3129 Geschichten


Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 3.179 Beiträge und mindestens zwei Mal in der Woche kommen weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen


Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Samstag, 31. Januar 2026

Geschichte: Wissen wir wirklich alles?

 

Quelle: Helmut Mühlbacher

"Das Einzige, was ich weiß, dass ich eigentlich gar nichts weiß." Sokrates

Quelle: Karin Heringshausen

Ihr Lieben,
ich möchte Euch heute eine Geschichte aus der englischen Zeitung The Times erzählen aus dem Jahr 1990, die aber auch heute noch ganz aktuell ist:

"Wissen wir wirklich alles?"

"Es war einmal eine große Mäusefamilie.
Die lebte in einem herrlichen großen Klavier.

Ihre kleine Welt war oft erfüllt von wunderbarer Musik.
Die Mäuse genossen die Musik und machten sich Gedanken darüber, von wem die schönen Klänge wohl stammten würden.


Sie dachten, da muss es einen Klavierspieler geben, den sie zwar nicht sehen konnten, der ihnen aber doch hörbar nahe war.

Eines Tages wagte sich eine Maus weiter nach oben in das Klavier. Und da entdeckte sie das Geheimnis der Musik. Metalldrähte von unterschiedlicher Länge zitterten und durch ihre Schwingungen entstanden die Töne. 

So mussten die Mäuse ihren alten Glauben an den Klavierspieler aufgeben. Metalldrähte erzeugten die schöne Musik, die wunderbaren Klänge.

Einige Zeit später brachte eine andere Maus noch neuere Erkenntnisse mit. Kleine Filzhämmerchen sprangen und tanzten auf den Drähten und erzeugten die Schwingungen und damit die Musik.

Nun war der alte Glaube überholt, und die Mäuse wohnten in einer aufgeklärten, wissenschaftlich durchschaubaren Welt.
Aber der Klavierspieler machte auch weiterhin seine wunderbare Musik."



Quelle: Karin Heringshausen


Ihr Lieben,

viele Menschen denken darüber nach, ob es wohl außer unserer sichtbaren Welt noch etwas anderes gibt oder ob wir Menschen und das, was uns geschieht, nur ein Produkt von Zufall und Notwendigkeit sind.

Auch ich als Theologe kann nicht beweisen, dass es Gott tatsächlich gibt, jeder Einzelne von uns wird das erst nach dem Ende seines eigenen Lebens entgültig wissen.

Aber ich habe die obige Geschichte deshalb ausgewählt, weil sie sehr deutlich zeigt, dass das sogenannte Wissen nicht immer der Wahrheit entsprechen muss.

Wir meinen oft, alles zu verstehen,
wissen aber in Wirklichkeit nicht sehr viel.

Ich möchte das auch noch an einem anderen Beispiel verdeutlichen:

Stellen wir uns doch einmal ganz kurz vor, man könne sich mit Waldameisen unterhalten und würde nun in einen großen Wald gehen und dort einen Ameisenhaufen aufsuchen und dann den dortigen Ameisen erzählen, dass unsere Welt eine Kugel ist, dass es fünf Erdteile gibt, dass es Städte mir großen Häusern gibt, mal ganz abgesehen von den technischen Errungenschaften, wie Autos, Handys, PCs, Internet etc. 

Glaubt Ihr wirklich, meine Lieben, dass die Ameisen, mit denen wir reden würden, uns das glauben würden?

I
ch glaube eher, die Ameisen würden ihren eigenen Wald für die Welt halten und glauben, dass es außerhalb des Waldes höchstens andere Wälder gibt.

Was ich mit meinem Worten erreichen möchte, ist dies:
Wir sollten nachdenklich werden und uns Gedanken machen, ob es nicht doch, wie meine Oma sagte, mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als wir uns träumen lassen.
Quelle: Karin Heringshausen

Ihr Lieben,
ich wünsche Euch heute einen wundervollen gesegneten und zuversichtlichen Sonntag  und grüße Euch alle ganz herzlich

Euer fröhlicher Werner
Quelle: Jürgen Tesch


Freitag, 30. Januar 2026

Tipp: Nur für HEUTE -- Das Vorhaben für die nächste Woche!

 

Quelle: Karin Heringshausen

Nur für HEUTE


1.  Nur für heute will ich versuchen, nur diesen einen Tag zu durchleben. Will nicht sofort das ganze Problem, das in meinem Leben aufgetaucht ist, bewältigen. Ich kann 24 Stunden lang dauernd etwas tun, vor dem ich mich erschrecken würde, sollte ich ein Leben lang es tun müssen.

2.  Nur für heute will ich glücklich sein. Die meisten Leute sind so glücklich, wie sie es wirklich sein wollen.

3.  Nur für heute will ich mich nach den Tatsachen richten und nicht versuchen, alles nach meinen Wünschen auszurichten. Ich will mein Glück nehmen, wie es gerade kommt, und mich danach richten.

4.  Nur für heute will ich versuchen, meinen Geist zu stärken. Will lernen und etwas Nützliches tun. Ich will etwas lesen, was Mühe macht, was mich zum Nachdenken und zur Konzentration zwingt.

5.  Nur für heute will ich meine Seele auf drei Arten üben:

Will jemand einen guten Dienst erweisen,
ohne, dass der Betreffende etwas merkt.
Sollte er es erfahren, so zählt dieser Dienst nicht.

Ich will mindestens zwei Dinge tun, die ich nicht
tun mag, nur um mich zu prüfen.

Sollten meine Gefühle durch irgend etwas verletzt
sein, so will ich es keinen merken lassen.


6.  Nur für heute will ich angenehm wirken. Will so gut wie
möglich aussehen, mich adrett und sauber kleiden,
leise sprechen und höflich handeln. Will keinen anderen verbessern oder kritisieren, nur mich selbst.


7.  Nur füheute soll mein Programm feststehen. Ich brauche es nicht genau zu befolgen. Vor zwei Übeln will ich mich in Acht nehmen: Hast und Unentschlossenheit

8.  Nur für heute will ich meine ruhige halbe Stunde für mich
selbst haben und entspannen. In dieser halben Stunde will ich versuchen, eine bessere Sicht über mein Leben zu gewinnen.


9.  Nur für heute will ich nicht ängstlich sein. Will mich nicht
davor scheuen, das zu genießen, was schön ist. Will glauben, dass die Welt mir das zurückgeben wird, was ich ihr schenke.


HEUTE ist das MORGEN, worüber wir uns GESTERN Sorgen gemacht haben...
Unbekannter Autor 
Quelle: Karin Heringshausen



Donnerstag, 29. Januar 2026

Geschichte: Die Henne, welche goldene Eier legte

 

Das goldene Ei
Quelle: Wikipedia

"Genügsamkeit ist natürlicher Reichtum,

Luxus künstliche Armut." Sokrates

Quelle: Karin Heringshausen


Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch die Geschichte eines unbekannten Autors erzählen:

"Die Henne, welche goldene Eier legte"

"Eine Bäuerin hatte unter vielen anderen Hennen auch eine, welche goldene Eier legte. Sie glaubte nun, in dem Bauch der Henne eine ganz große Goldmasse zu finden und so schlachtete sie in ihrer Gier die Henne ohne Bedenken.

Aber wie sehr hatte sie sich getäuscht, denn sie fand im Inneren dieser Henne ganz die gleiche Einrichtung wie bei den anderen. Jetzt kritisierte sie sich selbst als töricht, dass sie nach zu viel gestrebt  hatte und nun damit alles verloren hatte."
Quelle: Karin Heringshausen



Ihr Lieben,

die Zufriedenheit eines Menschen ist eines seiner wertvollsten Güter.

Aber viele Menschen begreifen das nicht und geben sich nicht zufrieden mit dem, was sie besitzen.
Ich denke da als Beispiel an den ehemaligen Vorstand der Postbank, Herrn Zumwinkel.

Der Mann verdiente Millionen von Euro. Er musste sich nie wieder in seinem Leben Sorgen um sein Auskommen machen.

Aber statt sich seines Lebens zu freuen, statt seine Steuern zu bezahlen und glücklich zufrieden zu leben, schleuste er in seiner Gier nach noch mehr Reichtum Geld an der Steuer vorbei in die Schweiz und verlor am Ende dieses und anderes Geld, weil er zu gierig war.

Damit mich keiner missversteht:
Ich finde es ganz lobenswert, wenn jemand fleißig ist und danach strebt, ein gutes Auskommen zu haben. Aber wir sollten in unserem Streben nach Verdienst und Karriere nicht das aufs Spiel setzen, was wir haben.
Und das sind nicht nur geldliche Dinge:


Neben dem Streben nach Verdienst und Wohlstand sollte auch immer Zeit sein für die Partnerin/den Partner, die eigenen Kinder und Enkelkinder, die Freunde und Bekannten.

Denn wenn wir nicht für eine gesunde Ausgewogenheit zwischen Geldverdienen und Zeit für unsere Lieben und Freunde sorgen und in unserer Gier nach immer mehr Verdienst "die goldene Henne" schlachten, kann es sein, dass wir zwar immer mehr Geld verdienen

, aber das Wertvollste, was wir haben, unsere Familie und unsere Freundschaften zugrunde gehen.
Quelle: Werner Forneberg


Ihr Lieben,

Ich wünsche Euch morgen einen fröhlichen und unbeschwerten Freitag und grüße Euch ganz herzlich

Euer Werner vom Weserstrand
Quelle: Werner Forneberg


Mittwoch, 28. Januar 2026

Zum Schmunzeln: Viele heutige Probleme sind gar nicht neu!

 


So war es also schon vor 2.000 Jahren
- Etwas zum Schmunzeln!

So war es also schon vor 2.000 Jahren
 
Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein.
Die Staatskasse aufgefüllt werden.

Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden.

Die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden

Die Leute müssen wieder lernen zu arbeiten, anstatt auf öffentliche Rechnung zu leben.
Cicero, römischer Politiker, 106-43 v. Chr.



Quelle: Werner Forneberg

Dienstag, 27. Januar 2026

Geschichte: Die kleinen Dinge

Quelle: Alexander Rykow


"Indem ich Dein Handeln sehe,
interessiert mich Deine Botschaft nicht mehr!" 
Bertolt Brecht

Quelle: Alexander Rykow



Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch die Geschichte eines unbekannten Autors erzählen:

"Die kleinen Dinge"

"Ein Asket saß in einer Höhle und meditierte.

Da huschte eine kleine Maus in die Höhle hinein und knabberte an der Sandale des Asketen.

Der Asket öffnete verärgert die Augen und sprach: "Warum störst Du mich in meiner Andacht!"

"Ich habe Hunger", piepste die Maus.

"Geh weg, Du törichte Maus", schrie der Asket. "Ich suche die Einheit mit Gott, wie kannst Du mich dabei stören!"

"W
ie willst Du Dich mit Gott vereinigen", fragte da die Maus, "wenn Du nicht einmal mit mir einig werden kannst?"

 
Quelle: Alexander Rykow

Ihr Lieben,

wie ja viele von Euch wissen, habe ich Theologie studiert und an der Universität in Göttingen als Dozent unterrichtet. Ich gebe zu, dass ich fest an Gott glaube.

Schon damals, als ich die Studenten unterrichtete, begegneten mir etliche Studenten, die hatten große wundervolle Pläne, wie sie die ganze Welt verändern wollten, natürlich zum Besseren.

Aber wenn es darum ging, z.B. die Reinigungskraft im Universitätsgebäude, der sie täglich begegneten, zu grüßen, dann gehörte das nicht zu ihrem großen Plan.

Die Einsicht, dass die große Veränderung bei ihnen selbst beginnt, fehlte ihnen.

Ich traf viele Pastoren in Gemeinden, die ebenfalls Visionen und Träume hatten, wie sie ihre Kirchengemeinde voranbringen wollten, aber ein einfacher Besuch bei einer alten kranken Dame hatte in solchen Träumen und Visionen keinen Platz.

All diese Studenten und Pastoren hatten etwas Entscheidendes übersehen, was Bertolt Brecht, den ich oben zitiert habe, so wunderbar formuliert hat:
"Wenn unsere Botschaft nicht mit unserem Handeln übereinstimmt, sind wir nicht sehr glaubwürdig.
Quelle: Alexander Rykow



Ihr Lieben,

Ich wünsche Euch allen nun einen fröhlichen und unbeschwerten Donnerstag und ich grüße Euch ganz herzlich aus Bremen

E
uer fröhlicher Werner
Quelle: Alexander Rykow



Montag, 26. Januar 2026

Geschichte: Das Mädchen und der Schmetterling

 

Diese: Wikipedia.de

"Der Mensch will so gerne das Gute, das Kind hat so gerne ein offenes Ohr dafür; aber es will es nicht für dich, Lehrer, es will es nicht für dich, Erzieher, es will es für sich selber." Johann Heinrich Pestalozzi

Quelle: Karin Heringshausen



Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch die Geschichte eines unbekannten Autors erzählen:

"Das Mädchen und der Schmetterling"

"An einem kühlen Herbstmorgen ging ein kleines Mädchen mit ihrem Großvater in dessen Garten, um das Laub zusammenzukehren. In der Wassertonne, die geleert werden sollte, fand sie einen leblosen bunten Schmetterling auf der Wasseroberfläche treiben.

Seine beiden Flügel waren zusammengelegt, sodass sich eine genügend große Tragfläche ergab, die ein Absinken wohl verhindert hatten.

Das Mädchen hatte ein weiches Herz und nahm zuerst den Falter vorsichtig mit ihrer Hand aus dem Wasser, bevor sie das Wasser ausschüttete, um genau nach ihm sehen zu können. Er war für sie wunderschön und es tat ihr leid, dass er in die Tonne gefallen war.

Sie setzte ihn vorsichtig auf ein Stück Holz, das von der Morgensonne beschienen wurde.
Im Laufe des Vormittags bemerkte sie, dass die Sonne ihm gut zu tun schien, da er seine Flügel wieder öffnen konnte. Zur Mittagszeit war er dann verschwunden.


Ein paar Tage später spielte die Kleine wieder bei ihrem Großvater im Garten, als sie ein wunderhübscher Schmetterling umkreiste, sich schließlich auf ihr Knie setzte und nach ein paar Momenten wieder der Sonne entgegenflog.

Sie freute sich, ihn wiedezusehen. Für sie war es "ihr Schmetterling", der sich auf seine Weise für ihre Hilfsbereitschaft bedanken kam."

Quelle: Karin Heringshausen




Ihr Lieben,
wenn ich eine solche Geschichte lese, dann beneide ich in positivem Sinne die Kinder und das gleich aus mehreren Gründen:

Kinder leben viel intensiver als wir und sie konzentrieren sich voll auf das, was sie gerade tun, voll und ganz. Sie versinken regelrecht in ihrem Tun.

Kinder haben ein großes Herz. Selbst ein Schmetterling ist es für sie wert, sich dafür einzusetzen und sich um ihn zu kümmern.
Und Kinder haben ein ganz großes Gespür für die Tatsache, dass wir immer dann, wenn wir einem anderen Lebewesen helfen (das beschränkt sich nicht nur auf Menschen), uns selber glücklich machen.
Quelle: Karin Heringshausen



Ihr Lieben,

Ich wünsche Euch nun einen fröhlichen Dienstag und grüße Euch herzlich aus dem fröhlichen Bremen

Euer Euch umarmender Werner vom Weserstrand
Quelle: Karin Heringshausen


Tipp: "Schönheits Tipps" von Audrey Hepburn

 

Quelle: Alexander Rykow


"Schönheits Tipps" von Audrey Hepburn


Attraktive Lippen
Sprechen Sie freundliche Worte in herzlicher Weise.

Wunderbare Augen
Bemühen Sie sich, in den anderen Menschen stets das Gute zu sehen. Ihre Augen sind die Tür zu Ihrem Herzen. der Platz, wo die Liebe wohnt.

Schlanke Figur
Teilen Sie Ihre Nahrung mit den Hungernden dieser Welt.

Herrlich weiches Haar
Sorgen Sie dafür, dass mindestens ein Mal am Tag ein Kind mit seinen Fingern durch Ihr Haar fährt.

Perfekte Körperhaltung
Blicken Sie aufrecht dankbar zur Übersicht zu dem, der Sie erschaffen hat.

Jugendliches Aussehen
Seien Sie erwachsen, dann leuchtet Ihr inneres Kind freundlich durch Sie hindurch. Wenn Sie ewig jugendlich bleiben wollen, tut Ihr Körper alles, um Ihnen das Gegenteil zu beweisen.

Sanfter Teint
Lassen Sie sich von freundlichen Gesichtern liebenswerter Menschen bestrahlen.

Schöne Hände
Verdienen Sie Ihren Lebensunterhalt durch Ihrer eigenen Hände Arbeit. Beide Hände bleiben schön, wenn Sie mit der einen Hand anderen Menschen helfen und mit der anderen sich selbst.

Attraktive Beine
Gehen Sie durchs Leben mit dem Bewusstsein, dass Sie nie alleine unterwegs sind.

Quelle: Alexander Rykow

Tipp: Erleichtere Dir das Leben!


Quelle: Alexander Rykow

Erleichtere Dir das Leben  von Dr. J.A.Schindler


1. Führe ein einfaches Leben.
Sei empfänglich für die einfachen Dinge, die immer da und leicht zu beschaffen sind.


2. Nicht dauernd fragen:
"Wo tuts mir weh?"

Zu den unglücklichsten Geschöpfen dieser Erde gehören jene Menschen, welche die Vorstellung nicht los werden, irgendwo wäre bei ihnen innerlich etwas Lebenswichtiges nicht in Ordnung; ihr Gesundheitszustand sei schwer angeschlagen. (Stelle Dich von Zeit zu Zeit einer gründlichen Untersuchung, und wenn sich nichts Ernsthaftes herausstellt, gehe getrost Deine Wege).


3. Liebe Deine Arbeit!

Wie bei jeder anderen Notwendigkeit im Leben ist es besser, ihr Sympathie entgegenzubringen und sich dadurch den Kummer zu ersparen, der beim Gegenteil, der Antipathie, auftritt.


4. Um glücklich zu leben,
braucht man neben seiner Arbeit unbedingt auch andere Interessen, die fesselnd und schöpferisch zugleich sind.


5. Die Kunst zufrieden zu sein.
Jede Unzufriedenheit ist sinnlos, wenn eine Situation nicht zu ändern ist. Der Jammer ist da, wo man ihn selbst hervorbringt. Wenn wir nur die Kunst des Zufriedenseins erlernen, dann haben wir ein großes Stück auf dem Weg zum Glück, zur Tüchtigkeit und zu einem reichen und lohnenden Leben zurückgelegt.


6. Liebe die Menschen.
Es ist ein schweres Hindernis für unsere seelische Ausgeglichenheit, wenn wir der Gattung Mensch und den Individuen, aus denen sie besteht, mit Abneigung gegenüberstehen. Die Ärgernisse der meisten Menschen sind ein Ausdruck ihrer Abneigung gegen andere. Solche Abneigungen sind nichts als Hemmungen, die typisch für das Kindesalter und seine selbstsüchtige, ichbezogene Einstellung sind. Menschen dieser Art bleiben so eingeschlossen in ihrem Schneckenhaus, daß sie niemals Freunde gewinnen. Wenn sie dann isoliert sind, bemitleiden sie sich selbst und fühlen sich verfolgt.


7. Sprich freundlich mit jedermann!
Es gibt Leute, von denen man nie etwas anderes als Mißtöne hört. Ein solcher Ton verdirbt jeden Augenblick und wenn der Mißton überhaupt nicht abreißt, wird der ganze Tag bedrückend. Sinn für Humor ist eine wunderbare Ergänzung des Menschenverstandes.


8. Der Egoist ist schlechter dran.
Viele Menschen verfallen durch irgendein Mißgeschick einer seelisch bedingten Krankheit. Bei den meisten Menschen, die darunter zusammenbrechen, liegt der schwache Punkt in ihrer Unreife, die sich in Selbstsucht und Ichbezogenheit ausdrückt. Wenn man etwas nicht ändern kann, so soll man sich fügen und überlegen, auf welche Weise man am besten weiter lebt.


9. Sei konsequent in
Deinen Entscheidungen!

Bei der Fülle praktischer Aufgaben, die Dir notwendigerweise gestellt werden, kannst Du nicht immer erwarten, daß Du richtig liegst und die für Dich vorteilhafteste Entscheidung treffen. Es ist besser, sich auf die Möglichkeit von ein paar Fehlern einzustellen, als jedes kleine Problem bis zur Erschöpfung in seinen Gedanken zu wälzen.


10. Jeder Augenblick ist wichtig.
Manche Menschen leben ständig in einer Erwartungshaltung, dabei verlieren sie die einzige Chance, die ihnen gegeben ist - sie liegt im gegenwärtigen Augenblick beschlossen. Die beste Versicherung für eine zufriedenstellende Zukunft besteht darin, die gegenwärtige Stunde richtig auszunutzen.


11. Pläne machen, die Freude bringen.
Dies ist als Nährboden positiver Gefühle genauso notwendig, wie das neue Erlebnis selbst.


12. Immer mit der Ruhe!
Quelle: Alexander Rykow


Sonntag, 25. Januar 2026

Geschichte: Füttere nicht Deine Ängste!

Quelle: Karin Heringshausen

"Du kannst nicht verhindern, dass negative Gedanken wie Vögel über Deinem Kopf kreisen, aber Du kannst verhindern, dass sie auf Deinem Kopf Nester bauen
Martin Luther

Quelle: Karin Heringshausen

Ihr Lieben,
heute möchte ich Euch eine Geschichte des Afrikaners Daudi erzählen:

"Der Affe Tichi"

"Eines Tages ließ sich ein Geier in der Nähe von Tichis Familienbaum nieder.
Tichis Affenaugen verschlangen jede Bewegung des gemeinen Vogels. Niemand war zu sehen. Da warf er dem Geier schnell etwas Futter hinunter.


Aber eine Stimme in ihm warnte ihn laut vor dem Geier. So schrie er ihn barsch an und trieb ihn mit vielen Gesten fort.
Am nächsten Tag kamen zwei Geier. Wieder warf er den teuflischen Vögeln Futter zu. Sie kamen näher und schrien, dass Tichi die Ohren weh taten.

Bald kamen mehr Geier. Sie kamen bis an den Stamm heran und fraßen gierig, was der Affe ihnen heimlich an Futter zuwarf. Er beobachtete sie gebannt, obwohl ihm vor Angst die Knie schlotterten.

Über ihm kreisten die Geier und immer mehr kamen angeflogen. Sie füllten den Baum und rückten näher und näher an Tichi heran. In seiner Furcht schlug Tichi mit einem Kantenstock um sich. Aber es nützte wenig.

Die Geier, die er angelockt hatte, überwältigten ihn schnell. Mit ihren hässlichen Schnäbeln bedrängten sie ihn. Sein schriller Hilfeschrei wurde vom Krächzen der Geier verschlungen.

Bei Sonnenuntergang kehrte Nyani aus dem Dschungel zurück. Entsetzen packte ihn, als er die Gebeine sauber abgenagt unter dem Familienbaum liegen sah."
Quelle: Karin Heringshausen


Ihr Lieben,

in vielen Gesprächen, die ich mit Studenten führe, für die ich als Lektor arbeite, oder mit Menschen, denen ich im Alltag begegne, stelle ich fest, dass Menschen
Angst vor etwas haben:

Angst vor einer Prüfung, Angst vor einer Krankheit, Angst allgemein vor der Zukunft, Angst vor der Arbeitslosigkeit, Angst vor...

Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.
Angst ist nichts, dessen man sich schämen müsste.
Fast jeder Mensch hat bereits bei bestimmten Gelegenheiten in seinem Leben starke Ängste empfunden.
Wer etwas anderes behauptet, belügt sich selbst.

Wichtig ist aber, die Angst nicht auch noch zu füttern. Ähnlich wie in unserer Geschichte wird die Angst dadurch nicht geringer.

Es ist ein ganz großes Missverständnis, unsere Angst würde dadurch geringer, dass wir ständig über sie reden oder uns mit ihr beschäftigen.

Wenn wir uns den ganzen Tag damit beschäftigen, was alles passieren kann, dann wird unsere Angst immer größer werden. Und die Geier der Angst werden immer zahlreicher, bis sie uns zuletzt das Leben vergällen und uns die Angst auffrisst.
Quelle: Karin Heringshausen


Wir sollten uns also nicht damit beschäftigen, darüber nachzudenken, was alles Schlimmes passieren könnte, sondern wir sollten eher darüber nachzudenken, wie wir die Angst besiegen können.

Eine erste Möglichkeit, Angst zu besiegen, ist, in zeitdichten Schotten zu leben. HEUTE ist der Tag, an dem DU lebst, was morgen ist, wissen wir beide nicht, also beschäftige Dich nicht mit der Angst von morgen.

Eine zweite Möglichkeit, die Angst zu besiegen, ist, sich klar zu machen, dass die allermeisten Sorgen und Ängste, die wir uns machen, ganz unbegründet sind und dass die meisten schlimmen Ereignisse, die wir befürchten, in den meisten Fällen gar nicht eintreffen.

Eine dritte Möglichkeit, mit Angst umzugehen, ist, sich zu weigern, sich ständig gedanklich damit zu beschäftigen. Wenn uns negative Gedanken überkommen, sollten wir innehalten und uns bewusst weigern, weiter über die Angst nachzudenken und uns positiven Gedanken zuwenden.

Wenn wir wirklich der Ansicht sind, über unsere Ängst reden zu müssen, sollten wir dies zusammen mit Menschen tun, die darauf spezialisiert sind, die Fachleute sind und die uns Wege weisen können, wir wir unsere Ängste überwinden können.
Quelle: Karin Heringshausen


Ihr Lieben,
ich wünsche Euch morgen eine angstfreie und fröhlichee Woche und grüße Euch herzlich aus dem schönen Bremen vom Weserstrand

Euer froh gestimmter Werner
Quelle: Karin Heringshausen