3326 Geschichten


Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 3.326 Beiträge und mindestens zwei Mal in der Woche kommen weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen


Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Donnerstag, 25. Dezember 2014

Lass auch Du einen Stern über Deinem Hause leuchten!

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch am 1. Weihnachtsfeiertag eine alte russische Legende erzählen, nacherzählt von Alexander Rykow:

„Die vielen kleinen Sterne der Liebe“

„Am Heiligen Abend kamen nicht nur die Hirten und die heiligen drei Könige nach Bethlehem, um das neugeborene Jesuskind in der Krippe zu sehen, sondern auch zahlreiche weise Frauen und Männer, die den wundervollen Stern über Bethlehem hatten stehen sehen.
Als sie nach einigen Stunden den Stall von Bethlehem wieder verließen, da stiegen sie zum Abschied auf eine kleine Anhöhe, um noch einmal einen Blick auf die Stadt und den Stall werfen zu können.

Als sie dort oben standen, sahen sie ein wunderbares Schauspiel:
Der Stern, der sie zur Krippe geführt hatte, zersprang in Tausende und Abertausende kleine Sterne, die sich über die ganze Erde verteilten.
 
Die weisen Frauen und Männer wussten aber nicht, was dies zu bedeuten hatte.

Auf ihrem Weg kamen sie an eine Wegkreuzung und fragten einen Fremde, welche Richtung sie einschlagen sollten. Der gab ihnen überaus freundlich ausführlich Auskunft. Über seinem Kopf aber sahen sie ein Sternchen leuchten.

Als sie am Abend in der Herberge waren und vom Herbergswirt aufmerksam bedient wurden, da leuchtete auch über dessen Kopf ein Sternchen.

Jetzt begriffen sie das Schauspiel, das sie auf der Anhöhe über Bethlehem erlebt hatten: Über all dort, wo eine Tat der Liebe getan wird, da leuchtet der Stern von Bethlehem, ein kleiner Stern der Liebe…

Ihr Lieben,

Ich habe in meinem Leben schon sehr viel in der Bibel gelesen. Dies geschah zum einen, weil ich als junger Mensch Theologie studiert habe, und zum anderen, weil ich die Bibel deshalb so gerne lese, weil sie uns wertvolle Hinweise für unser Leben gibt.

Es sind zwei Worte, die mir am wertvollsten in der Bibel geworden sind:

Das eine steht im Johannesevangelium 13,35: 
„Daran wird die Welt erkennen, dass ihr meine Jünger seid, 
dass ihr euch untereinander Liebe erweist!“

Das andere steht in dem Brief des Paulus an die Korinther in 1.Korinther 13,13:
„Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; 
aber die Liebe ist die wichtigste und größte unter ihnen.“
Quelle: Karin Heringshausen
Wenn es um den Glauben, um die Religion geht, dann streiten sich die Menschen oft darüber, ob es einen Gott gibt, ob es ein ewiges Leben gibt oder nicht, ob Gott uns geschaffen hat oder nicht.

Dieser Streit um den rechten Glauben führt oft dazu, dass Menschen sich streiten, ja, dass sie sich sogar entzweien, dass sie sogar Kriege um den rechtmäßigen Glauben führen, wie uns auch zurzeit wieder Vorkommnisse in der ganzen Welt verdeutlichen.

Das ist der Grund, warum mir die Liebe so wichtig ist:
Über die Liebe kann man sich nicht streiten.


Liebe kann man nur schenken, 
Liebe kann man nur wie ein Licht in die Dunkelheit dieser Welt hineintragen.
Kriege führen Menschen immer nur dann, wenn es darum geht, 
Recht zu behalten, egal, um es um weltliche oder religiöse Dinge geht.

Die Liebe kann dagegen Kriege verhindern, die Liebe baut Brücken.
Die Liebe ermöglicht Versöhnung, die Liebe ruft auf zur Versöhnung.

Die Liebe schenkt offene Augen für die Not des Anderen.
Die Liebe
schenkt offene Ohren für die Last des Anderen.
Die Liebe schenkt einen offenen Mund, der andere Menschen ermutigt.
Die Liebe schenkt ein offenes Herz, das sich anderen Menschen zuwendet.
Die Liebe schenkt offene Hände, die das, was sie haben, gerne mit anderen teilen.

Und wer Liebe übt, wer andere Menschen ermutigt, wer in anderen Menschen Zuversicht und Hoffnung weckt, wer dem anderen Menschen hilft, tapfer seinen Weg zu gehen, über dessen Kopf leuchtet auch ein kleiner Stern von Bethlehem und deshalb hoffe ich aus tiefstem Herzen, dass über vielen Eurer Köpfe auch ein kleiner Weihnachtsstern leuchtet.


Ihr Lieben,
ich wünsche Euch wundervolle Tage im Kreise Eurer Lieben, ich wünsche Euch viel Harmonie und ganz viel tiefe Freude und grüße Euch herzlich aus Bremen
Euer fröhlicher Werner

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Das Licht in der Dunkelheit

Ein Wintertraum
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

Euch allen, wo immer Ihr die Geschichten auf dem ESELSKIND-Blog lesen möget, wünsche ich von ganzem Herzen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest, recht viel Freude in Euer Herz, ganz viel Zuversicht und Hoffnung und dass es hell werden möge in Eurem Leben, denn das ist der Sinn von Weihnachten.

Auch wenn heute erst Heiliger Abend ist und die Zeit der Bescherung erst kommt, so habe ich mein allerschönstes Geschenk doch schon gestern bekommen.

Ich kenne einen wundervollen jungen Mann, der sehr gute Talente und Begabungen in sich hat und der es gelernt hat, seinen eigenen Weg zu gehen. Er hatte sich um eine Ausbildungsstelle in seinem Wunschberuf beworben. Bei seinen Bemühungen durfte ich ihn ein klein wenig unterstützen.

Gestern nun hat er die Zusage für die Ausbildungsstelle bekommen. Ich habe mich für diesen jungen Mann riesig gefreut und dass er die Stelle bekommen hat, ist für mich das schönste Weihnachtsgeschenk, das ich in diesem Jahr bekommen habe.
Heute Nachmittag möchte ich Euch eine Geschichte von Norbert Possmann erzählen:

„Nikolajs leuchtende Augen“

„Alexej ist mein Name und Du sollst mit dieser Geschichte eine der schönsten Stunden in meinem Leben kennenlernen. Ich stamme aus Russland und war als 19-Jähriger mit dabei, als wir Flugblätter verfassten – gegen das Unrecht, das damals den Bauern in unserem Land zugefügt wurde.

Aber es hat uns jemand verraten und so wurden ich und die Anderen in die Kälte Sibiriens verbannt.

Dort habe ich jahrelang in Eis und Schnee Bahngleise verlegt – quer durch das Land. 
Als sich eines Tages die Möglichkeit bot, zu fliehen, war ich mit dabei.

Aber wir wurden geschnappt und für unsere Flucht mit Dunkelhaft bestraft.
Zwei Wochen, so schätze ich, war ich schon in diesem dunklen Loch, zusammen mit einem anderen Gefangenen, Nikolaj war sein Name. 
Lange Gespräche haben wir geführt, die menschlichsten Dinge des Anderen mitbekommen, das karge Essen ehrlich geteilt.

Wir lagen ganz eng beieinander, um den Anderen zu wärmen, aber einander gesehen hatten wir noch nicht.
Eines Tages brachte heimlich ein Wärter, ein junger Kerl, der es gut mit uns meinte, Zündhölzer und eine Kerze – welch ein Geschenk!
In der Nacht, als wir uns sicher waren, dass keiner kontrolliert, zündeten wir die Kerze an und schützten das Licht mit unseren Rücken gegen die Zellentür.

Die Dunkelheit gewohnt, zündeten wir sie mit zusammengekniffenen Augen an und öffneten dann ganz langsam die Augen, damit sie sich an das Licht wieder gewöhnen konnten.

Kein Mensch glaubt, wie unbegreiflich schön es ist, nach langer Dunkelheit wieder Licht zu sehen, das zarte, feine Licht einer Kerze.
www.wikipedia.org
Ein Licht, das im wahrsten Sinne des Wortes das Herz wärmt, und in diesem Licht das freudig strahlende Gesicht von Nikolaj.

Niemals mehr in meinem Leben habe ich solch ein Licht gesehen und darin solch schön leuchtende Augen.


Ihr Lieben,

Gefangen in tiefer Dunkelheit, das muss eine ganz schreckliche Strafe sein.
Man sieht sprichwörtlich die „Hand nicht vor Augen“.

Wie sehr muss in einer solchen Dunkelheit Freude herrschen über ein Licht!

Wie Ihr wisst, bekomme ich zu meinen Geschichten häufig E-Mails oder Nachrichten, in denen Leserinnen oder Leser des ESELSKIND-Blogs über ihre Erfahrungen berichten und darüber, ob ihnen die Geschichten auf dem ESELSKIND-Blog gefallen haben.


Vor längerer Zeit bekam ich einen Brief, in dem mir ein Leser mitteilte, ich hätte wohl nicht anderes zu tun, als froh- und mutmachende Geschichten zu schreiben.
Ich solle lieber etwas „Gescheites“ tun und die Menschheit mit meinen Geschichten verschonen, für die sich eh niemand interessiere.

Auf E-Mails, die ich bekomme, gehe ich gerne hier auf den ESELSKIND-Blog ein.
Wenn ich täglich hier meine froh- und mutmachenden Geschichten erzähle, dann tue ich das aus den folgenden Gründen:

Ich möchte Menschen Mut machen, ich möchte Menschen einen Anstoß geben und ihnen zurufen: „Auch Du darfst Hoffnung haben!“ „Auch Du bist geliebt“ „Auch Di bist etwas Besonderes!“ „Trau Dir etwas zu!“

Quelle: Astrid Müller
Vor allem aber möchte ich eines:

Jeden Tag werden auf allen Fernsehsendern, auf allen Rundfunksendern und in vielen anderen Medien vor allem schlechte Nachrichten verbreitet, ich aber möchte mein Licht der Freude, des Friedens und der Zuversicht in diese Welt hineintragen.

Ich verzichte auf diesem Blog bewusst auf schlechte Nachrichten, denn die gibt es auf dieser Welt schon genug.

Immer in den Tagen vor Weihnachten läuft im Fernsehen der Film "Der kleine Lord" mit Ricky Schroder und Alec Guinness. Ich liebe diesen Film, weil er verdeutlicht, dass Menschen sich auch im Alter unter dem Einfluss der Liebe noch verändern können.

In diesem Film wird immer wieder ein Satz gesagt, den sich jeder Mensch als großes Poster in seine Wohnung hängen sollte. Dieser Satz lautet:
"Jeder Mensch sollte durch sein Handeln dazu beitragen,
diese Welt ein klein wenig besser zu machen!"

Quelle: Astrid Müller
Ihr Lieben,
Ich hoffe sehr, dass auch Ihr mithelft, gute Nachrichten in diese Welt zu senden, den Menschen Hoffnung und Mut zu machen.
Ich wünsche Euch ein fröhliches und gesegnetes Weihnachtsfest und grüße Euch herzlich aus Bremen
Euer fröhlicher Werner aus Bremen


Quelle: Karin Heringshausen

Dienstag, 23. Dezember 2014

Der wichtigste Schatz im Leben!


Quelle: Helmut Mühlbacher

Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch eine Geschichte von Irma Humbach erzählen:

„Schätze, die man nicht kaufen kann“

„Am Strand des Meeres hatte der junge Fischer Li seine Netze zum Trocknen aufgehängt. Als er am frühen Morgen aus der Hütte trat, sah er mit Erstaunen, dass sich ein riesiger Vogel in den Netzen verfangen hatte.

Nachdem Li die Netze von allen Seiten sorgfältig mit Steinen beschwert hatte, überlegte er, was er mit dem sonderbaren Tier machen könne. Da sprach der Vogel mit menschlicher Stimme: „Höre, Fischer, wenn Du mir meine Freiheit wiedergibst, werde ich Dich reich belohnen.“

Erschrocken befreite Li den Vogel aus den Netzen, worauf dieser ihn aufforderte, auf seinem Rücken Platz zu nehmen. „Ich werde Dich zu einer Schatzinsel bringen, dort kannst Du Dir aussuchen, was Du haben willst. 
Bedenke aber, dass ich nicht mehr tragen kann als zweimal das Gewicht eines Mannes! Wenn Du mehr mitnimmst, dann muss ich Dich mit Deinen Schätzen in das Meer werfen.“

Nach einem langen Flug landete der Vogel endlich am Strand einer kleinen Insel. Das ganze Ufer war übersät mit Goldstücken, Münzen, Ringen und Armreifen. Dahinter lagen Hügel von Perlen, Diamanten, Rubinen, Smaragden und anderen kostbaren Edelsteinen, sodass Li geblendet die Augen schließen musste. 

„Wähle von den Schätzen aus, was Dir gefällt“, ermutigte ihn der Vogel. „Ich fliege jetzt fort und hole Dich bei Sonnenuntergang wieder ab. Du hast also Zeit, alles zu betrachten und in Ruhe zu überlegen, was Dir am besten zusagt.“ Dann breitete er seine mächtigen Schwingen aus und flog davon.

Zuerst war Lie wie betäubt von dem Glanz der Kostbarkeiten um sich herum. Er konnte nicht den Fuß setzen, ohne auf Gold, Edelsteine oder Perlen zu treten. Nirgend war auch nur ein kleines Stück Erde zu erkennen, so hoch waren die Schätze angehäuft.

Bald schüttelte der junge Mann seine Befangenheit ab und streifte auf der Insel umher. Seine Gedanken beschäftigten sich mit der Auswahl der Dinge, die er mitnehmen wollte: Gold, Gold, Gold!
Während Li seine Wahl traf, erklang plötzlich hinter ihm ein höhnisches Gelächter. Als er sich umdrehte, stand vor ihm ein älterer Mann. Seine Kleidung bestand nur auf armseligen Lumpen. Sein Gesicht war durchfurcht von Gram. Inmitten dieser Kostbarkeiten wirkte dieser von Leid gebeugte Mensch wie ein Spuk.

„Bist Du auch gekommen, um mich von diesem Kram zu erlösen?“, fragte er. „Nimm nur recht viel davon mit, damit ich eine Hand voll Boden freibekomme, auf dem ich etwas Grünes pflanzen kann.“

Li verstand nicht, was der Mann meinte. Da nahm ihn der Mann mit zu seiner Hütte, die aus reinem Gold erbaut war. Vor der Hütte hatte der Mann in mühseliger Arbeit das Gold und die Edelsteine beiseite geräumt. Eine winzige Fläche, nicht größer als eine halbe Hand, war frei geworden. 
Quelle: Astrid Müller
Erst jetzt fiel Li auf, dass auf der Insel kein Baum, kein Strauch, keine Blume wuchs. Weder das Summen einer Biene noch das melodische Rieseln eines Baches unterbrachen die unheimliche Stille. Nut das Flimmern und Glitzern der Kostbarkeiten ringsumher. Toter Glanz!

Müde setzte sich der Fremde auf den Boden und erzählte Li seine Geschichte: Vor zwanzig Jahren hatte ihn der Vogel auf die Insel gebracht. Seine Gier nach den Schätzen hatte ihn so genarrt, dass er den Vogel bat, hierbleiben zu dürfen, um immer bei den Reichtümern sein zu können. Obwohl der Vogel ihn warnte, dass er dann die Insel nicht mehr verlassen könne, beharrte er auf seinem Wunsch.

Zuerst hoffte er, dass eines Tages ein Schiff vorbeikommen würde und ihn mit einem Teil der Schätze an Nord nähme. Aber seine Hoffnung trog. Später verwünschte er seine Habgier, denn das Leben auf der Insel wurde ihm zur Hölle. Der Vogel brachte ihm zwar täglich Nahrung, doch bleib er taub, wenn er ihn bat, seine Gefangenschaft auf der furchtbaren Insel zu beenden.
Quelle: Astrid Müller
Nun hätte er gern den goldenen Käfig verlassen, ohne das Geringste mitzunehmen. 
Bettelarm in die Heimat zurückzukehren, schien ihm das größte Glück seines Lebens zu sein.

Hin und wieder brachte der Vogel einen Menschen mit, der, mit Beute beladen, bei Sonnenuntergang heimkehrte. Er allein musste bleiben.

Erschüttert hörte sich der junge Fischer die Geschichte des Mannes an. Dann versank er in tiefe Gedanken. Er sah jetzt die Kostbarkeiten mit den Augen des Leidgeprüften und sie verloren ihren Wert. Endlich stand er auf und lächelte.

„Willst Du jetzt Deine Auswahl treffen?“, fragte die müde Stimme an seiner Seite. „Es wird Zeit, der Vogel wird bald kommen.“ „Ich habe meine Wahl schon getroffen“, antwortete Li und das Lächeln um seine Lippen vertiefte sich. Da nickte der Fremde und wandte sich ohne Fragen ab.

Kurz darauf wurde das Rauschen der Schwingen hörbar. Der Vogel näherte sich der Insel. Da fasste Li nach der Hand des alten Mannes und bat ihn: „Bleib bei mir.“
Verwundert sah der Fremde in das Gesicht des Fischers. „Fürchtest Du Dich? Der Vogel wird Dich sicher und gesund heimbringen. Er hält sein Wort:“

Li schüttelte den Kopf. Er eilte dem Vogel entgegen.
„Wo hast Du denn Deine Last zusammengetragen?“, fragte dieser. „Wir müssen uns beeilen.“ Da wandte sich LI um und legte die Hand auf die Schulter des alten fremden Mannes.
„Hier ist meine Last. Du hast mir erlaubt, einen Schatz im Gewicht eines Mannes zu wählen. Ich wähle den Gefangenen.“



„Kommt“, antwortete der Vogel, „Du aber, Li, bist der Erste, der mich nicht enttäuscht hat.  Der Glanz des Goldes und der Edelsteine vermochte nicht, die Stimme Deines Herzens zu betäuben.  Du hast Recht. Das Herz eines Menschen ist mehr wert als alle Kostbarkeiten dieser Welt.“

Heil brachte der Vogel die beiden zurück; sie bleiben beieinander und Li sorgte für den alten Mann. Immer wenn er zum Fischfang hinauszog auf das Meer, kehrte er mit reichem Fang zurück.
 
In seiner Tätigkeit lag der Segen seines Lebens und er erkannte, dass er den größten Schatz erworben hatte, als er die Edelsteine und das Gold auf der Schatzinsel verschmähte.“
Karin Heringshausen


Ihr Lieben,

als ich diese Geschichte las, war ich innerlich hin und her gerissen:
 
Eine Stimme in mir sagte: „Der alte Mann auf der Insel ist doch selbst schuld. Er hat sein Schicksal selbst zu verantworten. Es wäre doch ganz toll, von der Insel so viel Gold und Edelsteine mitzunehmen, wie ein Mann wiegt. Wie Gutes könnte man damit tun!“
 
Eine andere Stimme in mir aber sagte:  „Es geht in dieser Geschichte darum, zu erkennen, dass jeder Mensch wichtiger und wertvoller ist als alles Gold und alle Edelsteine dieser Welt.“
www.das-eselskind.com

Ich glaube, die zweite Stimme in mir hat Recht.
Wie ich schon des Öfteren betont habe, habe ich nichts dagegen, wenn jemand reich und wohlhabend ist. Entscheidend ist für mich, was wichtiger ist im Leben der Menschen:  Der Reichtum oder das Leben eines Menschen?

Manche Menschen kommen mir vor wie Menschen auf der Flucht.
Nie kommen sie ganz zur Ruhe, sie sind sie ganz glücklich, nie ganz fröhlich.
Immer sind sie der Meinung, dieses oder jenes noch haben zu müssen, um dann endlich ruhig, glücklich und fröhlich zu sein. Aber die Erfüllung jedes Wunsches bringt gleich einen neuen Wunsche hervor. Und so finden diese Menschen kein Ende Ihrer Wunschkette und jagen dem Glück, der Ruhe und der Fröhlichkeit hinterher.

Diesen Menschen möchte ich zurufen, mach Dich frei von der Sklaverei des „Habenmüssens“, erkenne, dass das Glück nicht darin liegt, alles zu besitzen, sondern zur Ruhe zu kommen, sich und anderen Menschen Freude zu bereiten und das Glück, das auf Dich bereits wartet, zu genießen.

Ich wünsche mir für die letzten Tage des Jahres, dass wir uns wieder mehr auf die Menschen neben uns, die Menschen in unserer Nachbarschaft und die Menschen, die uns täglich begegnen, besinnen und diesen Menschen Freude, Liebe, Zuwendung, Hoffnung, Zuversicht, Hoffnung und Ermutigung schenken.

Wenn wir so handeln, werden wir selbst sehr glücklich werden und wir werden manchem Menschen das Leben „retten“, indem wir ihm ermöglichen, ein Leben in Hoffnung und Zuversicht zu führen.

Das ist der Sinn von Weihnachten!
Raymonde Graber
In diesem Sinne gilt für mich der alte Satz aus dem Talmud: 
„Wer auch nur einen einzigen Menschen rettet, rettet die ganze Welt.“ 
 
Lasst uns gemeinsam viele Menschen retten.
Lasst uns gemeinsam Liebe schenken.
Lasst uns gemeinsam die Menschen ermutigen.
Lasst uns gemeinsam Freude verbreiten.
Lasst uns gemeinsam Menschen das Leben „retten“, indem wir ihnen helfen, fröhlich ihren Weg Schritt für Schritt vorangehen zu können.

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,
Ich wünsche Euch einen heiteren unbeschwerten Abend und grüße Euch herzlich 
aus dem weihnachtlichen Bremen
Euer fröhlicher Werner


Quelle: Karin Heringshausen

Montag, 22. Dezember 2014

Lass auch Du Dein Licht leuchten - die Finsternis kann Dir nichts anhaben!

Karin Heringshausen

Ihr Lieben,

heute Abend möchte ich Euch eine kleine Geschichte von Heinrich Lhotzky erzählen:

„Licht ist unauslöschlich“

„Ich war ein Junge von 12 Jahren und die Vorfreude auf Weihnachten erfüllte mich.
Es war die Nacht vor dem Heiligen Abend. Ich war früh ins Bett gegangen, ich war eingeschlafen und träumte von einem kleinen Licht, das jemand für mich vor meinem Fenster in einer kleinen Laterne entzündet hatte.
Ein alter Mann, der vorüberging, blieb an der Laterne stehen und sprach zu der winzigen Flamme: „Hast Du denn keine Angst? Siehst Du den nicht, welch große Gefahr Dir droht?“

Dann sah ich sie in meinem Traum, die schauerliche dunkle, Angst einflößende Finsternis. Überall in der Welt kauerte sie verbissen, trotzig und freudlos.
Sie versuchte, mit alle ihren Kräften zähneknirschend und wütend das kleine Licht zu bekämpfen.

Das kleine Licht aber lachte die Finsternis aus und sagte:
„Warum soll ich Angst vor Dir haben?
Ich leuchte nicht, um gesehen zu werden.

Nein, es macht mit einfach Freude, Licht zu verbreiten.
Und eines weiß ich ganz genau und felsenfest:
Die gesamte Finsternis der Welt kann mich nicht auslöschen!“


Ihr Lieben,

alle Pakete und Päckchen, die ich verschicken wollte, sind unterwegs zu ihren Empfängern, alle Briefe, die ich schreiben wollte, sind geschrieben und unterwegs zu ihren Empfängern.
Morgen ist nun ein ganz besonderer Tag für mich, so wie jedes Jahr.
Am Tag vor Weihnachten bringe ich meinen Adventskranz an das Grab meines Jugendfreundes Hans-Christoph, der schon 50 Jahre tot ist. Er starb damals an seiner schweren Asthmaerkrankung.

Von ihm habe ich ganz viel Gutes in meinem Leben gelernt.
Als ich in meiner Jugend immer so mutlos war und glaubte, in dieser Welt nichts ausrichten zu können, da lud er mich eines Tages wieder einmal zu sich nach Hause ein und spät am Abend gingen wir in einer ruhigen warmen Sommernacht nach draußen in den Garten und dort entzündete er ein große rote Kerze und sagte zu mir: 

„Denke in Deinem ganzen Leben immer daran: Die gesamte Dunkelheit dieser Straße, dieser Stadt, Deutschland, der Welt, ja des gesamten Universums kann Dein kleines Licht niemals auslöschen. Vergiss dieses Wunder des Lichts niemals!

Das war vielleicht der beste Rat, den ich in meinem Leben je bekommen habe.
Angesichts des Elends in der Welt, angesichts von Hunger, Not und Unrecht in dieser Welt könnte man manchmal mutlos werden, könnte man in Versuchung geraten, aufzugeben.

Aber immer, wenn sich Gedanken der Mutlosigkeit, Gedanken der Entmutigung, Gedanken der Hoffnungslosigkeit an mein Herz klopfen, dann denke ich wieder an meinen Jugendfreund Hans-Christoph und seinen wundervollen Rat und sein wundervolles Geheimnis.
Hans-Christoph
Dieses Geheimnis möchte ich Euch auch auf dem Weg in die Weihnachtstage auch mitgeben:
Jedes noch so kleine Licht ist stärker als die größte und mächtigste Finsternis.

Deshalb ist es so wichtig, dass wir Lichter in dieser Welt entzünden, um die Finsternis ein Stück weit zu vertreiben.

Jedes Licht ist ein Zeichen der Hoffnung.
Jedes Licht zeigt einem anderen Menschen den Weg.
Jedes Licht schenkt einem anderen Menschen Hoffnung.
Jedes Licht signalisiert anderen Menschen: Hier wohnt die Liebe.
Jedes Licht ist ein Zeichen der Ermutigung.
Jedes Licht bedeutet: Du bist nicht allein.
Quelle. Astrid Müller
Ihr Lieben,
ich wünsche Euch ganz viel Licht und Freude in Euer Herz, ganz viel Mut, ganz viel Hilfsbreitschaft und Engagement und ich grüße Euch herzlich aus Bremen
Euer fröhlicher Werner
Wintermärchen
Quelle: Helmut Mühlbacher

Sonntag, 21. Dezember 2014

Jetzt ist der Augenblick, auf den es ankommt!


Ihr Lieben,

so kurz vor Weihnachten möchte ich Euch heute Abend eine Geschichte
von Leo Tolstoi erzählen:

„Die drei Fragen“

„Es dachte einmal ein König, nichts könne ihm missglücken, wenn er nur immer die Zeit wüsste, in der er ein Werk zu beginnen habe, und wenn er immer wüsste, mit welchen Menschen er sich einlassen solle und mit welchen nicht, und wenn er immer wüsste, welches von allen Werken das wichtigste sei.
Quelle: Astrid Müller
Es kamen gelehrte Männer zum König und gaben ihm mancherlei Antworten auf seine Fragen.

Auf seine erste Frage antworteten die einen, um für jedes Werk die rechte Zeit zu wissen, müsse man vorher eine Einteilung für den Tag, den Monat und das Jahr aufstellen und sich streng an das halten, was für den einzelnen Tag festgesetzt ist. Andere sagten wieder anderes.

Ebenso verschieden lautete die Antwort auf die zweite Frage. Die einen sagten, die dem König unentbehrlichsten Männer seien die Staatsmänner, andere, die Priester und Seher. Die dritten erklärten, es seien die Ärzte, und die vierten behaupteten, es seien die Krieger.

Auf die dritte Frage, welches das wichtigste Werk sei, antworteten die einen, das sei die Wissenschaft, die anderen sprachen, die Kriegskunst, wieder andere nannte die Gottesverehrung. Alle Antworten waren verschieden.
Quelle: Astrid Müller
Daher passte dem König keine einzige von ihnen, und er belohnte niemand. Um aber ganz genaue Antworten auf seine Fragen zu erhalten, entschloss er sich, einen Einsiedler zu befragen, dessen Weisheit in großem Rufe stand. 

Der Einsiedler lebte im Wald, verließ seine Wohnstätte nie und empfing nur einfache Leute. Darum zog der König ein schlichtes Gewand an, stieg vom Pferd weit vor der Klause des Einsiedlers, ließ sein Gefolge zurück und ging allein durch den Wald. 

Als der König sich dem Einsiedler näherte, grub dieser vor seiner Hütte die Beete um. Er erblickte den König, begrüßte ihn und grub ruhig weiter. Er war mager und schwach und keuchte schwer, indem er den Spaten in die Erde stieß und die kleinen Schollen umwandte. 

Der König trat an ihn heran und sprach: »Ich bin gekommen, weiser Einsiedler, um die zu bitten, mir drei Fragen zu beantworten: Welches ist die Zeit, die man einhalten muss und nicht versäumen darf, um hinterher nichts bereuen zu müssen? Welche Leute sind die unentbehrlichsten? Mit welchen Leuten muss man sich als mehr, mit welchen weniger befassen? ... Welche Werke sind die wichtigsten, und welches von allen Werken muss daher zuerst getan werden?«
Quelle: Raymonde Graber
Der Einsiedler hörte dem König zu, antwortete aber nicht. Er spuckte in die Hände und begann wieder zu arbeiten. »Du bist erschöpft«, sagte der König, »gib mir den Spaten, und setze dich auf die Erde.«

»Danke«, erwiderte der Einsiedler, reichte dem König den Spaten und setzte sich auf die Erde nieder. Als der König zwei Beete umgegraben hatte, hielt er inne und wiederholte seine Fragen. 

Der Einsiedler antwortete nicht, stand auf und streckte die Hände nach dem Spaten aus. »Jetzt ruhe du, ich will nun ...« sagte er. Der König aber gab den Spaten nicht her und fuhr fort zu graben. 

Es verging eine Stunde, eine zweite, die Sonne begann hinter den Bäumen zu verschwinden, da steckte der König den Spaten in die Erde und sagte: »Ich bin zu dir gekommen, weiser Mann, um auf meine Fragen eine Antwort zu erhalten. Wenn du nicht antworten kannst, so sag es doch, dann will ich nach Hause gehen.«
Quelle: Raymonde Graber
»Sieh einmal, da kommt jemand gelaufen«, sprach der Einsiedler, »lass sehen, wer das ist.« Der König sah, dass in der Tat aus dem Walde ein bärtiger Mann gelaufen kam. 

Der hielt sich die Hände vor den Leib, und zwischen den Fingern sickerte Blut hervor. Als er bis zum König gelangt war, fiel er zu Boden, lag unbeweglich da und ächzte leise. Der König und der Einsiedler öffneten die Kleider des Mannes. In seinem Leib war eine tiefe Wunde. 

Der König wusch sie, so gut er konnte, und verband sie mit seinem Taschentuch und mit einem Handtuch des Einsiedlers. Aber das Blut hörte nicht auf zu strömen, und der König nahm zu wiederholten Malen den mit warmen Blut durchtränkten Verband ab, wusch die Wunde von neuem und verband sie wieder. Als das Blut endlich gestillt war, bat der Verwundete um Wasser. Der König trug frisches Wasser herbei und gab ihm zu trinken.

Inzwischen war die Sonne untergegangen, und es war kühl geworden. Mit Hilfe des Einsiedlers trug der König den Verwundeten in die Klause und legte ihn aufs Bett. Der Verwundete schloss die Augen und wurde still. Der König aber war so ermüdet, dass er, auf der Schwelle zusammengekauert, ebenfalls einschlief, und zwar so fest, dass er die ganze kurze Sommernacht verschlief.
Quelle: Helmut Mühlbacher
Als er am Morgen erwachte, konnte er lange nicht begreifen, wo er war und wer dieser sonderbare bärtige Mann war, der auf dem Lager ausgestreckt lag und ihn unausgesetzt mit leuchtenden Augen ansah. 

»Verzeih mir«, sprach der bärtige Mann mit schwacher Stimme, als er bemerkte, dass der König erwacht war und ihn anblickte. »Ich kenne dich nicht und habe dir nichts zu verzeihen«, erwiderte der König. 

»Du kennst mich nicht, aber ich kenne dich. Ich bin dein Feind, jener Feind, der geschworen hat, an dir Rache zu nehmen, weil du meinen Bruder hingerichtet und meine Güter genommen hast. Ich habe dich töten wollen, und du hast mir das Leben gerettet. Von nun an, wenn ich am Leben bleibe, und wenn es dir recht ist, will ich dir als dein treuester Gefolgsmann dienen, und auch meinen Söhnen will ich das zu tun befehlen. Verzeihe mir!«

Der König war sehr froh darüber, dass es ihm so leicht gelungen war, sich mit seinem Feinde auszusöhnen, und er verzieh ihm nicht nur, sondern versprach auch, ihm seine Güter zurückzugeben und ihm außerdem seine Diener und seinen Arzt zu schicken.

Als er sich von dem Verwundeten verabschiedet hatte, trat der König hinaus auf die Vortreppe und suchte mit seinen Augen den Einsiedler. Er war draußen bei den Beeten, die er gestern umgegraben hatte, kniete am Boden und säte Gemüsesamen. 

Der König trat an ihn heran und sprach: »Zum letzten Mal, du weiser Mann, bitte ich dich, meine Fragen zu beantworten!« »Aber du hast ja deine Antwort schon bekommen!« erwiderte der Einsiedler. Er richtete sich auf und sah den König an. »Ich sollte Antwort bekommen haben?« fragte der König. 

»Natürlich«, erwiderte der Einsiedler. »Hättest du gestern nicht Mitleid mit meiner Schwachheit gehabt und diese Beete umgegraben, sondern wärst du allein zurückgegangen, so hätte dieser Mann dich überfallen, und du hättest bereut, dass du nicht bei mir geblieben bist. 

Somit war die richtige Zeit jene, als du die Beete umgrubst, und ich war der wichtigste Mann, und das wichtigste Werk war, mir Gutes zu tun. Dann, als jener Mann angelaufen kam, war die wichtigste Zeit, seiner zu pflegen, denn sonst wäre er verblutet, ohne dass er sich mit dir versöhnt hätte. Er war für dich der wichtigste Mensch, und das, was du ihm getan hast, war das wichtigste Werk.«

Merke dir - die wichtigste Zeit ist nur eine: der AUGENBLICK. Nur über ihn haben wir Gewalt. Der unentbehrlichste Mensch ist der, mit dem uns der Augenblick zusammenführt; denn niemand kann wissen, ob er noch je mit einem anderen zu tun haben wird. Das wichtigste Werk ist, ihm Gutes zu erweisen - denn nur dazu ward der Mensch ins Leben gesandt.“

Ihr Lieben,

heute ist Udo Jürgens gestorben, das tut mir sehr leid.
Ich kenne jemanden, der seine Musik sehr liebte und der sich vorgenommen hatte, im kommenden Jahr ein in Bremen geplantes Konzert von Udo Jürgens zu besuchen. Nun ist es zu spät dafür!

Das hat mich dazu veranlasst, heute diese Geschichte von Tolstoi zu wählen.
Wir Menschen glauben häufig, es sei wichtig, sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen.

Wir Menschen glauben häufig, es sei wichtig, für die Zukunft zu planen.
Dabei übersehen wir eine wichtige Tatsache:


Die Vergangenheit ist vorüber, die Zukunft noch gar nicht da, das Einzige, über das wir tatsächlich verfügen können, ist die Gegenwart oder, genauer gesagt, der Augenblick, den wir gerade erleben.
Deshalb gilt:

Es ist jetzt der Augenblick,
um glücklich zu sein.


Es ist jetzt der Augenblick,
um zur Ruhe zu kommen.

Es ist jetzt der Augenblick,
um manches im Leben zu ändern.

Es ist jetzt der Augenblick, 
um anderen Menschen ein Lächeln zu schenken.

Es ist jetzt der Augenblick, 
um anderen Menschen mit einer Kleinigkeit eine Freude zu bereiten.

Es ist jetzt der Augenblick, 
um anderen Menschen ein wenig Zeit zu schenken.

Es ist jetzt der Augenblick, 
um an die eigenen Bedürfnisse zu denken.

Es ist jetzt der Augenblick, 
um innezuhalten und sich zu fragen: Was will ich wirklich?
Es ist jetzt der Augenblick,
um sich hinzusetzen und sich zu fragen: Was ist der Sinn meines Lebens?

Es ist jetzt der Augenblick, um zur Versöhnung aufzurufen.

Es ist jetzt der Augenblick,
um Licht in das Dunkel anderer Menschen zu tragen.

Es ist jetzt der Augenblick,
um Liebe und Zuwendung zu geben.

Es ist jetzt der Augenblick,
um Hoffnung und Zuversicht zu wecken.

Es ist jetzt der Augenblick,
um Ermutigung zu praktizieren.

Karin Heringshausen

Ihr Lieben,
ich wünsche Euch von fröhlichem Herzen einen guten ruhigen Start in die Weihnachtswoche und ich grüße Euch herzlich aus Bremen
Euer fröhlicher Werner