeinsamem Stoßen, Ziehen und Zerren gelang es ihr, den einen und nach der gleichen Prozedur auch noch den zweiten Stiefel anzuziehen.

Als der Kleine sagte: “Die Stiefel sind ja vertauscht, am falschen Fuß”,
musste die Kindergärtnerin ihre Gefühle heftig herunterschlucken.

Aber so war es: Links und rechts vertauscht.

Nun war es auch nicht viel einfacher, die Stiefel wieder von den Füßen herunter zu zerren. 

Es gelang ihr aber, ihre Fassung zu wahren, während sie die Stiefel auszogen, vertauschten und dann gemeinsam wieder anzogen, mit Zerren und Murksen.

Der Kleine sagte dann trocken: “Das sind nicht meine Stiefel.”

Sie biss sich auf die Zunge und unterdrückte ein hässliches Wort:

“Warum sagst du das erst jetzt ?” Wieder kniete sie sich nieder und zerrte an den widerspenstigen Stiefeln, bis sie ausgezogen waren.

Da erklärte der Kleine deutlicher: “Das sind nicht meine Stiefel, sie gehören meinem Bruder. Aber meine Mutter hat gesagt, ich müsse sie heute anziehen, weil es so kalt sei.”

Sie wusste nicht, ob sie laut schreien oder still weinen solle. Sie nahm
nochmals all ihre Selbstbeherrschung zusammen und stieß und schob und
zerrte die blöden Stiefel wieder an die kleinen Füße. 

Dann fragte sie den Kleinen: “Und wo sind deine Handschuhe?”
Er sagte: “Vorne in den Stiefeln, ich habe sie dort rein gesteckt..."


Ihr Lieben,

wer selber Kinder oder Enkel hat, hat vielleicht eine solche Begebenheit in dieser oder anderer Form schon einmal erlebt. Wer erzählt, dass die Kindheit unserer Kinder und Enkelkinder für uns Eltern und Großeltern immer eine Straße der reinen Freude ist, lügt sich selbst in die Tasche. 
Neben all der Arbeit, die wir haben, neben all dem, was erledigt werden muss, kommt es auch zu solchen Szenen wie der obigen und zusätzlich prasseln noch die ununterbrochenen wissensdurstigen Fragen unserer Kinder und Enkelkinder auf uns sein.

Da ist es kein Wunder, wenn eine Mutter oder ein Vater auch einmal in die Gefahr gerät, die Nerven zu verlieren. 

Wohin das aber führen kann, können wir sehr häufig der Presse oder dem Fernsehen entnehmen. Menschen verlieren die Nerven und schlagen so lange auf ihre Kinder ein, bis sie schwer verletzt oder gar tot sind.


Ihr Lieben, 

ich möchte Euch für eine solche Situation einen Filter empfehlen:
Wenn Ihr in eine solche Situation kommt, in der Ihr aufgrund von Überlastung in der Gefahr steckt, die Nerven zu verlieren, dann solltet Ihr innehalten. 

Einen Augenblick nichts zu tun, kann dann Wunder wirken. 

Wenn ich in einer solchen Lage war, habe ich es mir angewöhnt, mir meine kleinen Söhne in dem Moment ganz bewusst anzusehen, noch bewusster als sonst und dann sah ich, wie klein und verletzlich sie waren und mein Groll schmolz dahin wie der Schnee in der Sonne. 

Oder ich habe inngehalten und willentlich erst einmal eine Runde laut gelacht. 
Meine Kinder stimmten dann mit ein in das Lachen und danach haben wir uns mit neuem Mut und neuer Liebe an die Lösung des Problems gemacht.

Ich wünsche Euch heute einen fröhlichen und stressfreunen 1.Advent und ich grüße Euch aus dem bitterkalten Bremen ganz, ganz herzlich, Euer fröhlicher Werner vom Weserstrand

                                                        

Samstag, 27. November 2010

Nimm Dir Zeit...

Nimm Dir Zeit…

Nimm Dir Zeit zum Arbeiten - Es ist der Preis des Erfolges.

Nimm Dir Zeit zum Denken - Es ist die Quelle der Kraft.

Nimm Dir Zeit zum Spielen - Es ist das Geheimnis ewiger Jugend.

Nimm Dir Zeit zum Lesen - Es ist der Brunnen der Weisheit.

Nimm Dir Zeit zum Träumen - Es bringt dich den Sternen näher.

Nimm dir Zeit zum Verweilen - Der Tag ist zu kurz, um hektisch zu sein.

Nimm Dir Zeit zum Lachen - Es ist die Musik der Seele.

Nimm Dir Zeit, freundlich zu sein - Es ist der Weg zum Glück.

Nimm Dir Zeit zu lieben - Es ist der wahre Reichtum des Lebens.

(aus Irland)

                                                          

Um Deinem Leben einen Sinn zu geben, brauchst Du ein Ziel oder einen Traum!

"Wer das Ziel kennt kann entscheiden. Wer entscheidet findet Ruhe.
Wer Ruhe findet ist sicher. Wer sicher ist kann überlegen.
Wer überlegt, kann sich verbessern."
Konfuzius


Ihr Lieben,

ich möchte Euch heute keine Geschichte erzählen, sondern zwei kleine Texte eines unbekannten Autors zum Lesen geben, weil sie uns sehr anregen können und auch dabei hilfreich sein können, unsere Kinder und Enkelkinder auf das Leben vorzubereiten.

"Um Deinem Leben einen Sinn zu geben, 
brauchst Du ein Ziel oder einen Traum!"

"Eine Psychologie-Zeitschrift hat einmal eine interessante Untersuchung in Deutschland durchgeführt. Man wollte wissen, haben die Leute Ziele, wer hat Ziele und was für Ziele?
Was dort als Ergebnis mitgeteilt wurde, hielt ich zunächst für einen Druckfehler. Dort stand, dass weniger als 5 % der Befragten ein Ziel nennen konnten. Die restlichen Menschen, mehr als 95 % der Leute, konnten kein Ziel nennen.
Die meisten Menschen habe keine Ziele. Sie wursteln sich einfach so durch das Leben und jammern natürlich dauernd, dass sie nie etwas erreichen. Wie wollen sie ein Ziel erreichen, wenn sie gar keines haben? Viele Menschen wissen nicht, was sie wollen, aber das mit aller Kraft.
Irgendwie verstehe ich das, wie sollen die Menschen wissen, was sie wollen, bei 32 Fernsehprogrammen? Bei Videoläden an jeder Ecke? Ich meine, logisch haben die nie Zeit, um einmal über ihre Ziele nachzudenken."


"Du willst etwas anstreben und verwirklichen, hast Projekte, Wünsche, Träume und Ziele? Gut!
Dann frage Dich als Erstes: »Warum? Warum willst Du, dass Dir das gelingt? Was hast Du davon? Welches Gefühl kommt auf, wenn Du Dir vorstellst, dass es bereits gelungen ist?«
Die Frage nach dem „Warum” zeigt Dir, wie stark Deine Motivation heute bereits ist, dieses Ziel zu erreichen. Sie ist die unersetzbare Kraft, die Du auf Deinem spannenden Weg brauchst. Manchmal triffst Du auf Schwierigkeiten und andere Hürden. Dann wirst Du die Kraft der Motivation benötigen, um zielgerichtet weiterzugehen.
Motivation hat eine ihrer Wurzeln in den Antworten auf das „Warum”!
Erst wenn Du definitiv und klar weißt, warum Dir dieses Ziel so wichtig ist, stelle Dir die Frage: »Wie und womit kannst Du Dein Ziel erreichen?"







Ihr Lieben,

ich wünsche jedem von uns, dass er einen Traum, ein Ziel in seinem Leben hat und dass er alles tut, um diesen Traum zu verwirklichen und das gewünschte Ziel zu erreichen.

Um wirklich glücklich und sinnvoll leben zu können, benötigt jeder Mensch etwas, für das es sich zu leben lohnt.

Diese Botschaft ist auch für unsere Kinder und Enkelkinder sehr, sehr wichtig, wenn wir wollen, dass sie starke und selbstbewusste Persönlichkeiten werden. 

Wir können unseren Kindern und Enkelkindern keinen größeren Gefallen tun, als ihnen dabei zu helfen, einen Traum oder ein Ziel für sich zu entdecken, für den bzw das es sich einzusetzen und zu leben lohnt.

Ich wünsche Euch nun eine schönes, ein erholsames und fröhliches Adventswochenende und grüße Euch alle ganz herzlich aus Bremen vom Weserstrand

Euer Werner