3129 Geschichten


Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 3.179 Beiträge und mindestens zwei Mal in der Woche kommen weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen


Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Montag, 5. Januar 2026

Geschichte: Der Löwe, der ein Schaf war

Quelle: Werner Forneberg

"Lebe Dein Leben mit Mut und Zuversicht.
Und sollten sich einmal Schatten über Dein Leben legen,
dann denke daran, dass die Sonne nur kurzzeitig hinter Wolken verschwunden ist."

Alexander Rykow
Quelle: Werner Forneberg

Ihr Lieben,
ich möchte Euch heute Morgen die Geschichte eines unbekannten Autors erzählen.

"Der Löwe, der ein Schaf war"

"Der Schafhirte war mit seiner Herde am Fluss, als ein Löwe erschien, um zu trinken.  Plötzlich erfolgte ein Schuss, und der Löwe sackte tot zusammen.  

Kurze Zeit später erschien der Wilderer, der es nur auf das Fell abgesehen hatte. Beim Häuten zog er ein Löwenbaby heraus und ließ es an der Uferböschung zurück.

Der Hirte nahm das Löwenbaby und sorgte für es.
Das Baby folgte dem Hirten überall hin und als es groß war, benahm sich der junge Löwe wie eines der Schafe.

Eines Tages kam ein wilder Löwe auf der Jagd in die Nähe der Schafe, die auf der Weide Gras fraßen. Er traute seinen Augen kaum. Bei den Schafen war ein Löwe, der Gras fraß. 

„Wie kann das sein?“, dachte der Löwe. „Schafe sind unser natürliches Futter, und da steht ein Löwe und frisst Gras!“

Also sprang der Löwe aus dem Busch und setzte auf die Herde zu. Alle Schafe begannen wegzurennen. Auch der zahme Löwe rannte weg. Er hatte Angst, ebenso wie die Schafe. Der wilde Löwe hetzte ihm nach und fing den zahmen Löwen. Er sprang auf ihn und riss ihn zu Boden.

Der zahme Löwe hatte große Angst. „Bitte, mein Herr, fressen Sie mich nicht“, sagte er. „Lassen Sie mich los und zu den Anderen laufen.“

„Aber du bist ein Löwe“, antwortete der Löwe über ihm.
„Nein, mein Herr, ich bin ein Schaf.“

Also nahm der Jagdlöwe seine Beute mit zum Fluss.
„Schau dein Spiegelbild an“, sagte er. „Wir sind gleich.“

Der Löwe schaute ins Wasser und sah zwei Löwen zurückschauen.

„Jetzt brülle“, sagte der Löwe. Und der andere Löwe brüllte!
So einfach ist das. 
Übe nicht, ein Löwe zu sein. Brülle!"
Quelle: Karin Heringshausen
Ihr Lieben,
damit kein Missverständnis aufkommt, es geht in dieser Geschichte nicht darum, dass wir als Löwe auf Kosten Anderer leben sollen, es geht nicht um den Jagdtrieb des Löwen.

Die Geschichte möchte uns die Botschaft mitteilen, dass wir uns häufig wie Schafe verhalten, obwohl wir in Wirklichkeit den Mut und die Kraft eines Löwen in uns haben.

Jedem Einzelnen von Euch wünsche ich, dass er die Kraft des Löwen in sich entdeckt, dass jeder von Euch begreift, dass wir mutig und zuversichtlich unsere Ziele ansteuern sollten. 

Vielleicht werden wir unsere Ziele nicht immer erreichen, aber dann haben wir es wenigstens versucht, wir müssen uns später nicht selber den Vorwurf machen, es nicht wenigstens versucht zu haben.

Ich wünsche Euch morgeneinen löwenmutigen Tag, einen zuversichtlich und hoffnungsvollen Tag und ich grüße Euch ganz herzlich

Euer fröhlicher Werner aus Bremen
Quelle: Alexander Rykow


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