"Die Wahrheit ist eine unzerstörbare Pflanze.
Man kann sie ruhig unter einen Felsen vergraben,
sie stößt trotzdem durch, wenn es an der Zeit ist."
Frank Thiess
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| Quelle: Werner Forneberg |
Ihr Lieben,
heute möchte ich Euch die Geschichte eines unbekannten Autors erzählen:
"Die "ganze" Wahrheit"
"Die Ältesten des Dorfes konnten sich bei einer Entscheidung nicht einigen.
Jeder beharrte auf seinen Standpunkt und sie waren stark zerstritten.
Da traf es sich sehr gut, dass ein reisender Mönch in das Dorf kam - ein weiser und alter Mann. Als die Dorfbewohner ihm vom Streit der Ältesten und von ihrem Problem erzählten, versprach er Ihnen zu helfen. Am Abend sollten alle zum Dorfplatz kommen.
Jeder beharrte auf seinen Standpunkt und sie waren stark zerstritten.
Da traf es sich sehr gut, dass ein reisender Mönch in das Dorf kam - ein weiser und alter Mann. Als die Dorfbewohner ihm vom Streit der Ältesten und von ihrem Problem erzählten, versprach er Ihnen zu helfen. Am Abend sollten alle zum Dorfplatz kommen.
Als am Abend Alle, auch die Ältesten zum Dorfplatz kamen, stand dort ein Zelt. Den vier Ältesten wurden die Augen verbunden und sie wurden von vier Männern in das Zelt geführt. In dem Zelt war ein Tier festgebunden. Nach einiger Zeit kamen die Ältesten wieder heraus und sollten das Tier im Zelt beschreiben.
Der Erste beschrieb das Tier wie einen Baumstamm, stark und fest und rund.
Der Zweite beschrieb das Tier wie einen großen Fächer, groß und faltig und aus dünner Haut.
Der Dritte beschrieb das Tier wie ein dickes Saugrohr, mindestens so stark wie zwei Arme, sehr beweglich und mit einer Öffnung vorne.
Der Erste beschrieb das Tier wie einen Baumstamm, stark und fest und rund.
Der Zweite beschrieb das Tier wie einen großen Fächer, groß und faltig und aus dünner Haut.
Der Dritte beschrieb das Tier wie ein dickes Saugrohr, mindestens so stark wie zwei Arme, sehr beweglich und mit einer Öffnung vorne.
Der Vierte beschrieb das Tier wie einen langen halbrunden Speer, sehr hart und fest und vorne spitz.
Als jeder das Tier beschrieben hatte, begann ein neuer Streit, denn die Beschreibungen des Tieres waren sehr verschieden. Und als der Streit sehr heftig geworden war, bat der Weise die Ältesten, sich nun das Tier gemeinsam anzusehen.
Dann wurde ein Elefant aus dem Zelt geführt.
Der Erste hatte am Fuß gestanden, der Zweite hatte das Ohr zu fassen bekommen, der Dritte den Rüssel und der Vierte einen Stoßzahn des Elefanten.
Der Erste hatte am Fuß gestanden, der Zweite hatte das Ohr zu fassen bekommen, der Dritte den Rüssel und der Vierte einen Stoßzahn des Elefanten.
Die Ältesten erkannten, dass jeder von ihnen Recht hatte und auch die Wahrheit gesagt hatte. Aber keiner von ihnen hatte die ganze Wahrheit erkannt, sondern jeder eben nur seinen Teil der Wahrheit. Die Ältesten dankten dem Weisen für diese Erfahrung, wurden alle ganz schweigsam und wollten über dieses Erlebnis nachdenken."
Ihr Lieben,
sehr häufig führe ich Gespräche mit Menschen, die mir "die Wahrheit" über irgendeinen anderen Menschen erzählen.
Oft handelt diese Menschen gar nicht aus böser Absicht, aber sie verwechseln ihre eigene Meinung mit der Wahrheit, so wie wir das in der obigen Geschichte sehen.
Oft kennen wir nur einen Teil der Wahrheit, nur einen kleinen Ausschnitt und dann glauben wir, die "ganze" Wahrheit zu kennen. Die kleine Geschichte lehrt uns aber, dass das ein großer Fehler sein kann.
sehr häufig führe ich Gespräche mit Menschen, die mir "die Wahrheit" über irgendeinen anderen Menschen erzählen.
Oft handelt diese Menschen gar nicht aus böser Absicht, aber sie verwechseln ihre eigene Meinung mit der Wahrheit, so wie wir das in der obigen Geschichte sehen.
Oft kennen wir nur einen Teil der Wahrheit, nur einen kleinen Ausschnitt und dann glauben wir, die "ganze" Wahrheit zu kennen. Die kleine Geschichte lehrt uns aber, dass das ein großer Fehler sein kann.
Es gibt aber auch Menschen, die irgendeine "Wahrheit" über jemand anderen erzählen, um diesen anderen Menschen herabzusetzen, ihn schlecht zu machen.
Wenn wir so etwas erleben, sollten wir eine einfache Taktik an, die uns hilft, denjenigen, der uns die "angebliche" Wahrheit erzählt, zu entlarven.
Wenn wir so etwas erleben, sollten wir eine einfache Taktik an, die uns hilft, denjenigen, der uns die "angebliche" Wahrheit erzählt, zu entlarven.
Wir sollten dann sagen: "Herzlichen Dank, dass Du mir das über den Betreffenden erzählt hast. Damit ich mir nun ein abschließendes Urteil bilden kann, werde ich den Betreffenden ansprechen, ihm erzählen, was Du mir erzählt hast und woher ich meine Informationen habe, und ihn dann um seine Version der Wahrheit bitten.
Wenn wir diese Taktik anwende, erleben wir bemerkenswerterweise sehr häufig, dass dann die Menschen, die uns über einen anderen Menschen etwas Schlechtes (aber angeblich die Wahrheit) erzählt haben, plötzlich ganz kräftig "zurückrudern" und darauf hinweisen, dass ja auch sie es wiederum nur von einem Dritten gehört hätten.
Ihr Lieben,
wir sollten im Alltag mehr auf die ganze Wahrheit achten, wir sollten immer darauf achten, allen Seiten die Möglichkeit zu geben, zu einer Angelegenheit Stellung zu nehmen.
wir sollten im Alltag mehr auf die ganze Wahrheit achten, wir sollten immer darauf achten, allen Seiten die Möglichkeit zu geben, zu einer Angelegenheit Stellung zu nehmen.
| Quelle: Werner Forneberg |
Ihr Lieben
Ich sehne mich nach dem Frühling und deshalb habe ich heute mal einige bunter Blumen in meine Geschichte eingefügt.
Ich wünsche Euch morgen einen fröhlichen unbeschwerten und hoffnungsvollen Tag und ich grüße Euch alle ganz herzlich aus Bremen,
Ich wünsche Euch morgen einen fröhlichen unbeschwerten und hoffnungsvollen Tag und ich grüße Euch alle ganz herzlich aus Bremen,
Euer fröhlicher Werner
| Quelle: Werner Forneberg |


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